Montag, 8. Juli 2019

Gebell zu: Scandal


Allgemeine Infos:




Originaltitel: Scandal
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Anna Godbersen
Verlag: Lyx
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Die Prinzessinnen von New York
Teil: 1
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsjahr: 2019 (Neuauflage)
Seiten: 383
Preis: 12,90 € (Taschenbuch)
ISBN:  978-3-7363-0979-1





Bei diesem Buch handelt es sich um eine überarbeitete Neuauflage des 2008 erschienenen Romans "Die Prinzessinnen von New York".

Klappentext:
Luxus, opulente Partys, geheime Liebschaften und dunkle Geheimnisse 
Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizabeth und Diana Holland leben. Eine Welt voller Luxus und Vergnügen, aber auch Intrigen und Verrat. Denn dort, wo es nur auf den äußeren Schein ankommt, kann ein Fehltritt den Ausschluss aus der High Society bedeuten. Als sich It-Girl Elizabeth jedoch in den mittellosen Will verliebt, droht sich das Leben der Schwestern für immer zu verändern. 


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2019
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 30.06.2019
Beendet am: 06.06.2019
Gebraucht: 7 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt eine junge Frau in einem opulenten Kleid, aber vor grauer Wand, was zur Geschichte passt: Die Familie versucht, den Schein zu bewahren. 
Das Buch ist in Prolog und 46 Kapitel aufgeteilt, deren Länge ich angenehm fand.
Auch die Schriftgröße fand ich gut.
Jedes Kapitel wird mit einer Aussage, einem Zeitungsbericht oder Ähnlichem eingeleitet.

~*~Charaktere~*~
Elisabeth: Zu ihr konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen und mich nicht in sie hineinversetzen. Besonders sympathisch ist sie mir nicht geworden. Sie ist sehr brav und tut das, was ihre Mutter und andere von ihr zu verlangen. Dann leidet sie im Stillen, statt darüber zu reden, was sie belastet. Sie bleibt zu blass.
Diana: Von allen Charakteren mochte ich sie am liebsten. Sie ist etwas naiv, steht aber zu ihrer Meinung. Sie bringt frischen Wind in die Handlung.
Henry: Er ist ein typischer Womanizer wie mir schon so viele Charaktere in anderen Romanen begegnet sind. Es gab nichts, was ihn von den anderen unterscheidet. Seinen Wandel habe ich ihm nicht abgenommen.
Penelope: Sie soll Elisabeths beste Freundin sein. Sie war mir überhaupt nicht sympathisch. Sie ist selbstsüchtig und hinterhältig.
Lina: Sie ist das Hausmädchen und auch in Will verliebt. Die Eifersucht hat eine große Kontrolle über Lina und lässt sie nicht mehr klar denken, sodass sie sich darin verrennt.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in New York Ende des 19. Jahrhunderts. Damit habe ich vorher nicht gerechnet. Ich dachte, das Buch spielt in der heutigen Zeit.


~*~Handlung~*~
Der Prolog beginnt mit einer Beerdigung, was zunächst überrascht. Ich habe mir aber schon gedacht, was wirklich dahintersteckt.
Der Einstieg ist mir leicht gefallen, nachdem ich bemerkt habe, dass die Handlung 1899 spielt. 
Wir lernen viele Charaktere und ihr Leben kennen, wodurch die Handlung langsam voranschreitet. Später nimmt sie dann an Fahrt auf. Es gibt Verwirrungen, Intrigen und Verstrickungen.
Die Geschichte hat mich leider nicht so richtig packen können, was vermutlich auch an den Charakteren lag, die ich größtenteils einfach nicht mochte.
Es war ganz nett, aber ich muss nicht unbedingt weiterlesen, auch wenn das Ende natürlich noch Fragen offenlässt.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines neutralen Erzählers geschrieben. Der Schreibstil ist der Handlungszeit angepasst, was vielleicht etwas gestelzt wirken könnte. Ich fand ihn aber authentisch. Er passt einfach und lässt die damalige Zeit zum Leben erwecken.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Vom Klappentext blenden lassen...
Fazit: Ein netter historischer Roman, der mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte.
Bewertung

1 Kommentar:

  1. Hallo Tinette,
    ich hab das Buch im Juli auch gelesen und war auch nicht so 100%ig überzeugt. Irgendwie habe ich den Klappentext wohl auch nur so halb gelesen, oder es dann wieder vergessen, dass die Handlung im 19. Jahrhudnert spielt war mir vorher nciht so ganz klar. Ich bewege mich ja eher nicht so häufig im historischen Kontext, wobei mich das in dem Fall nicht gestört hat.
    Ich fühlte mich allerdings ziemlich erschlagen von der Fülle an Personen im Prolog und habe auch dort bereits geahnt, wohin die Handlung uns führen wird. Das war irgendwie schade... man arbeitet dadruch im gesamten Buch darauf hin.
    Die Intrigen und Verstrickungen fand ich schon interessant und als dann etwas mehr Tempo aufkam, fiel es mir auch leichter, mich in die Handlung einzufinden. Neugierig auf die Fortsetzung bin ich schon. Wenn die mich aber nicht von Beginn an packt, dann weiß ich noch nicht, ob ich weiterlesen werde.
    LG Dana

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