Montag, 30. September 2019

Gebell zu: Schatten der Vergangenheit


Allgemeine Infos:




Originaltitel Timekeeper
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Alexandra Monir
Verlag: Heyne fliegt
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Timeless
Teil: 2
Genre: Zeitreise
Erscheinungsjahr: 2013
Seiten: 302
Preis: 15,99 €
ISBN:: 978-3-453.26759-6





Klappentext:
Michele liebt Philip und Philip liebt Michele – es gibt nur ein kleines Problem: Er lebt in der Vergangenheit und sie in der Gegenwart. Und als Philip in Micheles Welt auftaucht, gerät alles aus den Fugen. Hat ihre Liebe, die gegen die Gesetze des Universums verstößt, eine Chance?


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2017
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Zu lesen begonnen: 19.09.2019
Beendet am: 25.09.2019
Gebraucht: 7 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover passt zu dem von Teil 1. Es gefällt mir gut. Schön finde ich, dass das Mädchen einen Schlüssel um den Hals hängen hat. Schließlich hat der Schlüssel eine besondere Bedeutung im Roman.
Das Buch ist in 15 Kapitel aufgeteilt, die eine angenehme Länge haben.
Auch die Schrift ist recht groß und lässt sich dadurch gut lesen.

~*~Charaktere~*~
Michele: Die Protagonistin wird als ausschließlich herzensgut dargestellt. Dadurch bleibt sie leider etwas blass und eindimensional. Außerdem entwickelt sie plötzlich eine Fähigkeit, die sie zu etwas ganz Besonderem macht, was sie natürlich nicht so sieht.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in den USA in den Jahren 1888, 1904, 1953 und 2010.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Zeitreise finde ich als Thema immer sehr interessant. Die Umsetzung in diesem Roman finde ich nicht ganz so gelungen wie in anderen Büchern. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sich die Autorin bei der Edelstein-Trilogie inspirieren gelassen hat, konnte mit dieser Reihe aber nicht mithalten.
Wie bereits im Vorgänger bindet die Autorin wieder einige selbstgeschriebenen Songtexte ein. Das finde ich ganz nett, habe sie irgendwann aber überflogen.
Die Handlung konnte mich nicht so richtig mitreißen. Ich fand sie kitschig, und Spannung wollte sich nicht so recht aufbauen.
Die Passagen aus dem Tagebuch von Micheles Vater waren ganz interessant, und die Idee mit zweiseitigen Kindern fand ich spannend. Leider wurde Letzteres nicht großartig behandelt, was ich schade finde. Darüber hätte ich gerne mehr gelesen.
Auch die Auszüge aus dem Handbuch der Zeitreise waren interessant.
Der Showdown wird schnell und in meinen Augen zu einfach abgehandelt. Plötzlich ist er da und ebenso schnell wieder vorbei.


~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines personellen Erzählers geschrieben. Wir begleiten Michele. Die Tagebücher von Micheles Vater sind im Präsens verfasst.
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich flüssig lesen.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
„Diejenigen, die wir geliebt und verloren haben, sind niemals fort, denn die Vergangenheit existiert weiter. Es ist nur eine andere Ebene des Universums.“ (S. 295)

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe:...
Fazit: Ein netter Abschluss, der mit anderen Zeitreiseromanen jedoch nicht ganz mithalten kann.
Bewertung


Gebell zu: Schlafe für immer


Allgemeine Infos:



Originaltitel The Sleeping Beauty Killer
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Mary Higgins Clark und Alafair Burke
Verlag: Weltbild
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Laurie Moran
Teil: 4
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten: 336
Preis: 9,99 €
ISBN:: 978-3-96377-173-6






Klappentext:
15 Jahre ist es her, dass Casey Carters Verlobter ermordet wurde. 15 Jahre lang saß Casey dafür hinter Gittern. Unschuldig, wie sie stets behauptete. Nur glaubte ihr das nicht einmal die eigene Mutter.
Nun, nach ihrer Entlassung, will sie endlich ihren Namen reinwaschen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an Laurie Moran, die in ihrer TV-Sendung „Unter Verdacht“ ungeklärte Kriminalfälle behandelt. Laurie zögert zunächst, weil die Indizien klar gegen Casey sprechen. Doch dann nimmt sie den Fall an – ohne zu ahnen, welches Unglück sie damit hinaufbeschwört.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Geschenk
Zugangsjahr: 2019
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 15.09.2019
Beendet am: 19.09.2019
Gebraucht: 5 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover ist schlicht gestaltet. Es zeigt einen Schmetterling vor Dornen.  Am Rand erkennt man Blutspritzer.
Das Buch ist in Prolog und 75 teilweise sehr kurze Kapitel aufgeteilt.
Schriftart und – größe finde ich angenehm und gut zu lesen.

~*~Charaktere~*~
Laurie: Die Protagonistin ist mir auch im 4. Teil sympathisch. Auch nach 6 Jahren hat sie den Tod ihres Mannes nicht verkraftet. Sie wäre gerne offen für eine neue Beziehung mit Alex, aber sie hat ein schlechtes Gewissen Greg gegenüber. Zu ihrem Sohn und ihrem Vater hat sie ein tolles Verhältnis. Sie versucht, die Balance zwischen Familie und Arbeit zu finden.
Alex: Er ist im letzten Teil von der Serie zurückgetreten. Deshalb tritt er nicht mehr ganz so häufig auf. Zu Lauries Familie hat er ein tolles Verhältnis. Ich mag es, wie er mit Timmy umgeht. Für Lauries Situation hat er Verständnis und ist bereit, auf sie zu warten.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in den USA in der heutigen Zeit.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Die Idee über eine Person, die möglicherweise Jahre unschuldig im Gefängnis saß, fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung finde ich gelungen.
Schon der Prolog ist vielversprechend. Casey wartet auf das Urteil der Geschworenen. Sie hofft, dass sie freigesprochen wird, doch sie wird wegen Totschlags verurteilt.
15 Jahre später ist sie wieder auf freiem Fuß. Ihr einziges Ziel ist, ihre Unschuld zu beweisen.
Ich fand auch Teil 4 sehr spannend und habe gerne mitgerätselt. Die Autorinnen haben sich einiges ausgedacht, um die Leser zu verwirren und auf die falsche Fährte zu führen.
Ich hatte von Anfang an einen Verdacht und auch eine Theorie für das Motiv aufgestellt. Dieses Mal hatte ich recht, was mich natürlich gefreut hat. Bei den letzten drei Teilen lag ich ja immer falsch.
Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und gleichzeitig sehr neugierig gemacht. Ich fand es sehr schade und hoffe natürlich, dass sich das im 5. Teil nochmals ändert. Ich möchte die Reihe auf jeden Fall bald fortsetzen.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines neutralen Erzählers verfasst. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich brauche Teil 5…
Fazit: Ein weiterer spannender Teil der Laurie Moran-Reihe.

Bewertung


Gebell zu: Von Sternen gekrönt


Allgemeine Infos:




Originaltitel Von Sternen gekrönt
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Jennifer Benkau
Verlag: Ravensburger
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: One True Queen
Teil: 1
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2019
Seiten: 509
Preis: 18,99 €
ISBN:: 978-3-4734-0179-6





Klappentext:
In dieser Welt sterben Königinnen jung.
Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf.
Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nicht nur der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2019
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Zu lesen begonnen: 02.09.2019
Beendet am: 15.09.2019
Gebraucht: 14 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Ich finde die Verästelungen, die sich aus dem Titel bilden und zur Krone werden, sehr schön. Und es passt sehr zur Handlung.
Das Buch ist in 50 Kapitel aufgeteilt, die manchmal sehr knapp, manchmal etwas länger verfasst sind.
Die Schriftgröße finde ich angenehm.

~*~Charaktere~*~
Mailin: Die Protagonistin finde ich sympathisch. Sie liebt ihre Schwester sehr, was man während des Lesens merkt. Als sie in Lyaskye landet, ist sie zunächst sehr überrascht, was verständlich ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt und sich für andere einsetzt.
Peter/Liam: Er hat mit seinen Aussagen für einige Lacher gesorgt. Er ist nicht so leicht durchschaubar, was ihn als Charakter aber interessant macht. Bei ihm war ich mir nicht immer sicher, auf welcher Seite er steht.
Nathaniel: Er hat mich an so mancher Stelle überrascht. Ich habe ihn zunächst falsch eingeschätzt. Auch er ist als Charakter sehr interessant.
Auch die anderen Charaktere sind facettenreich beschrieben. Die Autorin hat wirklich interessante Figuren erschaffen. Ich möchte aber nicht so viel vorwegnehmen und werde an dieser Stelle deshalb keine weiteren Namen mehr nennen.


~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Irland in der heutigen Zeit sowie im fiktiven Königreich Lyaskye, was mich an eine Art Paralleluniversum erinnert hat.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Die Idee finde ich sehr faszinierend und innovativ. Bisher habe ich jedenfalls noch kein ähnliches Buch gelesen. Die Umsetzung ist sehr gelungen.
Schon das erste Kapitel kann mich überzeugen. Wir lernen Mailin kennen, die sich liebevoll um ihre Schwester Vicky kümmert. Vicky liegt seit sieben Jahren im Wachkoma. Ich bin neugierig und möchte gerne mehr über die Familie und ihr Leben erfahren.
Mit der unerwarteten Reise nach Lyaskye beginnt das Abenteuer, und die Spannung zieht stark an. Ich will wissen, wie und warum Mailin in dieses Land gereist ist. Gebannt klebe ich an den Seiten und begleite die Protagonistin, die ebenso wenig wie die Leser weiß.
Die Autorin hat einige Überraschungen parat. Ich bin begeistert von dieser ausgedachten Welt, die gleichermaßen faszinierend wie erschreckend ist. Es gibt z. B. neue Fantasywesen, von denen ich vorher noch nicht gehört habe. Aber natürlich ist da noch die Sache mit der Königin, was ja ein Todesurteil in Lyaskye bedeutet.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und drängt sich nicht in den Vordergrund, was bei mir viele Pluspunkte sammeln kann.
Die Handlung verläuft ohne Längen, dafür mit vielen spannenden Szenen. Alles wirkt stimmig, und ich fiebere mit. Das Ende macht mich sehr neugierig. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Dieser Reihenauftakt ist heißer Anwärter auf den Thron des Jahres-Highlights.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präsens in der Ich-Form aus Mailins Sicht geschrieben. So sind die Leser immer hautnah dabei. Der Schreibstil ist sehr authentisch. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass mir wirklich Mailin die Geschichte erzählt. Durch den flüssigen Schreibstil komme ich gut voran, wenn ich Zeit zum Lesen finde. Die bildhafte Sprache ermöglicht es mir, dass das Königreich und die Szenen vor meinem inneren Auge auf.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich muss unbedingt Teil 2 lesen…
Fazit: Ein sehr spannender Reihenauftakt, der zu einer Reise in ein faszinierendes Königreich mit erschreckender Tradition einlädt.
Bewertung



Gebell zu: Erebos 2


Allgemeine Infos:





Originaltitel Erebos 2
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Ursula Poznanski
Verlag:Loewe
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Erebos
Teil: 2
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2019
Seiten: 509
Preis: 19,95 €
ISBN:: 978-3-7432-0049-4






Klappentext:
Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden.
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und dass es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können…


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2019
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Zu lesen begonnen: 02.09.2019
Beendet am: 15.09.2019
Gebraucht: 14 Tage
Kurz gebellt
Das Cover erinnert an das von Teil 1, nur dass es in Gelb gestaltet ist. Ich habe die Erstausgabe, die einen schwarzen Buchschnitt und eine goldgeprägte Signatur der Autorin.
Das Buch ist in 30 Kapitel, die numerisch durchgezählt sind, aufgeteilt. Außerdem gibt es noch einzelne Kapitel, die in anderer Schrift verfasst sind.
Die Schriftgröße finde ich genau richtig Sie lässt sich gut lesen.
Wer bereits Erebos gelesen hat, wird neben Nick auch auf weitere bekannte Gesichter treffen. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen. Nick fotografiert Hochzeiten und Schulfotos. Als er das rote E auf seinem Handy entdeckt, weiß er sofort, was los ist. Er sucht nach seinen alten Schulfreunden, um Erebos endgültig auszuschalten.
Derek ist erst 16 und gleich von Erebos fasziniert. Er ist mit der Technik aufgewachsen, und für ihn gehören Smartphones zum Alltag dazu.
Die Autorin hat die technischen Neuerungen, die es seit dem Erscheinen von Teil 1 im Jahr 2010, gut und interessant eingebaut. Irgendwie ist es beängstigend, wie Erebos alles überwacht und die Spieler abhört. Ich selbst habe die Kamera meines Laptops zugeklebt, weil ich nie sicher weiß, ob sie mal von jemanden gehackt werden könnte.
Auch Teil 2 finde ich spannend. Dieses Mal spielt die Welt in Erebos keine so große Rolle. Es geht mehr um die reale Welt, was mir gut gefallen hat.
In Teil 1 wurde das Spiel von Hand zu Hand zwischen den Schülern weitergegeben. Dieses Mal sucht sich Erebos die Spieler selber aus, und es ist nicht erkennbar nach welchem Muster. Es sind sowohl Spieler, die bereits vor 10 Jahren gespielt haben, als auch Leute, die zum ersten Mal spielen, dabei.
Ich wollte unbedingt wissen, welcher Zusammenhang da besteht, denn Zufall konnte es nicht sein.
Es war erschreckend, mit welchen Methoden Erebos die Menschen gezwungen hat, mitzuspielen. Es hatte richtig Macht über sie.
Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet. Ich habe komplett falsch gelegen. Das Ende hat mir gut gefallen. Dieses Mal bleiben keine Fragen zurück.
Die Autorin schreibt gewohnt flüssig und setzt authentische Dialoge ein.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen.
Zitat, das im Kopf geblieben ist: ///
Fazit: Eine spannende Fortsetzung, in der die technischen Erneuerungen geschickt eingebunden werden.
Bewertung:

Tawny spielt: Pandemic: Schreckensherrschaft des Cthulhu




Allgemeine Infos
Spieltitel: Pandemic: Schreckensherrschaft des Cthulhu
Autor/in: Chuck D. Yager, basierend auf der Pandemic-Idee von Matt Leacock
Illustration/Design: Chris Quilliams, Atha Kanaani, Fred Jordan
Verlag: Z-Man
EAN: 681706911403
Kategorie: Brettspiel
Spielart: kooperativ
Spielmechanismus: APAS
Thema: die Großen Alten
Einstufung: Kenner
Alter: ab 14 Jahren
Spieler: 2 - 4
Dauer: 40 Minuten

Beschreibung:
Wesen mit unermesslichem, uraltem und bizarrem Wissen, bekannt als die Großen Alten, streifen in ihren weiten kosmischen Gefängnissen umher. Sollten sie in unsere Welt eindringen, wird ein Zeitalter des Wahnsinns, des Chaos und der Zerstörung beginnen, welches das Gefüge der Realität zum Erschüttern bringt. Alles, was du kennst und liebst, würde zerstört werden!
Du bist verflucht, weißt Dinge, die der „schlafenden Masse“ vollkommen unbekannt sind: Das Böse existiert und es muss gestoppt werden – koste es, was es wolle. Du wirst Kultisten und grausame Kreaturen bekämpfen, um an die Hinweise zu gelangen, die du benötigst, um das Erwachen der Großen Alten zu verhindern.
Während deine Ermittlungen dich tief hinab in die Welt des Chaos und des Wahnsinns führen, gerätst du an die Grenzen deiner geistigen Gesundheit.
Am Rande des Wahnsinns bist du die letzte Hoffnung der Menschheit!

Ziel des Spiels:
Rechtzeitig die vier Tore zu versiegeln

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
Partien zu zweit mit meinem Neffen (spielt gerne, findet Cthulhu cool)
Partien zu zweit mit Andrej (großer Cthulhu-Fan)
Partien zu dritt mit Fabian (spielt ungern) und Luisa (offen für alle möglichen Spiele)
Partien zu viert mit Luisa und Mara (offen für alle möglichen Spiele)
Partien zu viert mit Luisa, Andrej und Lukas (Vielspieler)

Unsere Hausregeln(n):
Keine

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist sehr stabil und bietet ausreichend Platz für das Spielmaterial. Es gibt Vertiefungen für die Karten, die Figuren, den Würfel und die Marker.
Das Spielbrett lässt sich zusammenklappen und ist übersichtlich aufgebaut. Die Karten sind etwas dünn, aber sie sind schön griffig. Der Würfel ist aus stabilem Kunststoff. Die Wahnsinns- und Siegelmarker sind aus Karton. Die Ermittler, Kultisten und Shoggothen sind Miniaturen aus Kunststoff.
Die Übersichtskarten bieten einen guten Überblick über die möglichen Aktionen und das Stabilitätswürfeln.

Anleitung:
Die Anleitung ist mit zahlreichen Bildern versehen. Der Spielaufbau und der Spielablauf sind gut erklärt. Unterstützt werden sie von bebilderten Beispielen. So bleiben wirklich keine Fragen offen.

Spielspaß:
Schreckensherrschaft des Cthulhu orientiert sich am Original-Pandemic, ohne als Abklatsch zu wirken.
Ich finde die Umsetzung passend zum Großen Alten-Thema. Wir kämpfen dieses Mal gegen Kultisten und Shoggothen statt Seuchen. Es gibt keine Ausbrüche wie beim Original-Pandemic. Stattdessen halten die Kultisten ein Ritual ab, die den nächsten Großen Alten erwecken, falls der vierte Kultist auf einen Ort gestellt werden sollte. Dadurch gibt es einmalige oder permanente Nachteile für die Spieler, was mir gut gefallen hat. Es sorgt für Druck.
Auch hier ist es wichtig, dass sich die Mitspieler gut absprechen. Das Spiel kam unterschiedlich in unseren Spielerunden an.
Bei Andrej punktet das Spiel mit dem Cthulhu-Thema. Er mag es, Kultisten und Shoggothen zu bekämpfen. Auch meinem Neffen hat es gut gefallen. Die beiden mögen es lieber als das Original-Spiel.
Luisa und Mara hat es gut gefallen. Sie fanden es eine nette Abwechslung zum Original und Untergang Roms. Gleichzeitig hat ihnen dieses bekannte Pandemic-Gefühl gut gefallen.
Fabian teilt nicht ihre Begeisterung. Er kann mit dem Cthulhu-Thema nichts anfangen. Ihm gefällt Untergang Roms besser.
Lukas fand es zu einfach. Auf den Spielerkarten stehen keine Orte mehr, sondern nur noch die vier Städte, was den Austausch deutlich erleichtert. Außerdem ist er langsam genervt von Pandemic.
Mir hat das Spiel ganz gut gefallen. Ich finde es gar nicht so einfach zu gewinnen, weil wir manchmal kein Glück beim Kartenziehen und dann kaum Chancen auf einen Sieg haben. Das spornt mich an, es noch einmal zu versuchen, um hoffentlich in der nächsten Partie ein Erfolgserlebnis zu haben.

Wiederspielreiz:
Es geht. Ab und zu habe ich sicher Lust auf eine Partie, dann eben mit Andrej und meinem Neffen oder Luisa und Mara.

Fazit:
Eine Pandemic-Variante, die vor allem bei den Cthulhu-Fans punkten kann.

Bewertung:



Tawny spielt: Frantic - Troublemaker



Allgemeine Infos
Spieltitel: Frantic –  Troublemaker 
Autor/in: Fabian Engeler, Pascal Frick, Stefan Weisskopf, Pierre Lippuner
Illustration/Design: wird nicht erwähnt
Verlag: Game Factory
EAN: 7640142762386
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: gegeneinander
Spielmechanismus: Leere Hand, Take That
Thema: Abstrakt
Einstufung: Familie
Alter: ab 12 Jahren
Spieler: 2 - 8
Dauer: 30 Minuten

Beschreibung:
Frantic, so fies hast du noch nie Karten gespielt. Mit Troublemaker erhältst du 22 weitere Spezialkarten und 14 komplett neue Ereignisse. Noch mehr Karten, noch fieser, noch hinterhältiger.

Ziel des Spiels:
Am Ende die wenigsten Punkte zu haben

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
Zweier-Partien mit meinem Neffen (spielt gerne, besonders Spiele á la UNO)
Dreier-Partien mit meinem Neffen und meiner Schwester (spielt ab und zu)
Dreier-Partien mit Luisa und Mara (beide offen für alle Spiele)
Vierer-Partien mit meinem Neffen, Fabians Oma (spielt selten) und Fabian (Spielmuffel)
Vierer-Partien mit Lukas, Marco und Daniel (alle Vielspieler)
Fünfer-Partien mit Luisa, Mara, Andrej (spielt gerne) und Vzernia (spielt wenig, wenn, dann u. a. Uno)

Unsere Hausregeln(n):
Counterattack = darf auch einfach nur als Farbwahl gespielt werden

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist sehr klein, aber sehr stabil. Die 36 Spielkarten und die Anleitung passen genau hinein. Die Karten sind im gleichen Stil wie das Grundspiel illustriert. Sie sind von guter Qualität und schön griffig.

Anleitung:
Die Anleitung erklärt kurz und knapp sämtliche Effekte der Spezial- und Ereigniskarten. Alles ist verständlich beschrieben, sodass keine Fragen offen bleiben.

Spielspaß:
Nach vielen Frantic-Partien habe ich mir diese Erweiterung zugelegt.
Die neuen Spezialkarten bringen weiteren Schwung ins Spiel. Sie sorgen für weitere Möglichkeiten, die lieben Mitspieler zu ärgern. Aber auch die Ereigniskarten wirbeln das Spiel gehörig durcheinander.
Alle Karten können problemlos ins Grundspiel integriert werden.
Alle Mitspieler, die Frantic gemocht haben, spielen auch gerne mit der Erweiterung. Es wird dadurch nicht schwieriger, sondern nur spaßiger.
Man muss die Erweiterung nicht unbedingt haben, aber sie ist auch nicht unnötig.

Wiederspielreiz:
Hoch. Schon das Grundspiel war sehr abwechslungsreich, Troublemaker sorgt für weiteren spaßigen Trubel.

Fazit:
Eine witzige Erweiterung, die für weitere Abwechslung sorgt.

Bewertung:


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