Mittwoch, 15. Mai 2024

Meine Meinung zu... Die rote Erzherzogin


Allgemeine Infos

OriginaltitelDie rote Erzherzogin
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von:  Friedrich Weissensteiner
Verlag: Piper
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Biografie
Erscheinungsjahr: 1993
Seiten: 239
Preis: 12,00 € (Taschenbuch)
ISBN978-3-492-24538-8











Klappentext:

Vom Vater hatte sie den rebellischen Geist mit den liberalen Neigungen und von der Mutter die Schönheit: Erzherzogin Elisabeth Marie (1883-1963), die extravagante Lieblingsenkelin von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth. Friedrich Weissensteiner erzählt das Leben dieser schillernden Persönlichkeit und ungewöhnlich mutigen Frau in einer Zeit der politischen Umbrüche. Sie stellte sich gegen alle Konventionen und kämpfte für ihr persönliches Glück.

Lob und Tadel

Es wurde mal wieder Zeit für eine Biografie. Mit der Lieblingsenkelin von Kaiserin Elisabeth habe ich mich noch nicht näher beschäftigt. So waren viele Informationen neu für mich.
Wir erfahren mehr über ihre Kindheit, ihre überstürzte Ehe in sehr jungen Jahren und über ihr Leben mit der Liebe ihres Lebens. Aber auch das Leben ihrer Eltern wird beleuchtet. So schreibt der Autor auch etwas über den Selbstmord ihres Vaters.
Elisabeth Petznek, geb. Erzherzogin Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich, geschiedene Gräfin Windisch-Graetz, lebte ein ungewöhnliches, manchmal auch widersprüchliches, Leben. Einerseits lehnte sie das Leben bei Hofe ab und wollte der Strenge entgehen. Andererseits wollte sie aber auch die Privilegien einer geborenen Erzherzogin genießen. Zu ihren Angestellten soll sie herablassend und erniedrigend gewesen sein, diese aber auch gleichzeitig gut entlohnt haben.
Man merkt dem Autor an, dass ihm die Geschichte dieser Person wichtig ist und er sie gerne erzählt. Er hat sich sehr über sie informiert und sämtliche Fakten herangezogen. So hat er auch mit Zeitzeugen gesprochen. Einiges bleibt aber auch unklar, weil es nicht dokumentiert worden ist.
Es sind einige Fotos und Dokumente, u. a. die Heiratsurkunde, abgebildet.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Mir hat es insgesamt gut gefallen.





~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: ...
Fazit: Eine interessante Biografie über die Tochter des Kronprinzen Rudolfs.
Bewertung: Empfehlenswert.

Mein Erlebnis-Bericht zu... Anatevka

 



Veranstaltung: Anatevka
Art der Veranstaltung: Musical
Ort: Saarländisches Staatstheater
Datum: 12.05.2024
Beginn: 18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr

Sicht von meinem Platz aus




Am Sonntag habe ich einen Musical-Klassiker angeschaut, und zwar zum allerersten Mal. Die Geschichte war mir grob bekannt, und die Lieder "Tradition", "Wenn ich ein reicher Mann wär" und "Jente oh Jente" kannte ich.
Ich habe mir aber vorgenommen, mir mehr Stücke in Stadttheatern/Staatstheatern anzuschauen und so Musicals kennenzulernen, die ich vielleicht nicht auf dem Schirm hatte.
Das Parkhaus hat sich leicht finden lassen. Es gibt den Theatertarif - 6 € pauschal für 6 Stunden.
Das Theater wurde 1938 eröffnet, ist also schon über 80 Jahre alt. Ich mag ja alte Theater. Sie haben diesen gewissen Charme.
Wir haben uns für Plätze in Reihe 9 entschieden. Ich konnte so alles sehr gut sehen. Die Reihen sind versetzt und steigen leicht an. Allerdings konnte ich die Mimik nicht mehr ganz so gut erkennen, wenn die Darsteller weiter hinten auf der Bühne standen. Das nächste Mal würde ich mir doch einen Platz weiter vorne auswählen, weil ich einfach immer auf die Mimik achte.



Ein wirklich riesiges Ensemble stand auf der Bühne. Ich würde 40 - 50 Personen schätzen. Das wirkte dann natürlich. Die Anfangsnummer "Tradition" klang so sehr voll und kräftig. Da hatte ich tatsächlich das Gefühl, das ganze Dorf Anatevka ist gerade hier versammelt. Die Szene hat sich jedenfalls ins Gedächtnis gebrannt. Ein Ohrwurm.
Enrico De Pieri den Milchmann Tevje authentisch, dem man anmerkt, dass er seine Töchter liebt, der aber auch an den Traditionen hängt. Das Zusammenspiel mit Christiane Motter, die seine Frau spielte, und den "Töchtern" Nina Links, Bettina Maria Bauer, Annika Steinkamp, Alessia Weyand und Theresa Prinz hat mir sehr gut gefallen.
Die Stimmen konnten mich ebenfalls überzeugen.
Auch die anderen Darsteller spielten glaubwürdig und hatten schöne Stimmen. Sie alle aufzuzählen, würde hier aber den Rahmen sprengen. Es sind einfach zu viele.
Die Inszenierung war kurzweilig und sehr stimmig. Wenn meine Uhr mich nicht täuschte, ging der 1. Akt rund 90 Minuten. So lang kam er mir aber gar nicht vor. Es war immer etwas los auf der Bühne.
Es gab interessante Ideen, wie etwa die Albtraumszene mit Skeletten, Grabsteinen und einer übergroßen Fruma-Sara als Geist. Ich fand es schade, dass bei dieser Szene zwei Leute den Saal verlassen haben und auch nicht zurückkamen. Es hat auch etwas gestört, weil da natürlich Licht von draußen reinkam und kurz abgelenkt hat.
Der Flaschentanz war sehr beeindruckend. Ich dachte ja erst, die Flaschen wären irgendwie am Hut befestigt gewesen, aber dann habe ich gemerkt, dass sie diese darauf balanciert haben. Und dabei haben sie dann noch getanzt. Respekt. Ich könnte nicht nicht mal still stehen, ohne dass mir die Flasche runtergefallen wäre.
Die Hochzeitsszene war schwungvoll und so unbeschwert. Kurz darauf taucht dann die Kaiserlich Russische Armee und zerstört die Einrichtung. Diese Pogrom-Szene ist in Zeitlupe mit flackerndem Licht dargestellt und wirkt so erst recht beklemmend und erschreckend.
Die Thematik ist ernsthaft, denn es geht hier  u. a. um Flucht und Vertreibung. So endet das Stück auch damit, dass alle bei Schnee das Dorf Anatevka verlassen, wobei Tevje noch ein letztes Mal zum spielenden Fiedler auf dem Dach schaut, bevor auch er sich gemeinsam mit seiner Familie auf den Weg nach Amerika macht.
Die ernsthaften und dramatischen Szenen werden durch eine gute Portion Humor aufgelockert. Dieser ist jedoch nicht platt oder unangenehm, sondern ist genau richtig, um für Leichtigkeit im ansonsten bedrückenden Stück zu sorgen.
Die Kostüme sehen sehr authentisch aus und passen zur Zeit der Handlung.
Gemeinsam mit dem beeindruckenden, drehbaren Bühnenbild ergibt sich so ein stimmiges Gesamtwerk. Die bis zu 5 Häuser sind natürlich immer dieselben, wirken aber je nach Stellung und Requisiten unterschiedlich. So sah man mal die Vorderansicht verschiedener Häuser. Durch eine Glocke an der Tür wurde Tevjes Haus zur Schneiderei. Mal sah man das Haus des Milchmanns von innen. In einer anderen Szene wurde das Wirtshaus dargestellt. Mit großer Uhr und Bahnschienen wurde aus der Häuserfront der Bahnhof von Anatevka.
Mir hat das Musical wirklich sehr gut gefallen. Es hat eine stimmige, zeitlose Geschichte, die jederzeit nachvollziehbar ist, Charaktere mit Wiedererkennungswert und passende Musik.

Dienstag, 14. Mai 2024

Aktuell lese ich... Die drei Musketiere und Sisis Ball der Mörder

 Hallo,





...zwei Bücher parallel.

Mein aktuelles Lesefutter



Alexandre Dumas' mitreißend erzählter Historienroman aus dem Jahr 1844 ist die wohl beste und meistgelesene Mantel- und Degengeschichte aller Zeiten: Unter der Regierung Ludwigs XIII. macht der junge Heißsporn d'Artagnan in Paris die Bekanntschaft der ebenso verwegenen wie erfahrenen Musketiere Athos, Porthos und Aramis. Schon nach kurzer Zeit sind die vier virtuosen Degenfechter unzertrennlich, und als der machtbesessene Kardinal Richelieu und die skrupellose Lady de Winter ihre mörderischen Intrigen zu spinnen beginnen und die Ehre der Königin auf dem Spiel steht, heißt es bald: »Einer für alle, alle für einen!«


Elisabeths Erzfeindin, Fürstin Paula von Mayenberg, hält sich mit Kritik an der Kaiserin nicht zurück. Als sie vor Elisabeths Augen auf einem Ball zusammenbricht und stirbt, quält Sisi die Frage, ob ihre bösen Gedanken daran schuld sein könnten. Einige Tage später entdeckt Sisis Hofdame Ida eine Karte, die ihr bereits vor dem Ball heimlich zugesteckt wurde. Auf ihr wird der Tod der Fürstin angekündigt. Und sie soll nicht das einzige Opfer bleiben ...


Lesefortschritt





Aktuell bin ich auf Seite 340 von 768. <Die schreckliche Erzählung ließ D'Artagnan nicht los; dabei war ihm manches an diesem halben Geständnis durchaus unklar geblieben, vor allem durfte man nicht übersehen, daß hier der Erzähler völlig betrunken und der Zuhörer auch nicht gerade nüchtern gewesen war..> (Kapitel "Die Rückkehr")



Aktuell bin ich auf Seite 240 von 399. <Welche Neuigkeit sollte Ida als erste berichten?> (Kapitel 51)

Warum dieses Buch?

Sie sind beide noch von letzter Woche übrig. Ich habe nur Die rote Erzherzogin beendet.

Was gibt es sonst noch zu sagen?



Ich bin mit diesem Klassiker ein gutes Stück voran gekommen. Ich habe das Buch aber auch vorgezogen, weil es so viele Seiten hat, und ich dachte, dass ich ansonsten gar nicht mehr fertig werde.


Teil 2 von Krimijahre einer Kaiserin hatte deshalb das Nachsehen. Ich finde es sehr spannend. Paula von Mayenberg scheint eines natürlichen Todes gestorben zu sein, bestätigt der Gerichtsmediziner. Er kann weder irgendwelche Verletzungen sehen noch bekannte Gifte nachweisen. Elisabeth hat jetzt eine neue Theorie und sucht nach einer Methode, wie man dieses Gift nachweisen könnte. Das finde ich sehr interessant.



Was ist noch noch passiert?



Am Sonntag habe ich mir einen Musical-Klassiker in Saarbrücken angeschaut. Ich habe mir ja vorgenommen, verschiedene Stadttheater zu besuchen. Sie sind ja deutlich günstiger als die Shows der großen Veranstalter, haben dafür aber meistens große Orchester und ein großes Ensemble. In Saarbrücken bei Anatevka war fast kein Platz für das wirklich riesige Ensemble, das ich auf 40 - 50 Personen (Hauptrollen, Nebenrollen, Statisten) schätze. Bei Massenszenen hat das natürlich etwas hergemacht. Diese "Tradition"-Szene hat sich direkt im Gedächtnis festgesetzt.
Das Stück hat mir richtig gut gefallen. Ich finde es zeitlos. Es könnte genauso gut heute spielen.
In einem Interview habe ich gelesen, dass sich das Theater von den Synagogengemeinden beraten gelassen hat. Und das hat man auch gemerkt. Die Rituale, etwa beim Schabbat, wirkten sehr authentisch.
Ich habe mal den Trailer angehängt. Er verdeutlicht vielleicht, was ich meine. :-)





Liebe Grüße
Tinette

Freitag, 10. Mai 2024

12 meiner Lieblings-Charaktere aus Büchern

 



Hallo,

heute haben wir wieder ein Treffen mit dem Leseclub. Eins der Themen soll "Lieblings-Charaktere aus Büchern" sein. Da dachte ich mir, ich könnte ja auch hier meine Liste veröffentlichen. Ich habe mich auf 12 Namen festgelegt. Natürlich gibt es noch mehr Lieblings-Charaktere, aber das hätte den Rahmen gesprengt...




Nun folgen also einige meiner Lieblings-Charaktere...

1. Astaroth



Ich muss ihn einfach an erster Stelle nennen. Er ist einer meiner absoluten Lieblings-Figuren. Astaroth ist ein Nebencharakter aus der Operation Nautilus-Reihe und ab Teil 2 dabei. Er hat immer einen sarkastischen Spruch auf den Lippen. Ich habe mir viel mehr Szenen mit Astaroth gewünscht. Da hatte ich immer etwas zum Lachen.









2. Newt


Das dürfte auch nicht überraschen. Er ist mein Lieblings-Charakter aus der Die Auserwählten-Reihe. Wie Astaroth war er gerne mal sarkastisch und zeigte einen speziellen Humor. Das war ein richtiger Schock, dass er doch nicht immun ist. Ich fand es toll, dass er mit Crank Palace eine eigene Geschichte bekommen hat, in der wir erfahren, was er während seiner Trennung von den anderen Lichtern gemacht hat. Außerdem erfahren wir mehr über seine Vergangenheit in Phase Null.








3. Quabbel


Platz 3 war schwieriger. Da habe ich zwischen zwei Charakteren geschwankt, mich aber schließlich für Quabbel entschieden. Der Squid ist ein Nebencharakter aus der Evolution-Reihe und ab Teil 2 dabei. Er ist eine Art Tintenfisch-Wesen und einfach nur süß. Ich mochte ihn direkt.








4. Tyson


Ganz knapp dahinter ist Tyson aus der Percy Jackson-Reihe. Den Zyklopen mochte ich von der ersten Sekunde an. Er ist körperlich sehr stark, aber so kindlich. Er kann keiner Fliege etwas zuleide tun. Er tat mir leid, dass so viele Angst vor ihm hatten.











5. Kenji


Ein weiterer Nebencharakter ist auf Platz 5. Kenji ist aus der Juliette-Trilogie, die ja in letzter Zeit als Shatter me-Reihe einen Hype erlebt hat. Insgesamt habe ich die ersten 3 Bücher dreimal gelesen, zuletzt dieses Jahr.
Kenji ist ein toller, humorvoller Charakter, der Juliette aus ihrem Schneckenhaus hervorlockt. Er steht zu seinen Freunden.









6. Anne




Der erste weibliche Charakter auf meiner Liste ist Anne Shirley. Es ist wirklich selten, dass eine Protagonistin zum Lieblingscharakter eines Buches wird. Meistens finde ich sie eher unausstehlich. 
Anne ist ein lebensfroher Mensch. Sie redet viel, gerne mal zu viel. Sie hat eine blühende Fantasie und ein großes Temperament. Sie ist verträumt und romantisch veranlagt. Sie ist ein authentischer Charakter.









7. Dink


Maddox fand ich vielleicht am süßesten, aber trotzdem ist Dink, ein Nebencharakter, mein Lieblings-Charakter der Reihe geworden. Seine Hintergrundgeschichte hat mich berührt, und sein Schicksal war so traurig.












8. Bitterblue


Bitterblue war in Teil 1 der Die sieben Königreiche-Reihe noch ein kleines Mädchen und Nebencharakter. Sie war sehr schüchtern und verängstigt, was durch ihre Hintergrundgeschichte nur allzu verständlich ist. Im 3. Teil, in dem sie dann die Protagonistin ist, wächst sie mit ihren Aufgaben und erkennt ihre Stärken. Ich mochte sie von Anfang an.









9. Katsa


Katsa ist die Protagonistin aus Die Beschenkte, taucht aber auch später wieder auf. ie hebt sich mit ihrer Art von anderen typischen Protagonistinnen ab. Sie prügelt sich gerne mal und hat auch ansonsten kein Interesse daran, sich so zu verhalten, wie es für ihren Stand als Lady vorgesehen ist. Sie ist eine Beschenkte und kann praktisch nicht besiegt werden. Sie ist selbstbewusst, stark und ist gerne mal forsch, hat aber auch eine empfindliche Seite. Ich fand sie sehr sympathisch.








10. Temp


Platz 10 bekommt die wahrscheinlich süßeste Kakerlake. Sie ist ein Nebencharakter aus der Gregor-Reihe. Sie redet einfach so knuffig und sie ist sehr mutig und setzt sich für die anderen ein, auch wenn die sich manchmal über Temp lustig machen.












11. Sid


Sid ist ein Dämonenkind und ein Charakter aus der Die verbotene Pforte-Trilogie. Sid ist vorwitzig und macht, was er will. Ich mochte ihn direkt.












12. Julian



Den 14-jährigen Jungen aus Der Koffer habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sein Schicksal hat mich emotional sehr mitgenommen. Er hat mir sehr leidgetan. Ich bewundere seine Stärke. Er hat so viel durchgemacht bzw. durchlebt die Hölle. Trotzdem zerbricht er daran nicht.













Das waren die Charaktere, die ich mir notiert habe. Ich bin gespannt, welche Diskussionen es dann heute Abend geben wird.
Liebe Grüße
Tinette









Mein Erlebnis-Bericht zu... This is the greatest show



Veranstaltung: This is the greatest show
Art der Veranstaltung: Musikshow

Besuch 1:
Ort: Saarlandhalle Saarbrücken
Datum: 24.03.2024
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr



Besuch 2:
Ort: Stage Apollo Theater Stuttgart
Datum: 25.03.2024
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr


Es war gar nicht geplant, mir die Show zweimal anzuschauen, und erst recht nicht zwei Tage direkt hintereinander. Die Tickets für Stuttgart habe ich selbst gekauft. Die Tickets für Saarbrücken habe ich später geschenkt bekommen. So kam es also, dass ich am 24. März nach Saarbrücken und am 25. März nach Stuttgart gefahren bin und mir zweimal This is the greatest show angeschaut habe.
Nur so viel vorab: Es waren an beiden Tagen die selben Sänger auf der Bühne, die die gleichen Lieder in der gleichen Reihenfolge gesungen haben. Die Show in Stuttgart hat mir besser gefallen. 
Warum das so ist, erzähle ich jetzt. Im Apollo Theater wird aktuell ja Tina - Das Musical gespielt. Das Theater ist einfach auf Musicals, Konzerte und Musikshows eingerichtet, während die Saarlandhalle universell, z. B. auch für die Cavalluna-Shows, genutzt wird. Ich fand den Klang in Stuttgart besser. 
Es lag aber auch am Publikum. In Saarbrücken wurde viel dazwischen geklatscht und gejubelt, als die Lieder noch gar nicht vorbei waren. Zuschauer sprangen immer wieder auf. Das störte einfach.
In Stuttgart wurde auch viel geklatscht, aber während der Songs waren sie still, sodass man sich auf den Gesang konzentrieren konnte und nicht abgelenkt wurde.

Solisten (alphabethisch sortiert):
Jan Ammann
Verena Mackenberg
Maricel
Friedrich Rau
Michaela Schober
Patrick Stanke

Special Guest: Pietro Basile

Ensemble (alphabethisch sortiert):
Amber-Chiara Eul
Florian Heinke
Lina Kropf
Esther-Larissa Lach
Sergey Mishchurenko
Kelly Panier
Simon Staiger
Stuart Sumner
Aliosha Jorge Ungur


Leider weiß ich die Reihenfolge der Songs nicht mehr ganz genau. Aber diese spielt bei der Bewertung ja keine Rolle...

Akt 1:


Greatest showman – This is the greatest show
Wie letztes Jahr startete die Show mit diesem Song, und das gesamte Ensemble steht auf der Bühne.

Abenteuerland – Abenteuerland
Das ist nicht meine Musik. Deshalb bin ich da nicht so mitgegangen, während sie auf der Bühne Stimmung gemacht haben.

Cats – Memory 
Den Song kann ich eigentlich nicht mehr hören. Hier war ich aber sehr positiv überrascht. Die dreisprachige Version auf Deutsch, Englisch und Französisch hat mir richtig gut gefallen. Ich muss tatsächlich zugeben: Eins meiner Highlights. Das hätte ich nicht erwartet.

Dirty Dancing – (I’ve had) the time of my life
Natürlich durfte die Hebefigur nicht fehlen, wofür es großen Zwischenapplaus gab.

Elisabeth – Ich gehör nur mir
Ein schönes Lied. Einigen hängt es ja schon zu den Ohren raus. Ich habe es aber noch nicht so häufig gehört und bin deshalb da noch nicht vorbelastet. ;-)

Joseph and the amazing technicolor dreamcoat – Joseph-Medley
Ein beschwingtes Medley, das für gute Laune sorgt. 

The Lion King – Can you feel the love tonight
Schön, Disney ist bei der Show auch vertreten. Ein schönes Lied, das ich schon oft gehört habe, aber es wird nicht langweilig.

Moulin Rouge – Moulin Rouge-Medley
Den Film habe ich nicht gesehen, auch das Musical nicht. Die Musik ist aber bekannt. Mir hat das Medley gefallen.

Robin Hood - Freiheit für Nottingham
Robin Hood habe ich ja insgesamt 10x gesehen. Schön, dass das Musical bei der Show vertreten ist. Freiheit für Nottingham in einer mal anderen Version. 

Tanz der Vampire – Die unstillbare Gier
Hier muss ich sagen: In Saarbrücken fand ich das Lied langatmig und verstand die Begeisterungen gar nicht. Ich fand den ständigen Zwischenapplaus und Jubel aber auch störend. Nach jedem Applaus dachte ich, dass es jetzt vorbei ist, aber es ging immer weiter. Gefühlt 20 Minuten.
In Stuttgart waren alle bis zum letzten Ton ruhig. Und da war ich fasziniert vom Lied. Wirklich seltsam, denn es war der selbe Sänger.

Vivo per lei
Teilweise auf Italienisch, teilweise auf Deutsch. Den Song habe ich bisher noch nicht live gehört. Diese Duett-Version hat mir richtig gut gefallen.

Tabaluga & Lilli-Block:
Tabaluga & Lilly-Medley
Der Bienensong
Eis im September
Ich fühle wie du
Nessaja (Ich wollte nie erwachsen sein)
Gleich mit mehreren Liedern war das Musical Tabaluga & Lilli vertreten. Das habe ich bisher noch nicht gehört. Ich fand es schön, dass auch mal etwas anderes gezeigt wird. Allerdings hätten es nicht unbedingt so viele Lieder davon sein müssen.


Akt 2:


& Juliet-Block:
& Juliet-Medley
Baby one more time
Everybody
It´s my life
Larger than life
Whataya want from me
Auch das Musical & Julia (wie es auf Deutsch heißt) ist mit mehreren Liedern vertreten. Es ist ein Jukebox-Musical mit Hits der 90er. Meine Schwester war begeistert und will sich das Stück unbedingt anschauen.

Die Eiskönigin – Lass jetzt los
Ja, noch mehr Disney. :-) Eine schöne Version des doch oft gezeigten Songs.

Hercules – Go the distance
Ein weiteres Highlight für mich. Hercules gehört nicht zu meinen Lieblings-Disneyfilmen, aber er hat meinen Lieblings-Disney-Bösewicht Hades. Und auch die Songs gefallen mir gut. Diese Version fand ich klasse.

Der König der Löwen – Der ewige Kreis
Nach Can you feel the love tonight ist Der König der Löwen auch im 2. Akt vertreten. Das ist zwar kein reines Disneykonzert, aber wenn Disney-Filme schon vertreten sind, darf dieses Lied natürlich nicht fehlen.

Ku’damm 56-Block:
Alles wird gut
Herzlichen Glückwunsch
Neben Tina und Robin Hood eins meiner weiteren Lieblings-Musicals. Das hätte gerne noch mit ein, zwei weiteren Songs vertreten sein können. :-)

Romeo & Julia – Dann fall ich
Die CD habe ich, aber ich habe mir sie noch nicht angehört. Das Lied war aber schon mal ein guter Vorgeschmack.

Greatest showman-Block:
A million dreams
Come alive
From now on
It felt like home
Never enough
Rewrite the stars
This is me
Tightrope
This is the greatest show
Wenn die Veranstaltung schon This is the greatest show heißt, darf der Film Greatest showman nicht fehlen. Dieser ist auch mit den meisten Songs vertreten. Mit passenden Kostümen aus dem Film hat dieser Block für gute Stimmung gesorgt.

Die Show gefällt mir gut. Trotzdem werde ich nächstes Jahr pausieren.


Schon gelesen?

Meine Meinung zu... Die rote Erzherzogin

Allgemeine Infos Originaltitel :  Die rote Erzherzogin Originalsprache : Deutsch Geschrieben von :  Friedrich Weissensteiner Verlag : Piper ...