Dienstag, 2. Juni 2026

Aktuell lese ich... Die Ilias und Caspar und die Träne des Phönix

 Hallo,





... einen Klassiker und einen Reihenauftakt.

Mein aktuelles Lesefutter




Homers Epos Ilias erzählt in 24 Kapiteln (Gesängen) die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas und beruht auf Mythen und Erzählungen um den Trojanischen Krieg.Die »Ilias« ist das älteste nahezu vollständig erhaltene Zeugnis der europäischen Literatur. Sie entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und schildert in 24 Gesängen die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas. Die unübertroffene Erzählkunst Homers bescherte dieser Dichtung eine überwältigende Wirkung und macht die »Ilias« zu einem bis heute lebendigen Meisterwerk. »Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus«, lautet der berühmte erste Vers, hier eingebunden in feinem Cabra-Leder mit Goldprägung.


Caspar hasst Abenteuer. Am liebsten sitzt er in der Schulbibliothek und liest. Doch als er sich eines Tages vor den beiden Klassenfieslingen in der alten Standuhr versteckt, geschieht das Unglaubliche: Er findet sich in einem hohlen Baum wieder und vor ihm steht ein Mädchen mit Sommersprossen, die wie Sterne aussehen. Sie heißt Wilda Undank und bringt ihn unverzüglich vor die Zauberer von Wolkenstern. Damit nicht genug. Caspar muss die Rätsel der Nieselhexen löse...

Lesefortschritt



Aktuell bin ich auf Seite 75 von 445. <Jetzo schmückt'  Athene des Tydeus Sohn Diomedes - Hoch mit Kraft und Entschluß, damit vorstrahlend aus allem Danaervol er erschien' und herrlichen Ruhm sich gewänne.> (V. Gesang)


Aktuell bin ich auf Seite 64 von 330. <Eisenfrost schaut Wilda an.> (Kapitel 5)

Warum dieses Buch?



Es steht auf der Liste der 30 Bücher, die angeblich jeder gelesen haben will. Ich wollte es mal damit versuchen, weil mich der historische Grund sehr interessiert.


Als Ausgleich habe ich extra ein Kinderbuch gewählt. Ich habe mir ja vorgenommen, Reihenauftakte, die schon auf dem SuB liegen, vorrangig zu lesen und dann zu entscheiden, ob ich die Reihe überhaupt fortsetze.

Was gibt es sonst noch zu sagen?




Diese epische Dichtung ist nicht gerade etwas, was ich als schön flüssig zu lesen bezeichnen würde. Vielleicht ist das ja schon aus dem 1. Satz meiner aktuellen Seite erkennbar. Ich habe jetzt die Geschichte auch in Prosaform entdeckt. Ich überlege schon, ob ich dann da wechsle. Ich möchte wissen, wie es weitergeht, aber ich finde es in dieser Dichtform nicht so schön zu lesen.


Es ist schon auf den ersten Seiten sehr fantasievoll. Wir haben gemeinsam mit Caspar schon Wilda kennengelernt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Was ist sonst noch passiert?



Mein Französischkurs läuft weiter... Ich bin noch motiviert und  aktuell auf Seite 153, also Ende von Lektion 12. Als Nächstes kommt dann der 4. Test, bei dem ich das Gelernte von Lektion 10 bis 12 wiederholen kann. Mal sehen, wie der Test laufen wird. :-D Ich merke, dass das tägliche Üben etwas bringt. Das Problem: Sobald ich aufhöre, ist es wieder weg. Deshalb überlege ich mir, nach dem Kurs regelmäßig einfache Kinderbücher auf Französisch zu lesen. Ich möchte da schon gerne drin bleiben. Die Sprache finde ich ja wirklich schön, zumindest wenn andere sie sprechen. Bei mir selbst klingt es... etwas abenteuerlich. Aber man versteht mich. Hoffe ich. ;-D

Liebe Grüße
Tinette

Kurz gebellt zu: Der Greif erwacht



   Allgemeine Infos:
Originaltitel: Der Greif erwacht
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Benedict Mirow
Übersetzt von: ///
Verlag: Thienemann
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Die Chroniken von Mistle End
Teil: 1
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 416
Preis: 17,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-522-18540-0





Klappentext:
Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“ Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“ Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“



Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 11.05.2026
Beendet: 28.05.2026
Gebraucht: 18 Tage

Kurz gebellt


„Der Greif erwacht“ von Benedict Mirow ist ein Kinderbuch, das sich angenehm und flüssig lesen lässt. Es hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war, weil mir dafür am Ende ein wenig das Besondere gefehlt hat.
Schon die Gestaltung des Buches hat mir gefallen. Die Schrift ist angenehm groß und dadurch sehr lesefreundlich, wirkt aber nicht so riesig, dass das Buch künstlich gestreckt erscheint. Auch die 36 Kapitel auf 416 Seiten fand ich gut eingeteilt. Die Kapitel sind nicht zu lang, sodass ich nicht mitten in einem Kapitel aufhören musste. Titel besitzen sie zwar nicht, sondern heißen einfach nur „Kapitel 1“, „Kapitel 2“ usw., dafür sind sie aber mit Bannern und Schnörkeln verziert. Diese wirkten auf mich fast wie kleine Kronen, was ich gut mit dem Greif und dessen erhabener Wirkung verbinden konnte.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Der graue Himmel vermittelt direkt eine eher düstere Stimmung und deutet schon an, dass in der Geschichte nicht alles friedlich bleibt. Der Greif im Kreis in der Mitte macht außerdem sofort klar, dass er eine zentrale Rolle spielen wird. Unten auf dem Cover erkennt man drei Kinder, wodurch man bereits ahnen kann, dass die Geschichte sich um diese Figuren drehen wird.
Die Handlung spielt im schottischen, fiktiven Ort Mistle End. Dort zieht Cedric gemeinsam mit seinem Vater hin, nachdem dieser eine neue Stelle als Lehrer angenommen hat. Schnell freundet er sich mit den Geschwistern Emily und Elliot Golden an, die ihm den Ort und dessen Geheimnisse näherbringen. Dass die drei sich recht schnell anfreunden, fand ich bei den jungen Figuren überhaupt nicht unrealistisch. Kinder gehen oft viel offener miteinander um und hinterfragen neue Bekanntschaften nicht so stark wie Erwachsene.
Cedric war mir als Protagonist sympathisch. Besonders mochte ich, dass er sich nicht die Meinung von Emily und Elliot über Crutch aufdrängen lässt. Während die Geschwister ihm eher kritisch begegnen, versucht Cedric, sich selbst ein Bild von ihm zu machen. Gerade Crutch fand ich deshalb sehr interessant, weil lange nur Andeutungen über ihn gemacht werden und man nie genau weiß, was wirklich hinter ihm steckt.
Gut gefallen hat mir auch, dass Cedric die magischen Ereignisse nicht sofort vollkommen selbstverständlich hinnimmt. Anfangs reagiert er skeptisch. Dass er sich später dennoch vergleichsweise schnell damit arrangiert, hat mich hier nicht gestört, weil durch den früheren Beruf seines Vaters bereits gewisse Berührungspunkte vorhanden sind. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, erfährt Cedric im Laufe der Geschichte außerdem einiges über sich selbst und über seine Mutter, wodurch manches, was er bisher geglaubt hat, infrage gestellt wird.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Die Sätze sind nicht unnötig verschachtelt und lassen sich flüssig lesen. Auch die Dialoge wirkten auf mich authentisch für Zehnjährige. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Kinder wie deutlich ältere Personen sprechen.
Allerdings wirkte die Handlung stellenweise etwas gehetzt auf mich. Manche Entwicklungen hätten ruhig etwas mehr Raum bekommen dürfen. 
Emily und Elliot waren mir außerdem manchmal etwas zu überdreht. Hier hätte ich mir stellenweise etwas mehr Ruhe gewünscht.
Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und ich möchte die Reihe auf jeden Fall weiterlesen. Positiv fand ich auch, dass der erste Band ohne Cliffhanger endet. Ich hatte nach dem Ende nicht das Bedürfnis, sofort den nächsten Band lesen zu müssen, war aber trotzdem neugierig genug, um die Reihe fortsetzen zu wollen.
Trotzdem muss ich sagen, dass mir „Joshua Jackelby“ vom selben Autor noch etwas besser gefallen hat. Die Geschichte rund um die Weltausstellung von 1851 wirkte auf mich frischer und origineller. Bei „Der Greif erwacht“ hatte ich dagegen öfter das Gefühl, ähnliche Fantasygeschichten schon einmal gelesen zu haben. Genau das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum mir das Buch zwar gefallen hat, aber nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.
Dennoch ist „Der Greif erwacht“ für mich eine gelungene, angenehm lesbare Fantasygeschichte mit sympathischen Figuren und einer interessanten magischen Welt.




Zitate, die im Kopf geblieben sind

///

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: ...
Fazit: Eine spannende Fantasygeschichte, die aber leider nicht besonders hervorsticht...
Bewertung

Montag, 1. Juni 2026

Tibi und Tawny (und Schiggy) blicken zurück... auf den März bis Mai 2026

 

 Hallo,

dieses Mal habe ich März bis Mai gemeinsam in einem gemeinsamen Rückblick zusammengefasst, da es insgesamt nur 10 gelesene Bücher waren. 
Es waren keine absoluten Highlights dabei, aber auch Flops. Deshalb fällt das Book Battle etwas kleiner aus.
Dafür war ich viel unterwegs und habe unter anderem Bühnenadaptionen von Büchern besucht.

~*~ Tibis Leseecke ~*~

1. Mein SuB und ich


Der SuB zum Monatsbeginn 

📚48 Printbücher
📱0 E-Books
➡️insgesamt: 48 Bücher 



Zugänge
   



Abgänge
aussortiert:
keine

gelesen:
1. Die Bestie von Dresden von Frank Goldammer, 366 Seiten
2. Die weiße Nacht von Anne Stern, 400 Seiten
3. Das Labyrinth der Knochen von Rick Riordan, 216 Seiten
4. Der wilde Roboter von Peter Brown, 283 Seiten
5. Gefährliche Gestalten von Katja Brandis, 301 Seiten
6. Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast von Lois Duncan, 254 Seiten
7. The wild robot escapes von Peter Brown, 280 Seiten
8. Die Edda, 160 Seiten
9. Anna Karenina von Leo Tolstoi, 991 Seiten
10. Der Greif erwacht von Benedict Mirow, 416 Seiten

begonnen:
1. Ilias von Homer 

abgebrochen:
///


Der SuB zum Monatsende

📚 47 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 47 Bücher
📉 Veränderung: – 1 Buch

2. Gebell

Neu hinzugekommen sind folgende Rezensionen: 

3. Reihen

🆕Begonnen 
1. Lou & König
2. Der wilde Roboter
3. Die 39 Zeichen
4. Seawalkers
5. Die Chroniken von Mistle End

📖Fortgeführt 
1. Kriminalrat Gustav Heller (aktueller Stand)
2. Der wilde Roboter (2/3)

Beendet
keine Reihe

Abgebrochen
keine Reihe

4. Statistiken

📄Gelesene Seiten (inkl. gel. Seiten abgebrochener Bücher): 3.507
📚 Gelesene Bücher: 10
📖Ø Seiten pro Buch: 350
📅 Seiten pro Tag: 38


5. Buchverfilmungen (erstmals geschaut)

Ich zeige immer zuerst die Romanvorlage und daneben dann das Cover der Verfilmung.  





Den Film habe ich unter dem Titel "Hilfe, ich bin ein Supermodel" auf Deutsch geschaut. Ein deutsches Cover habe ich aber nicht gefunden.





6. 

  

💛Top vs.  Flop

 vs. ///



Positive Überraschung vs. größte Enttäuschung

 
 
/// vs. 




📏Kürzestes Buch vs. längstes Buch


vs. 




Die Edda hat 216 Seiten, Anna Karenina 991 Seiten.


👀Schönstes Cover vs. "hässlichstes" Cover

 /// vs. ////

Das lasse ich dieses Mal aus. Ich finde da keins, was heraussticht - positiv oder negativ.

💚Liebling des Monats vs. Unsympath des Monats


 vs. 


Lou war mir schnell sympathisch: aufmerksam, eigenständig und resolut.
Mit Tiago wurde ich mit überhaupt nicht warm. Er wirkt oft sehr oberflächlich und bewertet andere nach ihrem Aussehen, wirft aber genau das seiner Erzfeindin vor.



~*~ Tawnys Spielecke ~*

Gespielt

 
Rommé mit Ausrede

 
Offiziersskat, Skat-Duell




Offiziers-Schafkopf





Hammerwurf, 1-2-3


 



🎲Spiel des Monats





Begründung:
Wenn Verräter an Bord! auf den Tisch kam, haben wir es fast den ganzen Spieleabend über gespielt. In diesen drei Monaten habe ich es in verschiedenen Gruppen ausprobiert, und es kam jedes Mal sehr gut an.



~*~ Schiggy unterwegs ~*~

Im März bis Mai habe ich Folgendes besucht:


1x in Frankfurt besucht

1x in Düsseldorf

1x in Frankfurt, 1x in Stuttgart

1x in Frankfurt

1x in Dortmund


1x in Darmstadt


1x in Wiesbaden

1x in Ludwigshafen



1x in Hanau

📸 Highlight 
Tischlein, deck dich in Hanau hat mich mit einer unerwartet modernen und aktuellen Inszenierung überrascht.

---

Ich bin gespannt, welche Buchwelten ich im Juni entdecken werde. 
Und werden wir wieder in See stechen und versuchen, die Verräter an Bord zu enttarnen?
Wohin Schiggy unterwegs sein wird, steht dagegen schon fest: Mit Der Schimmelreiter und Der Graf von Monte Christo werde ich zwei Musicaladaptionen von Romanen, die ich gelesen habe, besuchen.

Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

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