Dienstag, 16. Juli 2019

Gemeinsam lesen am 16. Juli 2019


Diese Aktion findet wie immer bei https://www.schlunzenbuecher.de/ statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



* Titel: Auf Umwegen
* Autorin: Andrew Smith
* erschienen: 2015
* Genre: Jugendbuch
* Verlag: Königskinder
* Reihe: Einzelband
* Lesestatus: Seite 113/330

Finn berechnet die Zeit in Meilen, nicht in Minuten. So erklärt er sich die Welt und so überzeugt er sich davon, wirklich zu sein, nicht eine Romanfigur im Kult-Bestseller seines Vaters. Stets am Rande der Katastrophe – als Kind ist ein totes Pferd von einer Brücke auf ihn gefallen – hat Finn immerhin den besten Freund der Welt: den total irren, aber ganz vortrefflichen Cade. Und dann lernt er Julia kennen, das erste Mädchen, das er liebt. Als Julia wegzieht bricht Finn das Herz. Zusammen mit Cade macht er sich auf eine Reise, die sie nicht – wie geplant – zum College ihrer Wahl führt. Ein unerwarteter Unfall macht sie zu ebenso unerwarteten Helden.


* Titel: Eleanor & Park
* Autorin: Rainbow Rowell
* erschienen: 2015
* Genre: Jugendbuch
* Verlag: dtv
* Reihe: Einzelband
* Lesestatus: Seite 166/432

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Auf Umwegen:
Julia Bishop zog von Chicago, dem Standort eines der höchsten Hochhäuser in den USA, in den San Fancisquito Canyon, den Schauplatz einer der schlimmsten von Menschen verschuldeten Baukatastrophen in der kalifornischen Geschichte.

Eleanor & Park:
Zum ersten Mal seit Wochen hatte Park auf dem Heimweg von der Schule nicht dieses unruhige Gefühl im Bauch, dass er noch genug von Eleanor aufsaugen müsse, um bis zum nächsten Tag durchzuhalten.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Auf Umwegen:
Von Andrew Smith habe ich schon Winger gelesen. Für die Buchgewissen-Challenge soll ich nach Möglichkeit vier Bücher aus dem gleichen Verlag lesen. Da ich noch einige Königskinder-Bücher auf dem SuB habe, dachte ich, dass es die Chance ist, ein paar davon zu lesen. Auf Umwegen ist diesen Monat mein 2. Königskind.
Die Sprechweise von Finn erinnert mich sehr an die von Winger. Auch hier wirft der Protagonist mit Kraftausdrücken, besonders beliebt: ein Wort, das mit F anfängt und mit uck aufhört, um sich.

Eleanor & Park:
Das Buch liegt schon über zwei Jahre auf meinem SuB. Ich hatte es schon öfter in der Hand und habe es immer weggelegt. Als ich es dieses Mal gesehen habe, dachte ich mir: JETZT oder NIE. Also habe ich begonnen, es zu lesen.

4. Liest du Reihen immer direkt am Stück oder stören dich Pausen dazwischen nicht?

Das ist wirklich unterschiedlich. Mal lese ich Reihen in einem Rutsch durch. Dafür mache ich dann oft eine Mission: Durchmarsch. Ich habe früher (und manchmal auch noch heute :-)) erst mal sämtliche Reihenbücher gesammelt und dann erst damit begonnen. Das war vor allem, weil ich ein paar Reihen begonnen habe, die mir so gut gefallen haben, und ich noch lange auf die Fortsetzungen warten musste. Da dachte ich einfach, dass ich warte und dann alles auf einmal lesen kann. Dann gibt es natürlich Reihen, die mir gar nicht gefallen haben, und bei denen ich mich geärgert habe, alle Teile gekauft zu haben.
Es kommt auch darauf an, wie gut ich wieder in die Reihe reinkomme. Manchmal macht auch eine längere Pause nichts aus. Ich weiß sofort wieder, wer wer ist und worum es geht. Dann gibt es aber auch Fortsetzungen, bei denen ich dann richtig Schwierigkeiten habe, mir die Namen nichts mehr sagen, und ich gar nicht mehr weiß, worum es genau in Teil 1 ging.
Manchmal lese ich Teil 1 deshalb vorher einfach nochmal und die Reihe dann in einem Rutsch durch.
Lange Rede, kurzer Sinn: Pauschal kann ich das für mich nicht sagen.

Liebe Grüße
Tinette

Montag, 15. Juli 2019

Cover-Monday # 26


Diese Aktion findet bei https://moyasbuchgewimmel.de statt.

Hallo,
heute möchte ich euch ein Buch zeigen, dass ich beim Stöbern entdeckt habe.  Bernard Cornwell dürfte Lesern von historischen Romanen bekannt sein. Dieses Buch ist im Juni erschienen und steht auf meiner Wunschliste. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht, und die Schreibfeder ist ein dezenter Hinweis auf Shakespeare. Das finde ich interessant.



London, im Winter 1595: Die Truppe von William Shakespeare soll zur Hochzeit einer hochgestellten Dame ein neues Stück auf die Bühne bringen, den "Sommernachtstraum". Mit von der Partie: Williams Shakespeares jüngerer Bruder Richard, vom Älteren wenig geliebt und auf der Bühne nur in Frauenrollen geduldet.
Dann geschieht eine Katastrophe: Eine konkurrierende Kompanie lässt das Stück stehlen. Aber Richard weiß, wie die Uraufführung zu retten ist. Er wird das Stück zurückstehlen und damit William dazu bringen, ihn endlich zu respektieren, ihm endlich eine Männerrolle zu geben - und dann fehlt ihm zu seinem Glück nur noch die Hand der schönen Silvia ...

Kennt ihr das Buch. Habt ihr es schon gelesen?
Lasst es mich gerne wissen.
Liebe Grüße
Tinette

Gebell zu: Die wahre Geschichte von Regen und Sturm

Allgemeine Infos:




Originaltitel: Rain Reign
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Ann M. Martin
Verlag: Königskinder
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2015
Seiten: 239
Preis: 10,99 € (Ebook) / 14,99 € (Hardcover)
ISBN:  9783646927535






Klappentext:

Ruth mag Wörter, vor allem Homonyme, so wie "Ruth" und "ruht". Ihr alleinerziehender Vater kann damit nichts anfangen. Warum kann Ruth sich nicht benehmen wie andere Kinder? Die beste Idee, die er je hatte, ist, Ruth einen Hund mitzubringen. Sie nennt ihn Regen, denn er wurde im Regen gefunden - und das Wort ist ein Homonym. Als ein Hurrikan die kleine Stadt heimsucht, geht Regen im Unwetter verloren. Dad hätte den Hund nie rauslassen dürfen. Bei Sturm! Ohne Halsband! Verzweifelt macht sich Ruth auf die Suche. Ein Glück, dass sie noch Onkel Weldon hat, der sie so viel besser versteht.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2017
Status: gelesen
Lesesprache: Englisch
Format: Hardcover
Zu lesen begonnen: 12.07.2019
Beendet am: 14.07.2019
Gebraucht: 3 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover gefällt mir gut. Die sich wiederholenden Kreise, die ein nachdenklich wirkendes Mädchen und einen Hund zeigen, heben sich vom blauen Hintergrund ab, ohne zu sehr herauszustechen.
Das Buch ist in 4 Teile mit insgesamt 49 kurzen Kapiteln aufgeteilt. Die Schriftgröße ist angenehm zu lesen.

~*~Charaktere~*~
Ruth: Die 12-jährige Protagonistin ist Autistin. Sie liebt Homophone und Primzahlen. Deshalb überlegt sie ständig, ob ein Wort ein Homophon ist oder eine Zahl eine Primzahl. Sie ist kein gewöhnlicher Buchcharakter, sondern sehr interessant. Ich habe sie gleich liebgewonnen.
Wesley: Er ist Ruths Vater und alleinerziehend. Die Leser merken schnell, dass er überfordert ist. Er reagiert oft genervt und manchmal auch aggressiv.
Weldon: Er ist Ruths Onkel und nimmt seine Nichte sehr ernst. Er überlegt sich mit ihr Homophone und hilft ihr auch, als die Hündin verschwindet.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Hatford, New York, in der heutigen Zeit.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Gleich zu Beginn lernen die Leser Ruth und ihre Vorliebe für Homophone kennen. Ich habe mich sofort in der Geschichte wohlgefühlt. Ruth liebt ihre Hündin Regen über alles. Sie kann Regen alle ihre Sorgen erzählen, was ihr guttut.
Deshalb ist es auch kein Wunder, dass für sie eine Welt zusammenbricht, als die Hündin bei einem Unwetter fortläuft.
Ruths Vater ist keine große Hilfe. Er hat Regen beim Sturm ohne Halsband nach draußen gelesen, und es scheint ihm egal zu sein.
Onkel Weldon versteht, was die Hündin für Ruth bedeutet. Er hilft ihr beim Suchen.
Es ist eine eher ruhige Geschichte, aber keinesfalls langweilig. Ich habe Ruth gerne begleitet und sehr gehofft, dass sie ihre geliebte Hündin wieder findet.
Das Buch hat traurige, aber auch hoffnungsvolle Stellen, und hat mir wirklich gut gefallen.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Da habe ich mich sehr für Ruth gefreut und hoffe, dass es nicht nur eine Phrase ihres Onkels war, wovon ich aber nicht ausgehe.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist in der Ich-Form aus Ruths Sicht im Präsens verfasst. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen, nachdem ich mich an Ruths Sprechweise gewöhnt habe. Ruth nennt nämlich nach Möglichkeit passende Homophone zu Wörtern, was anfangs den Lesefluss etwas gestört hat. Später ist es nicht mehr als störend aufgefallen, sondern ich fand es sehr passend zu Ruth.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Schön…
Fazit: Eine schöne, leise Geschichte über ein autistisches Mädchen und dessen Hund.
Bewertung:


Tawny spielt: Die Portale von Molthar




Allgemeine Infos:
Spieltitel: Die Portale von Molthar
Autor/in: Johannes Schmidauer-König
Illustration/Design: Dennis Lohausen
EAN: 4007396057805
Verlag: Amigo
Art: Kartenspiel
Spielart: Jeder gegen jeden
Kategorie: Familienspiel
Alter: ab 10 Jahren
Spieler: 2 - 5
Dauer: 45 Minuten

Beschreibung:      
Reise durch das Portal nach Molthar, sammle magische Perlen und binde phantastische Wesen an dich, die man eigentlich nur aus Geschichten und Märchen kennt. Stärke deine Macht und erfülle die Prophezeiung. Denn nur derjenige, der als erster die 12 Insignien der Macht erhält, kann der wahre Auserwählte sein.

So spielen wir:
Die Charakter- und Perlenkarten werden getrennt voneinander gut gemischt. Zwei Charakterkarten und vier Perlenkarten werden offen ausgelegt. Jeder Spieler erhält ein Spielerportal. Der Startspieler trennt dieses Portal auf die Startspieler-Seite.
Wer an der Reihe ist, darf drei Aktionen pro Zug ausführen. Folgende Aktionen, die auch mehrfach ausgeführt werden dürfen, stehen zur Auswahl:
1: Eine der offen liegenden oder die oberste verdeckte Perlenkarte vom Nachziehstapel auf die Handkarte nehmen. Die genommene offene Perlenkarte wird sofort durch eine Perlenkarte vom Nachziehstapel ersetzt.
2: Die vier offenen Perlenkarten durch neue ersetzen.
Wird eine Perlenkarte mit Tauschsymbol aufgedeckt, werden die beiden offenen Charakterkarten sofort durch neue vom Nachziehstapel ersetzt.
3: Eine der offen ausliegenden oder die oberste verdeckte Charakterkarte auf das Portal legen. Wenn eine offene Charakterkarte genommen wird, wird diese durch eine Karte vom Nachziehstapel ersetzt.
4: Einen Charakter aktivieren, indem man die erforderlichen Perlenkarten-Kombinationen vorweist und auf den Ablagestapel wirft.
Am Ende des Zuges werden evtl. überzählige Handkarten auf den Ablagestapel gelegt, weil jeder max. 5 Karten auf der Hand haben darf.
Das Spiel endet, sobald ein Spieler min. 12 Machtpunkte vor sich ausliegen hat.
Die Kombinationen der Perlenkarten und die speziellen Fähigkeiten der Charakterkarten werden verständlich in der Anleitung beschrieben.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist etwas höher als die „gewöhnlichen“ Amigo-Kartons und bietet ausreichend Platz für die Karten und die Spielerportale. Die Karten sind von gewohnter Qualität und wunderschön illustriert.

Anleitung:
Die Anleitung ist verständlich geschrieben. Vor allem bei den Kombinationen und speziellen Fähigkeiten hilft ein Blick in die Regel.

Spielspaß:
Das Spiel sah auf den ersten Blick komplexer aus, als es in Wahrheit ist. Da habe ich mich von der Verpackung und den wunderschönen Spielkarten täuschen lassen. Einzig bei den Symbolen mussten wir immer wieder nachschlagen. Ansonsten ist das Spiel einfach. Es werden Perlenkarten gesammelt, um sie gegen Charakterkarten auszutauschen und so Machtpunkte zu sammeln.
Spaß hat es uns auf jeden Fall gemacht. Allein die Illustrationen auf den Karten machen das Spiel zum Vergnügen.
Die speziellen Fähigkeiten bringen Spannung ins Spiel. Wir spielen das Spiel gerne. Es ist nicht rasend schnell vorbei, dauert aber auch nicht ewig. Wir finden es ideal für unseren Spieleabend. Auch dort ist es bei unseren Mitspielern gut angekommen. Es ist schnell erklärt, auch wenn wir wegen den Fähigkeiten immer wieder einen Blick in die Anleitung werfen mussten.

Wiederspielreiz:
Hoch. Die einfachen Regeln und die wirklich schön illustrierten Karten animieren zu weiteren Partien.

Fazit:
Ein einfaches Ablegespiel, das mit den wunderschönen Spielkarten doch hervorsticht.

Bewertung:



Tawny spielt: The Game - face to Face





Allgemeine Infos:
Spieltitel: The Game – Face to Face
Autor/in: Steffen Benndorf, Reinhard Staupe
Illustration/Design: Oliver Freudenreich
EAN: 4012426880568
Verlag: NSV
Art: Kartenspiel
Spielart: Jeder gegen jeden
Kategorie: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2
Dauer: 20 Minuten

Beschreibung:
Bei Face to Face spielt ihr nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander. Das Geniale dabei. Wer am Ende siegreich sein möchte, muss seinem Gegner immer wieder helfen. Ohne das geht gar nichts. Aber sein gewarnt! Auch diesmal hat The Game wieder seine Finger im Spiel. Von Anfang an legt es euch die Schlinge um den Hals und zieht sie immer enger. Gnadenlos. Und gnadenlos gut!

So spielen wir:
Die beiden Spieler entscheiden, wer Gold und wer Silber spielt. Dann erhält die die 58 Zahlenkarten und 2 Reihenkarten der gewählten Farbe.
Die Reihenkarten werden untereinander gelegt. Die Zahlenkarten werden gut gemischt. Jeder nimmt 6 Handkarten. Pro Zug müssen min. 2 Handkarten ausgespielt werden, davon min. 1 Karte auf einen der beiden eigenen Ablagestapel. Die Ablegeregeln für die eigenen Ablagestapel sind wie beim Originalspiel. Legt ein Spieler nur auf die eigenen Ablagestapel Karten, dürfen nur zwei Handkarten gezogen werden, egal wie viele Karten ausgespielt wurden.
Beim Gegner darf max. 1 Handkarte abgelegt werden, allerdings nur, wenn sie dessen Ablagestapel verbessert. Auf den absteigenden Ablagestapel meines Gegners darf ich also nur eine höhere Zahl ablegen, um ihm so zu helfen. Bsp.: Es liegt eine 34 aus. Ich verbessere diesen Stapel auf 45. Nun kann mein Gegner z. B. wieder eine 44 auf seinen Stapel ablegen.
Hat man eine Karte beim Gegner abgelegt, darf man die Handkarten wieder auf sechs auffüllen.
Falls ein Spieler den Nachziehstapel aufgebraucht hat, werden nur noch Karten ausgespielt. Hat ein Spieler alle Zahlenkarten ausgespielt, gewinnt dieser das Spiel.

Verpackung und Spielmaterial:
In die handliche Schachtel aus stabilem Karton können die Zahlenkarten getrennt voneinander untergebracht werden. Sie finden ausreichend Platz darin. Die Karten sind griffig und genauso düster wie das Original-Spiel gestaltet.

Anleitung:
Zuerst gibt es die Kurzregel, falls die Spieler das Original-Spiel bereits kennen. Diese Kurzregel reicht vollkommen aus, um gleich danach mit dem Spiel zu beginnen. Kennen die Spieler The Game bisher nicht, erhalten sie nach der Kurzregel eine ausführliche Beschreibung, die auch Neulingen keine Schwierigkeiten bereiten wird.

Spielspaß:
Das Spiel spielt sich flott und einfach. Meine Schwester bemerkte gleich am Ende, dass es viel leichter als das Original ist. Sie meint, dass man auch etwas davon hat, beim Gegner abzulegen, weil man dadurch ja auch die eigenen Karten loswird und außerdem mehr Handkarten nachziehen kann. Das sehe ich auch. Face to Face ist wirklich nicht schlecht. Das Original hat mir aber auch mehr Spaß gemacht. Dieses Duell spielt sich nicht so fies, wie ich vermutet habe. Das drückt etwas den Spielspaß.
Meine Schwester findet es ideal, für Zeiten am Flughafen zu überbrücken. Aber auch mit Kindern würde sie es empfehlen. Ideal z. B. auch für eine Zugreise.
Ich finde es gut, dass es sich zu zweit spielen lässt. Solche Spiele suche ich immer.

Wiederspielreiz:
In Ordnung. Es ist kein schlechtes Spiel und spielt sich flott. Lieber würde ich aber auch das Original spielen.

Fazit:
Ein einfaches Spiel, das leider nicht an das Original heranreicht.

Bewertung:



Tawny spielt: Fusion




Allgemeine Infos:
Spieltitel: Fusion
Autor/in: Reinhard Staupe
Illustration/Design: Oliver Freudenreich
EAN: 4012426880100
Verlag: NSV
Art: Kartenspiel
Spielart: Jeder gegen jeden
Kategorie: Familie
Alter: ab 6 Jahren
Spieler: 2 - 5
Dauer: 3 - 5 Minuten

Beschreibung:
Fusion ist der neue Geschwindigkeits-Hit von Reinhard Staupe, dem Erfinder des schnellsten Kartenspiels der Welt. Alle Spieler legen gleichzeitig Ihre Karten auf drei verschiedene Stapel ab und jeder Stapel verlangt etwas anderes! Die Regeln sind minimal. Adrenalin und Spielspaß pur sind garantiert. Einmal gespielt und Du bist voll infiziert. Nix für Langweiler und Trödler!

So spielen wir:
Die Anweisungskarten werden offen nebeneinander gelegt. Die Spielkarten werden gut gemischt. Unter jede Anweisungskarte wird eine Spielkarte offen abgelegt. Die restlichen Spielkarten werden gleichmäßig an alle Spieler verteilt.
Alle spielen gleichzeitig. Auf ein Startzeichen nehmen alle Spieler drei Karten auf die Hand. Sie schauen, ob die Karten auf einen der Stapel passen, legen sie schnell ab und ziehen neue Handkarten nach.
Wer zuerst alle Karten losgeworden ist, gewinnt das Spiel.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist klein und handlich, bietet aber ausreichend Platz für die Karten. Die Kartenqualität ist in Ordnung. Die Symbole und Farben lassen sich gut voneinander unterscheiden. Die Karten sind schön griffig.

Anleitung:
Die Anleitung ist sehr kurz geschrieben, erklärt aber alles verständlich.

Spielspaß:
Das Spiel ist ein hektisches Ablegespiel á la Ligretto, was ich ja eigentlich gar nicht mag. Ich habe das Spiel zuerst in der Mittagspause mit einer Arbeitskollegin gespielt bzw. begonnen. Sie mag Ligretto sehr. Fusion war ihr aber zu unübersichtlich, weil es drei verschiedene Anweisungen und nicht nur aufsteigende Zahlen gibt. Auch ich hatte nicht so richtig Spaß. Deshalb haben wir es abgebrochen.
Die zweite Partie habe ich beim Spieleabend mit einer Freundin, die eigentlich gar nicht spielt, Fabian und seiner Oma gespielt. Und plötzlich hat es richtig Spaß gemacht. Und nicht nur mir. Uns vier hat es gut gefallen. Gerade bei Stapel drei muss man sich konzentrieren.
Das Spiel ist so schnell gespielt, wie es auf der Spieleschachtel angegeben ist. Damit ist es ideal für ein schnelles Spiel für zwischendurch oder einen Spieleabend zu beginnen.

Wiederspielreiz:
Hoch. Die extrem kurze Spieldauer und die witzige Hektik sorgen für Lust auf weitere Partien.

Fazit:
Ein witziges Hektik-Spiel á la Ligretto.

Bewertung:


Tawny spielt: Kingdomino




Allgemeine Infos:
Spieltitel: Kingdomino
Autor/in: Bruno Cathala
Illustration/Design: Cyril
EAN: 4250231714450
Verlag: Pegasus
Art: Domino
Spielart: Jeder gegen jeden
Kategorie: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 4
Dauer: 15 - 30 Minuten

Beschreibung:
Als Herrscher eines Königreichs machen sich die Spieler auf die Suche nach Ländereien, um ihr Reich zu vergrößern. Es gilt, zum richtigen Zeitpunkt der richtigen Länderei habhaft zu werden. Dann steht dem Erbau des prestigeträchtigsten aller Königreiche nichts mehr im Wege! Je größer die verschiedenen Ländereien sind und je mehr Häuser sich in ihnen befinden, desto mehr Prestigepunkte gibt es am Spielende dafür. Doch ist der Spieler in der einen Runde zu gierig, haben die Mitspieler in der nächsten Runde die bessere Auswahl. Manchmal lohnt es sich daher auch, auf ein paar Punkte zu verzichten und den Rivalen eine Länderei vor der Nase wegzuschnappen, die sie viel dringender brauchen. Geschicktes Anbauen und ein wachsames Auge auf die Königreiche der Mitspieler sind hier der Schlüssel zum Sieg! Kingdomino ist ein schnelles Familienspiel ab 8 Jahren mit einfachen Regeln, die auf dem beliebten Spielprinzip von Domino beruhen.

So spielen wir:
Die Dominosteine werden gemischt. Bei zwei Spielern werden 24 und bei drei Spielern 12 Steine aus dem Spiel genommen. Die restlichen werden im 3D-Turm gestapelt. Jeder sucht sich eine Farbe aus und enthält die Holzfigur (zwei Figuren bei zwei Spielern) und das Schloss der entsprechenden Farbe sowie ein Startfeld. Das Schloss wird auf das Startfeld gelegt.
Auf jedem Dominostein sind zwei Felder mit gleichen oder unterschiedlichen Ländereien abgebildet. 
Vier  (bei zwei und vier Spielern) bzw. drei Dominosteine (bei drei Spielern) werden aus dem Turm gezogen und aufsteigend entsprechend den Zahlen auf der Rückseite untereinander gelegt. Dann werden sie umgedreht, sodass die Felder zu sehen sind. 
Der Startspieler wird ausgelost und darf sich einen Dominostein aussuchen, auf den er seine Figur stellt. Der Reihe nach darf sich nun jeder Spieler einen freien Dominostein aussuchen. Bei zwei Spielern hat jeder zwei Spielfiguren und sucht sich pro Runde zwei Steine aus.
Dann werden wieder Dominosteine nachgezogen. Nun fängt der Spieler an, dessen Figur auf dem obersten Dominostein steht. Er darf sich als Erster einen Stein aussuchen und die Figur darauf stellen. So geht es der Reihenfolge nach weiter.
An das Startfeld darf jede Länderei angelegt werden. An andere Dominosteine nur, wenn  min. 1 Länderei übereinstimmt und so passend angelegt werden kann. Kann der Dominostein nicht angelegt werden, wird er aus dem Spiel genommen.
Jeder versucht ein Königreich von 5 x 5 Spielfeldern zu legen. Punkte gibt es für eine zusammenhängende Länderei nur, wenn auf der Länderei min. 1 Krone abgebildet wird.
Für die Endabrechnung werden die Felder der einzelnen Ländereien gezählt und mit der Kronenanzahl multipliziert.
Bsp: Ich habe 4 Ländereien Acker mit 1 Krone -> 4 Felder x 1 Krone = 4 Punkte. Ich habe 8 Felder Wald mit 3 Kronen -> 8 Felder x 3 Kronen = 24 Punkte. Ich habe 11 Felder Wasser, aber keine Krone -> 0 Punkte.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist nicht zu groß und bietet trotzdem ausreichend Platz für den 3D-Turm, die Spielfiguren und die Dominosteine.
Besonders toll finde ich den 3D-Turm, in dem die Dominosteine platzsparend aufbewahrt werden können.
Die Spielfiguren sind aus Holz, die Dominosteine aus festem, glatten Karton. Sie lassen sich gut greifen. Die Schlösser aus Karton werden einfach zusammengesteckt.
Die Ländereien sind schlicht gestaltet und gut voneinander zu unterscheiden.

Anleitung:
Die Anleitung ist verständlich geschrieben und bietet neben dem Grundspiel noch ein paar Varianten.

Spielspaß:
Das Spiel habe ich bisher mehrere Male mit Fabian und zweimal mit meiner Schwester gespielt. Uns allen hat das Spiel großen Spaß gemacht. Ich mag ja sowieso das klassische Domino. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach Spielen, die dieses Prinzip aufgreifen.
Das Spiel ist schnell erklärt und spielt sich schön einfach. Das ändert nichts am Spielspaß. Da gilt es zu überlegen, möglichst geschickt das eigene Königreich mit Ländereien zu bestücken, um am Ende die meisten Punkte zu sammeln.
Mit meiner Schwester habe ich auch die 7x7-Variante ausprobiert. Abgesehen davon, dass der Tisch etwas zu klein dafür war, hat es auch viel Spaß gemacht. Meiner Schwester ist es gelungen, das Schloss in der Mitte zu platzieren, wodurch ich irgendwie gar nicht geachtet habe. Letzten Endes habe ich dadurch verloren - mit 81 zu 91. (Es gibt 10 Extra-Punkte, wenn das Schloss genau in der Mitte des Königsreichs ist.) Das hat natürlich für Schadenfreude gesorgt, und ich habe mir vorgenommen, nächstes Mal darauf zu achten.

Wiederspielreiz:
Sehr hoch. Das einfache, aber schöne Spielprinzip sorgt dafür, dass wir öfter ein Königreich errichten wollen.

Fazit:
Eine schöne Domino-Variante mit Königreich und Krone.

Bewertung:



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Gemeinsam lesen am 16. Juli 2019

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