Dienstag, 12. Mai 2026

Aktuell lese ich... Anna Karenina und Der Greif erwacht

 Hallo,





... einen Klassiker und einen Reihenauftakt.

Mein aktuelles Lesefutter




Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern …






Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“ Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“ Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“

Lesefortschritt



Aktuell bin ich auf Seite 397 von 991. < Nach dem Kreis Surow gab es weder eine Eisenbahn noch eine Poststraße, und Ljewein fuhr daher in seinem Reisewagen mit eigenen Pferden> (Teil 3 - Kapitel 25)





Aktuell bin ich auf Seite 54 von 416. <Trotzig schüttelte er den Kopf.> (Kapitel 4)

Warum dieses Buch?



Aus der Vorwoche...





Als Ausgleich habe ich ein Kinderbuch gebraucht...

Was gibt es sonst noch zu sagen?



Ich komme ganz gut voran, aber ich habe noch nicht einmal die Hälfte vom Buch gelesen.





Der Greif ist bereits aufgetaucht und hat erste Andeutungen gemacht. Ich weiß aber noch nicht, wohin die Reise führen wird und bin schon sehr gespannt.

Was ist sonst noch passiert?


Bei den beiden Sprachkursen bin ich noch motiviert. Bei Französisch bin ich bei Lektion 5, bei Englisch bei Tag 14 (ich habe 2 Übungstage an einem gemacht, weil diese immer zusammenhängen.)
Ansonsten habe ich mir einen kleinen Wunsch erfüllt und Orloff-Bruteier bestellt. Die Hühner finde ich ja einfach toll mit ihrer Kämpferstatur. Ich wollte noch eine Hühnerrasse zu meinen 3 Ayams. Ich habe noch Appenzeller Spitzhauben, die gerade 4 Wochen alt sind. Die sind ja richtig hibbelig und nervös. Die könnten wohl Unruhe in die Hühnerschar einbringen. Deshalb wollte ich als Ausgleich noch eine ruhige Rasse, und da passen die Orloffs natürlich gut dazu. 
Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass sie schlüpfen werden. In 12 Tagen ist der errechnete Schlupftermin.


Liebe Grüße
Tinette

Montag, 11. Mai 2026

Ein paar Sätze zu... Die Edda - Die germanischen Sagen





Die Texte der Edda sind die Vorlage fast aller überlieferten germanischen Göttersagen. Durch sie wissen wir erst von Odin und Thor, Loki und Baldur, Asgard und Hel, und von Ragnarök, der Götterdämmerung. Diese Ausgabe enthält neben dem Originaltext der Simrockschen Übersetzung auch Marginalspalten, in denen zahlreiche Begriffe, Metaphern und Namen erklärt und Hintergründe beleuchtet werden.






 
Mit der germanischen Götterwelt kenne ich mich praktisch gar nicht aus. Ich hatte einmal einen Film darüber begonnen, ihn aber erst einmal abgebrochen, weil ich gemerkt habe, dass ich mich in dieser Welt nicht zurechtfinde. Deshalb habe ich mir vorgenommen, zunächst die Göttersagen zu lesen.
Das Buch hat ein ungewöhnliches, fast quadratisches Format. Durchnummeriert sind zwar 160 Seiten, allerdings gibt es zusätzlich einige rein bebilderte Seiten, die nicht mitgezählt wurden. Insgesamt umfasst diese Ausgabe also mehr als 160 Seiten.
Inhaltlich ist das Buch in die Prosa-Edda und die Lieder-Edda aufgeteilt. Den Text fand ich nicht immer einfach und flüssig zu lesen, da mir viele Götternamen und Begriffe aus dieser Welt nicht geläufig waren. Die Schreibweise erinnerte mich teilweise an Bibeltexte aus dem Religionsunterricht in der Schule.
Besonders gut gefallen hat mir, dass an den Seitenrändern Erklärungen zu manchen Namen und Begriffen stehen. Das war für mich sehr praktisch und hilfreich.
Auch die bebilderten Seiten fand ich besonders interessant. Gezeigt werden unter anderem Cover alter Edda-Ausgaben, Gemälde rund um die germanische Götterwelt sowie Fotografien echter jahrhundertealter Hinterlassenschaften, etwa von Runensteinen. Gerade für die archäologischen Aspekte bin ich sehr offen, weshalb ich mich mit diesem Thema sicher noch weiter beschäftigen werde.
Die germanischen Sagen selbst fand ich spannend, weil ich dabei viel Neues erfahren habe. Interessant war vor allem, wie die Menschen damals versuchten, sich Naturereignisse wie Erdbeben zu erklären.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich denke, dass mir der Film jetzt deutlich leichter fallen wird.



Schiggy unterwegs... Hair in Ludwigshafen

 1. Eckdaten zur Vorstellung

Titel: Hair
Art der Veranstaltung: Musical
Ort: Theater im Pfalzbau
Datum: 09.05.2026
Beginn: 19:30 Uhr
Vorlage: ///
Stück gesehen: 3. Mal
Stück in dieser Inszenierung gesehen: 3. Mal

2. Mein Eindruck

Schiggy war wieder unterwegs und hat ein haariges Musical besucht.
Wenn ihr meinen Bericht von den beiden letzten Besuchen 2025 gelesen habt, wisst ihr, dass mir das Stück an sich nicht so gut gefällt, die Inszenierung in Ludwigshafen aber so viel durch die Energie und Spielfreude der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewonnen hat, dass ich mir sogar Tickets für einen 3. Besuch gekauft habe.
Da mir die Songs inzwischen deutlich vertrauter waren, konnte ich die Show diesmal auch mehr genießen. Besonders das Duett „What a Piece of Work Is Man“ ist mir bei dieser Inszenierung positiv in Erinnerung geblieben. Die beiden Stimmen harmonierten sehr schön miteinander.
Es war übrigens die Dernière. Deshalb gab es einige Momente, die für die eigentliche Handlungszeit nicht wirklich logisch gewesen wären und die ich deshalb als Dernièrenscherze einordnen würde. Woof hat z. B. in den ersten beiden Vorstellungen erzählt, dass er auf Mick Jagger steht, und bekommt später auch ein Poster von ihm. In der letzten Show sprach er dagegen von Beyoncé. Auch fiel plötzlich der Name „C & A“.
Gleichzeitig passten diese kleinen Änderungen irgendwie trotzdem, weil sie eine Brücke zur heutigen Zeit geschlagen haben. Hair wirkt stellenweise erschreckend aktuell. Das Stück behandelt Themen wie Krieg, Diskriminierung und Rassismus und vermittelt gleichzeitig die Botschaft, dass es egal ist, wer man ist oder wen man liebt.
Bei Claudes Trip erscheint Uncle Sam, der am Samstag im vorderpfälzischen Dialekt „Mir wolle dich“ statt „We want you“ rief. 
Die Besetzung war die gleiche wie bei meinem zweiten Besuch. Ein Darsteller, der damals noch etwas unsicher wirkte, trat bei der Dernière deutlich selbstbewusster auf. Generell gefielen mir die Stimmen der jungen Leute wieder sehr gut. Die Spielfreude war unglaublich ansteckend, und die schwungvollen Choreografien wirkten dabei völlig mühelos, als wäre das alles überhaupt nicht anstrengend. Insgesamt wirkte die gesamte Produktion sehr harmonisch und darstellerisch überzeugend.
Relativ zu Beginn gab es eine kleine „Panne“: Ein Ball rollte von der Bühne direkt zu meiner Begleitung. Sie warf ihn zurück und bekam dafür ein Winken von der Bühne. Gerade solche ungeplanten Momente machen für mich den Reiz eines Live-Erlebnisses aus.
Auch ansonsten gab es einige direkte Interaktionen mit dem Publikum, etwa wenn Berger jemanden nach seinem Namen fragt (allerdings leider keine Antwort bekam), Chrissy fragte, ob wir ihren Frank gesehen hätten, oder die Darsteller um Dollar bettelten.
Wir saßen dieses Mal in der ersten Reihe. In einer Szene lagen die Darsteller am Boden, krochen langsam auf das Publikum zu und streckten ihre Arme nach uns aus. Meine Begleitung erzählte mir später, dass sie dabei unweigerlich ein Stück zurückgewichen ist. Diese intensive und leicht surreale Stimmung blieb definitiv in Erinnerung.
Leider gab es vermehrt Tonprobleme. Manche Mikrofone funktionierten nicht oder wurden zu spät eingeschaltet. Gerade wenn gleichzeitig die Band spielte, gingen dadurch leider einige Texte unter.
Hair wird wohl nie zu meinen Lieblingsmusicals gehören. Ich denke, dass mir das Stück in einer anderen Inszenierung vermutlich deutlich weniger gefallen würde. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ludwigshafen haben hier wirklich sehr viel herausgeholt.
Ich bin einfach kein großer Fan von (fast) durchkomponierten Musicals. Ich mag es lieber, wenn zwischendurch auch längere gesprochene Szenen vorkommen und nicht ein Song nahezu direkt auf den nächsten folgt. Die Botschaft des Stücks ist zwar wichtig, mir persönlich ist die Handlung aber auf Dauer etwas zu dünn.
Mein Fazit lautet deshalb: Das nächste Stück der Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Footloose – werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Hair dagegen muss für mich kein viertes Mal mehr sein.

3. Persönliche Highlights

Schönstes Solo: „Easy To Be Hard“
Schönstes Duett: „What a Piece of Work Is Man“
Beste Ensemblenummer: „Black Boys / White Boys“
Überraschendster Moment: Uncle Sam redet vorderpfälzisch


Donnerstag, 7. Mai 2026

Schiggy unterwegs... Jekyll & Hyde in Wiesbaden

 
 


1. Eckdaten zur Vorstellung

Titel: Jekyll & Hyde
Art der Veranstaltung: Musical
Vorlage: Roman Dr. Jekyll & Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson
Ort: Hessisches Staatstheater Wiesbaden – Kleines Haus
Datum: 03. Mai 2026
Beginn: 18:00 Uhr
Anmerkung: Produktion des Jungen Staatstheaters

2. Die Besetzung

Dr. Jekyll/Mr. Hyde: Tim Speckhardt
Lucy Harris: Lilli Trosien
Lisa Carew: Anastasia Bechtold
Nellie: Katharina Hoffmann
Gabriel John Utterson: Jakob Höhler
Sir Danvers Carew: Felipe Salazar
Simon Stride: Sohail Bafaiz
Lady Beaconsfield: Viktoria Reese
Bischoff von Basingstoke/Pfarrer: Lucas Werner Müller
Lord Glossop/Vater Jekylls: Timur Hökelekli
Spider: Linus Weinbrenner
Lord Savage: Linda Sandretto
Sir Archibald Proops: Matthew Lazlo von Pokorny
Poole / weitere Rollen: Lars Hofmann
Zeitungsjunge: Alissa Jung
Kind: Karyna Fedorko
Zofe für Lisa Carew: Winta Tewelde
Dienstmädchen: Wendy Carolina Marcillo Escobar, Zoe Hoffard
Ministranten: Karyna Fedorko, Alissa Volk, Jan Riewe, Maximilian Mamsch
Irrenanstalt: Lars Hofmann, Jan Riewe, Sofia Prescutti, Sophie Plotnikov
Tänzerin in der Roten Ratte: Marei Bär
Orchester unter der Leitung von Frank Bangert



3. Mein Eindruck

Schiggy war wieder unterwegs und hat sich eine weitere Musical-Vorstellung des Jungen Staatstheaters Wiesbaden angeschaut. Was mich bei diesen Produktionen immer wieder begeistert, ist die Spielfreude der jungen Leute. Man merkt, dass sie das freiwillig machen und nicht als Beruf ausüben.
Und das meine ich jetzt positiv im besten Sinne. Gerade diese Freiwilligkeit führt dazu, dass man eine echte Spielfreude spürt, die ansteckend ist. Es sind Jugendliche und junge Erwachsene, die einfach Lust haben, auf der Bühne zu stehen. Und genau das macht es für mich so angenehm anzuschauen.
Bei manchen professionellen Produktionen hatte ich schon eher das Gefühl, dass Darsteller teilweise routiniert oder distanziert wirken. Hier ist es genau andersherum: Es wirkt lebendig. Gesanglich und schauspielerisch müssen sie sich dabei meiner Meinung nach nicht hinter Profis verstecken.
Das war bereits mein vierter Besuch von Jekyll & Hyde: zweimal in Darmstadt, zweimal die Jugendproduktion in Wiesbaden. Die Premiere im September 2025 habe ich ebenfalls gesehen und war damals schon begeistert.
Dieser Besuch war eher spontan. Eigentlich wollte ich nur schauen, ob in der nächsten Spielzeit wieder Fack ju Göhte gespielt wird, und habe dabei entdeckt, dass Jekyll & Hyde noch einmal läuft. Ich habe dann direkt Karten gekauft.
Die Handlung beginnt in einer Irrenanstalt, was man sofort an den vier Figuren in Zwangsjacken erkennt. Henry Jekyll sitzt am Bett seines sterbenden Vaters und erfährt, dass es keine Rettung mehr gibt. In diesem Moment entscheidet er, ein Mittel zu entwickeln, das Gut und Böse im Menschen trennt.
Mir gefällt daran besonders, dass seine Motivation direkt klar ist: nicht Experimentierlust oder Ego, sondern ein persönliches Trauma. Er hat miterlebt, wie sein Vater im Wahnsinn zerbricht.
Die Rollen waren größtenteils wie bei der Premiere besetzt, mit wenigen Umbesetzungen, unter anderem Lucy Harris.
Das Zusammenspiel der Figuren wirkte sehr harmonisch. Besonders die Beziehungen zwischen Jekyll und Lisa Carew sowie seine Faszination für Lucy kamen gut rüber. Lucy bildet mit ihrer direkten, selbstbewussten Art einen starken Kontrast zur eher kontrollierten und zurückhaltenden Lisa.
Auch Lisa und ihr Vater wirkten für mich glaubwürdig, obwohl der Altersunterschied auf der Bühne natürlich nicht real ist.
Ich hatte insgesamt das Gefühl, allen Figuren ihre Rollen abzukaufen – egal ob feine Gesellschaft, Tänzerinnen in der Roten Ratte oder das einfache Volk.
Gesanglich hat mich die Produktion ebenfalls überzeugt, sowohl in den Soli als auch im Ensemble. Das Niveau war insgesamt wirklich sehr hoch
Die Kostüme wirken aufwendig und passend zur Zeit, in der das Stück spielt. Man erkennt sehr gut die gesellschaftlichen Unterschiede der Figuren.
Dr. Jekyll trägt einen Pferdeschwanz, den er bei der Verwandlung zu Hyde öffnet. Mit offenen Haaren, dunklem Mantel und Gehstock wirkt er sofort wie eine andere Figur, was durch seinen finsteren Blick unterstützt wird.
Das Bühnenbild wirkt nicht überladen, aber auch nicht leer. Besonders das Labor Jekylls ist interessant gelöst: Eine Kamera überträgt die Szene auf einem Bildschirm in Retro-Optik erscheint. Das erinnert an frühe Filmaufnahmen und wirkt bewusst alt und bräunlich verfärbt. Für mich passt das sehr gut zur Atmosphäre.
In der Roten Ratte gibt es klassische Elemente wie Stühle und eine Stange, an der getanzt wird. Im Haus der Carews hängt ein Kronleuchter, dazu ein halb gehaltener roter Vorhang, der für mich oft wirkt, als würde man durch ein Fenster in die Szene schauen.
Bei Szenenwechseln wird der Vorhang teilweise geschlossen, während davor weitergespielt wird. Requisiten werden teilweise umgebaut. Das geht alles immer sehr zügig vonstatten.
Das Lichtkonzept hat mich auch überzeugt. Bei den Carews und in Jekylls Umfeld wirkt es warm und freundlich, in der Roten Ratte deutlich dunkler und rötlich. Auf den Straßen Londons entsteht in Kombination mit Nebel eine unheimliche Atmosphäre.
Sehr stark fand ich die Umsetzung der Jekyll/Hyde-Wechsel. In Darmstadt drehte sich der Darsteller je nachdem, wen er gerade verkörperte entweder zum Publikum hin oder drehte diesem den Rücken zu. Hier in Wiesbaden wurde es mit Lichtwechseln betont: warmes Gelb für Jekyll, giftgrünes Licht für Hyde. Außerdem hatte der Darsteller auf einer Seite einen Pferdeschwanz, auf der anderen die Haare offen. Er drehte sich dann entsprechend so, dass man immer sofort erkannte, wen er gerade verkörperte.
Eine Szene, die mir besonders gefallen hat, ist der Mord vor dem Zug. Die Figuren stehen hinter einem Vorhang, auf den eine Dampflok projiziert wird. Dadurch entsteht der Eindruck eines echten Bahnsteigs. Hyde stößt sein Opfer auf die Gleise – grünes Licht, dann Dunkelheit. Sehr wirkungsvoll umgesetzt.
Das Orchester spielte live, schwungvoll und kraftvoll, ohne die Sänger zu überdecken. Nur zweimal gab es kleine Verzögerungen bei den Mikrofonen, was aber kaum störte.
Das Publikum hat erfreulicherweise immer erst nach den Liedern applaudiert – so mag ich das am liebsten.
Leider gab es im Publikum zwei Zuschauerinnen, die sich zunächst laut über ihre Wohnungseinrichtung unterhielten. Später wurde es ruhiger, aber solche Momente reißen einen immer kurz raus. Solche Dinge sind dann leider ein kleiner Dämpfer für einen ansonsten sehr guten Abend.
In der Pause wurden Leuchtstäbe verteilt. Eine Erklärung gab es nicht dazu. Ich habe dann vermutet, dass es für den Schlussapplaus ist. So war es dann auch.
Trotz anfangs störender Zuschauer insgesamt ein toller Abend.

4. Highlights

Stärkste Szene: der ständige Wechsel zwischen Jekyll und Hyde am Ende
Emotionalster Moment: Jekylls Bitte an Utterson, ihn zu erschießen
Bestes Solo: Dies ist die Stunde (Dr. Jekyll)
Beste Ensemblenummer: Fassade
 

10 Bücher mit einem Fantasywesen im Titel

   Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~* Zeige uns 10 Bücher, die in ihrem Titel ein Fantasywesen beinhalten *~*



Hallo,

die letzten Wochen habe ich ausgesetzt, weil ich entweder keine passenden Bücher oder keine Zeit gefunden habe.
Heute bin ich wieder dabei. Mal schauen, welche Titel ich finden werde. Ich werde einfach die ersten 10 (verschiedenen) Fantasywesen nennen, die mir begegnen.

1. Faun - in Faunblut

Den Klappentext werde ich an dieser Stelle nicht hinschreiben. Ich finde, er verrät viel zu viel.
Meine Rezension dazu findet ihr hier.


2. Banshee/Todesfee - in Banshee Blues - Der Fluch der Todesfeen


Die 19-jährige Dee arbeitet in Helsinki als Tontechnikerin und Songwriterin. Musik ist ihr Leben! Sie hat das perfekte Gehör und eine kraftvolle Singstimme. Doch niemand darf ihren Gesang jemals hören, nicht einmal ein lauter Ruf darf ihr entschlüpfen. Denn Dee entstammt einer alten Linie von Todesfeen. Natürlich hat sie ständig Angst um ihren Freund Arvo, und ist vorsichtiger denn je. Doch sie muss bald erkennen, dass es eine Gefahr gibt, die sie nicht kontrollieren kann. Ein Geist ist Arvo auf den Fersen – mit einer perfiden Strategie: Er will ihr offenbar das nehmen, was sie am meisten liebt. Was steckt nur hinter diesen Angriffen? Und wird es Dee gelingen, ihre Liebe zu beschützen?

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

Außer Konkurrenz

Ich merke gerade, dass ich die Liste wahrscheinlich fast nur mit Büchern von Nina Blazon füllen könnte. Das ist vielleicht etwas einseitig. Deshalb ich an dieser Stelle nur die Fantasywesen, die ich in den Titeln entdeckt habe: Phönix, Russalka, Kitsune, Drache, Sturmrufer, Hexe, Elfe, Nixe, Meerjungfrau.

3. Phönix - Der Fluch des Phönix


Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter werden die zwölfjährigen Zwillinge Zac und Lu zu ihren Großeltern nach England geschickt. Dort entdecken sie hinter einem Torbogen eine Welt voller Fabelwesen. Was sie nicht wissen: Wer diesen Fabelzoo betritt, wird mit dem Fluch des Phönix belegt: Er muss für immer hinter den Toren der Fabelwelt bleiben. Nur wenn der Verfluchte bereit ist, alles für den Phönix zu riskieren, kann er in sein normales Leben zurückkehren.

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

4. Pegasus - in Der Zorn des Pegasus (weitere Fantasywesen in den Titeln der Fortsetzungen)



Die erbitterten Feindschaften zwischen den Clans von Cavallon kennt Sam Quicksilver nur aus alten Legenden. Mit seinen Einhorn- und Zentaurenfreunden lebt er friedlich in der Freien Stadt. Kriegerische Einhornherden oder gar einen blutrünstigen Pegasus hat er noch nie gesehen. Unvorstellbar, dass sich die Einhörner der Schwarzhornwälder Menschen als Sklaven halten! Doch am Jubiläumstag des Friedenspakts kommt es zur Katastrophe: Albtraumhafte Kreaturen attackieren die Stadt! Sie sehen aus wie Pegasus - dabei gelten diese als ausgestorben! Sam bleibt nur die Flucht und er muss erkennen, dass all die Gefahren und düsteren Legenden über Cavallon wahr sind …

Die weiteren Fantasywesen sind Einhorn und Zentauren.

5. Drache in Drachenreiter



Lung, der silberne Drache, ist mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben unterwegs auf der Suche nach einem sicheren Ort für sich und seine Artgenossen. In der Menschenwelt gibt es keinen Platz mehr für sie. Lung setzt alle seine Hoffnungen auf den "Saum des Himmels", denn dort soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen...

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

6. Geister in Haus der Geister (Teil 2)



Hier ist der Klappentext zu Teil 1:
Als Gustav Heller, Kriminalrat der Königlichen Polizei in Dresden, den Sommertag 1879 mit einem Ausritt an der Elbe beginnen will, zerreißt ein infernalischer Knall die Stille. Auf dem Fluss ist der Kessel eines Frachtdampfers explodiert, Tote und Verletzte treiben im Wasser. Beherzt reitet Heller in den Fluss und zieht einen Schwerverletzten an Land. Der mutige Retter wird wenig später zum Ermittler in einem diffizilen Fall von Sabotage, Erpressung und Mord. Zwei Dampfschiffreedereien kämpfen erbittert um die königliche Schifffahrtslizenz auf der Elbe. Hellers hartnäckigen Nachforschungen erregen den Unwillen seines Vorgesetzten. Als auch seine Familie in Gefahr gerät, sucht Heller kurzerhand Hilfe beim sächsischen König ...

Meine Rezension zu Teil 1 findet ihr hier, zu Teil 2 hier.

7. Hexen in Wicked - Die Hexen von Oz



Elphabas Geburt ist von einem Geheimnis begleitet, sie kam mit einer leuchtend grünen Haut zur Welt. Das eigensinnige Mädchen, das anders ist als die anderen, erlebt eine äußerst turbulente Kindheit: der Vater ein aufrechter und strenger Prediger, die Mutter eine leichtlebige Schönheit, dem Alkohol und den Männern zugetan. Während Elphaba an der Universität von Shiz Biologie studiert, ist der Zauberer von Oz dabei, die Rechte der »TIERE« - die im Gegensatz zu den einfachen Tieren sprechen können und eine Seele haben - beängstigend einzuschränken. Aber außer Elphaba scheint sich kaum jemand daran zu stören. In dem Oz von Maguire ist Elphaba, die »Böse Hexe des Westens«, gar nicht so böse, und sie ist auch keine richtige Hexe. Sie begegnet uns als eigenwillige Bewohnerin von Munchkinland, die radikale Schritte unternimmt, um den tyrannischen Zauberer von Oz zu stürzen ... 

Meine Rezension findet ihr hier.

8. Greif - in Im Bann des Greifen


Durch Zufall entdeckt die zwölfjährige Melody in einem uralten Steinkreis einen seltsam geformten Stein. Dieser entpuppt sich als Ei eines Greifen - ein Fabelwesen, das halb Löwe, halb Adler ist. Agravaine, wie sie das Tier tauft, kann in Gedanken mit Melody sprechen. Als die beiden an den Fundort des Eis zurückkehren, um mehr über Agravaines Herkunft zu erfahren, werden sie plötzlich von schwarzen Gestalten umzingelt ...

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

9. Feerich - Aschenglitzer: Kein Herzenswunsch ohne Feerich



Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Oder an Wunschfeen, die Herzenswünsche erfüllen? 
Prinzessin Alessandra glaubt in erster Linie daran, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte. Sie möchte nicht von einer Fee abhängig sein oder auf den edlen Prinzen in glänzender Rüstung warten, der sie und ihren Vater rettet. Stattdessen ist sie bereit, jedes Risiko einzugehen, um den König vor dem Tod zu bewahren. Dass sie dabei nicht nur einen Drachen, sondern auch noch den Stallburschen Nathaniel und dessen Wunschfeerich an ihrer Seite hat, könnte ihre Aufgabe leichter gestalten. Könnte … denn Nathaniel und sie verbindet eine ganz besondere Magie, die sie erst noch akzeptieren müssen. Und selbst dann ist es nicht sicher, ob sich ihre Geschichte wirklich zum Guten wenden kann.

Das Buch habe ich selbst nicht gelesen, aber es gibt eine Gast-Rezension auf meinem Blog und zwar hier.

10. Zyklop in Im Bann des Zyklopen (Teil 2)


Klappentext zu Teil 1:
Auf den ersten Blick ist der zwölfjährige Percy Jackson ein ganz normaler Jugendlicher: Nicht gerade ein Überflieger und in Sachen Selbstbewusstsein ist noch Luft nach oben. Wären da nicht diese merkwürdigen Vorkommnisse, die ihm ständig Ärger einbringen: So wie die Mathelehrerin, die sich in eine Furie verwandelt oder der überaus aggressive Minotaurus, der ihm auf den Fersen ist. Doch dann erfährt Percy endlich, warum ihn die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie ins Visier genommen haben: Er ist ein Halbgott und sein Vater ist der mächtige Meeresgott Poseidon!   
Damit verändert sich alles, denn Percy muss ins Camp Half-Blood, eine Zuflucht für Jugendliche wie ihn. Dort soll er lernen, seine göttlichen Kräfte zu beherrschen. Denn nur gemeinsam mit den anderen Halbgöttern hat er eine Chance gegen die unheilvollen Titanen zu bestehen und die Welt vor dem Untergang zu bewahren.   

Eine Rezension zu Teil 1 gibt es nicht auf meinem Blog. Die Rezi zu Teil 2 findet ihr hier.


Das war meine heutige Liste... So viel also zum Plan: die ersten 10 Titel nennen... :-D

Liebe Grüße
Tinette

Dienstag, 5. Mai 2026

Aktuell lese ich... Die Edda und Anna Karenina

 Hallo,





... einen Klassiker und eine Sagensammlung.

Mein aktuelles Lesefutter




Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern …




Die Texte der Edda sind die Vorlage fast aller überlieferten germanischen Göttersagen. Durch sie wissen wir erst von Odin und Thor, Loki und Baldur, Asgard und Hel, und von Ragnarök, der Götterdämmerung. Diese Ausgabe enthält neben dem Originaltext der Simrockschen Übersetzung auch Marginalspalten, in denen zahlreiche Begriffe, Metaphern und Namen erklärt und Hintergründe beleuchtet werden.

Lesefortschritt



Aktuell bin ich auf Seite 180 von 991. < "Anna, ich muß dich waren", sagte er.> (Teil 2 - Kapitel 9)





Aktuell bin ich auf Seite 44 von 160. <Da stand Utgardloki auf und ging hinaus, und da war eine gute Rennbahn auf ebenem Felde.>

Warum dieses Buch?



So einen Wälzer schaffe ich nicht in einer Woche...





Ich hatte einen Film über nordische Götter geschaut bzw. begonnen. Mit dieser Mythologie kenne ich mich nicht so aus und konnte dann nicht so viel mit den ganzen Namen an. Den Film habe ich vorerst mal abgebrochen. Ich will erst diese Sagen lesen. Das Buch hat neu ja nur 7,95 € gekostet. Deshalb habe ich nicht lang überlegt und es direkt gekauft. Ich hoffe, dass ich dann später beim Film nicht solche Schwierigkeiten habe.

Was gibt es sonst noch zu sagen?



Das Buch liest sich flüssig, vor allem im Vergleich zu den Sagen. Das Buch wird aber auch die nächsten Wochen noch hier auftauchen.





Das Buch finde ich gar nicht so einfach zu lesen, vor allem wegen diesen ganzen Götternamen und Begriffen. Da sind schon einige Zungenbrecher dabei. Ich bin noch bei der Prosa-Edda. Die Lieder-Edda im 2. Teil soll dann nur in Gedichtform geschrieben sein. Das mag ich ja nicht so. Mal schauen, wie ich damit umgehen werde...

Was ist sonst noch passiert?



Sehr spontan sind wir am Sonntag zum Musical Jekyll & Hyde vom Jungen Staatstheater Wiesbaden. Ich war damals auch auf der Premiere gewesen. Mir hat es wieder richtig gut gefallen. Man merkt da einfach, dass es die jungen Leute freiwillig machen. Bei so einer Spielfreude macht es einfach Spaß, ihnen dabei zuzuschauen. Und gesanglich müssen sie sich vor Profis auch nicht verstecken. Verlinkt habe ich den Trailer dieser Inszenierung.



Dann mache ich noch für mich einen Sprachkurs in Englisch. Er geht über 4 Wochen. Jeden Tag eine Lektion. Heute ist mein Tag 3.... Mal schauen, ob ich so motiviert bin, es die 28 Tage durchzuziehen. :-D


Außerdem mache ich einen Auffrischungskurs für Französisch. Da bin ich seit Samstag dran und wiederhole bisher mehrfach die 1. Lektion. Ich merke, dass ich da nicht mehr so fit bin. Ich spreche es einfach zu wenig bzw. gar nicht. Aber um die Verwandtschaft im Herbst zu besuchen und mich da unterhalten zu können, habe ich mich dazu entschieden. Ich mache solche Kurse wieder zuhause als in der Volkshochschule, weil ich dann das Tempo selbst bestimmen kann.

Ach, und heute ist mein Geburtstag. :-D


Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 29. April 2026

Ein paar Sätze zu... The wild robot escapes



Roz is no ordinary robot. After being washed up on the shore of a remote and wild island, she learned to adapt and make it her home, befriend its animal inhabitants and even adopt a small orphaned gosling, Brightbill. But a new life is now beginning for Roz - she has been taken away, far away from her island, back to civilisation. Where she must pretend that she is a robot like any other - there to follow orders and to carry out tasks on the farm where she now works. She knows she must never let anyone find out who she really is. And more than anything, she must find a way to escape, back to the island and her beloved Brightbill - a journey that will be fraught with danger and drama, and some very unexpected surprises ...


Ich habe den ersten Band auf Deutsch gelesen, aber weil die Fortsetzungen (bisher) nicht übersetzt wurden, habe ich zu Teil 2, The Wild Robot Escapes von Peter Brown, auf Englisch gegriffen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Das Buch umfasst etwa 280 Seiten, ist aber dank der großen Schrift und der vielen Illustrationen, die wieder vom Autor selbst stammen, flott durchgelesen. Obwohl ich sonst kaum englische Bücher lese, hatte ich hier keinerlei Probleme: Die Sprache ist einfach gehalten mit kurzen Sätzen, und das eine oder andere unbekannte Wort konnte ich aus dem Kontext erschließen.
Besonders gespannt war ich darauf, ob und wie Roz ihre Flucht meistern wird. Gleichzeitig fand ich die Situation auf der Farm sehr interessant: Mr. Shareef und seine Kinder sind sympathisch und brauchen wirklich Hilfe, nachdem die Mutter gestorben ist. Da war ich sehr gespannt, ob das für Roz eine Zwickmühle bedeutet, vor allem, weil sie sich mit den Kindern so gut versteht. Aber auch das Wiedersehen mit Brightbill war ein Moment, auf den ich hingefiebert habe. 
Insgesamt hat mir diese Fortsetzung sehr gut gefallen. 
Eine schöne, herzergreifende Geschichte über den wilden Roboter.

Schon gelesen?

Aktuell lese ich... Anna Karenina und Der Greif erwacht

 H allo, ... einen Klassiker und einen Reihenauftakt. Mein aktuelles Lesefutter Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wo...