1. Eckdaten zur Vorstellung
Titel: The Bodyguard – The Musical
Art der Veranstaltung: Musical
Ort: Alte Oper Frankfurt
Besuch: 05.04.2026
Beginn: 15:00 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause
Sprache: Englisch
Musik: Live-Band
Reihe / Platz: Reihe 1 Platz 16
Vorlage: gleichnamiger Film
Wichtige Hinweise:
Die Inszenierung ist komplett auf
Englisch, was einige wohl vorher nicht gelesen haben.
2. Die Besetzung der besuchten
Vorstellung
Rachel Marron: Mireia Mambo
Frank Farmer: Matt Milburn
Fletcher: Rio Chigwedere
Nikki Marron: Sasha Monique
Bill Delvaney: John Macaulay
Sy Spector: Ryan Bennett
Ray Court: Luke Walsh
Tony Scibelli: Jonathan Alden
The Stalker: James-Lee Harris
Ensemble
Kayne Gordon
Taylor Bridges
Ohaana Greaves
Alice Readie
Theo UK Rose
Yiota Theo
Luke Woolaston
Zirihi Zadi
3. Mein Eindruck von der Show
Schiggy war wieder unterwegs –
ohne eigenen Bodyguard, aber dafür stand „The Bodyguard“ auf der Bühne.
Der Besuch kam diesmal auf
Initiative meiner Tante zustande, die den Film The Bodyguard sehr mag
und sich das Musical unbedingt anschauen wollte. Da in ihrer Familie sonst
niemand etwas mit Musicals anfangen kann, ich dafür umso mehr, hat sie mich
kurzerhand eingeladen und mir die Tickets geschenkt.
Den Film selbst kannte ich vorher
nicht, bekam aber auf der Fahrt eine kurze Einführung in die Handlung.
Entsprechend bin ich ohne große Erwartungen, aber offen in die Vorstellung
gegangen – mit dem Wissen, dass die Show komplett auf Englisch sein würde, was –
wie ich schnell herausstellte – nicht allen klar gewesen war.
Unsere Plätze in der ersten Reihe
erwiesen sich dabei als gute Entscheidung. Da die Reihen im Parkett erst weiter
hinten ansteigen und ich nicht zu den Größten gehöre, hätte ich weiter hinten
vermutlich deutlich weniger gesehen.
Obwohl ich den Film The
Bodyguard vorher nicht kannte, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, der
Handlung zu folgen. Die Inszenierung ist strukturiert aufgebaut und vermittelt
alle wichtigen Informationen, ohne dass Lücken entstehen oder man sich etwas
zusammenreimen muss.
Besonders gelungen ist, wie die
Motivation der Figuren nachvollziehbar dargestellt wird. So wird schlüssig
erklärt, warum Frank den Auftrag überhaupt annimmt, obwohl er normalerweise
nicht als Bodyguard für Sänger oder Schauspieler arbeitet – ausschlaggebend ist
letztlich Rachels kleiner Sohn.
Auch die zwischenmenschlichen
Konflikte werden gut herausgearbeitet. Die unterschwellige Rivalität zwischen
den Schwestern ist jederzeit spürbar: Nicki wirkt wie eine Person, die selbst
gerne im Rampenlicht stehen würde, sich aber mit ihrer Rolle abgefunden hat und
stattdessen in kleinen Bars auftritt – jedoch mit echter Leidenschaft für die
Musik.
Gleichzeitig ist auch Rachels
Ablehnung gegenüber dem Bodyguard absolut verständlich, da sie sich trotz ihres
Ruhms nach einem möglichst normalen Leben sehnt, insbesondere für ihren Sohn.
Die Bedrohung durch den Stalker
zieht sich konstant durch die Inszenierung und bleibt jederzeit präsent.
Besonders eindrucksvoll ist die Szene in der Waldhütte:
Die plötzlich ausgeleuchtete Tür
und die Erscheinung des maskierten Stalkers sorgen für einen spürbar
angespannten Moment.
Emotionaler Höhepunkt dieses
Handlungsstrangs ist für mich die Szene, in der Nicki in Rachels Armen stirbt,
während diese „Jesus Loves Me“ singt – ein Lied, das die Schwestern verbindet
und das auch an den Sohn weitergegeben wurde. Diese Kombination aus Handlung,
Musik und Emotion hat mich besonders mitgenommen.
Besonders interessant ist die
Einbettung moderner Elemente: Social Media und Handys spielen innerhalb der
Handlung eine Rolle, etwa wenn Rachels Karaoke-Auftritt gefilmt und online
verbreitet wird und dadurch die Handlung in Gang setzt. Dadurch wirkt die
Inszenierung bewusst in die heutige Zeit verlegt und sehr stimmig.
Der musikalische Fokus liegt klar
auf Rachel, ihrer Schwester Nicki und dem jungen Fletcher – die übrigen Rollen
sind größtenteils als Sprechrollen angelegt.
Eine besonders unterhaltsame
Ausnahme bildet jedoch die Karaoke-Szene: Frank kündigt selbst an, dass er
nicht singen kann – und genau das setzt der Darsteller herrlich um. Seine
bewusst schräg und unsauber gesungene Version von „I Will Always Love You“ sorgt
für großen Applaus und viele Lacher im Publikum. Dabei singt er es so schlecht,
dass ich anfangs nicht einmal erkennen konnte, welches Lied er interpretiert.
Wirklich sehr gelungen.
Auch drei weitere Figuren
überzeugen zuvor mit absichtlich schlechtem Karaoke, was vermutlich gerade für
ausgebildete Sänger eine besondere Herausforderung darstellt – und entsprechend
gewürdigt wurde. Diese Szene lockert die Handlung spürbar auf und gehört für
mich zu den Highlights des Abends.
Rachel übernimmt den Großteil der
Songs, die gesanglich durchaus anspruchsvoll sind. Dennoch wirkt ihr Gesang
durchgehend mühelos: klar, kraftvoll und sehr präsent, ohne angestrengt zu
klingen. Besonders die vielen Balladen entfalten durch ihre gefühlvolle
Interpretation eine starke emotionale Wirkung. Gleich zu Beginn setzt sie mit
„Queen of the Night“ ein energiegeladenes Ausrufezeichen und zeigt direkt ihr
beeindruckendes Stimmvolumen.
Noch ein kleines Stück mehr
überzeugt hat mich jedoch die Stimme von Nicki. Sie wirkt kraftvoll, angenehm
klar und gleichzeitig sehr emotional. Vor allem in ruhigeren Songs wie „Saving
All My Love for You“ oder „All at Once“ bringt sie eine spürbare Melancholie
ein, die den Liedern zusätzliche Tiefe verleiht.
Für einen stimmungsvollen
Abschluss sorgt „I Wanna Dance with Somebody“ als Zugabe nach dem
Schlussapplaus. Hier kommen auch die Darsteller zum Singen, die zuvor nur
gesprochen haben – was für einige Überraschungen sorgt.
Besonders der Stalker sticht dabei
heraus: Während er zuvor mit wenigen, aber sehr bedrohlichen Momenten auffällt,
zeigt er hier plötzlich eine völlig andere, völlig fröhliche Seite.
Auch der junge Darsteller des
Fletcher überzeugt mit einer schönen, klaren Stimme. Gerade das noch Kindliche
in seinem Gesang – passend zu seinem Alter von etwa zehn Jahren – verleiht
seinen Auftritten eine besondere Authentizität.
Die darstellerischen Leistungen
haben mich durchweg überzeugt – ich konnte allen Figuren ihre Rollen jederzeit
abnehmen.
Rachel wird als selbstbewusste,
nahbare Künstlerin dargestellt, die den Kontakt zu ihren Fans bewusst sucht und
dabei sehr offen wirkt. Gerade diese Lockerheit macht sie sympathisch, zeigt
aber auch ihre Verletzlichkeit: In einer Szene nach einem Auftritt kippt die
Stimmung, als Fans zunehmend aufdringlich werden und ihre Nähe suchen. Hier
wird deutlich, wie schnell die Situation außer Kontrolle geraten kann und wie
wichtig Franks Eingreifen ist.
Gleichzeitig wird ihre Rolle als
Mutter sehr glaubwürdig vermittelt. Ihre Beziehung zu ihrem Sohn ist spürbar
liebevoll, und ihr Wunsch nach einem möglichst normalen Leben für ihn zieht
sich nachvollziehbar durch die Handlung.
Der junge Darsteller des Fletcher
überzeugt dabei besonders. Für sein Alter wirkt er erstaunlich souverän und
natürlich – zu keinem Zeitpunkt nervös, sondern mit einer
Selbstverständlichkeit auf der Bühne, die beeindruckt. Seine Unbekümmertheit
passt perfekt zur Figur, die noch an das Gute im Menschen glaubt – was sich
tragisch zeigt, als er sich nichtsahnend mit dem Stalker unterhält und diesem persönliche
Informationen preisgibt.
Auch Nicki wird vielschichtig und
glaubwürdig dargestellt. Man spürt ihren Wunsch, aus dem Schatten ihrer
berühmten Schwester herauszutreten, gleichzeitig aber auch ihre Akzeptanz der
eigenen Situation. Statt großer Bühnen steht sie in kleinen Bars – doch ihre
Leidenschaft für die Musik bleibt unverkennbar.
Besonders gelungen ist die
Darstellung der Beziehung zwischen den Schwestern: Trotz unterschwelliger
Rivalität wirken sie als Team. Das zeigt sich unter anderem in einer schönen
Szene, in der Rachel an einem Songtext arbeitet und nicht weiterkommt, bis Nicki
die entscheidende Zeile ergänzt – ein Moment, der ihre Verbindung auf den Punkt
bringt. Rachel beginnt: "No matter what they take from me They can't take
away..." Hier stockt sie, und Nicki ergänzt: "…my dignity".
Diese Interpretation gefällt mir
persönlich deutlich besser als die Filmversion von The Bodyguard, in der
Nicki aus Eifersucht einen Auftragskiller engagiert. Im Musical bleibt sie eine
durchweg nachvollziehbare und menschliche Figur, die ihre Schwester
unterstützt, anstatt ihr zu schaden.
Der Stalker wird hingegen sehr
intensiv und bedrohlich dargestellt. Mit ruhigen, kontrollierten Bewegungen, die
mich an eine schleichende Katze erinnert haben, und seiner Präsenz auf der
Bühne erzeugt der Darsteller eine durchgehend unangenehme Spannung. Besonders
in Szenen, in denen er sich unbemerkt Zugang verschafft, Rachel beobachtet oder
sich als jemand anderes ausgibt, wirkt er erschreckend glaubwürdig. In der
Waldhütten-Szene erreicht diese Bedrohung ihren Höhepunkt – so sehr, dass ich
unweigerlich ein Stück im Sitz zurückgerutscht bin. Der Moment, in dem er im
Dunkeln Nicki für Rachel hält und zusticht, ist schockierend inszeniert. Seine
Reaktion danach, als ihm bewusst wird, dass er die Falsche getroffen hat,
verstärkt die Szene zusätzlich.
Frank wird als pflichtbewusster
und professioneller Bodyguard dargestellt, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt
und wiederholt auf Sicherheitslücken hinweist. Gleichzeitig wird sein innerer
Konflikt nachvollziehbar gezeigt, als er beginnt, Gefühle für Rachel zu
entwickeln und zwischen Nähe und beruflicher Distanz schwankt.
Auch die Nebenfiguren tragen zur
Glaubwürdigkeit der Inszenierung bei. Bill Devaney wirkt wie eine fürsorgliche,
fast väterliche Figur für Rachel, während Tony im direkten Vergleich eher
weniger engagiert erscheint. Sein Auftreten – etwa das ständige, demonstrative
Kaugummikauen – vermittelt eher Gleichgültigkeit und hinterlässt einen leicht
respektlosen Eindruck.
Musik und Gesang waren insgesamt
gut ausbalanciert. Die Band übertönte zu keiner Zeit die Stimmen, sodass die
Darsteller durchgehend klar verständlich waren. Lediglich ein kurzer Moment zu
Beginn, als das Mikrofon von Frank für etwa ein bis zwei Sekunden verzögert
einsetzte, fiel minimal auf, störte den Ablauf jedoch nicht.
Abgesehen davon lief die gesamte
Vorstellung technisch stabil und ohne größere Probleme. Alle Darsteller waren
jederzeit gut zu hören und deutlich zu verstehen. Im Vorfeld hatte ich gelesen,
dass eine frühere Aufführung aufgrund von Tonproblemen sogar abgebrochen werden
musste – davon war bei unserer Vorstellung jedoch nichts zu merken.
Das Bühnenbild hat mich – gerade
im Kontext einer Tourproduktion – positiv überrascht. Es wirkte durchgehend
stimmig und wurde wirkungsvoll durch das Lichtdesign unterstützt, auch wenn
mich zu Beginn während „Queen of the Night“ einzelne Scheinwerfer kurzzeitig
blendeten.
Die Kulissen waren funktional und
schnell wechselbar: Stühle und Tische wurden für Bar- und Karaoke-Szenen
hereingeschoben, während andere Räume nur angedeutet waren. So wurden
beispielsweise Fletchers Kinderzimmer durch ein Bett und Spielsachen dargestellt,
Rachels Schlafzimmer durch ein schlichtes Bett, und die Waldhütte durch Fenster
und eine markante Tür.
Auch die erhöhte Bühne auf der
Bühne für bestimmte Auftritte sorgte für zusätzliche Dynamik. Trotz dieser
wechselnden Elemente wirkte das Bühnenbild nie überladen – zu jeder Zeit war
klar erkennbar, wo die jeweilige Szene spielt.
In Verbindung mit dem Lichtdesign
ergab das ein stimmiges Gesamtbild.
Die Kostüme waren insgesamt sehr
passend und unterstützten die Figurenzeichnung wirkungsvoll.
Im Alltag trägt Rachel eher
bequeme, moderne Kleidung wie Jeans, Blusen oder Hosen, während sie auf der
Bühne in deutlich glamouröseren Outfits auftritt und dabei auch bewusst
inszeniert wirkt. Besonders eindrucksvoll ist ihr Auftritt bei den „Oscars“ in
einem eleganten goldenen Kleid, das sehr edel wirkt.
Ein weiterer Höhepunkt ist „I Will
Always Love You“: Zunächst steht Rachel in Alltagskleidung auf der Bühne, denn
diese Szene geht nahtlos vom Abschied von Frank über, bevor sie hinter der
Bühne verschwindet. Nach dem Vorhangwechsel erscheint sie in einem schwarzen,
eleganten Kleid auf einem sich langsam hebenden Podest – ein klarer
„Wow-Moment“, der im Publikum auch entsprechend mit Applaus reagiert wurde.
Zusammen mit dem Einsatz von Nebel entsteht hier ein besonders eindrucksvolles
Bild.
Frank wirkt durchgehend seriös in
seinem Anzug, was seine Rolle als Bodyguard unterstreicht.
Nicki erscheint in der Bar-Szene
in einem eleganten Kleid, das für den kleinen Rahmen fast overdressed und
übertrieben wirkt und dadurch zusätzlich ihre Ambitionen, eigentlich auf den
ganz großen Bühnen zu stehen, unterstreicht.
Der Stalker hingegen trägt
unauffällige Alltagskleidung, wodurch er bewusst nicht sofort als Bedrohung
wahrgenommen wird.
Fletcher trägt altersgerechte
Alltagskleidung, die seine kindliche Unbeschwertheit unterstreicht.
Insgesamt wirken die Kostüme sehr
stimmig und tragen wesentlich zur Atmosphäre der Inszenierung bei.
Leider gibt es einen sehr großen
Kritikpunkt, der allerdings nichts mit der Show an sich zu tun hat: Die
Atmosphäre im Saal war leider einer der größten Störfaktoren des Abends.
Bereits zu Beginn zeigte sich
eigentlich, wie wirkungsvoll die Inszenierung ist: Ein lauter Schuss gleich am
Anfang sorgte für einen spürbaren Schreckmoment im Publikum. Doch kaum fielen
die ersten gesprochenen Sätze, machte sich schnell Unruhe breit. Offenbar war
nicht allen bewusst, dass die Show komplett auf Englisch ist.
Besonders die Situation direkt
neben mir entwickelte sich zunehmend zu einer Belastung. Ein Paar begann schon
früh, sich – teilweise auch lautstark - über das Stück zu unterhalten. Anfangs
versuchte ich noch, das zu ignorieren, in der Hoffnung, dass es sich legen
würde – was leider nicht der Fall war. Selbst mehrfaches „Psst“ wurde entweder
ignoriert oder mit irritierten Blicken quittiert, als wäre ich diejenige, die
stört.
Vor allem der Mann fiel durch
seine laute, tiefe Stimme auf, mit der er teilweise sogar die Darsteller
übertönte. In der Pause beschwerten sich die beiden darüber, dass angeblich
nirgendwo gestanden habe, dass das Stück auf Englisch sei. Gleichzeitig betonte
er, durch seinen Beruf regelmäßig in London zu sein und daher „perfekt
Englisch“ zu können – während er die Verständlichkeit der Darsteller
kritisierte – angeblich hatten sie einen zu starken Akzent, weil es keine
Muttersprachler wären. Das stimmt allerdings nicht. Es waren alles
Muttersprachler. Da hat der Gute wohl nicht aufgepasst.
Die Aussprache war klar und gut
verständlich im britischen Englisch gehalten. Ich hatte keinerlei Probleme, sie
zu verstehen, obwohl ich ja regelmäßig Kontakt zur gesprochenen englischen
Sprache habe.
Auch ein direktes Ansprechen in
der Pause änderte nichts an der Situation. Mein Hinweis, während der
Vorstellung bitte ruhiger zu sein, wurde eher herablassend aufgenommen und
anschließend ignoriert. Nach der Pause ging das Gespräch unverändert weiter.
Ein weiterer störender Moment war,
als der Mann während der Vorstellung sein Handy herausholte und begann zu
filmen. Das leuchtende Display fiel im dunklen Saal sofort unangenehm auf. Erst
als eine Mitarbeiterin eingriff – die dabei sogar über seine ausgestreckten
Beine stolperte – steckte er es widerwillig wieder weg.
Insgesamt hat dieses Verhalten
mein Erlebnis deutlich beeinträchtigt, da ich immer wieder aus der Handlung
gerissen wurde. Gerade bei einer emotionalen und atmosphärisch dichten
Inszenierung ist ein solches Verhalten besonders störend. In solchen Momenten
wünscht man sich fast, die Vorstellung ganz in Ruhe und ohne Ablenkung genießen
zu können.
Die Inszenierung an sich hat mich
nämlich positiv sehr überrascht. Insgesamt ist es eine stimmige und gut
verständliche Umsetzung von The Bodyguard, die auch ohne Vorkenntnisse des
Films gut funktioniert. Die Handlung ist klar und emotional nachvollziehbar
erzählt.
Umso mehr finde ich es schade,
dass der tolle Nachmittag durch das rücksichtslose Verhalten einzelner
Theaterbesucher getrübt wurde.
4. Persönliche
Highlights
Lustigste Szene: eindeutig
die Karaoke-Szene, vor allem Franks bewusst schiefe Performance von „I Will
Always Love You“
Schönste Szene: der
Oscarauftritt von Rachel in dem goldenen Kleid zu „One Moment in Time“, der
durch seine Eleganz und Bühnenwirkung besonders in Erinnerung bleibt.
Emotionalste Szene: der
Moment, in dem Nicki in Rachels Armen stirbt – eine sehr intensive und
berührende Szene.
Wow-Moment: Rachels
Auftritt bei „I Will Always Love You“, als sie zunächst nur im Dunkeln mit
einem einzelnen Lichtstrahl zu sehen ist und sich anschließend ihr Podest im
Nebel langsam nach oben fährt – ein stark inszenierter Gänsehautmoment.