Hallo,
... einen Klassiker und einen Reihenauftakt.
Mein aktuelles Lesefutter
Homers Epos Ilias erzählt in 24 Kapiteln (Gesängen) die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas und beruht auf Mythen und Erzählungen um den Trojanischen Krieg. Die »Ilias« ist das älteste nahezu vollständig erhaltene Zeugnis der europäischen Literatur. Sie entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und schildert in 24 Gesängen die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas. Die unübertroffene Erzählkunst Homers bescherte dieser Dichtung eine überwältigende Wirkung und macht die »Ilias« zu einem bis heute lebendigen Meisterwerk. »Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus«, lautet der berühmte erste Vers, hier eingebunden in feinem Cabra-Leder mit Goldprägung.
Die »Ilias« erzählt vom über zwanzig Jahre währenden Trojanischen Krieg. Der Kampf der Archäer gegen Troja, die Abenteuer des Achill und der Zorn der olympischen Götter gehören zu den Höhepunkten der Weltliteratur. Wie die »Odyssee« kann auch die gewaltige und schillernde »Ilias« in dieser modernen Prosafassung als das gelesen werden, was sie wirklich ist: ein fesselnder Roman.
Caspar hasst Abenteuer. Am liebsten sitzt er in der Schulbibliothek und liest. Doch als er sich eines Tages vor den beiden Klassenfieslingen in der alten Standuhr versteckt, geschieht das Unglaubliche: Er findet sich in einem hohlen Baum wieder und vor ihm steht ein Mädchen mit Sommersprossen, die wie Sterne aussehen. Sie heißt Wilda Undank und bringt ihn unverzüglich vor die Zauberer von Wolkenstern. Damit nicht genug. Caspar muss die Rätsel der Nieselhexen löse...
Lesefortschritt
Aktuell bin ich auf Seite 242 von 445. <Nestor vernahm das Geschrei, auch sitzend am Trunk nicht achtlos; Schnell zu Asklepios' Sohn die geflügelten Worte begann er: Denke doch, edler Machaon, wohin wende sich die Sache!.> (XIV. Gesang)
Aktuell bin ich auf Seite 227 von 330. <Arlo stieß sich vom Korbrand ab, schlüpfte durch die Gitter vor dem Höhleneingang und flatterte Wilda in die Arme.> (Kapitel 20)
Warum dieses Buch?
Aus der Vorwoche... Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, auf die Prosaform umzusteigen. Im Geschäft war die nicht vorrätig und wurde bestellt. Deshalb wollte ich dann so lange hier weiterlesen. Nachdem ich dann aber die Hälfte geschafft habe (das Prosabuch kam erst gestern an), habe ich beschlossen, es jetzt durchzuziehen.
Das Buch habe ich gestern Abend erst in der Buchhandlung abgeholt. Nachdem ich jetzt so weit bei der Gedichtsform gekommen bin, hätte ich sie eigentlich doch nicht gebraucht. Aber dann dachte ich mir, dass ich sie jetzt nicht im Regal verstauben lasse, sondern direkt beginne. Der Vergleich zwischen beiden Ausgaben ist vielleicht ganz interessant.
Was gibt es sonst noch zu sagen?
Vielleicht sage ich hier mal zum Vergleich den 1. Satz im 6. Gesang in der Gedichtsform, der ja bei der Prosaform schlicht "Nun wurde ohne Götter weitergekämpft", lautet: Einsam war der Troer und Danaer schreckliche Feldschlacht. - Ein noch vergleichsweise kurzer Satz. :-D
Es ist spannend, und Caspar ist ein netter Protagonist. Die Geschichte reißt mich aber nicht zu Euphoriestürmen auf. Gut, aber kein Highlight. Ein nettes Buch für zwischendurch.
Was ist sonst noch passiert?
Eine Kollegin hatte sich den Power-Sprachkurs Französisch 1 gekauft und beendet, allerdings die Aufgaben nicht im Buch ausgefüllt. Sie hat mir das Buch dann geschenkt. Ich hatte ja den Power-Sprachkurs für Englisch gemacht. Damit kam ich gut zurecht. Aus Neugier habe ich dann mit diesem Französisch-Buch begonnen. Ein interessanter Vergleich zum Langenscheidt-Kurs, weil hier ganz anders vorgegangen wird. Ich denke, es schadet ja nicht, wenn ich davon 1 bis 2x die Woche eine Lektion mache.
Liebe Grüße
Tinette













