Dienstag, 17. Februar 2026

Aktuell lese ich... Abtauchen ins Abenteuer

 Hallo,





... einen Reihenauftakt.

Mein aktuelles Lesefutter



Sandra findet nichts langweiliger als ihre Ausbildung bei der Bank. Deswegen ergreift sie sofort die Gelegenheit, als ihr ein Job als Taucherin in einem DelfinTeam in Florida angeboten wird. Weit weg von Deutschland lernt Sandra gemeinsam mit ihrer Delfin-Partnerin Caruso die neue Umgebung kennen, übt die gemeinsame Sprache ein und bereitet sich auf ihre Einsätze im Meer vor. Und schon bei ihrer ersten, richtigen Mission mit Caruso wird es gefährlich: Das Bergungsschiff Antares sucht im Meer nach der Silberfracht einer versunkenen spanischen Galeone, doch ein noch größeres Rätsel gibt Sandra das merkwürdige Verhalten der Menschen an Bord auf. Als sie herausfindet, was dahintersteckt, ist es schon fast zu spät …


Lesefortschritt



Aktuell bin ich auf Seite 88 von 263. <Als die Prüfung näher rückte, fanden sich immer mehr The-Deep-Leute am Südbecken ein.> (Bewährungsprobe)

Warum dieses Buch?



Teil 1 bis 3 habe ich zusammen für 5 Euro gekauft. Die Woodwalkers-Reihe von Katja Brandis hat mir gut gefallen. Das mit den Delfinen hat sich interessant angehört. Ich dachte, dass es nette Bücher für zwischendurch sind. Deshalb habe ich Teil 1 nach dem Thriller Das Signal begonnen.

Was gibt es sonst noch zu sagen?


Das Signal mit 400 Seiten hatte ich innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Diese Geschichte hat ja rund 140 Seiten weniger, aber ich bin seit letztem Mittwoch nicht weit gekommen. Sandra, oder jetzt Sandy, ist mir einfach nicht sympathisch, weil sie mal wieder eine dieser Doppelmoral-Protagonistinnen ist. Sie gibt sich genervt, als sie mit Tauchanfängern in einer Gruppe ist, stellt dann aber selbst so dämliche Fragen, deren Antwort offensichtlich ist.  Dann bringt sie mal eben diese The Deep-Organisation  aus Florida dazu, einer Delfinshow in Japan einen jungen Delfin abzukaufen, und sie wird auch prompt eingestellt, ohne irgendwelche Referenzen vorweisen zu können. Ich dachte ja, die 260 Seiten habe ich zügig durch, aber jetzt überlege ich, abzubrechen, weil ich nicht weiß, ob ich diese Sandy noch länger ertrage.

Was ist sonst noch passiert?


Ich habe eine neue Stelle zum 1. März und deshalb einen Aufhebungsvertrag zum 28. Februar unterschrieben. Eigentlich ist beim aktuellen Arbeitgeber festgelegt, dass ein Austritt immer nur zum Quartalsende möglich ist. Ich will aber so schnell wie möglich weg.
Bei der neuen Stelle mache ich etwas ganz anderes als vorher. Ich bin dann in der Buchhaltung. Da besteht wenigstens nicht die Gefahr, dass ich ständig versetzt werde.
Nächste Woche setze ich dann übrigens aus. Da ziehe ich dann mit Kind und Kegel um und brauche dann auch keine Zweitwohnung mehr, weil die neue Stelle deutlich näher am neuen Zuhause ist. Auf die Arbeit brauche ich dann 20 Minuten mit dem Auto. 

Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 11. Februar 2026

Tibi liest: Das Signal

 Allgemeine Infos:





Originaltitel: Das Signal
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Ursula Ponanski
Übersetzt von: ///
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2026
Seiten: 398
Preis: 24,00 € (Hardcover)
ISBN:  978-3-426-56812-5





Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …

 

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 09.02.2026
Beendet: 10.02.2026
Gebraucht: 2 Tage
 
~*~Erwartung~*~
Der Klappentext zu Das Signal hat mich direkt neugierig gemacht, sodass ich das Buch vorbestellt habe, obwohl ich von Die Burg und Shelter nicht so begeistert war.
Ursula Poznanski greift hier aktuelle Themen, wie digitale Überwachung, auf. Es geht aber auch um Manipulation und Kontrolle innerhalb einer Beziehung. Diese Idee finde ich stark und erhoffe mir Spannung, die in Richtung Psycho-Thriller geht, zumal im Klappentext die Rede von „psychologischer Spannung“ ist.

 
Lob und Tadel
 
~*~Gestaltung~*~
Das Cover sticht mit seinen intensiven pink-lilafarbenen Tönen hervor. Sie fallen sofort ins Auge und verleihen ihm eine geheimnisvolle Ausstrahlung. 
Erst bei genauerer Betrachtung ist mir aufgefallen, dass das dargestellte Motiv ein Treppengeländer zeigt. 
Es erinnert mich aber auch irgendwie an ein Schneckenhaus, eine Assoziation, die für mich gut zur inhaltlichen Ebene passt.
Ich deute diese Form symbolisch wie folgt: Viola möchte sich nach ihrem Unfall nicht in ihr Schneckenhaus zurückziehen und von der Außenwelt abschotten. Ihr Mann Adam hingegen scheint genau das für sie zu bevorzugen: Rückzug statt Konfrontation.
Das Buh ist in 71 durchnummerierte, sehr kurze Kapitel sowie einen Epilog gegliedert. Die Kürze verleitet dazu, immer noch ein Kapitel mehr zu lesen.
Die Schriftgröße ist angenehm gewählt und unterstützt das zügige Lesen.
Ein Pluspunkt ist auch der Kartenausschnitt von Wien. Da ich mich dort nicht auskenne, fand ich ihn hilfreich, mich wenigstens etwas zu orientieren.
 
~*~Charaktere~*~
Viola: Die Protagonistin ist 36 Jahre alt, Innenarchitektin und seit fünf Jahren mit Adam verheiratet. Sie ist eine starke und sympathische Protagonistin. Man spürt, dass sie mit ihrem neuen Leben zurechtkommen könnte, wenn man sie nur ließe.
Ihr sofortiges Misstrauen gegenüber ihrem Mann mag vielleicht übertrieben und unschlüssig wirken. Das habe ich aber der Amputation und ihrem dadurch zunächst verschwundenen Selbstvertrauen zugeschrieben. Ich halte sie für eine authentische Figur.
Adam: Er ist Violas Mann und ihr zufolge ein Perfektionist. Durch Fernsehauftritte und Social Media hat er sich eine große, scheinbar überwiegend weibliche Fangemeinde aufgebaut. Nach außen hin wirkt er vielleicht charmant und fürsorglich, doch es haftet einfach etwas Unaufrichtiges an ihm. Er war mir von Anfang an nicht sympathisch. Er bleibt auch vergleichsweise blass, weil man nur die negativen Seiten – sein falsches Spiel – mitbekommt.
Otilia: Sie ist die Pflegekraft aus Rumänien, die Viola betreut. Sie ist vielschichtig und schwer einzuordnen. Lange wusste ich nicht, was ich von ihr halten soll – ob ich ihr misstrauen oder sie vielleicht sogar bemitleiden soll.
Gegen Ende sammelt sie jede Menge Sympathiepunkte bei mir und entwickelt sich durch ihre Hintergrundgeschichte zur interessantesten Figur im Buch.
Benno: Er ist Mitte 20 und der Sohn der Nachbarn. Bedingt durch seine geistige Behinderung hat er eine kindliche Art, die ihn sehr liebenswert erscheinen lässt.
Romy und Marit: Violas beste Freundinnen fallen eher negativ auf. Romy nahm ich ihre Euphorie und ihre Freundlichkeit nicht ab und habe ihr nicht über den Weg getraut. 
Marit ist abweisend, aber ihr Verhalten wirkt zumindest teilweise nachvollziehbar. Die Hintergründe, warum sie so ist, habe ich erahnt.

 
~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Österreich (Wien) in der heutigen Zeit.
 
~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Im Zentrum steht die 36jährige Viola, die nach einem Unfall im eingestürzten Weinkeller ihr Bein verliert und seitdem auf den Rollstuhl angewiesen ist. Doch nicht nur körperlich ist sie eingeschränkt. Auch in ihrem persönlichen Umfeld werden ihr Stolpersteine in den Weg gelegt.
Viola wird zunehmend isoliert. Sie soll das Haus nicht verlassen und den Kontakt zu ihrer Schwester Winnie und ihren Freunden meiden. Für all das hat Adam scheinbar vernünftige Begründungen.
Er gibt vor, aus Sorge um Viola zu handeln. Seine Erklärungen klingen oberflächlich betrachtet schlüssig. Doch wenn man darüber nachdenkt, hat man das Gefühl, dass er gar nicht will, das Viola selbständig ist.
Im Internet bestellt Viola Tracker, womit sie ihren Mann und andere Personen aus ihrem Umfeld digital überwachen will.
Die versteckten Tracker widersprechen Adams Aussagen über seine Tagesabläufe und Aufenthaltsorte. Was hat er zu verbergen?
Einen Teil von seinen Geheimnissen finde ich früh durchschaubar. Das ist zu offensichtlich und dadurch vorhersehbar. Mein Lesevergnügen hat es nicht getrübt.
Die Autorin hält auch überraschende Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet habe. 
Über die Auflösung lässt sich streiten, aber es gibt ausreichend Erklärungen, sodass bei mir keine Fragen offen geblieben sind.
Dieses Buch hat mich im Gegensatz zu den beiden oben genannten Büchern wieder überzeugt. 
Ich fand die Umsetzung spannend, wie Viola durch die Tracker wieder etwas Kontrolle bekommt und nicht mehr so hilflos ist, sondern den Spieß umdreht.

 
~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Violas Sicht erzählt. Verwendet wird Präsens, was nicht meine bevorzugte Zeitform ist. Gerade in dieser Geschichte finde ich sie aber sehr passend.
Durch die Ich-Form werden ihre Ängste und Zweifel greifbar. Wir erleben ihr Gefühl des Ausgeliefertseins und ihre daraus resultierende Wut unmittelbar mit.
Die Kommentare von Adams Quietschies, wie ich gerne fanatische Fans nenne, haben mich teilweise schockiert. "Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich hoffe, dass es um seine Frau geht und er bald wieder Single ist?" (Seite 15)
Die Sätze sind eher kurz gehalten, wirken aber nicht abgehackt. Sie erzeugen ein hohes Tempo, wodurch ich das Buch flott gelesen und innerhalb von zwei Tagen beendet habe.

 
~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///
 
~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Das ging schnell...
FazitEin mit aktuellen Themen versehener spannender Thriller, der ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.

Bewertung:

 


Kurz gebellt zu: Der Fluch der Wüste



   Allgemeine Infos:
OriginaltitelBadlands
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Douglas Preston, Lincoln Child
Übersetzt von: Michael Benthack
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Old Bones
Teil:: 5
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2026
Seiten: 395
Preis16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-65978-6





Klappentext:
In New Mexikos Badlands, einer bizarr geformten Wüstenregion, wird das Skelett einer Frau gefunden. Offenbar ist sie nackt in die Wüste gelaufen und qualvoll verdurstet. Ihre Hände halten noch immer zwei seltene Artefakte fest: blitzende Steine, die von den alten Chaco-Völkern zur Götterbeschwörung verwendet wurden. Hat die Frau Selbstmord begangen – oder war sie eine Opfergabe?


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Begonnen: 03.02.2026
Beendet: 06.02.2026
Gebraucht: 4 Tage

Kurz gebellt

Die Reihe Old Bones begeistert mich mit der Verflechtung von archäologischen Fakten und einer spannenden, fiktionalen Handlung, sodass ich natürlich auch den 5. Teil lesen wollte. Auch in diesem finde ich die Mischung gelungen.
Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Mythen der Ureinwohner von New Mexico. Vom Volk der Gallina habe ich zuvor noch nie gehört. Auch die Region Badlands war mir unbekannt. 
Gerade dieser Aspekt hat die Geschichte für mich interessant gemacht. Ich fand es faszinierend, mehr über diese längst verschwundene Kultur zu erfahren und in ihre Geschichte einzutauchen.
Das Buch hat mich dazu bewegt, schon vor dem Beenden zu recherchieren, um mehr über dieses Volk zu erfahren. Leider habe ich im Internet kaum Infos über die Gallina gefunden.
Die vagen Informationen, die bekannt sind, lassen den Autoren viel Raum für Spekulationen und eigene Interpretationen. Ihre Auslegung hat mir gut gefallen. Sie wirkt stimmig.
Mit Nora, Corrie und Skip begegnet man vertrauten Charakteren aus den vorherigen Bänden, was für eine angenehme Kontinuität sorgt.
Nora und Corrie sind starke, sympathische Protagonistinnen, die ich gerne begleitet habe. Sie gehen beide mit Sachverständnis und Logik an den Fall. Ich habe gemerkt, dass ihnen die Aufklärung wichtig ist. Sie können beide hartnäckig sein und auch mal unangenehme Fragen stellen.
Noras Bruder Skip handelt manchmal kopflos, was ihn in gefährliche Situationen bringt. Obwohl er alt genug ist, möchte man ihn da zurückhalten.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Durch die detaillierten Beschreibungen sind die Schauplätze und Ereignisse wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, was die Frau bewogen hat, in die Wüste zu laufen – ohne Wasser, dem sicheren Tod entgegen. Stand sie unter Drogen?
Die Spannung wird konsequent aufgebaut. Ich war mir nie sicher, welche Wendung die Handlung als Nächstes nehmen würde.
Das Buch enthält auch grausame Szenen, bei denen ich schlucken musste. Die beschriebenen Rituale sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Gerade das trägt aber auch zur düsteren Atmosphäre bei.
Insgesamt ist Der Fluch der Wüste wie die Vorgängerbände ein spannender und informativer Roman, der gekonnt Geschichte und Thriller-Elemente verbindet.



Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich bin gespannt, was uns im nächsten Band erwarten wird...
Fazit: Ein Thriller, der die archäologischen Fakten in eine packende, aber auch erschütternde, Geschichte einbindet.
Bewertung

Dienstag, 10. Februar 2026

Aktuell lese ich... Das Signal

 Hallo,





... einen Thriller.

Mein aktuelles Lesefutter



Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …


Lesefortschritt


Aktuell bin ich auf Seite 122 von 398. <Auf dem Weg in die Garage wirkt er zerstreut.> (Kapitel 20)


Warum dieses Buch?


Der Klappentext klingt sehr interessant. Da hatte ich das Buch direkt vorbestellt und wollte es direkt nach dem Erscheinen beginnen. Es kam aber erst gestern an.

Was gibt es sonst noch zu sagen?


Das Buch liest sich flott, und so bin ich gestern nach der Arbeit gut vorangekommen und habe über 100 Seiten gelesen. Ich bin sehr gespannt, was zu Violas "Unfall" (?) geführt hat. Benny, der Nachbar, hat ja schon ein paar Andeutungen gemacht, was er beobachtet hat. Da habe ich mir schon eine Theorie überlegt. Mal schauen, ob ich mich noch umentscheide und ob meine Vermutung am Ende dann richtig war.

Was ist sonst noch passiert?


Meine Familie zieht ja jetzt auch nach Rheinland-Pfalz. Dann muss ich am Wochenende nicht immer anderthalb Stunden hinfahren, sondern kann auch unter der Woche hinfahren.
Weil das Einzelgespräch mit dem Chef sowieso sehr unangenehm war, habe ich schon überlegt, mir was anderes in der Nähe zu suchen. Eine Stelle, bei  der nicht die Gefahr besteht, dauernd versetzt zu werden. Im Gespräch gab es nämlich auch Andeutungen zu Familie. Also daraus habe ich jetzt interpretiert, dass ihm Alleinstehende lieber sind. Mit Familie und Haustieren wäre ich ja wohl eher nicht bereit, abwechselnd in den verschiedenen Zweigstellen zu arbeiten. 
Ja, ich will nicht mehr ständig den Arbeitsort wechseln. Das habe ich die letzten Jahre gemacht. Ich will irgendwo mal ankommen.


Liebe Grüße
Tinette

Freitag, 6. Februar 2026

Kurz gebellt zu: Tag der Rache



   Allgemeine Infos:
OriginaltitelTag der Rache
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Katja Brandis
Übersetzt von: ///
Verlag: Arena
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Woodwalkers
Teil:: 6
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2019
Seiten: 363
Preis11,00 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-401-51279-2




Klappentext:
Es ist so weit! In den Rocky Mountains ist Sommer und für Carag und seine Freunde stehen die Abschlussprüfungen an. Doch das Lernen fällt dem Pumajungen schwer, denn inzwischen ist klar, dass Millings Großer Tag der Rache unmittelbar bevorsteht. Verzweifelt versuchen Carag und seine Verbündeten, die Menschen zu schützen und sich ihrem Widersacher entgegenzustellen. Doch dadurch ahnt auch Carags Pflegefamilie, wer er wirklich ist. Für ihn, seine Menschenfamilie und die Clearwater High steht alles auf dem Spiel. Wird es den Verteidigern rechtzeitig gelingen, hinter Millings Geheimnis zu kommen und die gefährlichen Gegner zu stoppen?


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Begonnen: 30.01.2026
Beendet: 03.01.2026
Gebraucht: 5 Tage

Kurz gebellt

Im letzten Teil der ersten Woodwalkers-Staffel haben Carag und seine Freunde bald ihre Abschlussprüfungen des 1. Schuljahres. Richtig konzentrieren können sie sich aber nicht darauf, denn Andrew Millings Großer Tag, wie er es nennt, steht bevor. Es ist der Tag, an dem er sich an den Menschen rächen will.
Die Unruhe, die dadurch in der Schule entsteht, ist spürbar, denn keiner weiß, was Milling genau vorhat und wann er und seine Anhänger zuschlagen.
Die Geschichte liest sich wieder flüssig. Da wir alles aus Carags Sicht erleben, erfahren wir seine Ängste aus erster Hand. Sie sind glaubwürdig dargestellt. Wir wissen durch die Ich-Form auch immer nur so viel, wie Carag selbst weiß.
Die Geschichte hat dieses Mal einige traurige Szenen, denn es gibt auch Todesopfer zu beklagen. Da hatte ich etwas Angst, dass sich die Autorin überlegt hat, auch Miro sterben zu lassen. Deshalb habe ich die letzten Seiten auch etwas hinausgezögert. 
Dabei hätte ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen lassen. Ich habe richtig mit Carag und seinen Freunden mitgefiebert.
Die Autorin hat sich die eine oder andere überraschende Wendung einfallen lassen.
Insgesamt hat mir der Reihenabschluss sehr gut gefallen. Ich bin neugierig auf die 2. Staffel.


Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Soll ich zuerst Staffel 2 oder Seawalkers lesen?
Fazit: Ein würdiger Reihenabschluss mit einem nervenaufreibenden Showdown.
Bewertung

Donnerstag, 5. Februar 2026

10 Titel mit (min.) einem Landtier

 Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~* Zeige uns 10 Buchtitel, in denen ein Landtier genannt wird*~*



Hallo,


zuerst habe ich auf meinem SuB geschaut. Da habe ich Haie und Delfine gefunden, also nicht passend zur Aufgabe. Deshalb werde ich meine Rezensionen durchstöbern und die ersten 10 Titel nehmen, die ich entdecke.

1. Wölfe in Das Heulen der Wölfe


Krieg der Tierwandler: Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon in Aimée Carters "Animox" klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox – Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann?










2. Schlange in Das Auge der Schlange



Tier-Fantasy der Spitzenklasse, das Abenteuer geht weiter! Simon ist ein Animox, ein Mensch, der sich in Tiere verwandeln kann. Er steckt mittendrin im Kampf der Tierreiche. Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf die gefährliche Suche nach den verschollenen Stücken der Waffe des legendären Bestienkönigs. Diese Suche führt Simon mitten hinein in eine bedrohliche Schlangengrube. Zum Glück gelingt es ihm, hier das gesuchte Stück der Waffe zu bergen. Doch damit ist das Abenteuer noch nicht beendet.









3. Hühner und Fuchs in Die wilden Hühner - Fuchsalarm



Band 3 der beliebtesten Mädchenbande Deutschlands mit den Illustrationen der Autorin Cornelie Funke. „Abenteuer kann man doch nicht planen wie Ballett oder so was. Die warten um die Ecke und zack!, plötzlich sind sie da!“, erklärt Sprotte ihren Freundinnen. Stimmt! Denn kaum haben die Mädchen ihre Bande gegründet, können sie sich vor Abenteuern kaum noch retten. Und natürlich dürfen auch Erkennungsmerkmal, Bandenschwur und eine feindliche Jungsbande, die „Pygmäen“ nicht fehlen.











4. Hengst in Blitz - Der schwarze Hengst


Auf einer Schiffsreise von Indien nach New York sieht der junge Amerikaner Alec, wie in einem arabischen Hafen ein bildschöner Rapphengst an Bord gebracht wird. Zwischen dem Jungen und dem ungezähmten Pferd entsteht eine tiefe Zuneigung. Nach einem Schiffbruch in schwerem Sturm wird Alec von dem Hengst gerettet und auf eine Insel gebracht. Alec gelingt es, auf Blitz – so nennt er das ungestüme Tier – zu reiten, und gemeinsam werden sie schließlich von der Insel gerettet. Dies ist erst der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer großen Erfolgsgeschichte. Denn Blitz erweist sich zwar als unberechenbares, aber zugleich unglaublich talentiertes Rennpferd.







5. Hase (Rabbit) in Die letzten Tage der Rabbit Hayes

Okay, das ist vielleicht etwas geschummelt, aber es ist mir beim Stöbern ins Auge gestochen.


Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...








6. Affe in Im Jahr des Affen


Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant. Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten – und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht als Boatpeople aus Vietnam. Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat – und der Suche nach Glück.







7. Elefant in Mit Elefanten spricht man nicht



Gleich an Lillis erstem Tag in der neuen Schule geht alles schief: Zuerst zieht sie den Hass der fiesesten Mädchenclique auf sich, und dann wird sie auch noch direkt neben einen Hamsterkäfig gesetzt! Dabei wollte Lilli ihr Geheimnis dieses Mal doch besonders gut hüten. Dass sie mit Tieren sprechen kann, hat ihr bisher nämlich nur Ärger eingebracht! Doch dann braucht die Elefantin Marta dringend Lillis Hilfe…











8. Schimmel in Der Schimmelreiter


Hauke Haien ist ein genialer Außenseiter, der sich als junger Deichgraf einen Jugendtraum erfüllt: den Bau eines neuartigen Deiches, der den Wellen besser standhalten soll. Die Dorfbewohner sind skeptisch und sehen in ihm die Verkörperung einer uralten Sage: Wenn er auf seinem Schimmel über den Deich reitet, wird Hauke Haien zum dämonischen Reiter, der ihr Leben und ihre Gesetze aus dem Gleichgewicht bringt. Theodor Storms bekannteste Novelle ist ein Meisterwerk realistischer Erzählkunst, in dem es um den Widerstreit von Rationalität und Aberglaube, Fortschritt und Tradition geht.








9. Bär in Die Spur des Mondbären




Die Berge im Norden von Laos sind die Heimat des 12-jährigen Tam. Doch nach dem gewaltsamen Tod des Vaters ist es an Tam, für alle zu sorgen. Er bekommt Arbeit in der Stadt – aber was für eine! In einer illegalen Bärenfarm muss er sich um die schwarzen Mondbären kümmern, die dort auf engstem Raum in Käfigen gehalten werden. Ihr Leben ist qualvoll, denn ihr Gallensaft wird als Medikament verkauft. Als ein Mondbärenjunges in elendem Zustand auf die Farm kommt, weiß er sofort: Er kennt dieses Tier! Er hat es einst in den Bergen beobachtet. Von nun hat er nur noch ein Ziel: Er will mit dem Bären zurück nach Hause – in ein Leben in Freiheit.







10. Hund in Der Hund von Baskerville


Der größte Detektiv aller Zeiten, das ist Sherlock Holmes! Gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson deckt er jeden noch so schweren Fall auf. Der Fluch der Baskervilles lastet auf Sir Hugo. Um nicht ebenfalls ein Opfer der schrecklichen Prophezeiungen zu werden, bittet er Sherlock Holmes um Hilfe. Die Spuren eines riesigen Hundes führen den Meisterdetektiv zu geheimnisvollen Machenschaften …













Puh, gerade so geschafft. :-) Das war meine heutige Liste, überwiegend Kinderbücher. Und gerade als ich sie voll habe, fällt mir doch noch ein Titel bei den Rezensionen auf. Den nenne ich jetzt noch schnell: Ziegen bringen Glück.


Als die 11-jährige Kid mit ihren Eltern nach New York kommt, um auf den Hund eines Verwandten aufzupassen, bemerkt sie auf dem Dach des Hochhauses etwas, das aussieht wie eine kleine weiße Wolke. Man munkelt, dass dort oben eine Bergziege leben soll. Aber kann das wirklich sein? Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Will macht Kid sich auf die Suche und sammelt bei den faszinierenden wie schrulligen Hausbewohnern nach Hinweisen – denn demjenigen, der die Ziege sieht, winken sieben Jahre Glück!




Wahrscheinlich habe ich auch andere passende Titel übersehen. :-D
Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 4. Februar 2026

Kurz gebellt zu: Blutrote Tinte




   Allgemeine Infos:
OriginaltitelBlutrote Tinte
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Mo Enders
Übersetzt von: ///
Verlag: Fischer Sauerländer
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Liga Lexis
Teil:: 2
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 447
Preis: 19,90 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-7373-7261-9




Klappentext:
Die Liga Lexis ist in Aufruhr: Lady Hamilton, die Protagonistin eines weltberühmten Bestsellers, wurde ermordet! Sofort werden mehrere Agent*innen und Lehrende von Bookford Manor abgesandt, um den Fall aufzuklären. Doch nicht alle kehren lebend zurück. 

Während Annies Gefühle aufgrund von Caspians merkwürdigem Verhalten noch vollkommen durcheinander sind, bleibt ihr keine Zeit. Denn sie ist die Einzige, die über die Interlineas – die Welt zwischen den Zeilen – in das zerstörte Buch gelangen kann. Doch in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich nicht ausmalen können, auf wen sie dort trifft! Die Spur dieser Person führt sie in eine ganz neue Welt hinter den Welten …


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 30.01.2026
Beendet: 02.02.2026
Gebraucht: 4 Tage

Kurz gebellt

Teil 1 hat mich vor allem wegen der unglaubwürdigen Liebesgeschichte enttäuscht. Trotzdem wollte ich die Reihe weiterlesen, denn die Idee an sich finde ich großartig.
Mit Annie, der Protagonistin, bin ich auch in der Fortsetzung nicht richtig warm geworden. Sie ist mir als Charakter einfach zu perfekt, weil sie scheinbar alles kann. Interessant fand ich es aber, mehr über ihre Herkunft zu erfahren.
Eine genaue Definition von Migras weiß ich immer noch nicht. Halb Mensch, halb Buchfigur klingt für mich danach, dass ein Elternteil ein Mensch und der andere ein Charakter aus einem Buch ist. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Da hätte ich mir eine verständliche Erklärung gewünscht.
Die Liebesgeschichte von Annie und Caspian finde ich nach wie vor kitschig und nicht unbedingt glaubwürdig. In diesem Teil hat sie mich aber nicht so wie noch im Reihenauftakt gestört.
Ohne diesen Handlungsstrang hätte mir das Buch aber noch besser gefallen.
Der Schreibstil ist einfach und größtenteils flüssig zu lesen. Ich bin aber, wie in Teil 1, wieder jedes Mal über das Wort Idea gestolpert. Auch wenn mir klar ist, was damit in dieser Reihe gemeint ist, hat es mich jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen, weil es mein Kopf immer automatisch mit Idee übersetzt hat, was ja nicht so passt. Auf Seite 312 steht „Negati-videa“ (Zeilenumbruch), was mich richtig stocken gelassen hat.
Das Gendern mit Stern hat mich nicht rausgebracht. Die Sätze mit *innen lassen sich flüssig lesen. Hängengeblieben bin ich aber über manche neutralen Begriffe. Buchhandelnde statt Buchhändler*innen (S. 171) und „berühmter Schreibender“ statt „berühmter Autor*innen“ (S. 323) klingen holprig.
Aufgefallen ist mir, dass nicht konsequent gegendert wird. Manchmal ist z. B. auch die Rede von Freunden und Agenten, obwohl nicht nur männliche Vertreter gemeint sind. 
Dafür wird dann aber bei einer einzelnen Person gerne mal die neutrale Form verwendet. Das wirkt dann stellenweise schon erzwungen.
Auf Seite 311 steht „vierte Enkel*innen-generation“ (Zeilenumbruch), was sich nicht unbedingt ohne zu stocken lesen lässt. Da das Gendern sowieso nicht durchgehend verwendet wird, hätte hier vielleicht besser Enkelgeneration oder einfach nur „vierte Generation“ gepasst.
Der Epilog hat mich neugierig auf das Finale gemacht. Bisher gab es keine Schnittstelle zwischen den Prologen und Epilogen der ersten beiden Teile mit der Haupthandlung. Ich bin gespannt, ob im Reihenabschluss darauf eingegangen wird.
Die Fortsetzung hat mir von der Handlung her besser als Teil 1 gefallen.



Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Teil 3 wird demnächst begonnen...
Fazit: Teil 2 liefert Antworten über Annies Herkunft, lässt sich trotz vereinzelter Stolperstein-Wörter flott lesen und macht neugierig auf den letzten Band. 
Bewertung


Schon gelesen?

Aktuell lese ich... Abtauchen ins Abenteuer

 H allo, ... einen Reihenauftakt. Mein aktuelles Lesefutter Sandra findet nichts langweiliger als ihre Ausbildung bei der Bank. Deswegen erg...