Donnerstag, 2. Juli 2026

Ice Cream Special

Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~*  ICE CREAM SPECIAL  *~*



Hallo,
oh ja, für Eis ist doch immer Platz im Bauch. :-D 
Wie gehe ich vor? Ich habe mir einfach alle Aufgaben kopiert und suche jetzt nach passenden Titeln. Dann werden es die ersten 10, die ich entdecke.

1. Schokoladeneis = zarte Verführung in einer süßen Liebesgeschichte 




«Das Haus des Leuchtturmwärters, eine Oase der Ruhe und des Friedens»
So preist der Makler das verwunschene Backsteinhäuschen in den Dünen an. Und Ruhe ist genau das, wovon Jannike träumt. Nach einem handfesten Skandal will die Fernsehmoderatorin nur noch noch weg aus Köln – und von ihrem Ex Clemens. Kurzerhand kauft sie das Haus, mit dem Plan, auf der idyllischen Nordseeinsel ein kleines Hotel zu eröffnen. Das Häuschen erweist sich allerdings als renovierungsbedürftig, und von den Insulanern wird Jannike skeptisch beäugt: Wie lang wird die Frau vom Festland wohl durchhalten? Als dann auch noch Clemens mit dem gesamten Filmteam bei ihr vor der Tür steht, droht ihr Traum zu platzen, bevor er überhaupt begonnen hat…


2. Erdbeereis = unbeschwerte Sommertage -> Coming of Age


Fast ihr ganzes Leben hat die 18-jährige Judy Abbott im Waisenhaus gelebt. Wegen ihrer literarischen Begabung wird sie nun von einem geheimnisvollen Wohltäter aufs College geschickt. Der Mann möchte namenlos bleiben, Judy soll ihm aber jeden Monat einen Brief über ihre Fortschritte schreiben. Voller Begeisterung stürzt sich Judy in dieses unbekannte Leben. Mehr als einmal im Monat schreibt sie „Mr Smith“, denn sie hat ja sonst niemanden auf der Welt, mit dem sie ihre Erlebnisse teilen kann…

Meine Rezension dazu findet ihr hier.



3. Kokoseis = Weiße Strände und Palmen: Eine Geschichte, die auf einer Insel spielt



Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. In der Tennisschule ihrer Patentante Kay auf Hawaii will sie sich voll und ganz auf ihr Comeback konzentrieren. Als sie sich bereits beim ersten Lauftraining am Strand übernimmt, wacht sie ausgerechnet auf der Couch eines attraktiven Surferboys auf. Der ist aber spätestens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Greenfield handelt, mit dem ihre Patentante auf Kriegsfuß steht, weil er in direkter Nachbarschaft zu ihrer Strandvilla ein Surfer-Hostel renoviert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fallen will, zieht es Louisa immer häufiger zu Vince. Bis sie herausfindet, dass er ein paar wesentliche Kapitel seines Lebens unterschlagen hat ...

Meine Rezension dazu findet ihr hier.


4. Vanilleeis = Königlicher Luxus mit prachtvoller Kulisse und höfischen Intrigen



Der Küchenmagd Elin ist es zu verdanken, dass ein verlorenes Medaillon wieder auftaucht. Königin Kristina nimmt das Mädchen fortan in den Kreis ihrer Vertrauten auf. Für Elin eröffnet sich eine Welt des Glanzes und der Intrigen, in der auch ihre große Liebe wartet.

Hier findet ihr meine Rezension.






5. Pistazien = ungewöhnlich oder exotisch – eine Geschichte mit besonderem Setting oder unkonventionellen Figuren




Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird es nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Sie kann in die Gedanken anderer Menschen eindringen. Nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Um Fire herum entspinnt sich ein Netz aus Verschwörungen. Und obwohl sich ihr Innerstes dagegen sträubt, kommt sie dem Prinzen immer näher.

Meine Rezension zum Re-Read findet ihr hier.





6. Haselnuss = mit Märchen Elementen




Lana und ihr großer Bruder Harrison haben früher immer gerne zusammen gespielt - bis Harrison fand, dass er für solchen Kinderkram zu groß sei. Doch bei einem Ausflug in den Supermarkt öffnet sich überraschend ein magisches Tor zur Märchenwelt. Lana stellt fest, dass Märchen eben nicht nur "erfundene Geschichten" sind. Und die Märchenwelt ist in großer Gefahr. Lana will diese Welt unbedingt retten. Und dafür muss sie ihren Bruder unbedingt davon überzeugen, wieder an Märchen zu glauben, ehe es zu spät ist!

Meine Rezension dazu findet ihr hier.




7. Karamelleis = Wohlfühl-Roman (Comfort Read) – süß, warm, gemütlich



Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen - und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel - sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Yachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen ...

Meine Rezension dazu findet ihr hier.



8. Eiskaffee = Ein Pageturner, der dich wachgehalten hat


Berlin, 1932: Hulda Gold hat eine neue Wirkungsstätte als Hebamme gefunden. Im berüchtigten Frauengefängnis Barnimstraße  versorgt sie inhaftierte Schwangere und entwickelt einen guten Draht zu den oftmals verzweifelten Frauen. Als innerhalb der Gefängnismauern eine junge Insassin völlig unerwartet stirbt, kann Hulda nicht untätig bleiben. Bald kommen Zweifel wegen der Todesursache auf, und der Verdacht fällt auf Anna Marwitz, die bereits wegen Mordes verurteilt ist. Doch Hulda kann nicht glauben, dass diese verschüchterte Frau, die kurz vor der Entbindung ihres ersten Kindes steht, wirklich eine mehrfache Mörderin sein soll. Mit der Aufklärung des Falls wird ausgerechnet Irma Siegel betraut. Hulda und die Kriminalkommissarin kennen sich von früher, und sie gingen nicht als Freundinnen auseinander. Aber während sich die politischen Kräfte in Deutschland immer mehr radikalisieren, müssen sie nun gemeinsam gegen das Unrecht kämpfen – für die Zukunft aller Frauen und auch die ihrer eigenen Familien.

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

9. Mango-Sorbet = Exotisches Setting – Südamerika, Asien, Afrika



Weil ich ja immer die Länder notiere, ist das die einfachste Aufgabe für mich, die ich auch als zuerst erfüllt habe. Ich wähle dazu ein Kinderbuch aus, das in Madagaskar spielt.

Die 11-jährige Enia und ihr Biologen-Papa reisen nach Madagaskar, um auf die Suche nach einem als ausgestorben geltenden Tier zu gehen: einem winzigen Lemuren mit Flügeln. Angekommen in einem kleinen Dorf im Süden des Landes erfahren sie, dass dieses Tier magische Fähigkeiten haben soll: Es kann angeblich Wasser finden! Und das brauchen die Bewohner des Dorfs unbedingt, denn schon viel zu lange ist es trocken. Wenn die Regenzeit auch dieses Jahr ausbleibt, müssen sie ihre Felder endgültig aufgeben. Zusammen mit einigen Kindern aus dem Dorf macht Enia sich auf eine gefährliche Suche nach dem Lemuren. Denn auch eine skrupellose Räuberbande, die Dahalos, möchte das Tier unbedingt in die Finger bekommen …

Meine Rezension dazu findet ihr hier.
 


10. Minzeis = Krimi oder Thriller – frisch, scharf, mit kühlem Nervenkitzel.



Hüte dich - besonders vor deiner eigenen Schwester.
Chloe ist scheinbar eine Gewinnerin. Als Verlegerin eines erfolgreichen Magazins hat sie durch ihre Kampagne Themtoo Berühmtheit erlangt. Mit dem Anwalt Adam hat sie einen attraktiven Ehemann und mit Ethan einen vielversprechenden Sohn. Doch als Adam in ihrem Haus ermordet wird, bricht ihre Welt zusammen. Nicht nur, weil herauskommt, dass Ethan in Wahrheit der Sohn ihrer Schwester ist; Nicky taucht auch persönlich auf, um noch mehr Chaos in Chloes Leben zu bringen. Und dann wird zu allem Überfluss Ethan verhaftet: Er soll seinen Vater aus Hass getötet haben.

Hier findet ihr meine Rezension dazu.


Zufrieden bin ich nicht mit meiner Auswahl, aber ich lasse sie jetzt so stehen.
Liebe Grüße
Tinette

Ein paar Sätze zu... Ilias von Homer (Prosaform)

 




Die »Ilias« erzählt vom über zwanzig Jahre währenden Trojanischen Krieg. Der Kampf der Archäer gegen Troja, die Abenteuer des Achill und der Zorn der olympischen Götter gehören zu den Höhepunkten der Weltliteratur. Wie die »Odyssee« kann auch die gewaltige und schillernde »Ilias« in dieser modernen Prosafassung als das gelesen werden, was sie wirklich ist: ein fesselnder Roman.












 
Nachdem ich anfangs mit der Versform Schwierigkeiten hatte und die Prosa-Ausgabe entdeckt habe, habe ich kurz überlegt, komplett umzusteigen. Letztlich bin ich bei beiden Versionen geblieben, was sich für den Vergleich als interessant herausgestellt hat.
Die Prosaform lässt sich deutlich leichter lesen, ist aber trotzdem kein Buch für zwischendurch. Die Geschichte bleibt komplex und erfordert Aufmerksamkeit.
Insgesamt hat mir die Ilias sehr gut gefallen. Besonders durch die Prosa-Version wurde der Text für mich deutlich zugänglicher.

Ein paar Sätze zu... Ilias von Homer (Versform)

 




Homers Epos Ilias erzählt in 24 Kapiteln (Gesängen) die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas und beruht auf Mythen und Erzählungen um den Trojanischen Krieg. Die »Ilias« ist das älteste nahezu vollständig erhaltene Zeugnis der europäischen Literatur. Sie entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und schildert in 24 Gesängen die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas. Die unübertroffene Erzählkunst Homers bescherte dieser Dichtung eine überwältigende Wirkung und macht die »Ilias« zu einem bis heute lebendigen Meisterwerk. »Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus«, lautet der berühmte erste Vers, hier eingebunden in feinem Cabra-Leder mit Goldprägung.







 
Die Ilias war 10. Buch meiner Challenge "10 von 30 Büchern". Wie es zu dieser Challenge kam, erfahrt ihr hier.
Die Versform war anfangs sehr ungewohnt, und ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Wörter werden teilweise in der Mitte getrennt, wobei der zweite Teil in einer anderen Zeile steht. Das hat meinen Lesefluss zunächst immer wieder unterbrochen.
Nach etwa 100 Seiten wurde es jedoch leichter, und ich kam deutlich schneller durch die Geschichte.
Inhaltlich fand ich die Ilias sehr spannend. Besonders interessant ist die Vorstellung, dass die griechischen Götter aktiv in den Krieg eingreifen und so für einige überraschende Wendungen sorgen.
Allerdings ist das Buch nichts, das man „nebenbei“ lesen kann – man muss sich wirklich konzentrieren.
Insgesamt hat mir die Ilias gut gefallen.



Mittwoch, 1. Juli 2026

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den Juni 2026

 

Hallo,

mein Rückblick für den Juni wird recht kurz werden, also im Vergleich zu sonst. Ich habe nur drei Bücher beendet und drei Spiele gespielt. Von drei Büchern habe ich mir Verfilmungen angeschaut. Die Zahl Drei hatte diesen Monat aber noch eine Bedeutung: Drei Vorstellungen des Musicals Der Graf von Monte Christo habe ich gesehen.

Der Juni in drei Worten: Ilias – Graf – Drei

~*~ Tibis Leseecke ~*~

1. Mein SuB und ich


Der SuB zum Monatsbeginn 

📚 47 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 47 Bücher


Zugänge

 


Abgänge
aussortiert:
keine

gelesen:
1. Caspar und die Träne des Phönix von Abi Elphinstone, 330 Seiten
2. Die Ilias von Homer (Poesieform), 445 Seiten
3. Die Ilias von Homer (Prosaform), 520 Seiten

begonnen:
1. Der Wald von Gina Mayer

abgebrochen:
///


Der SuB zum Monatsende

📚 46 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 46 Bücher
📉 Veränderung: – 1 Buch

2. Gebell

Neu hinzugekommen sind folgende Rezensionen: 

3. Reihen

🆕Begonnen 
1. Die vier verborgenen Reiche
2. Wilderland

📖Fortgeführt 
keine Reihe

Beendet
keine Reihe

Abgebrochen
keine Reihe

4. Statistiken

📄Gelesene Seiten (inkl. gel. Seiten abgebrochener Bücher): 1.295
📚 Gelesene Bücher: 3
📖Ø Seiten pro Buch: 431
📅 Seiten pro Tag: 43


5. Buchverfilmungen (erstmals geschaut)

Ich zeige immer zuerst die Romanvorlage und daneben dann das Cover der Verfilmung.  

 


 


 


~*~ Tawnys Spielecke ~*

 
Malefiz, Zohn Ahl





🎲Spiel des Monats





Begründung:
Ich mag ja Spiele à la Golf und Skyjo. Blanco bietet dabei einen interessanten Kniff: Bei Spalten geht es um die gleiche Farbe, bei Zeilen um die gleiche Zahl.



~*~ Schiggy unterwegs ~*~

Im Juni habe ich Folgendes besucht:

7. Juni - Schlosstheater Fulda


11. Juni - Domplatzarena Fulda (inkl. Musical Der allmächtige Handkäs)


19., 21. und 28. Juni - Parktheater Plauen


📸 Highlight 


Wer meine Erlebnisberichte gelesen hat, wird über diese Entscheidung nicht überrascht sein. Alle drei Vorstellungen von Der Graf von Monte Christo haben mich überzeugt. Nachdem die Buchvorlage 2025 zu meinen Jahres-Highlights gehörte, könnte auch die Musical-Adaption am Jahresende weit vorne landen.

---

Auch wenn es lesetechnisch ein ruhiger Monat war, habe ich im Juni einige schöne Momente erlebt. Ich bin gespannt, welche Bücher, Spiele und Ausflüge der Juli für mich bereithält.

Liebe Grüße
Tinette

Schiggy unterwegs... Der Graf von Monte Christo (3. Besuch)

 

 

Schiggy war wieder unterwegs. Durch einen Fehler meinerseits beim Ticketkauf kam es dazu, dass aus zwei geplanten Besuchen schließlich drei wurden. Die beiden Vorstellungen in der Vorwoche hatten mich sehr begeistert. Doch könnte mich die Inszenierung auch beim dritten Besuch noch überzeugen – zumal Temperaturen von bis zu 40 °C gemeldet wurden und bereits im Vorfeld klar war, dass es ein sehr heißer Theaternachmittag werden würde?

 

1. Eckdaten zur Vorstellung

Titel: Der Graf von Monte Christo
Art: Musical
Ort: Parktheater Plauen
Sprache: Deutsch
Datum: 28. Juni 2026
Beginn: 16:00 Uhr
Reihe / Platz: Reihe 1, Platz 37
Dauer (inkl. Pause): ca. 2 Stunden 45 Minuten
Vorlage: gleichnamiges Buch
Hinweise: Der Beginn wurde von 20:00 Uhr auf 16:00 Uhr vorverlegt.

 

2. Mein Eindruck von der Show


Da ich in meinem Bericht zu den ersten beiden Vorstellungen bereits ausführlich auf Kostüme, Bühnenbild und Inszenierung eingegangen bin, werde ich diese Punkte dieses Mal (fast) außer Acht lassen. Stattdessen möchte ich mich auf die kleinen Details konzentrieren, die mir erst beim dritten Besuch aufgefallen sind.

Obwohl das Hotel nur etwa zwei Kilometer vom Parktheater entfernt liegt und wir sonst immer zu Fuß gegangen sind, haben wir uns am Sonntag dazu entschieden, mit dem Auto zu fahren. Es war einfach viel zu heiß; wir wären völlig verschwitzt dort angekommen.

Dieses Mal waren wir sehr früh vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht viele Besucher auf dem Gelände, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen konnten und dabei einiges entdeckten, was uns in der Vorwoche entgangen war. So gab es neben dem Boot noch eine weitere Fotomöglichkeit: eine Wand mit Guckloch, durch die man selbst zum Grafen werden konnte. Außerdem standen Kostüme zur Verfügung, mit denen man sich ins 19. Jahrhundert versetzen lassen konnte. Ergänzt wurde das Ganze durch weitere Dekorationen wie ein Steuerrad und einen Anhänger mit verschiedenen Requisiten.

Als äußerst praktisch erwies sich an diesem Tag die Sprühnebelanlage. Wir waren nicht die Einzigen, die mehrmals hindurchliefen.

Bei den Kostümen fiel uns sofort auf, dass die Darsteller ihre Garderobe den hohen Temperaturen angepasst hatten. Teilweise verzichteten sie auf Jacken oder Mäntel. Die Tänzer des Balletts trugen ihre weißen Perücken nicht, und Edmond verzichtete auf die Koteletten. An der Handlung änderte das natürlich nichts. Wer die Inszenierung vorher nicht kannte, wird auch nichts vermisst haben.

Als ich die Tickets im vergangenen Jahr gekauft hatte, sollte die Vorstellung ursprünglich um 20:00 Uhr beginnen. Einige Zeit später erhielt ich jedoch eine E-Mail mit der Information, dass der Beginn auf 16:00 Uhr vorverlegt wurde. Dadurch war die Vorstellung bereits vor 19:00 Uhr beendet. Da es zu diesem Zeitpunkt noch hell war, konnte das Lichtdesign seine volle Wirkung leider nicht entfalten.

An diesem Tag sorgte nicht nur die Hitze für erschwerte Bedingungen. Auch die Tontechnik verlief nicht immer reibungslos. Bereits beim ersten Duett zwischen Mercédès und Edmond („Ein Leben lang“) war das Mikrofon der Darstellerin etwas zu leise eingestellt, sodass ihre Stimme stellenweise unterging.

Später versagte das Mikrofon von Abbé Faria sogar komplett. In der ersten Reihe konnten wir ihn zwar trotzdem verstehen, doch kurze Zeit später brachte ihm eine Mitarbeiterin ein Handmikrofon. Mit den Worten „Oh, jetzt habe ich ein Mikrofon“ kommentierte er die Situation augenzwinkernd, was mit Zwischenapplaus bedacht wurde.

Nach seiner Frage hielt er Edmond das Mikrofon hin und meinte anschließend: „Ach so, brauchst du nicht.“ Auch das sorgte für einige Lacher. Im Gegensatz zur Vorstellung am Freitag zuvor blieb sein Bart diesmal die ganze Szene über an Ort und Stelle.

Dafür musste sich Edmond in der Verlies-Szene mehrfach die Haare aus dem Mund streichen, was jedoch den Spielfluss nicht unterbrach.

Gesanglich und schauspielerisch sehe ich die Leistungen genauso wie in den beiden ersten Vorstellungen: Alle Darsteller haben mich erneut überzeugt. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass jemand lustlos wirkte. Im Gegenteil, alle strahlten große Spielfreude aus, obwohl die Auftritte bei diesen Temperaturen und in den Kostümen sicherlich alles andere als angenehm waren.

Was ich im vorherigen Erlebnisbericht noch gar nicht erwähnt habe: Besonders stark inszeniert finde ich das Liebesduett „Ein Leben lang“. Während Mercédès und Edmond singen, werden sie von den Tänzern – die ich als Geister interpretiere – mit Tauen umwickelt. Diese wirken zunächst wie die sprichwörtlichen „Ketten der Liebe“, die das Paar untrennbar miteinander verbinden. Gleichzeitig sind sie jedoch eine düstere Vorahnung. Sie symbolisieren sowohl Edmonds bevorstehende Kerkerhaft als auch Mercédès' unglückliche Ehe.

Am Sonntag fiel mir außerdem noch ein weiteres Detail auf. Als Edmond und Jacopo zum ersten Mal die Schatzkammer auf Monte Christo betreten, singt Edmond die Reprise von „Könige“, während Jacopo sich eine Schatztruhe genauer anschaut. Dabei reibt er an einer Öllampe, was mich sofort an Aladdin erinnerte. Ich fand das eine witzige Anspielung. Zunächst dachte ich, es handele sich vielleicht um einen Dernièrenscherz, doch meiner Begleitung war dieses Detail bereits in der Vorwoche aufgefallen.

Auch dieses Mal verging die Zeit wie im Flug. Ich war überrascht, wie schnell die Vorstellung wieder vorbei war. Das zeigt wohl am deutlichsten, dass mich die Inszenierung auch beim dritten Besuch wieder vollkommen begeistern konnte.

Ich habe erneut mitgefiebert und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich diesen dritten Besuch nicht gebraucht hätte. Im Gegenteil: Es ist ein Stück, das ich mir problemlos noch weitere Male ansehen könnte, ohne dass es etwas von seinem Reiz verlieren würde.

Von dieser letzten Vorstellung in Plauen – Ende August wird das Musical noch dreimal in Zwickau gespielt – habe ich mir außerdem ein kleines Souvenir mitgenommen: den Verschluss der Sektflasche, die Edmond während der Verlobungsfeier öffnet. Diesen entdeckte ich auf dem Weg nach oben und steckte ihn ein. Andernfalls wäre er vermutlich ohnehin im Müll gelandet. Zuhause beschriftete ich ihn mit einem wasserfesten Stift („Der Graf von Monte Christo – Plauen, 28.06.2026“) und stellte ihn zu meinen Sammelbechern. So habe ich ein kleines Andenken an die schöne Zeit im Parktheater. Der kleine Flaschenverschluss wird mich künftig an drei ganz besondere Theaterbesuche erinnern – und daran, dass sich mein Ticketfehler am Ende als ein kleiner Glücksfall erwiesen hat.


 

3. Schiggys persönliche Highlights

Lieblingsszene: Der Karneval, bei dem Luisa mit Albert flirtet, und die darauffolgende Fechtszene

Bestes Solo: Unentschieden zwischen „All die Zeit“ und „Der Mann, der ich einst war“

Bestes Duett: „Niemals allein“

Ohrwurm des Tages: „Hölle auf Erden“ – habe ich immer noch im Ohr

Beste Ensemblenummer: „Piraten – Wahrheit oder Wagnis“

Lustigster Moment: Die Schein-Fechtszene zwischen Edmond, Luisa und Jacopo

Emotionalster Moment: „Jeden Tag ein kleiner Tod“

Dienstag, 30. Juni 2026

Aktuell lese ich... Der Wald

 Hallo,





... einen Reihenauftakt.

Mein aktuelles Lesefutter



Der vierzehnjährige Calum ist ohne Eltern aufgewachsen - und er spürt, dass er nicht nur deswegen anders ist als alle Jugendlichen, die er so kennt. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er in seiner neuen Wohngruppe Jasleen, Skye und Miro begegnet. Was ist los mit diesen dreien – warum lehnen sie ihn ab, was verbergen sie vor ihm? Und warum fühlt er sich trotzdem von ihnen angezogen, besonders von der faszinierenden Skye und ihrem wilden Raben? Als die Jugendlichen zufällig feststellen, dass sie rund um die Uhr beobachtet werden, entdeckt Calum ihr Geheimnis: Sie alle sind das Ergebnis eines skrupellosen wissenschaftlichen Experimentes, sie sind Hybride aus Mensch und Tier – und sie werden ganz offensichtlich gejagt! So beginnt eine dramatische Flucht und für sie alle die Reise zu ihrem wahren Selbst ...

Lesefortschritt


Aktuell bin ich auf Seite 36 von 238. <Calum blieb ein paar Sekunden lang verdattert stehen.> (Kapitel 5)

Warum dieses Buch?


Nach der Ilias habe ich einfach etwas Leichtes, Kurzes gebraucht. Da dachte ich, ein Kinderbuch mit nicht einmal 250 Seiten wäre ideal.

Was gibt es sonst noch zu sagen?



Der Anfang hat mich leider nicht gepackt. Das Buch habe ich am Freitag begonnen und die ersten 4 Kapitel gelesen. Seitdem hat mir die Motivation gefehlt. Vielleicht lag es auch an der Hitze. Ich werde es heute Abend nochmal versuchen. Jetzt ist es hier ja nicht mehr so heiß. Mal schauen. Das Buch hat ja nicht so viele Seiten. Da könnte ich es durchziehen, und vielleicht packt es mich ja noch.


Was ist sonst noch passiert?



Hier bin ich aktuell bei Lektion 16.













Am Sonntag war ich zum 3. Mal das Musical Der Graf von Monte Christo schauen. Das Buch war letztes Jahr einer meiner Jahres-Highlights. Geplant war ein 3. Besuch eigentlich nicht. Wir wollten es uns am 19. und 21. Juni anschauen, damit wir auch nur einmal nach Plauen fahren müssen. Tja, und ich habe in der Hektik den 19. und 28. Juni gebucht. Umtausch gibt es ja nicht. Wir haben uns dann entschieden, es einfach dreimal anzuschauen. Deshalb habe ich noch Tickets für den 21. nachgekauft. Wie vom Buch war ich auch von der Bühnenadaption begeistert und richtig froh, es noch einmal gesehen zu haben, auch wenn das wegen der Hitze am Sonntag fast unerträglich war, dort zu sitzen.



Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

Ice Cream Special

Die Aktion findet auf dem Blog Weltenwanderer statt. Heutige Aufgabe: *~*  ICE CREAM SPECIAL  *~* Hallo, oh ja, für Eis ist doch immer Pla...