Donnerstag, 1. Oktober 2026

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den September 2026

 



Hallo,

zwischen dicken Wälzern, kniffligen Kartenrunden und fantastischen Musical-Abenden verging der September wie im Flug. Dank der Geschichten in den Büchern und Musicals war ich viel unterwegs - in Friesland, in Verona, in Arendelle, in den Bergen und sogar in virtuellen Welten. Und dann war da noch dieser Bandit, der uns das Leben schwer machte und einfach immer wieder ausbrach...

Der September in drei Worten: Buchmagie – Bühnenzauber – Banditen.

~*~ Tibis Leseecke ~*~


1. Mein SuB und ich


Der SuB zum Monatsbeginn 

📚 43 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 43 Bücher


Zugänge

  

  






Abgänge
aussortiert:
keine

gelesen:
1. Nanny Matilda von Christiana Brand, 117 Seiten
2. Die Krone der Meere von Johanna Dorn, 704 Seiten
3. Das Nibelungenlied, 262 Seiten
4. Nanny Matilda geht in die Stadt von Christiana Brand, 117 Seiten
5. Nanny Matilda fährt ans Meer von Christiana Brand, 116 Seiten
6. Canvas von Ursula Poznanski, 474 Seiten
7. Never leave the Path von Antonia Michaelis, 380 Seiten



begonnen:
1. Vergiss die Toten nicht von Mary Higgins Clark

abgebrochen:
1. Im Zweifel für das Monster von Royce Buckingham, nach 68 Seiten

ohne Auswirkungen auf den SuB:
1. Die drei ??? und der Super-Papagei (Hörspiel)


Der SuB zum Monatsende

📚 42 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 42 Bücher
📉 Veränderung: - 1 Buch

2. Gebell

Neu hinzugekommen sind folgende Rezensionen: 

3. Reihen

🆕Begonnen 
1. Nanny Matilda
2. Die drei ???
3. Monsteranwalt

📖Fortgeführt 
keine Reihe

✅Beendet
1. Nanny Matilda
2. Cryptos

❌Abgebrochen
1. Monsteranwalt

4. Statistiken

📄Gelesene Seiten (inkl. gel. Seiten abgebrochener Bücher): 2.238
📚 Gelesene Bücher: 7
📖Ø Seiten pro Buch: 310
📅 Seiten pro Tag: 74


5. Buchverfilmungen (erstmals geschaut)

Ich zeige immer zuerst die Romanvorlage und daneben dann das Cover der Verfilmung.  


Es gibt zwar keine direkte Buchvorlage über Sherlock Holmes und seine vermeintliche Tochter. Allerdings basieren zumindest einige Charaktere auf den Kurzgeschichten.


6. 


💛Top vs.  Flop

 vs. 


⭐Positive Überraschung vs. größte Enttäuschung

 
vs. ///





📏Kürzestes Buch vs. längstes Buch


vs. 


Nanny Matilda fährt ans Meer hat 116 Seiten, Die Krone der Meere 704 Seiten.


👀Schönstes Cover vs. "hässlichstes" Cover

   vs ///

💚Liebling des Monats vs. Unsympath des Monats


 vs. 


Jesper mochte ich von Anfang an. Ich habe mich für Jana aus Canvas als Unsympath entschieden, weil ich Teil 1 der Monsteranwalt-Reihe abgebrochen habe und nicht weiß, ob sich Daniel im späteren Verlauf ändert.

~*~ Tawnys Spielecke ~*



🎲Spiel des Monats





Begründung:
Es war ein richtiges Erfolgserlebnis, als wir zum ersten Mal Bandido gewonnen haben. Das Originalspiel hat uns dabei am besten gefallen.


~*~ Schiggy unterwegs ~*~

Im September habe ich Folgendes besucht:



06.09. Fulda


11.09. Düsseldorf


13.09. Stuttgart


📸 Highlight 



Ich hatte vorher etwas Angst, dass eine Abweichung zur originären Handlung zu gewollt und erzwungen wirkt, aber das Gegenteil war der Fall. Im aktuellen Jahres-Ranking der besuchten Musicals 2026 liegt Romeo & Julia auf dem 2. Platz.

---

Das war mein bunter September auf einen Blick! Ein Monat voller schöner Geschichten, toller Ausflüge nach Fulda, Düsseldorf und Stuttgart und mit einem echten Jubelmoment am Spieletisch.
Welche Bücher ich im Oktober lesen werde, entscheide ich wieder spontan. Ich bin auch gespannt, was mich auf meinen Reisen in die Theater erwartet: Wen wird Kate küssen? Was steckt in den drei Haselnüssen für Aschenbrödel? Was machen Diebe im Olymp? Wie ergeht es Julia ohne Romeo? Können Wünsche wahr werden und Wunder bewirken? Und was ist das für eine seltsame Pflanze im kleinen Horrorladen?
Ihr dürft gespannt sein.

Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 30. September 2026

Tibi liest: Never leave the Path

   Allgemeine Infos:



Originaltitel: Never leave the Path
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Antonia Michaelis
Übersetzt von: ///
Verlag: Oetinger
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2026
Seiten: 380
Preis: 18,00 € (Taschenbuch)
ISBN:  978-3-7512-0703-4







Klappentext:
Natürlich gibt es den Hexer vom Berg nicht, da ist sich der 17-jährige Jesper sicher. Doch wer streift dann nachts um die abgelegene Hütte, in der er und seine Mutter Abstand vom Großstadtleben suchen? Was hat es mit den beklemmenden Bildern auf sich, die Jesper zusammen mit vergilbten Zeitungsartikeln über einen Mord in den Schubladen findet? Und wer ist das seltsame Mädchen, das im Wald lebt und über Regen und Wind zu gebieten scheint? Wohin geht sie, wenn sie verschwindet, und weshalb kann Jesper nicht aufhören, an sie zu denken? Als ein plötzlicher Wintereinbruch es unmöglich macht, den Berg zu verlassen, und Jespers Mutter krank wird, weiß er nicht mehr, wem er trauen kann ... Doch diese Frage entscheidet über Leben und Tod.

Meine Schnüffelstatistik:

Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Begonnen: 13.08.2026
Beendet: 28.08.2026
Gebraucht: 16 Tage

Lob und Tadel 

~*~Erwartung~*~

Antonia Michaelis schreibt poetisch, und ich weiß bei ihren Geschichten oft nie, was nun Realität und was Fantasie ist. Das erwarte ich auch bei diesem Buch.

~*~Gestaltung~*~

Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Man sieht verschiedene Blätter sowie ein Geweih, die ein grün-blaues Auge umrunden. Im Hintergrund sind Schattenbilder von Tannen zu erkennen. Von einem Blatt läuft Blut.
Das Buch ist in zwei Teile mit Prolog und 15 Kapitel aufgeteilt. Die Schriftgröße finde ich angenehm. Sie lässt sich gut lesen.

~*~Charaktere~*~

Jesper: Er ist 17 Jahre alt und soll bald sein Abitur machen. Er wirkt sehr melancholisch und macht sich viele Gedanken über das Leben – gerade zu Beginn der Handlung philosophiert er oft über Einsamkeit. Als seine Mutter zur Erholung in die Berge fahren will, besteht er darauf, sie zu begleiten, obwohl er sich eigentlich auf die Schule konzentrieren müsste.
Lisa: Sie ist Jespers Mutter und wird als Schönheit beschrieben. Sie lebt vor allem für ihre Arbeit, was stark auf ihren Gesundheitszustand und ihr Gemüt schlägt – man hat das Gefühl, sie steht kurz vor einem Burnout. Zu ihrem Sohn hat sie jedoch ein sehr gutes Verhältnis, was mir beim Lesen gut gefallen hat.
Erle: Bei ihr war ich mir zu Beginn absolut nicht sicher, ob sie überhaupt existiert oder nur Jespers Fantasie entspricht. Sie taucht wie aus dem Nichts auf, verschwindet plötzlich wieder und hinterlässt keine Fußspuren. Außerdem scheint sie kein richtiges Zuhause zu haben.
Kai: Ihm gehört die Holzhütte in den Bergen. Er schäkert mit Lisa und gibt sich stets sympathisch. Dennoch habe ich ihm von Anfang an nicht getraut, ohne genau sagen zu können, warum. Er wirkte auf mich einfach nicht wie ein durchweg ehrlicher Mensch.
Joon: Er ist Erles Vater und lebt mit ihr im Wald. Er verhält sich oft merkwürdig, doch im Nachhinein scheint es meist vernünftige Erklärungen dafür zu geben. Dennoch ist er kein Mensch, den man leicht durchschauen kann.
Ich fand alle Charaktere sehr interessant. Sie sind vielschichtig, haben ihre ganz eigenen Eigenarten und bringen eine geheimnisvolle Note in die Geschichte ein.

~*~Handlungsort und -zeit~*~

Es gibt keine expliziten Angaben darüber, wann und wo genau die Handlung spielt. Da jedoch Smartphones vorkommen, lässt sich die Geschichte gut in der heutigen Zeit verorten. Aufgrund der erwähnten Bergkulisse und der Sprache vermute ich, dass das Geschehen im ländlichen bzw. alpinen Raum Deutschlands angesiedelt ist. Diese fehlende konkrete Verortung unterstreicht die abgelegene, fast schon isolierte Atmosphäre der Berghütte nur noch mehr.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~


Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht, denn die Idee rund um den Aberglauben und den mysteriösen Hexer vom Berg klang sehr spannend. Schon der blutige Prolog hat mich kurz schlucken lassen. Gleichzeitig wollte ich aber unbedingt wissen, was es mit diesem rätselhaften Mädchen auf sich hat.
Bereits sehr früh spielt die Autorin geschickt mit der Verflechtung von Realität und Fantasie. Jesper glaubt zum Beispiel, das Profil eines Mädchens auf einem Blatt zu erkennen, doch im nächsten Moment ist es verschwunden und das Blatt sieht wieder ganz gewöhnlich aus. Dieses Motiv zieht sich durch die gesamte Handlung. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr: Passiert das jetzt wirklich oder bildet Jesper sich das nur ein?
Die Ungewissheit hat mich enorm angetrieben, ich wollte unbedingt die Wahrheit herausfinden. Die Mechanik hinter dem Aberglauben der Dorfbewohner – wie Menschen Theorien aufstellen, um Unerklärliches greifbar zu machen – hat mich stark an Storms Schimmelreiter erinnert.
Bei der Auflösung habe ich zwar eigene Vermutungen angestellt, war mir durch die gestreuten Spuren der Autorin aber bis zum Schluss nie ganz sicher. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es Raum für eigene Spekulationen lässt.

 

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~

Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines personalen Erzählers geschrieben. Hauptsächlich begleiten wir Jesper und erhalten tiefen Einblick in seine Gedankenwelt, was ihn als Charakter sehr nahbar und greifbar macht. Phasenweise folgen wir aber auch Erle und erleben das Geschehen aus ihren Augen.
Der Schreibstil wirkt vordergründig einfach. Oft nutzt die Autorin kurze Sätze oder setzt sogar prägnante Einzelwörter ein. Doch genau das verleiht dem Text eine große Eindringlichkeit. Wie von Antonia Michaelis gewohnt, ist die Sprache zugleich sehr poetisch und bildhaft. Durch die anschaulichen Beschreibungen entstanden die Szenen sofort vor meinem inneren Auge. So sah ich auch das, was Jesper sah – ob es nun real war oder nicht.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~

///

~*~Abschlussgedanken~*~

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Die Rezension wird schwierig...

Fazit: Eine poetische, fantasievolle Geschichte um Aberglauben und was dieser anrichten kann.

Bewertung: 



Dienstag, 29. September 2026

Aktuell lese ich... Vergiss die Toten nicht und Im Zweifel für das Monster

  Hallo,





... zwei Bücher.

Mein aktuelles Lesefutter



📖 Als die Journalistin und angehende Politikerin Nell MacDermott erfährt, dass ihr Mann, ein erfolgreicher Architekt, bei einer Explosion ums Leben kam, glaubt sie nicht an einen Unfall. Sie begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach der Wahrheit. Doch bei ihren Nachforschungen gerät sie schon bald in ein Netz gefährlicher Intrigen …



📖 Daniel Becker ist Anwalt, und er ist moralisch flexibel genug, dass ihm eine steile Karriere vorgezeichnet ist. Bis ihn ein echtes Monster dazu bringt, es vor einem übernatürlichen Gericht zu verteidigen. Zu seiner eigenen Überraschung ist Daniel erfolgreich, und sein Monsterklient gilt von nun an als unschuldig. Doch damit scheint das Schicksal von Daniels Karriere besiegelt zu sein. Nicht nur, dass sehr seltsame Gestalten in seiner Kanzlei auftauchen, die ebenfalls seine Hilfe wollen. Der monströse Richter verlangt auch von Daniel, dass er die wahren Schuldigen aufspürt – und macht deutlich, dass Versagen keine akzeptable Möglichkeit ist …

Lesezeichen



🔖 Aktuell bin ich auf Seite 15 von 384. <Eilig machte sich Nell auf den Weg von ihrer Wohnung an der Ecke Park Avenue und 73. Straße zum Büro ihres Großvaters, Ecke 72 Straße und York Street.> (Kapitel I)



🔖Aktuell bin ich auf Seite 15 von 425. <Ich reiße die Augen auf.> (Kapitel Monster)

Warum dieses Buch?



❓ Ich habe einen gebrauchten Film bestellt, den ich schon lange gesucht habe. Da fehlten mir knapp 2 Euro zur portofreien Lieferung. Also habe ich noch nach einem Buch gesucht und bin auf dieses gestoßen. Ich bin mir nicht sicher gewesen, ob ich es schon gelesen habe. Ich habe ja einige Bücher von Mary Higgins Clark gelesen. Egal, dachte ich und habe es für 2 Euro mitbestellt. Ich wollte dann auch direkt damit beginnen.



❓Die Reihe wollte ich ja schon länger lesen. Teil 1 ist aber nie eingezogen. Ich wurde aber immer wieder daran erinnert. Also habe ich das Buch gekauft und nur gewartet, bis ich die aktuellen Bücher beendet habe.

Was gibt es sonst noch zu sagen?



💬 Gestern Abend habe ich den Prolog gelesen. Es ist nicht viel und ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber eine Fünfzehnjährige, die im Meer in eine gefährliche Strömung gerät, kommt mir bei einem Higgins Clark-Roman nicht bekannt vor. Es scheint, als hätte ich die Geschichte noch nicht gelesen.



💬Auch hier habe ich gestern nur das erste Kapitel gelesen. Dieser Daniel ist ja nicht gerade ein Sympath, aber vielleicht ändert sich das noch. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.

Was ist sonst noch passiert?



Gestern hat mich eine Nachbarin zu sich gerufen. Sie hatte sich meine Brutmaschine ausgeliehen, nachdem ihre Glucke letzte Woche nach dem Besuch eines Greifvogels aufgegeben hat. (Das scheint hier wirklich schlimm mit Greifvögeln zu sein. Ich hatte ja auch schon davon berichtet.) Schlupftermin war Samstag. Drei waren geschlüpft, die anderen drei wollte sie gerade entsorgen, als sie plötzlich glaubte, es würde in einem Ei piepsen. Ihr Mann hörte nichts, und sie war sich selbst unsicher, ob sie sich das Piepsen nur eingebildet hatte. Deshalb bat sie mich, mal einen Blick darauf zu werfen.
Ich habe dann gegen jedes Ei leicht mit dem Zeigefinger geklopft. Aus einem waren eindeutig Piepsgeräusche zu hören. Die anderen antworteten nicht. Das hat aber nichts zu heißen. Es kann auch sein, dass das Küken gerade schläft. Also habe ich die Eier geschiert. Eins war sichtbar nicht befruchtet, das zweite hatte einen Hexenring, also war der Embryo abgestorben. Das dritte, aus dem das Piepsen kam, sah auch seltsam aus. Ich konnte keine Luftblase entdecken. 
Bei dem Thema scheiden sich ja die Geister: Küken aus dem Ei helfen oder nicht? Ich kenne Hühnerhalter, die das nicht tun. Ich finde, es sollte wenigstens eine Chance bekommen. Ohne würde es auf jeden Fall sterben. 
Wer Küken aus dem Ei hilft, muss extrem vorsichtig sein. Mir ist vor zwei Jahren selbst einmal ein Küken verblutet, weil ich aus Versehen eine feine Ader verletzt habe – eine furchtbare Erfahrung. Da ich das Prozedere seither öfter begleiten musste, wusste ich, wie behutsam man Zentimeter für Zentimeter vorgehen muss. Das Küken füllte das gesamte Ei aus. Es war scheinbar zu groß, um sich zu drehen. Da konnte es sich dann nicht selbst befreien. Gestern war es dann noch recht schlapp und blieb in der Brutmaschine. Meine Nachbarin hat mir aber heute Morgen schon geschrieben, dass es inzwischen aufsteht und sich bewegt. Ein gutes Zeichen. Ich drücke dem kleinen Kerlchen die Daumen.


Liebe Grüße
Tinette

Montag, 28. September 2026

Kurz gebellt zu: Canvas



   Allgemeine Infos:

Originaltitel: Canvas
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Ursula Poznanski
Übersetzt von: /
Verlag: Loewe
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Cryptos
Teil: 2
Genre: Dystopie-Thriller
Erscheinungsjahr: 2026
Seiten: 474
Preis: 24,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-7432-2620-3





Klappentext:

Janas neueste Welt ist eine Art Stellenvermittlung. Man kann sich hier für Jobs in anderen Welten bewerben: Arbeiten, die niemand machen will, die aber wichtig sind, damit alles möglichst echt wirkt. Als Entlohnung winken neue Pässe für die schönsten Welten von Mastermind. Denn seitdem die Erde für ein Leben zu heiß geworden ist, verbringen die Menschen ihre Tage überwiegend im Virtuellen. Nur eine kleine privilegierte Elite, zu der auch die Gründerfamilie von Mastermind gehört, genießt das milde Klima in den wenigen noch lebenswerten Regionen der Erde. Aber dann macht sich Widerstand bemerkbar …



Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 13.08.2026
Beendet: 26.08.2026
Gebraucht: 14 Tage

Kurz gebellt


Teil 1 habe ich 2020 gelesen. Damals hat es mir gut gefallen. Die Rezension dazu findet ihr hier. 
Ich kann mich nicht mehr genau an die Handlung erinnern, aber auf der Verlagsseite steht, dass man den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben muss. Deshalb habe ich auf ein Re-Read verzichtet.
Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Obwohl sich die Charaktere und die Umgebung nicht vertraut angefühlt hatten, war ich sofort in der Geschichte drin.
Ich fand es spannend, gemeinsam mit Jana die verschiedenen virtuellen Welten zu erkundigen. Durch die Beschreibungen sind sie vor meinem inneren Auge entstanden.
Mit Jana hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten und habe mich gefragt, ob das auch schon so in Teil 1 gewesen war. Sie wirkt auf mich sehr von sich überzeugt und hält sich offenbar für eine ausgesprochen intelligente Welten-Designerin. Gleichzeitig trifft sie Entscheidungen, die für mich nicht immer zu diesem Selbstbild passen, und tappt in meinen Augen teilweise ziemlich offensichtliche Fallen
Gegen Hälfte des Buches war es mir auch langsam genug, ständig in den virtuellen Welten abzutauchen. Ich wollte wissen, was es mit den wenigen noch lebenswerten Regionen der Erde und dem angekündigten Widerstand auf sich hat. Die Ansätze mit der gelben und der grünen Zone boten viel Potential. Leider wird nicht näher darauf eingegangen, und wir gehen auch nicht zu diesen brisanten Orten. Dabei hätte ich es sehr interessant gefunden, mit den betroffenen Personen an der "Front" zu stehen statt Jana, die in ihrer sicheren Kapsel liegt, in eine weitere Welt zu begleiten. Da das Buch aber ausschließlich in der Ich-Form aus Janas Sicht geschrieben ist, habe ich keine andere Wahl.
Der zugängliche Schreibstil liest sich einfach und flott. Allerdings bin ich bereits auf Seite 7 ins Stolpern geraten. Dort steht folgender Satz: "Elsie hat einen Exit-Point direkt neben dem Tor angelegt, aus man später die toten Gladiatoren tragen wird." Das fehlende "dem" zwischen "aus" und "man" hat mich aus dem Lesefluss gerissen. Ansonsten ist mir jedoch kein weiterer Fehler aufgefallen.
Die Geschichte an sich war spannend. Nur hätte sie noch spannender werden können, wenn man die Chance gehabt hätte, selbst einmal zur grünen Zone zu gehen, und wenn es nur ein oder zwei Kapitel aus der Sicht eines Betroffenen gewesen wären. Durch die Andeutungen in einem Gespräch bleibt es mir zu vage und nicht greifbar.


Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Kommt vielleicht ein 3. Teil?
Fazit: Ein spannender Zukunfts-Thriller, der jedoch noch mehr Potential gehabt hätte.
Bewertung: 

Schon gelesen?

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den September 2026

  Hallo, zwischen dicken Wälzern, kniffligen Kartenrunden und fantastischen Musical-Abenden verging der September wie im Flug. Dank der Gesc...