Mittwoch, 31. August 2022

Aktuell lese ich... Die Wolkenstürmerin

 Hallo,





... das zuletzt eingezogene Buch.

Mein aktuelles Lesefutter







1957: Marlene Lilienthal liebt das Fliegen. Nirgendwo sonst fühlt sie sich so frei wie im Cockpit ihrer Vega Gull hoch oben in der Luft. Im Grunde nicht überraschend, denn ihre Familie baut seit Generationen Flugzeuge. Seit dem Unfalltod der Eltern steckt das Unternehmen tief in den roten Zahlen. Marlene will die Firma retten und gleichzeitig ihren Traum verwirklichen: die Gründung eines Flugtaxiunternehmens mit ihr als Pilotin. Doch sie hat mit Widerstand aus der eigenen Familie zu kämpfen. Um den Kopf frei zu bekommen, fährt sie in ihr Ferienhaus an die Ostsee. Dort trifft sie bei einem Strandspaziergang auf einen Schwimmer, einen mysteriösen Fremden, der sie magisch anzieht.


Lesefortschritt






Aktuell bin ich auf Seite 34 von 366.
<Als Marlene am nächsten Morgen erwachte, nahm sie als Erstes die kalte, kristallklare Meeresluft wahr, die durch das auf Kipp stehende Fenster ins Zimmer drang.>



Warum dieses Buch?









Der Klappentext hat mich beim Stöbern neugierig gemacht. Das Buch habe ich dann vorbestellt. Es ist pünktlich am 23. August eingetroffen. Es lag einfach griffbereit, als ich ein neues Buch gebraucht habe. :-)


Was gibt es sonst noch zu sagen?









Ich kann noch nicht viel dazu sagen. Dazu habe ich noch zu wenig Seiten gelesen. Ich bin gespannt, was mich erwartet.


Und sonst?

Am Wochenende waren wir in Stuttgart und haben uns 2 Musicals angeschaut.

Backstageführung Tanz der Vampire: Weil wir 2019 die Backstageführung von Aladdin mitgemacht haben, waren wir dieses Mal im Palladium Theater hinter den Kulissen. Es war eine wirklich sehr interessante Führung.

Aladdin: Dieses Musical habe ich 2019 schon mal gesehen und war ja begeistert gewesen. Dieses Mal nicht so sehr, weil mich die Darstellungen von Jasmin und Aladdin nicht so überzeugt haben. Dschinni fand ich dagegen großartig. Der Darsteller hat alles wieder rausgerissen.

Tanz der Musicals: Dieses Musical wollte ich eigentlich nicht wirklich anschauen. Tja, und was soll ich sagen? Es war klasse. An diesem Abend hatten 3 Darstellerinnen und 4 Darsteller ihre Dernière, also ihre letzte Vorstellung bei diesem Stück. Der Fanclub hatte an alle im Publikum rote Knicklichter verteilt, die beim letzten Song geknickt werden sollten. So eine Stimmung habe ich bisher bei noch keinem Musical erlebt, und das war mein insgesamt 41. Musical-Besuch. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde.

Jetzt kommt der Grund, warum ich den Beitrag erst heute online stelle: Nach dem Musical-Tag haben wir spontan meine Verwandtschaft in Frankreich besucht. Meine Großtante war ganz schön enttäuscht, dass ich mein Französisch verlernt habe. Das ist wirklich keine Absicht: Wenn ich eine Sprache nicht regelmäßig spreche, bin ich da schnell draußen. Ich habe ihr aber versprochen, dass ich einen Auffrischungskurs mache und dann regelmäßig Französisch sprechen werde. :-)

Und schließlich die versprochenen Kükenfotos. Aktuell habe ich 10 Küken, die eine Freundin von mir bekommt. 6 habe ich selbst ausgebrütet, 4 Küken habe ich von einem Bekannten bekommen. 

Erst mal die 4 Küken, die mir mein Bekannter für die Freundin gegeben hat. Sie sind 3 Wochen alt.


Das ist ein reinrassiges Zwerg-Strupphuhn in Gelb


Das ist ein reinrassiges großes Strupphuhn in Blau

Auch dieses Küken ist ein reinrassiges blaues Strupphuhn, allerdings glattfiedrig. Sie sind wichtig für die Zucht, da aus der Verpaarung gestrupptes Gefieder x gesprupptes Fieder komplett nackte oder kranke Küken schlüpfen können

Noch ein glattfiedriges Strupphuhn in Blau

Und jetzt die Küken, die ich aus den Eiern von Fabians Oma gebrütet habe

Ein Sperber-Mix

Ayam Cemani-Mix

Ayam-Sperber-Mix

Goldsperber-Mix



Vater: eindeutig Barney, der Seidenhuhn-Hahn - Mutter: Araucana

Woran ich den Vater identifiziert habe? Dieses Küken hat an einem Lauf 5 Zehen. Seidenhühner haben grundsätzlich 5 Zehen, dunkle und befiederte Läufe. Da lässt sich die Vaterschaft nicht leugnen. :-D

Und noch ein Ayam Cemani-Mix

Am 7. September werden alle Küken zu ihrer neuen Besitzerin umziehen. Sie freut sich schon sehr.

Liebe Grüße
Tinette

Donnerstag, 25. August 2022

Tawny spielt: The Cat

 


Allgemeine Infos

Spieltitel: The Cat
Autor*in: Brad Ross, Don und Jack Ullman
Illustration/Design: Reimund Frey
Verlag: AMIGO
EAN: 4007396018073
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Set Collection
Thema: Katzen
Einstufung: Familie
Sprachneutral: Ja
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 4
Dauer:  20 Minuten
 
Beschreibung:
Als Katzenfreund weißt du – Katzen können so süüüüüüß gucken. „The Cat“ kann das auch, aber sie hat da so ihre Launen ... Du hast mehrere Kartenstapel vor dir liegen. Auf jeder Karte ist „The Cat“ mit einer bestimmten Laune abgebildet. Der erste Spieler, der es schafft, in jedem seiner Stapel vier genau gleiche Karten zu sammeln, gewinnt – und kann danach mit seiner Katze kuscheln.
 
Ziel des Spiels:
Am Ende die meisten Punkte zu haben
 
Unsere Hausregeln(n):
keine
 
Verpackung und Spielmaterial:
Ein weiteres Kartenspiel von AMIGO im typischen Schachtelformat. Die Schachtel ist stabil und handlich und hat einen Einsatz für die Karten. 
Die Karten weisen eine gute Qualität auf und sind sehr schön illustriert. Die verschiedenen Katzengesichter gefallen mir sehr gut.
Nicht vergessen zu erwähnen darf ich das tolle Cover, auf dem die Katze uns zuzwinkert, wenn wir den Deckel kippen. Das sorgt schon für gute Laune, wenn das Spiel auf den Tisch kommt.

Anleitung:
Die Anleitung ist übersichtlich gegliedert, und die Regeln sind verständlich erklärt. Einmal Durchlesen reicht, um mit der ersten Partie zu beginnen.
 
Spielspaß:
Ich bin ja kein Katzentyp, aber um dieses Spiel bin ich trotzdem eine Weile herumgeschlichen. Inzwischen ist es OOP (Out of print), aber ich konnte noch ein Exemplar aus dem Restbestand ergattern.
Das Spiel ist schnell erklärt und für unsere Mix-Gruppe ideal. Wir spielen alle gleichzeitig, wodurch es natürlich hektisch wird. Das mag ich ja normalerweise nicht. Hier geht es aber, was auch daran liegt, dass es für max. 4 Spieler ausgelegt ist. In einer größeren Spielrunde wäre es mir sicher zu hektisch.
Bei uns kam The Cat sehr gut an. Eine Runde spielt sich flott, und die meisten mochten das Gewusel, wenn alle auf einmal Karten umtauschen, um möglichst schnell 4 Quartette zu sammeln. In diesem Trubel ist es aber schnell mal passiert, dass eine nicht passende Karte gegriffen wird. Wenn diese Person dann stolz "STOPP!" ruft und der Fehler auffällt, kommt Schadenfreude auf. Wir haben in den Runden jedenfalls viel gelacht.
Früher habe ich viel Schlafmütze gespielt, das ein ähnliches Spielprinzip hat, nur dass bei Schlafmütze nur ein Quartett gesammelt werden muss und immer eine Karte abwechselnd weitergereicht wird. Es ist also nicht hektisch. Mir gefallen beide Versionen, The Cat vielleicht sogar etwas mehr.
Da alle gleichzeitig spielen, entstehen auch keine Wartezeiten. Es wird nicht langweilig.

Zu zweit spielbar?
Ja
 
Wiederspielreiz:
Hoch. Auch nach mehreren Partien macht das Spiel noch Spaß. Es kommt öfter auf den Tisch.
 
Fazit:
Eine tolle, schwungvolle Variante von Schlafmütze.
 
Bewertung: 

Mittwoch, 24. August 2022

Tawny spielt: L.A.M.A. Dice


 

Allgemeine Infos

Spieltitel: L.A.M.A. Dice
Autor*in: Reiner Knizia
Illustration/Design: Rey Sommerkamp, Barbara Spelger
Verlag: AMIGO
EAN: 4007396021035
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Zocken
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Sprachneutral: Ja
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 6
Dauer:  20 Minuten
 
Beschreibung:
LAMA Dice Lege Alle Minuspunkte Ab - das ist auch hier die Devise. Mit dem passenden Würfelwurf wird man Zahlen-Kärtchen los. Doch gilt es rechtzeitig auszusteigen, bevor man sich verzockt und ordentlich Minuspunkte kassiert! Denn um die wieder abgeben zu dürfen, braucht es den perfekten Zug - oder gleich dreifaches Lama-Glück. Die lässige Würfel-Variante zum Kultspiel! 
 
Ziel des Spiels:
Am Ende die wenigstens Minuspunkte haben
 
Unsere Hausregeln(n):
Wir spielen eine vorher festgelegte Anzahl an Runden. Wer dann die wenigsten Minuspunkte hat, hat das Spiel gewonnen.
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel hat das typische AMIGO-Format und hat zwei Einsätze für das Spielmaterial. Obwohl es ein Würfelspiel ist, besteht das Spielmaterial aus vielen Karten, einigen Chips und nur drei Würfeln. Die Karten hätten ruhig etwas größer sein können. Die Qualität ist aber gewohnt gut.

Anleitung:
Die Regeln werden verständlich erklärt, sodass keine Fragen offen bleiben. Nach dem ersten Durchlesen haben wir direkt begonnen.
 
Spielspaß:
Das Spiel ist sehr einfach und schnell erklärt. Zocken ist einer meiner Lieblings-Spielmechanismen, weil es so unvorhersehbar ist und für so einige Überraschung sorgt. Das Spielprinzip kann also schon mal punkten.
Mich persönlich konnte das Spiel aber nicht komplett überzeugen. Ich finde es ganz nett, aber richtig gepackt hat es mich nicht. Da gefällt mir das Kartenspiel doch deutlich besser.
In den verschiedenen Spielgruppen kam es unterschiedlich gut an. Die Vielspielergruppe fand es viel zu einfach und glückslastig und mochte es nicht mal als Absacker. In unserer Allesspielergruppe traf es Maras Nerv. Sie hatte großen Spaß beim Zocken und zeigte Schadenfreude, wenn wir nicht passend gewürfelt haben und eine Karte aus der Mitte nehmen mussten. Bei den anderen der Gruppe kam das Spiel nicht so gut an. Luisa meinte, dass man es spielen könnte, aber nichts verpasst hat, wenn man es nicht kennt.
In unserer Mix-Gruppe (die nicht feste Gruppe, bei der die Zusammensetzung eben jedes Mal neu gemixt wird) fanden es einige anfangs sehr gut. Nach mehreren Partien legte sich die Euphorie jedoch wieder. Andere mochten es von Beginn an nicht, wieder andere hatten auch nach mehreren Partien noch Spaß. Insgesamt hält sich die Begeisterung aber eher in Grenzen.
Deshalb wird es in Zukunft eher nicht mehr bei uns auf dem Spieletisch landen.

Zu zweit spielbar?
Ja
 
Wiederspielreiz:
Nicht so hoch. Es spielt sich zwar flott, aber der Reiz, dieses Spiel auf den Tisch zu bringen, hält sich in Grenzen. Da spiele ich doch lieber das Kartenspiel.
 
Fazit:
Das Würfelspiel kann mit dem Kartenspiel leider nicht mithalten.
 
Bewertung: 


Tawny spielt: Lobo 77

 



Allgemeine Infos
Spieltitel: Lobo 77
Autor*in: nicht genannt
Illustration/Design: Oliver Freudenreich
Verlag: AMIGO
EAN: 4007396039108
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Take That
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Sprachneutral: Ja
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 8
Dauer:  30 Minuten
 
Beschreibung:
Karte für Karte wird auf dem Stapel abgelegt. Die Werte werden aufaddiert. Immer höher und höher klettert der Wert unaufhaltsam und die Spannung steigt. Bloß die 77 nicht erreichen, sonst sieht's trübe aus. Da gilt es, die vorhandenen Aktionskarten klug einzusetzen und das Unvermeidliche hinauszuzögern. Denn nur eins ist gewiss: Einer ist immer der Dumme...
 
Ziel des Spiels:
Als letzte Person noch im Spiel sein
 
Unsere Hausregeln(n):
Bei uns endet das Spiel oft, sobald ein Spieler keine Chips mehr hat
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist im typischen handlichen AMIGO-Format und stabil. Für die Karten und Chips (in Plastikbeutel) gibt es Einlegefächer, sodass nichts verrutscht. Die Qualität der Karten ist gewohnt gut. Sie sind schön griffig und halten viele Partien aus. Sie sind sehr schlicht illustriert, was bei diesem Spiel praktisch ist, weil wir dadurch nicht abgelenkt werden und uns auf die Zahlen konzentrieren können.

Anleitung:
Die Anleitung ist übersichtlich gegliedert und verständlich geschrieben. Die 4 bebilderten Beispiele unterstützen die Regel, falls doch noch irgendetwas nicht ganz klar sein sollte. Danach sollten aber keine Fragen mehr offen bleiben.
 
Spielspaß:
Neben der Vielspieler- und unserer Leseclub-Gruppe treffen wir uns inzwischen auch in einer nicht festen Spielgruppe, und da sind einige dabei, die kaum spielen. Da kommen dann hauptsächlich einfache, schnelle Karten- und Würfelspiele auf den Tisch. Lobo 77 ist ein Kandidat davon. Die Vielspieler würden mich wohl verjagen, wenn ich damit ankommen würde, aber sie sind auch nicht die Zielgruppe.
Das Spielprinzip ist nicht neu. So wird es z. B. auch in Super 5 verwendet. Gerade das fanden einige gut, weil es nichts großartig Neues zu lernen gibt. Wer es dennoch nicht kennt, ist schnell eingewiesen.
In den Runden, in denen wir es gespielt haben, kam Lobo 77 gut an. Diejenigen, die eher selten spielen, lobten den einfachen Einstieg und die kurze Spieldauer. Was oft als nicht so toll genannt wurde, ist die Regel, nach der Spieler ohne Chip aus dem Spiel ausscheiden und dann warten müssen, bis nur noch eine Person übrig ist. Deshalb haben wir eine Hausregel eingeführt.
Die Lesegruppe trifft sich ja schon seit längerer Zeit. Dann spielen wir alles Mögliche, egal ob sehr simpel oder sehr komplex. Luisa hat dazu mal den Begriff Allesspieler eingebracht. Auch in dieser Allesspieler-Gruppe kommt Lobo 77 gerne auf den Tisch. Meistens ist es eins der Spiele, das den Spieleabend einläutet. Dann wird viel gelacht, wenn jemand von uns mal auf dem Schlauch steht und bei den einfachen Additionen überlegen muss. Ein Zeichen, dass wir öfter mal auf den Taschenrechner verzichten müssen. :-) 
Ich spiele es auch gerne mit Kindern, weil sie hier spielerisch Rechnen lernen. Ein weiterer positiver Aspekt, der für dieses Spiel spricht.

Zu zweit spielbar?
Ja
 
Wiederspielreiz:
Vorhanden. Lobo 77 kommt immer mal wieder auf den Tisch.
 
Fazit:
Ein schnelles, lustiges Kartenspiel.
 
Bewertung: 



Dienstag, 23. August 2022

Aktuell lese ich... Das verlorene Labyrinth

 Hallo,





... einen Wälzer. :-)

Mein aktuelles Lesefutter









Alais und Alice sind zwei junge Frauen, die über mehrere Jahrhunderte hinweg durch ein großes Geheimnis miteinander verbunden sind: das Geheimnis des ewigen Lebens, das in drei rätselhaften Büchern bewahrt ist. Beide haben den Auftrag, es vor dem Zugriff dunkler Mächte zu schützen - bis es in einer Höhle im Süden Frankreichs für beide zu einer schicksalhaften Begegnung kommt.


Lesefortschritt








Aktuell bin ich auf Seite 24 von 751.
<Wenige Kilometer Luftlinie nach Osten entfernt, in einem vergessenen Dorf in den Sabarthés-Bergen, sitzt ein Mann in einem hellen Anzug allein an einem Tisch aus dunklen, glänzend poliertem Holz.>




Warum dieses Buch?








Ich scheue mich ja immer vor Wälzern. Deshalb wartet das Buch seit 2014 darauf, von mir gelesen zu werden. Und worauf warte ich eigentlich? Es werden nicht weniger Seiten, je länger das Buch im Regal steht. Also habe ich mich gestern spontan dazu entschieden, es zu beginnen.

Was gibt es sonst noch zu sagen?








Eigentlich wollte ich mehr Seiten lesen, aber da hat die liebe Luisa meine Pläne durchkreuzt. Sie kam gestern spontan vorbei, gerade als ich das Buch begonnen habe und wollte unbedingt einen Spieleabend machen. Der ging dann so lange, dass ich danach zu müde war, um wenigstens den Prolog zu lesen. :-)



Und sonst?

Letzte Woche habe ich ausgesetzt, weil ich da auf Fortbildung in Hamburg war. Dafür habe ich aber die Gelegenheit genutzt und eine der letzten Vorstellungen von Wicked geschaut. Ich muss sagen, dass mir diese Neuinszenierung nicht so gut wie das Original gefallen hat. Es war zwar unterhaltsam, aber zu modern und stellenweise auch zu erzwungen korrekt, als wollte die Regie es sich mit niemanden verscherzen.

Gestern Abend ist das 1. Küken geschlüpft und zwar aus dem hellbraunen Blausperber-Ei. In der Nacht sind dann noch vier weitere geschlüpft. Sie sind alle auf den ersten Blick gesund. Ein Araucana-Mix-Küken ist leider beim Schlupf gestorben, weil sich die Schale eines anderen Eis darüber gestülpt hat und es so erstickt ist. Das passiert manchmal, auch bei Naturbruten. Leider habe ich es erst heute Morgen bemerkt. Da war es schon zu spät. Das letzte Ei, ebenfalls von einer Araucana-Henne, ist angepickt. Das Küken piepst. Ich hoffe, dass es auch noch schlüpft. Abgesehen von dem kleinen Unglück ist es ein gutes Zeichen, dass alle Eier befruchtet waren. Ich hoffe, dass sich meine Freundin über die Küken freuen wird. 3 Küken sind schwarz, 1 schwarz mit weißen Flecken und 1 wildfarben.  Da es Mixe sind, ist nicht vorhersehbar, wie sie ausgewachsen aussehen werden. Ich bin gespannt. Fotos werde ich nächste Woche nachreichen, dann hoffentlich von 6 Küken. Die 5 geschlüpften liegen bereits unter der Wärmeplatte. Sie sollen sich noch vom Schlupf erholen.

Liebe Grüße
Tinette

Montag, 22. August 2022

Kurz gebellt zu: Im Bann des Zyklopen

 


Allgemeine Infos:



Originaltitel
The sea of monsters
Originalsprache: Englisch
Autor*in: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Percy Jackson
Teil: 2
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2006
Seiten: 400
Preis: 10,00 € (Taschenbuch)
ISBN: 9783551310590











Klappentext:
Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

 
Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2017
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Gebraucht: 3 Tage


Kurz gebellt
Teil 1 ist schon eine Weile her, aber der Einstieg ist mir leichtgefallen. Die wichtigsten Punkte aus dem Auftakt werden nochmal kurz erwähnt. Ich war sofort in der Handlung drin.
Die Handlung schreitet zügig voran, und das Buch liest sich flüssig.
Da ich den Film gesehen habe, war mir die Handlung grob bekannt. Trotzdem fand ich sie spannend und habe Percy gerne auf seinem Abenteuer begleitet.
Mit Tyson wird ein interessanter und sympathischer neuer Charakter eingeführt. Er ist nämlich ein Zyklop, sehr stark und feuerfest, aber sehr kindlich. Er ist direkt zu meinem Lieblingscharakter geworden.
Die griechische Mythologie ist geschickt eingebunden und interessant interpretiert. 
Mir hat der 2. Teil sehr gut gefallen, und ich habe mir vorgenommen, Teil 3 nicht allzu lange mehr auf dem SuB warten zu lassen.

Zitate, die im Kopf geblieben sind:
///
Fazit: Eine kurzweilige Geschichte, die sich flott lesen lässt.
Bewertung






Tawny spielt: SET

 



Allgemeine Infos
Spieltitel: SET
Autor*in: Marsha J. Falco
Illustration/Design: nicht genannt
Verlag: Amigo
EAN: 4007396037036
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Speed Matching
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Sprachneutral: Ja
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 1 - 8
Dauer:  20 Minuten
 
Beschreibung:
Alle spielen gleichzeitig. Wer findet als Erster ein SET in der Kartenauslage auf dem Tisch? Dazu müssen die Symbole auf drei Karten die richtige Farbe, Form, Füllung und Anzahl haben. Wer ein SET entdeckt hat, darf sich die Karten als Belohnung nehmen. Wer am Ende die meisten Karten hat, gewinnt SET.
 
Ziel des Spiels:
Am Ende die meisten Sets/Punkte zu haben
 
Unsere Hausregeln(n):
keine
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die stabile Schachtel ist ungewohnt groß für ein Amigo-Kartenspiel und erinnert vom Format her an alte Ravensburger-Kartenspielschachteln.
Für die Karten gibt es zwei Einlagen, damit sie nicht in der Schachtel herumfliegen. Die Qualität der Karten ist gut. Sie haben schon zahlreiche Partien mitgemacht und zeigen immer noch keine Macken.
Die Farben lassen sich gut voneinander unterscheiden.

 
Anleitung:
Die Anleitung ist verständlich geschrieben. Es gibt genügend bebilderte Beispiele, die verdeutlichen, was ein korrektes SET ist und was nicht. Wir konnten direkt nach dem ersten Durchlesen mit der ersten Runde beginnen.
 
Spielspaß:
Das Spiel habe ich jahrelang gemieden, weil es sich für mich so verwirrend angehört hat. Als es SET als Schnäppchen gab, habe ich dann doch zugeschlagen. Zum Glück. Es ist gar nicht so kompliziert und verwirrend wie ich gedacht habe.
Um das Grundprinzip zu verstehen, haben wir ganz lang angefangen: Der Aufbau folgte wie in der Anleitung vorgesehen mit 12 Karten. Dann war jeder von uns abwechselnd an der Reihe und durfte in Ruhe ein SET suchen. Dann haben wir alle gemeinsam überprüft, ob es passt. Das haben wir 2 - 3x pro Spieler gemacht. Die erste (richtige) Partie haben wir mit der Variante "Aussetzen" gespielt. Seit der 2. Partie spielen wir nach den Grundregeln.
SET hat direkt bei uns gezündet. Es ist einfach und schnell erklärt. 
Es ist schnell mal passiert, dass das SET, was auf den ersten Blick korrekt aussah, doch nicht passt. Also heißt es: genau hinschauen! Wer aber zu lange zögert, könnte das SET direkt vor der Nase weggeschnappt bekommen. Schadenfreude kommt öfter auf. Gelacht haben wir auch viel.
Ein großer Pluspunkt ist, dass das Spiel sehr gut zu zweit funktioniert. Solo habe ich es bisher nicht ausprobiert. Die größte Gruppe, in der ich es bisher gespielt habe, bestand aus 6 Leuten. Das hat auch Spaß gemacht, war aber auch deutlich hektischer.


Zu zweit spielbar?
Ja
 
Wiederspielreiz:
Hoch. Eine Partie dauert nicht so lange. Es ist auch schnell vorbereitet. Da findet sich immer Zeit für eine oder mehrere Partien. Langweilig ist es uns bis jetzt nicht geworden, sondern kommt immer wieder auf den Tisch.
 
Fazit:
Ein schnelles, lustiges Spiel, das Konzentration erfordert.
 
Bewertung: 





Freitag, 19. August 2022

Tawny spielt: Stillsee

  





Allgemeine Infos
Spieltitel: Detective stories - Stillsee
Autor*in: Denis & Ekaterina Terenichev, Georgij Shugol, Alexander Krys, Christoph Kosendey
Illustration/Design: Denis & Ekaterina Terenichev, Georgij Shugol, Alexander Krys, Christoph Kosendey, Chris Lattner, Federico Meloni
Verlag: iDventure
EAN: 4260478341449
Kategorie: Sonstiges
Spielart: solo, kooperativ
Spielmechanismus: Deduktion
Thema: Detektivarbeit
Einstufung: Erwachsene
Sprachneutral: Nein
Alter: ab 14 Jahren
Spieler: 1 - 5
Dauer:  90 - 120 Minuten
 
Beschreibung:
Ein Fußballstar aus Russland, der unter merkwürdigen Umständen nach Deutschland gekommen ist, wird tot in einem See gefunden. War es ein Unfall? Oder wurde er ermordet? Das gilt es im neuesten Fall herauszufinden. Dafür stehen euch in der bislang verzwicktesten Detective Story jede Menge Hinweise zur Verfügung.
Findet überzeugende Hinweise und helft der Polizei bei der Aufklärung dieses kniffligen Falles.
Das Spiel ist als realistischer Kriminalfall ausgedacht und erfordert Untersuchungen ähnlich denen, die von der Kriminalpolizei im wirklichen Leben durchgeführt werden.
 
Ziel des Spiels:
Fall auflösen
 
Unsere Hausregeln(n):
keine
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist groß und stabil. Auch hier gibt es wieder eine Polizeiakte, was authentisch wirkt, ebenso wie das Beweismaterial. Die Qualität ist erneut gut.
 
Anleitung:
Bei diesen Spielen gibt es keine. Diese ist aber auch nicht nötig.
 
Spielspaß:
Unsere Spielegruppe ist ja begeistert von solchen Krimispielen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ich auch den 3. Teil der Detective stories-Reihe gekauft habe. 
Und ich kann schon mal sagen: Auch dieser Fall hat uns wieder Spaß gemacht. Es geht dieses Mal um einen toten Fußballstar aus Russland. Wer bereits Teil 1 gespielt hat, trifft auf einen Bekannten, denn wieder ist es Carl Notebeck, der uns die Unterlagen zur Verfügung stellt, weil er Verdächtiger ist.
Es ist schnell klar, dass es kein Unfall gewesen sein kann. Doch wer war es? Und warum? Die Liste der verdächtigen Personen füllt sich schnell und führt zu interessanten Diskussionsrunden.
Ein Rätsel gibt es natürlich auch wieder zu lösen. Es ist wirklich sehr einfach und ruckzuck gelöst. Durch das Online-Recherchieren fühlten wir uns wieder wie eine richtige Ermittlergruppe. So durchstöbern wir Websites und Social Media Accounts. U. a. findet man Infos auf einem Twitter-Profil. Ein eigener Account wird dafür zum Glück nicht benötigt. Eine Website muss aus dem Russischen übersetzt werden. Wir haben eine Person in der Gruppe, die das für uns erledigt hat. Falls sie nicht dabei gewesen wäre, wäre es aber einfach gewesen, diese z. B. mit Google Translate zu übersetzen.
Der Fall ist an sich nicht schwierig. Allerdings gilt es sehr auf Details zu achten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass euch der entscheidende Hinweis entgeht.
Uns hat dieser Teil wieder viel Spaß gemacht. Falls noch ein weiterer Fall erscheint, werden wir auch diesen wieder spielen.


Zu zweit spielbar?
Ja
 
Wiederspielreiz:
Theoretisch ist ein 2. Spielen nicht gedacht, da die Lösung bekannt ist. Wir haben aber bei anderen Spielen dieser Art gemerkt, dass es nach längerer Zeit Spaß macht, den Fall erneut zu spielen.
 
Fazit:
Auch der 3. Fall dieser Krimispiel-Reihe kann uns überzeugen.
 
Bewertung: 





Mittwoch, 17. August 2022

Tibi liest: Die Wahrhaftige


Allgemeine Infos:



Originaltitel
Winterkeep
Originalsprache: Englisch
Autor*in: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Die sieben Königreiche
Teil: # 4
Genre: High Fantasy
Erscheinungsjahr: 2022
Seiten: 589
Preis: 17,00 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-551-58460-1










Klappentext:
Eine schüchterne Königin und eine große Liebe ...
Bitterblue ist seit einigen Jahren junge Königin von Monsea. Als jenseits des Ozeans ein neues Land entdeckt wird, ist sie voller Neugier. Winterburg hat Luftschiffe und eine große Akademie – und es gibt dort ganz andere Arten Magie. Doch als Bitterblues Gesandte dort unter verdächtigen Umständen ertrinken, wird sie misstrauisch. Zusammen mit Giddon, der sie seit langem heimlich liebt, macht sie sich auf den Weg nach Winterburg, um die Wahrheit herauszufinden. Als Bitterblue entführt wird und Giddon sie für tot hält, wird ihre unausgesprochene Liebe auf die Probe gestellt und ihre Mission droht zu scheitern …


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2022
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 01.08.2022
Beendet am: 12.08.2022
Gebraucht: 12 Tage

Lob und Tadel

~*~ Meine Erwartung ~*~
Als ich entdeckt habe, dass doch noch ein 4. Teil erscheint, war ich überglücklich. Die 7 Königreiche ist eine meiner Lieblingsreihen. Deshalb sind meine Erwartungen sehr hoch. Ich hoffe, dass mich dieser Teil genauso begeistern kann. 

~*~Gestaltung~*~
Das Cover ist wieder sehr schön und passt zu den Neuauflagen der Vorgänger. Ein Fuchs ist zu sehen. In dieser Geschichte spielen (blaue) Füchse eine besondere Rolle. Auch ein Luftschiff ist abgebildet. Die Details sind also wieder passend zur Handlung.
Der Buchschnitt ist in einem dunklen Türkis.
Neben den regulären Kapiteln gibt es zu Beginn jedes neuen Teils ein Kapitel, das immer Die Bürgin heißt.
Die Schriftgröße fand ich angenehm.
Nützlich ist auch die Karte vom neuentdeckten Kontinent sowie das Personenregister.

~*~Charaktere~*~
Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Leider kommen Katsa und Bo nicht vor. Auf die beiden hätte ich mich sehr gefreut. Dafür sind neue, interessante Charaktere dabei.
Bitterblue ist inzwischen 22 und hat sich an ihr Leben als Königin gewöhnt. Sie ist sich inzwischen ihrer Stärke bewusst und handelt mutig und entschlossen. Sie ist eine sympathische Protagonistin.
Auch Giddon ist in diesem Teil wieder vertreten. Ihm ist dieses Mal eine größere Rolle zugesprochen. Auch er ist nach wie vor sympathisch. Seine Gefühle für Bitterblue sind glaubwürdig dargestellt.
Einen unerwartet großen Anteil an der Geschichte hat die 16-jährige Lovisa, die in Winterburg lebt. Als Charakter war sie mir nicht immer sympathisch, auch wenn ihr Leben wegen ihren Eltern nicht leicht war. Sie war mir manchmal zu unberechenbar. 

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Monsea sowie im neuentdeckten Winterburg 5 Jahre nach dem Ende von Die Königliche.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war direkt wieder in der Handlung und sehr gespannt auf Winterburg. Ich fand es interessant, wie sich das Leben in Monsea und Winterburg unterscheidet. So gibt es in Winterburg z. B. Luftschiffe, und die Menschen sind sehr umweltbewusst. Außerdem leben dort blaue Füchse, die sich telepathisch mit Menschen unterhalten können und auch an sie gebunden werden können.
Ich war überrascht, dass Bitterblue hier nicht die einzige Hauptperson ist. Dem Klappentext zufolge dachte ich, dass es hauptsächlich um sie geht. Das ist aber nicht der Fall.
Der ständige Personenwechsel wirkt der Langeweile entgegen, erfordert aber auch Konzentration, um den Überblick nicht zu verlieren.
Während mir der Anfang noch sehr gut gefallen hat und ich die Seiten zügig gelesen haben, waren gegen Mitte des Buches einige langatmige Stellen dabei, die den Lesefluss etwas ausgebremst haben. Dabei hat sich die Autorin doch interessante Ideen ausgedacht, die zu einer spannenden Handlung verwoben werden können. Es entstehen jedenfalls einige Fragen, bei denen ich auf die Auflösung gespannt bin.
Was hat es eigentlich mit diesem mysteriösen Zilfium auf sich? Wie gefährlich ist er? Welches Ziel verfolgt die Mutter von Lovisa? Was ist das genau mit dieser Bürgin und den Silberkühen? Warum und von wem wurde Bitterblue entführt?
Das Ende kam mir etwas zu schnell. Ansonsten hat mir die Geschichte aber gut gefallen.
Der neue Kontinent bietet das Potential für weitere Bücher, und wie ich gesehen habe, erscheint ein 5. Teil (Seasparrow im Original) am 1. November auf Englisch. Es geht also weiter. Ich bin gespannt und freue mich auf weitere Abenteuer aus dieser fantasievollen Welt.



~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Die Autorin schreibt detailreich und bildhaft. So tauchen die Szenen vor dem inneren Auge auf. Das Buch lässt sich flüssig lesen.
Durch den häufigen Perspektivwechsel bekommen wir die Gedanken verschiedener Personen mit und begleiten sie bei ihren Erlebnissen.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///



~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Gibt es noch einen Teil?
Fazit: Eine spannende Fortsetzung, die neue interessante Ansätze bietet, aber ein paar Längen nicht verleugnen kann.
Bewertung




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