Montag, 8. Juli 2019

Tawny spielt: Schwupps


Allgemeine Infos:
Spieltitel: Schwupps
Autor/in: Michael Feldkötter
Illustration/Design: Björn Pertoft
EAN: 4007396016550
Verlag: Amigo
Art: Kartenspiel
Spielmechanismus: Pattern building
Spielart: Jeder gegen jeden
Thema: abstrakt
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 5
Dauer: ca. 20 Minuten

Beschreibung:
Schwuppdiwupp Karten loswerden? Kann nicht so schwer sein, wenn es gleich vier Ablagestapel gibt, oder? Doch jeder Stapel gibt eine eigene Ablageregel vor und das vermasselt einem schon mal den schnellen Sieg. Und gerade wenn man sich am Ziel glaubt - Schwupps! da hat ein Mitspieler für eine völlige Umverteilung der Ablageregeln gesorgt.
Ein kurzweiliges Kartenspiel, so spaßig wie simpel.
Ablegespiel. Für 2-5 Spieler. Ab 8 Jahren.

So spielen wir:
Die Schwuppskarten und die Zahlenwerden werden separat voneinander gut gemischt. Von den Schwuppskarten werden zwei Reihen á zwei Karten ausgelegt. Die restlichen werden als Nachziehstapel daneben gelegt, wobei die erste davon offen daraufgelegt wird.
Neben der der vier Schwuppskarten wird nun eine Zahlenkarte offen ausgelegt. Diese beginnen den Ablagestapel.
Nun erhalten alle Spieler die gleiche Anzahl an Karten, z. B. 25 bei 2 Spielern. Diese werden als verdeckter persönlicher Nachziehstapel bereitgelegt. Jeder nimmt seine obersten 4 Karten auf die Hand.
Die restlichen Karten bilden den allgemeinen Nachziehstapel.
Wer an der Reihe ist, hat folgende Möglichkeiten, die in beliebiger Reihenfolge und zwei davon auch mehrfach ausgeführt werden dürfen:
a) Eine Zahlenkarte ausspielen, die auf einen Stapel passt. Das ist mehrfach möglich.
Beispiel:
Schwuppskarte sagt: + 1. Eine 4 liegt dort bereits aus. Ich habe eine 5 und darf sie deshalb dort ablegen.
b) Mit einer Ärgerkarte schwuppsen. Das darf ich auch mehrfach pro Zug. Dazu lege ich eine Ärgerkarte aus, nehme die oberste Schwuppskarte vom Stapel und schiebe eine der beiden Reihen um jeweils eine Position weiter. Die Schwuppskarte, die nun "frei" liegt, wird auf den Ablagestapel für Schwuppskarten gelegt. Dann wird die oberste Karte des allgemeinen Zahlkarten-Nachziehstapels aufgedeckt und an einen beliebigen Mitspieler weitergereicht, die er auf seine Hand nehmen muss.
Beispiel: An erster Position liegt eine X =X-Karte aus, also Zahl auf Zahl. An zweiter Position liegt eine + 2-Karte aus. Ich spiele meine Ärgerkarte aus, weil ich durch die Farbe auf Farbe-Karte auf dem Nachziehstapel wieder ablegen kann. Diese lege ich nun an Position 1, an Position 2 wird die X = X-Karte geschoben. Die +2-Karte lege ich auf den Ablagestapel. Ich ziehe eine Karte vom allgemeinen Nachziehstapel. Diese Karte gebe ich an Spieler A.
c) Ohne Ärgerkarte schwuppsen. Das ist nur einmal pro Zug möglich. Das verläuft ähnlich wie Aktion b), nur muss der aktive Spieler dieses Mal die oberste Karte vom Nachziehstapel auf die Hand nehmen.
Aussetzen ist übrigens nicht möglich. Wer an der Reihe ist, MUSS min. 1 Aktion ausführen, notfalls eben auch Aktion c).
Danach zieht man wieder Karten vom persönlichen Nachziehstapel nach, bis man wieder 4 Handkarten hat.
Wer zuerst den persönlichen Nachziehstapel aufgebraucht und alle Handkarten ausgespielt hat, hat gewonnen.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Verpackung ist aus stabilem Karton in dem gewohnt handlichen Format. Die 100 Zahlenkarten sind in Pastelltönen gestaltet und lassen sich gut voneinander unterscheiden. Auch die Zahlen sind groß und deutlich aufgedruckt. 
Die Karten sind nicht zu dünn und sind griffig.

Anleitung:
Die Anleitung ist kurz, aber verständlich geschrieben. Beispiele mit Bildern verdeutlichen die Regel. Nach dem Lesen kann sofort gestartet werden. Es bleiben keine Fragen offen.

Spielspaß:
Ich mag ja solche Ablegespiele. Auch Schwuppsen konnte mich sofort von sich überzeugen. Durch die wechselnden Schwuppskarten wird Schwung und Abwechslung ins Spiel gebracht. War ich mir eben noch sicher, dass ich ablegen kann, könnte ein Mitspieler durch Schwuppsen meinen Plan durcheinander bringen. Das sorgt für Schadenfreude und Lacher. Wir hatten bei den vielen Partien viel Spaß.
Der Einstieg fällt auch ungeübten Spielern leicht. 

Wiederspielreiz:
Hoch. Die einfachen, aber spaßigen Regeln sorgen dafür, dass wir es immer wieder gerne spielen.

Fazit:
Ein einfaches und lustiges Kartenspiel mit variablen Ablegeregeln.

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