Mittwoch, 28. Februar 2018

Was ich im März lesen will...

Dieses Mal in neuer Darstellung, weil meine Excelliste nicht gut "abgebildet" wird. Ich überlege mir noch, wie ich es besser darstellen kann. 

Folgende Bücher habe ich im Februar begonnen, aber noch nicht beendet.

1. Gefangen

Aktuell 21  von 24 Kapiteln gelesen.

2. In der Stunde deines Todes

Aktuell bei 43% (Ebook)

Im Rahmen der Mission: Durchmarsch

Die weiteren Teile der Mercy-Reihe





Ebooks, die ich lesen will


1. Faunblut


2. Auf keinen Fall Liebe


3. Die Rebellin

(Blog-)-Aktionen, an denen ich teilnehme


Hallo,
heute würde ich euch gerne Aktionen vorstellen, an denen ich mehr oder weniger regelmäßig teilnehme.

Eigene Aktionen (bzw. Aktionen von unserem Leseclub):

Unregelmäßig


* Buch-Gewissen
Ab und zu meldet sich mein Buch-Gewissen zu Wort und erinnert mich daran, ältere SuB-Bücher zu lesen.


* Rezept zum Buch
Wenn in einem Buch ein Rezept erwähnt wird und es mich interessiert, werde ich es nachkochen bzw. nachbacken und das Rezept unter dieser Kategorie veröffentlichen.



* Mission: Durchmarsch
Bei dieser Aktion werde ich eine Reihe in einem Rutsch hintereinander lesen.


* Wie würdest du reagieren?
Diese Aktion veranstaltet unser Leseclub. Eine bestimmte Situation wird vorgegeben. Man nimmt eine beliebige Märchenfigur und jeweils zwei Charaktere aus den letzten beiden gelesenen Büchern. Hierzu wird dann eine kurze Szene geschrieben.


* Tibis Reihen-Fazit
Hier schreibe ich kurz, wie mir eine Reihe gefallen hat.


* Reingeschnüffelt
Hier werde ich eine Leseprobe eines Buches lesen. Gefällt es mir? Möchte ich das Buch unbedingt weiter lesen?


* Quotes and books
Ein Zitat wird vorgegeben. Passend dazu soll ein Buch vorgestellt werden.


Monatlich



* Wann liest du mich?
Jeden Monat ziehe ich einen Titel aus dem Lostopf. Coscienza, mein persönliches Buch-Gewissen, stellt mir dieses Buch näher vor und nennt 5 Gründe, warum ich dieses Buch lesen sollte. Bei dieser Aktion ist es egal, seit wann das Buch auf meinem SuB liegt.


* Mission: SuB-Diät im Doppelpack
Jeden Monat werde ich prüfen, wie erfolgreich diese Mission war. Ziel dieser Aktion ist, wie man bereits am Namen erkennen kann, der Abbau der ungelesenen Printbücher und Ebooks.


* Lies den SuB-Oldie
Jeden Monat stelle ich je ein Printbuch und ein Ebook vor, die schon längere Zeit auf meinem SuB liegen.


* Tibi blickt zurück
Wie viele Neuzugänge hatte ich im Monat? Welche Bücher habe ich gelesen, abgebrochen oder ungelesen aussortiert? Wie hat sich mein SuB-Stand verändert?

Aktionen anderer Blogger:

An diesen Aktionen von anderen Bloggern nehme ich ebenfalls teil, wenn auch vielleicht nicht jedes Mal.

Monatlich:


* SuBventur (am 15. jeden Monats)
Wie hat sich mein SuB im Monat verändert? Am Schluss werden sämtliche ungelesenen Bücher aufgezählt. --> http://kejas-blogbuch.de/


* Mein SuB kommt zu Wort (am 20. jeden Monats)
Immer am 20. werden 3 Fragen gestellt, die immer gleich sind, sowie eine Zusatzfrage. Die Fragen beantwortet der SuB selbst --> http://annasbuecherstapel.de/

Wöchentlich:


* Top Ten Thursday (Donnerstag)
Man stellt eine Liste von 10 Büchern zu einem vorgegebenen Thema vor. --> https://blog4aleshanee.blogspot.de/


*Montagsfrage (Montag :-))
Jeden Montag wird eine Frage gestellt.  --> http://buch-fresserchen.blogspot.de/

Die Liste wird ergänzt, wenn ich weitere Aktionen entdecke.
Wenn ihr interessante Aktionen für mich habt, immer her damit. ;-)

Buchige Grüße
Tinette

Was Schneewittchen auf einem Bankett tun würde...



Hallo zusammen,

in unserem Leseclub gibt es eine neue Aufgabe: Wie würdest du reagieren? Hier sollen wir beschreiben, wie sich Charaktere aus Büchern in bestimmten Situationen verhalten würden.

Regeln der Aktion:
* Suche dir jeweils zwei Charaktere aus den letzten beiden Büchern, die du gelesen hast, sowie eine Märchenfigur aus.
* Es wird eine Situation genannt.
* Zu dieser Situation beschreibst du, wie sich diese fünf Figuren verhalten würden, z. B. als Kurzgeschichte, in Drehbuchform – ganz, wie du möchtest. Hier soll auf den Charakter eingegangen werden. Ist die Figur eher schüchtern, forsch, fies, fröhlich...?

Ich würde diese Aktion gerne mit euch teilen und zeigen, was ich so geschrieben habe.
Viel Spaß beim Lesen. :-)
Liebe Grüße
Tinette

********######*******
Die Situation:
Die Charaktere werden zu einem Bankett eingeladen.

Buch 1:
Feensommer
Charaktere:
Feli: schusselige Fee
Tansy: wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre große Liebe zu finden

Buch 2:
Meine beste Freundin ist eine Mumie
Charaktere:
Stella: träumt vom Durchbruch als Musikerin
Anuket: wiedererwachte ägyptische Prinzessin, der es schwer fällt, die heutige Lebenssituation zu akzeptieren

Märchenfigur:
Schneewittchen

# Ich habe mich für die Drehbuchform entschieden.
Feli, Tansy, Stella, Anuket und Schneewittchen betreten den Raum.
Anuket: Oh, das ist doch sicher mir zu Ehren.
Stella (schüttelt den Kopf): Nein, Anuket, der Prinz hat Geburtstag.
Anuket: Prinz? Kenne ich ihn?
Stella: Nein, er ist kein ägyptischer Prinz aus der Vergangenheit.
Anuket (sieht sich im Raum um): Sind hier etwa auch Menschen eingeladen, die keine Prinzen und Prinzessinnen sind?
Stella (leicht genervt): Anuket, wie oft soll ich dir noch sagen, dass es heute nicht mehr so wichtig ist, welchen Stand man hat. Und fang nicht schon wieder mit deinen Privilegien an! Du warst vor 3.000 Jahren Prinzessin in Ägypten.
Anuket (seufzt): Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen.
Feli: Oh prima, Buffet, da werde ich mich sofort draufstürzen. (Will losfliegen)
Tansy (hält sie zurück): Bleib hier! Du hast schon genug angerichtet.
Feli: Nur weil ich einmal falsch gezaubert habe?
Tansy (hebt eine Augenbraue): Einmal?
Feli (hebt ihre Hände): Schon gut, schon gut.
Schneewittchen: Oh je, hoffentlich plant die böse Königin nichts. Sie will mich töten.
Stella: Keine Sorge, die ist sicher nicht eingeladen. Nur zur Sicherheit: Halt dich von Äpfeln fern!
Schneewittchen (legt eine Hand auf die Brust): Woher weißt du davon?
Stella (grinst): Ach, meine Eltern haben mir immer Märchen vorgelesen.
Anuket: Wo soll ich denn jetzt einen Vorkoster herbekommen?
Schneewittchen (nickt eifrig): Oh ja, den könnte ich auch gebrauchen.
Feli: Wofür gibt es gute Feen? Ich zaubere uns schnell einen.
Tansy: Neeeeiiiiiinnn.
Feli (schwingt ihren Zauberstaub)
Lauter Mäuse tauchen auf.
Feli: Ups, so war das nicht gedacht.
Tansy: Ich habe es dir doch gesagt.
Die anderen Gäste entdecken die Mäuse. Panik bricht aus.
Feli: Lasst uns schnell von hier verschwinden!
Tansy: Ja, gehen wir Pizza essen.
Stella: Gute Idee. Die Musik hier ist sowieso unerträglich.
Die fünf Figuren drehen sich um und eilen aus dem Raum.
Anuket (während sie eilt): Werde ich dort freundlicher empfangen?
Stella (nickt): Sicher, man wird dir sogar dein Essen an den Tisch bringen.
Anuket: Hervorragend.
Schneewittchen: Was ist mit der bösen Königin?
Tansy: Die Königin wird niemals in eine Pizzeria gehen. Das ist sicher unter ihrem Niveau.
Anuket: Moment, dann ist es ja auch unter…
Stella (unterbricht sie): Anuket, wie war das? Du wolltest lernen, ein völlig normales Mädchen zu sein.
Anuket: In Ordnung.
Schneewittchen: Meint ihr, die böse Königin lauert mir auf?
Feli: Ich könnte einen Radar-Zauber anwenden. Dann wissen wir, wo sie ist.
Tansy (nimmt ihr hastig den Zauberstaub weg): Für heute hast du genug gezaubert.
Stella: Wenigstens wird der Prinz dieses Bankett so schnell nicht vergessen.

Eine neue Bewertungsstufe muss her...


Diese Bewertung ist neu seit März 2018. Ich habe einfach gemerkt, dass eine weitere Bewertungsstufe fehlt. Die Zwischendurch-Snack-Bewertung war von Anfang an für kurze Bücher gedacht, die mir gut bis sehr, sehr gut gefallen haben. Dann habe ich längere Bücher (mit mehr als 250 Seiten) gelesen. Ich fand sie nicht so schlecht, allerdings auch nicht so gut, dass ich sie mit Tibis Leckerli bewerten wollte. Deshalb wurden sie auch mit Tibis Zwischendurch-Snack bewertet.
Bücher, die ich ab März 2018 gelesen habe, und die ich ganz in Ordnung fand, bekommen diese Bewertung. Die bisherigen Bewertungen werden allerdings nicht korrigiert.

Dienstag, 27. Februar 2018

Back es nach: Pizza-Brezeln


Hallo,
heute gibt es eine neue Kategorie: Rezept zum Buch. (Diese Aktion wird unregelmäßig stattfinden.)
Das ist mir eingefallen, als ich das Buch Meine beste Freundin ist eine Mumie gelesen habe. Dort wird erwähnt, dass die Protagonistin gerne das Rezept für die Pizza-Brezeln hätte, die Wirtin ihr es aber nicht verrät.
Nach dem Epilog schreibt die Autorin Folgendes:
„Das Rezept für die Pizza-Brezeln, die Stella und Anuket so gerne essen, hütet Annabelle wie ihren Augapfel.
Trotzdem ist es mir in die Hände gefallen, sodass ich es mit euch teilen kann. Viel Freude beim Nachbacken.“

Ich finde so ein Rezept immer ein nettes Extra und probiere es gerne aus.
Die Pizza-Brezeln haben mir sehr gut geschmeckt. Ich würde das Rezept gerne mit euch teilen.

~*~Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Tina Waldt ~*~
--> Hier gelangt ihr zu meiner Rezension.

Pizza-Brezeln (für 8 Stück)

Zutaten:
700 g Mehl
2 Päckchen Trockenhefe
250 ml Milch lauwarm
100 g Butter zerlassen
1 Becher Sauerrahm
2 Eier
1 rote Zwiebel
50 g Salami oder Kochschinken
½  Glas Tomaten getrocknet in Öl
150 g Gouda gerieben
1/2 Paprika rot
2 Eigelb
Salz
Pfeffer
Pizzagewürz

Zubereitung:
Das Mehl mit der Hefe mischen. Milch, Eier und Butter unterrühren. Salz, Pfeffer und Pizzagewürz dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Kochschinken oder Salami klein schneiden. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Die Paprikaschote klein würfeln.
Die Tomaten gut abtropfen lassen und klein schneiden.
Schinken/Salami, Zwiebelwürfel, Paprika und Tomaten zusammen mit 100 g Gouda unter den Teig kneten und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Ein Dankeschön geht an Tina Waldt für den freundlichen Kontakt und die Erlaubnis, das Rezept hier abzubilden. Leider habe ich es nicht geschafft, ein Foto von den Brezeln zu machen. Aber das ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich sie gebacken habe.
~*~~*~~*~~*~~*~
Und das war das erste Rezept zum Buch. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.

Liebe Grüße
Tinette

Gebell zu: Meine beste Freundin ist eine Mumie


Allgemeine Infos
Originaltitel: Meine beste Freundin ist eine Mumie
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Tina Waldt
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2015
Seiten: 270
Preis: 1,49 € (E-Book)
Klappentext: Stella Nofretete Grün kann es nicht fassen, als sie erfährt, dass die ganze Familie demnächst nach Ägypten zieht. Als würde es nicht reichen, dass sie nach einer ägyptischen Königin benannt wurde, wollen ihre Eltern, die begeisterte Archäologen sind, auch noch das Grab dieser Königin finden. Stella fällt es schwer ihre Freunde und ihre Band, in der sie als Leadgitarristin spielt, zurückzulassen. Zugegeben findet sie es in Ägypten gar nicht so schrecklich, wie sie es anfangs vermutet hat. Erst recht wird es für sie spannend, als ihre Eltern ein Grab mit einer Mumie entdecken, deren Identität nicht geklärt werden kann. Während Stella einen Augenblick mit der Mumie alleine ist, erwacht diese zum Leben und behauptet eine Tochter von Königin Nofretete zu sein. Stella versucht ihr Bestes, damit sich die Prinzessin in der heutigen Zeit zurechtfindet. Doch das ist einfacher gesagt als getan…

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Geschenk
Zugangsjahr: 2015
Status: Gelesen (re-read 2018)
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch (Das Taschenbuch gibt es so nicht zu kaufen. Mein Freund hat die Autorin angeschrieben. Diese hat uns freundlicherweise ein Exemplar mitdrucken lassen.)
Zu lesen begonnen: 25.02.2018
Beendet am: 27.02.2018
Gebraucht: 3 Tage

Lob und Tadel
Titel: Der Titel passt genau zur Handlung. Anuket, eine zum Leben erwachte Mumie, wird die beste Freundin der Protagonistin.
Cover: Im Hintergrund sieht man eine ägyptische Sehenswürdigkeit. (Karnak, soweit ich weiß). Auf der einen Seite steht ein Mädchen mit einer Gitarre in der Hand. Das soll wohl Stella sein. Auf dem Bild hat sie bereits ihr goldfarbenes Färbemittel angewandt. Auf der anderen Seite erkennt man Anuket mit ihren rabenschwarzen Haaren, auf die sie so stolz ist, und ihrem blauen Kleid, in dem sie erwacht. Das Cover gefällt mir, und es passt zur Handlung.
Einstieg: Die Geschichte beginnt mit einem Streit. Stella, die noch minderjährig ist, möchte nicht mit ihren Eltern nach Ägypten ziehen. Ich konnte sie verstehen. Ein Umzug in ein weit entferntes Land ist sicher nicht einfach. Es gibt sogar eine Gemeinsamkeit zwischen Stella und mir: Auch ich habe mich nie für die ägyptische Kultur interessiert, bis ich dort gewesen war. Seitdem bin ich davon fasziniert. Deshalb bin ich gespannt, ob und wann die Protagonistin dem Charme erliegt.  
Idee und Umsetzung: Die Idee gefällt mir. Es ist sicher interessant, wenn man mit einem Zeitzeugen sprechen kann. Die Umsetzung ist gelungen. Anuket hat Schwierigkeiten, sich dem heutigen Leben anzupassen, und kann nicht verstehen, dass es keine Pharaonen mehr gibt.
Schreibstil und Stilmittel: Die Geschichte wird aus den Augen von Stella im Präteritum erzählt. Der Schreibstil ist angenehm einfach und lässt sich dadurch schnell und flüssig lesen.
Gestaltung: Die 68 Kapitel samt Epilog sind unbetitelt und haben eine angenehme Länge. Als kleines Extra gibt es wie in den anderen Büchern dieser Autorin ein Rezept, das im Buch genannt wird. Hier sind es Pizza-Brezeln, die Stella und Anuket lieben.
Charaktere:
Stella: Die Protagonistin ist 17. Sie will sich zunächst nicht damit abfinden, dass ihre Eltern nach Ägypten ziehen wollen, um Nofretetes Grab zu finden. So ist sie zu Beginn mürrisch und lässt ihre Mitmenschen ihre schlechte Laune spüren. Doch sie beginnt schon bald zu verstehen, was ihre Eltern an Ägypten fasziniert. Für mich war sie eine greifbare Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Anuket: Sie ist die Tochter von Nofretete und erwacht in der heutigen Zeit um Leben. Das ist nicht leicht für sie. Die moderne Technik überfordert sie, und sie kann einfach nicht verstehen, warum Stellas Familie keine Diener hat. Anuket ist manchmal überheblich, doch sie kann auch eine tolle Freundin sein. Sie ist ein sehr interessanter Charakter.
Daniel: Stellas Zwillingsbruder ist ein ruhiger Typ, der sich gerne im Hintergrund hält. Er sagt nicht oft, was er denkt. So kann man ihn schlecht einschätzen.
Stellas und Daniels Eltern: Sie sind Ägyptologen mit Herz und Seele. Ihr größter Traum wäre es, das Grab von Nofretete zu entdecken.
Handlung: Die Handlung ist strukturiert. Gemeinsam mit Stella und Anuket lernt man mehr über das Leben in Ägypten vor 3000 Jahren kennen. Es werden geschickt Wahrheit und Fiktion miteinander verflochten. Stella gründet eine neue Band und findet langsam Gefallen an dem Leben in Ägypten. Nach und nach versuchen die beiden Freundinnen herauszufinden, warum Anuket erwacht ist.
Man erfährt auch Stellas Geheimnis und kann sich hier darüber streiten, ob ihr Lösungsweg die richtige Entscheidung ist. Auf der einen Seite kann ich sie gut verstehen, auf der anderen würde ich sagen, sie hätte etwas unternehmen sollen. Gut, jeder Mensch entscheidet anders. Für mich hat sie das noch menschlicher sein lassen.
Erfrischend fand ich es, dass es dieses Mal keine Liebesgeschichte gibt. Die Freundschaft der beiden Mädchen steht im Vordergrund.
Das Ende hat mich überrascht. Es ist so weit abgeschlossen, lässt aber Raum für Spekulationen.
Spannung und Lesespaß: Das Buch ist spannend. Man erfährt viel über das Leben zu Zeit der Pharaonen, und man rätselt mit, warum Anuket erwacht ist. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und das Buch wurde zu einem meiner Lieblingsbücher, allein deshalb, weil es mich für etwas begeistert hat, was ich vorher nicht für möglich gehalten habe. Seitdem lese ich sehr gerne Bücher über Ägypten, insbesondere über Pharaonen und das Leben der „einfachen“ Menschen vor 3.000 Jahren. Auch Dokus schaue ich mir darüber an. Kurzum: Seitdem fasziniert mich die ägyptische Kultur, und ich will unbedingt wieder einmal in dieses Land.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Wow, das hätte ich nicht gedacht (dass mich Ägypten so faszinieren könnte).
Fazit: Ein spannendes Fantasybuch über eine Freundschaft mit einer Mumie.
Bewertung

Montag, 26. Februar 2018

Das zuletzt gelesene Non-Fiction-Buch



Diese Aktion findet bei Buchfresserchen statt.
Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

~*~ Das war Unter Tränen gelacht. (Link führt zu meiner Rezension.)
Klappentext: In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Bettina Tietjen von der Demenzerkrankung ihres Vaters, vom ersten "Tüdeln" bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Offen und liebevoll beschreibt sie die Achterbahn ihrer Gefühle, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber auch ganz neu kennenzulernen, und die vielen komischen Momente, in denen sie trotz allem herzhaft zusammen lachen konnten. Bettina Tietjen musste lernen, dass Demenz ein Zustand ist, der ganz allmählich von einem vertrauten Menschen Besitz ergreift. Zuerst merkt man es nicht, dann will man es nicht wahrhaben. Schließlich muss man lernen, es zu akzeptieren. Denn trotz aller Herausforderungen ist Bettina Tietjen überzeugt: Demenz ist nicht nur zum Heulen, sondern kann auch Denkanstoß und Kraftquell sein.

Mission: Durchmarsch (5)




Fakten zur Reihe:
Reihenname: Mery
Autor: Rebecca Lim
Teile: 4
Davon auf Deutsch erschienen: 4


1. Teil: Gefangen
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Format: Hardcover
Seiten: 256
ISBN: 9783473400645
Klappentext: Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. "Souljacking" heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich - zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.


2. Teil: Erweckt
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Format: Hardcover
Seiten: 256
ISBN: 9783473368297
Klappentext: Mercy erwacht im Körper von Lela, die versucht, sich und ihre kranke Mutter mit einem Kellnerjob über Wasser zu halten. Aber warum gelingt es Mercy nicht, sich an ihr Leben als Carmen zu erinnern? Einer von Lelas Stammkunden scheint der Schlüssel zu ihrer Erinnerung zu sein. Wird Mercy es mit seiner Hilfe am Ende doch noch gelingen, zu ihrer großen Liebe Ryan zurückzukehren?


3. Teil: Bessessen
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Format: Hardcover
Seiten: 320
ISBN: 9783473384563
Klappentext: Jetzt, da er bei mir ist, gibt es keinen Zweifel mehr. Er ist der Eine, Einzige. Niemand kann ihm das Wasser reichen. Wer ihn ansieht, muss ihn lieben. Aber ich kann nicht sprechen, mich nicht rühren. Ich kann meine Gefühle nur in meine Augen legen: Anbetung, Schrecken, Schmerz." Mercy lebt den Traum vieler Mädchen: Sie macht Karriere als Topmodel. Doch sie ist nur umgeben von Neid und falschem Schein. Als sie in große Gefahr gerät, muss sie sich zwischen dem mysteriösen Luc und ihrem geliebten Ryan entscheiden.


4. Teil: Befreit
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Format: Hardcover
Seiten: 449
ISBN: 9783473384839
Klappentext: Ich schlinge meine Arme um seinen Hals, lege alles, was ich nicht über die Lippen bringe, in diesen einen Kuss hinein: meine Liebe, alle unausgesprochenen Ängste und Sehnsüchte. Eine warnende Flamme züngelt an meinen Nervenbahnen entlang. Aber wir bleiben fest umschlungen, sagen uns alles, was man mit einer Berührung sagen kann...

*****
Mission: Durchmarsch

Ziel: Alle Teile einer Reihe werden in einem Rutsch gelesen.

Bereits erledigt:
Revenant-Trilogie von Amy Plum
Trotzkopf-Reihe von verschiedenen Autorinnen
Juliette-Trilogie von Tahereh Mafi
Aura-Dilogie von Jeri Smith-Ready
Emil-Dilogie von Erich Kästner

Mercy-Reihe von Rebecca Lim

Reihenfolge:
1 Gefangen
2 Erweckt
3 Besessen
4 Befreit

Teil 1: Gefangen
Begonnen: 25.02.2018
Beendet: 01.03.2018

Teil 2:  Erweckt
Begonnen: 01.03.2018
Beendet: 03.03.2018

Teil 3: Besessen
Begonnen: 03.03.2018
Beendet: 07.03.2018

Teil 4:  Befreit
Begonnen: 07.03.2018
Beendet: 10.03.2018


Reihe beendet: 10.03.2018

Fazit: Für die 4 Teile mit insgesamt 1.262 Seiten habe ich 14 Tage gebraucht.

Gebell zu: Höllisch verliebt in einen Engel



Allgemeine Infos
Originaltitel: Höllisch verliebt in einen Engel
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Tina Waldt
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Teuflisch verliebt
Teil: 2
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 280
Preis: 1,99 €
Klappentext: Athena ist ein nettes Mädchen. Deshalb steht es auch außer Frage, dass sie nach ihrem Tod in den Himmel kommt. Ihre Stimme dagegen ist alles andere als engelhaft. Das ist natürlich kein Grund, sie zu verbannen. Dafür müsste sie schon etwas Verbotenes tun…
Höllisch verliebt in einen Engel ist der 2. Teil von Traumjob in der Hölle und erzählt Athenas Geschichte. Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2017
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 20.02.2018
Beendet am: 24.02.2018
Gebraucht: 5 Tage

Lob und Tadel
Titel: Ja, der Titel passt. :-)
Cover: Das Cover zeigt ein Schattenbild eines Paares. Eine Hand hält Feuer, eine andere ein Herz aus Wolken. Bezogen auf den Titel passt es natürlich, ebenfalls zur Handlung.
Einstieg: Die Handlung beginnt, als Athena im Himmel aufwacht. Ich bin sofort in der Geschichte und fühle mich wohl.
Idee und Umsetzung: Die Idee, Athenas Geschichte zu erzählen, gefällt mir. Sie hat sich zu meiner Lieblingsfigur entwickelt. Auch die Umsetzung finde ich gelungen.
Schreibstil und Stilmittel: Der Schreibstil ist erneut einfach und lässt sich gut lesen. Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Athenas Sicht erzählt. Verwendet wird das Präteritum.
Gestaltung: Die 61 Kapitel sind unbetitelt und nicht zu lang.
Charaktere:
Athena: Sie redet oft, bevor sie nachdenkt und bringt sich dadurch in Schwierigkeiten. Aber sie ist nicht auf den Mund gefallen. Sie setzt sich auch für andere ein und schweigt nicht, wenn sie etwas ungerecht findet. Damit wurde sie zu meiner Lieblingsfigur.
Rahmiel: Er ist das genaue Gegenteil von Athena. Er hält sich an die Regeln und sagt nichts gegen seinen Vater, selbst wenn er ungerecht von ihm behandelt wird.
Paula: Sie kommt überhaupt nicht damit zurecht, im Himmel zu sein. Sie ist eine sehr schüchterne Person, die sich lieber im Hintergrund hält. Sie tat mir leid.
Javana: Sie ist ein Engel. Von Athena wird sie oft Himmelshexe genannt. Die beiden verstehen sich überhaupt nicht.
Handlung: Athena ist gestorben und im Himmel gelandet. Dort eckt sie mit ihrem vorlauten Mundwerk an, und die Engel würden sie am liebsten verbannen. Das geht natürlich nicht so ohne Weiteres.
Die Handlung ist strukturiert und hält einige Überraschungen parat.
Es gibt wieder keinen Cliffhanger. Das gefällt mir sehr.
Spannung und Lesespaß: Das zweite Buch hat mir besser als der erste Teil gefallen. Athena gefällt mir einfach als Charakter. Nein, sie macht nicht alles richtig. Gerade deshalb habe ich sie liebgewonnen. Für Paula ist sie eine gute Freundin. Die Freundschaft zwischen den beiden hat mir gut gefallen.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Hoffentlich erscheint bald Teil 3.
Fazit: Noch besser als Teil 1.
Bewertung


Gebell zu: Traumjob in der Hölle


Allgemeine Infos
Originaltitel: Traumjob in der Hölle
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Tina Waldt
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Teuflisch verliebt
Teil: 1
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2015
Seiten: 250
Preis: 0,99 €
Klappentext: Flama, die Tochter des Teufels, liebt ihre Arbeit, besonders die Botengänge. Denn immer dann darf sie auf die Erde, um die bösen Menschen zu warnen, dass sie bald in die Hölle kommen.
Auch Benjamin gehört zu diesen Menschen. Zuerst denkt Flama, dass es Routine ist. Doch dieses Mal ist es anders. Denn Benjamin hat die Bank aus einem für ihn sehr wichtigen Grund überfallen. Flama versucht, das Schicksal zu überlisten, um sein Leben zu retten. Ob ihr das gelingen wird?

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2015
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 18.02.2018
Beendet am: 20.02.2018
Gebraucht: 3 Tage

Lob und Tadel
Titel: Flama arbeitet in der Hölle – wortwörtlich. Sie ist eine Teufelin. Der Titel passt also.
Cover: Das Cover zeigt ein Mädchen in einem grünen Kleid von hinten. Im Hintergrund sieht man Flammen. Das Mädchen soll wohl Flama darstellen. Das Cover passt.
Einstieg: „Engel sind gut und Teufel böse. Kennt ihr diesen Spruch auch? Denkt ihr genauso? Dann würde ich euch gerne meine Geschichte erzählen.“ Das sind die ersten Sätze. Ich bin schon gespannt.
Idee und Umsetzung: Dass Teufel vielleicht doch nicht so böse sind, wie manche denken, finde ich eine interessante Idee. Mir gefällt auch die Umsetzung.
Schreibstil und Stilmittel: Der Schreibstil ist einfach und lässt sich gut lesen. Die Handlung wird in der Ich-Form aus Flamas Sicht im Präteritum (außer im Prolog à Präsens) erzählt. Dieses Mal verwendet die Autorin keine Klammerkommentare, wie sie es bei Chayennes Geheimnis getan hat.
Gestaltung: Die 70 kurzen Kapitel sind unbetitelt.
Charaktere:
Flama: Die Protagonistin ist die Tochter des Teufels und soll eines Tages die Hölle übernehmen. Sie war mir sympathisch. Sie lässt sich nichts gefallen.
Melody: Sie ist Flamas beste Freundin. Man erfährt nicht so viel von mir, aber sie konnte Sympathiepunkte bei mir sammeln.
Aurelia: Sie ist Flamas Mutter. Sie ist nett und liebt ihre Tochter. Ich fand sie eine sympathische Nebenfigur.
Cattivo: Der Herrscher der Hölle möchte gerne als böser Teufel gesehen werden. Ist er aber nicht so ganz. Er ist ein interessanter Charakter.
Ben: Er ist der Protagonist. Er soll sterben und in die Hölle kommen. Er war als Charakter ganz in Ordnung.
Handlung: Flama liebt ihre Arbeit und ist überzeugt, dass sie eines Tages eine tolle Herrscherin der Hölle ist. Die Botengänge sind nicht immer leicht für sie. Als sie Ben kennenlernt, weiß sie nicht, was sie machen soll – ihn retten oder sterben lassen?
Die Handlung ist strukturiert. Das Ende ist ohne Cliffhanger.
Spannung und Lesespaß: Auch das zweite Buch dieser Autorin konnte mich überzeugen, wenn mir auch Chayennes Geheimnis vom Thema her besser gefallen hat. Im Buch gab es eine nette Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hat. Das fand ich sehr schön und habe mich darüber gefreut.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Die Überraschung hat mir gefallen.
Fazit: Eine interessante Idee, humorvoll umgesetzt.
Bewertung:  


Gebell zu: Chayennes Geheimnis ~ Normal ist doch langweilig ~



Allgemeine Infos
Originaltitel: Chayennes Geheimnis ~ Normal ist doch langweilig ~
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Tina Waldt
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 300
Preis: 0,99 €
Klappentext: Chayenne Sommer ist überglücklich mit ihrer großen Liebe Robin. Doch weder Robin noch ihre Freunde ahnen, dass Chayenne ein großes Geheimnis hat, das niemand jemals erfahren soll. Vor Jahren ist sie aus ihrer alten Heimat geflüchtet und versucht nun im Hier und Jetzt zu leben.
Als jedoch jemand von früher auftaucht, muss Chayenne erkennen, dass man die Vergangenheit nicht so einfach vergessen kann und es alles andere als leicht ist, ein Geheimnis vor anderen zu haben.
Chayennes Geheimnis ist ein abgeschlossener Fantasyroman.

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2015
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 15.02.2018
Beendet am: 18.02.2018
Gebraucht: 4 Tage

Lob und Tadel
Titel: Die Handlung dreht sich um Chayennes Geheimnis. Daher passt der Titel.
Cover: Das Cover zeigt ein Bein, das in Jeans steckt. Eine Hand hält eine Kette mit einer Muschel. Im Hintergrund erkennt man das Meer. Das Cover passt zur Geschichte. Die Person soll wohl Chayenne darstellen. Ein schwarz-weißes Armband im Buch erwähnt, und auch die Muschelkette spielt eine Rolle.
Einstieg: Die Handlung beginnt bei stürmischen Wetter. Chayenne, die Protagonistin, flieht aus ihrem Heimatort. Ich bin schon sehr gespannt. Warum verschwindet sie einfach?
Idee und Umsetzung: Die Idee ist neu und erfrischend. Die Umsetzung ist gelungen. Man rätselt, welches Geheimnis Chayenne hat.
Schreibstil und Stilmittel: Der Schreibstil ist einfach und lässt sich gut lesen. Die Handlung wird in der Ich-Form aus Chayennes Sicht im Präteritum erzählt. Als Stilmittel verwendet die Autorin jede Menge Klammerkommentare. Sobald man sich daran gewöhnt hat, haben mich diese Kommentare zum Schmunzeln gebracht. Chayenne spricht darin die Leser direkt an.
Gestaltung: Die Kapitel sind unbetitelt und recht kurz.
Charaktere:
Chayenne: Sie ist die Protagonistin. Mit ihrer Vergangenheit hat sie abgeschlossen. Sie ist selbstbewusst, mit Ausnahme von üblichen kleinen Unsicherheiten. Das fand ich authentisch. So war Chayenne für mich greifbar.
Robin: Er ist Chayennes Freund und eher zurückhaltend. Das fand ich mal eine erfrischende Abwechslung im Gegensatz zu den vielen Bad Boys aus anderen Büchern.
Athena: Chayennes kleine Schwester ist ein Wirbelwind. Sie spricht aus, ohne großartig nachzudenken. Sie war mir direkt sympathisch.
Handlung: Die Fantasy bleibt zunächst im Hintergrund. Erst im späteren Verlauf, wenn man Chayennes Geheimnis erfährt, tauchen Fantasyelemente auf.
Chayenne will mit ihrer Vergangenheit nichts mehr zu tun haben und verschweigt sie vor ihrem Freund. Als ihre kleine Schwester auftaucht, droht Chayennes Geheimnis ans Licht zu kommen.
Auf das Geheimnis wäre ich nie gekommen. Das fand ich originell. Auch am Ende gab es eine überraschende Wendung, zu der ich nichts sagen möchte, weil ich sonst zu viel verraten würde.
Spannung und Lesespaß: Ich fand es spannend und habe die ganze Zeit über gerätselt, was Chayenne vor allen verheimlicht. Es hat mir Spaß gemacht, dieses Debüt zu lesen.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Originell. Mal was anderes.
Fazit: Ein spannender Romantasy-Roman mit ungewöhnlichem Stilmittel.
Bewertung


Gebell zu: Feensommer – Dreimal verwünscht, verliebt für immer



Allgemeine Infos
Originaltitel: My unfair Godmother
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Janette Rallison
Verlag: Arena
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Godmother
Teil: 2
Genre: Märchenadaption, Romantasy
Erscheinungsjahr: 2012
Seiten: 421
Preis: 14,99 €
Klappentext: Tansy wünscht sich nichts weiter als wahre Liebe – und findet sich plötzlich in einem Verlies wieder. Ihre gute Fee hat gepatzt und sie in ein Märchen gezaubert! Nun soll Tansy einen Berg Stroh zu Gold spinnen und einen verrückten König heiraten. So hat sie sich das mit der Liebe nicht vorgestellt! Tansy ist kurz davor, zu verzweifeln – wäre da nicht der gutaussehende Ritter, der ihre Zelle bewacht …

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2014
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 21.02.2018
Beendet am: 25.02.2018
Gebraucht: 5Tage

Lob und Tadel
Titel: Der Titel könnte vielleicht irritieren, weil die gute Fee nur einen kleinen Auftritt hat. Trotzdem passt er. Den Untertitel hätte man aber weglassen können.
Cover: Das Cover zeigte jede Menge gezeichnete Schmetterlinge. Es ist ganz in Ordnung, aber Schmetterlinge gibt es auf vielen Covern. Ein anderes Motiv hätte ich besser gefunden.
Einstieg: Das Buch beginnt mit einem Brief der Fee an ihren Professor, in dem sie ihm für ihre zweite Chance dankt. Bevor das 1. Kapitel beginnt, gibt es noch einen Bericht sowie weitere Briefe. Ich bin gespannt, wohin die Geschichte führt.
Idee und Umsetzung: Die Idee mit der schusseligen Fee finde ich klasse. Die Umsetzung fand ich nicht ganz so gelungen wie in Teil 1.
Schreibstil und Stilmittel: Die eigentliche Geschichte wird von Tansy in der Ich-Form im Präteritum erzählt. Durch den einfachen Schreibstil lässt sich das Buch gut lesen.
Gestaltung: Die 25 Kapitel sind unbetitelt. Ich fand sie nicht zu lang. Auch die Schriftgröße ist angenehm.
Charaktere:
Felicitas: Sie ist eine gute Fee, allerdings ziemlich schusselig. Sie war mir weitestgehend sympathisch. Nur mit einer Aktion hat sie einige Sympathiepunkte verloren. Das fand ich zu kopflos.
Tansy: Die Protagonistin landet aus Versehen in einem Märchen. Vom Verhalten dachte ich, dass sie eher dreizehn, vierzehn ist. Ansonsten fand ich sie sympathisch.
Hudson: Man erfährt kaum etwas über ihn. Daher bleibt er etwas blass.
Robin Hood: Im Gegensatz zur Legende ist er in dieser Geschichte ein arroganter Räuber, der nur an sich denkt. Das fand ich eine interessante Idee.
Handlung: Die Handlung ist strukturiert. Es tauchen einige bekannte Märchenfiguren, wie zum Rumpelstilzchen, auf. Die Autorin hat aus diesem Märchen etwas Eigenes geschaffen.
Eine Aktion von Felicitas fand ich unüberlegt, und sie hat mich gestört. Das hatte nichts mehr mit Schusseligkeit zu tun. Tansy ist mir damit zu locker umgegangen, so als würde ihr das gar nichts ausmachen.
Die Liebe konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie kam mir zwischen den Charakteren zu schnell. Aber wenn man bedenkt, dass das in einem „Märchen“ spielt, ist es in Ordnung.
Spannung und Lesespaß: Fast vier Jahre lag dieses Buch auf meinem SuB. Jetzt frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe. Im Großen und Ganzen habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn mir Teil 1 damals besser gefallen hat. Dieses Buch fand ich stellenweise humorvoll und habe es nicht betreut, es von seinem Dasein als SuB-Leiche zu befreien. Vielleicht hätte es mir vor vier Jahren sogar noch besser gefallen. Es ist eher ein Buch für Jugendliche.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Und jetzt ist es nicht mehr mein ältestes SuB-Buch.
Fazit: Ein humorvolles Fantasybuch für Jugendliche.
Bewertung


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