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Montag, 16. August 2021

Gast-Rezension zu: Das Gift der Mumie

 Allgemeine Infos:





Originaltitel:  The Scorpion's Tail
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Douglas Preston, Lincoln Child
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Old Bones
Teil: 2
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2021
Seiten: 416
Preis: 14,99 € (TB)/ 12,99 € (E-Book)
ISBN: 978-3-426-52420-6








Klappentext:
Der Wind fegt Sandschwaden und einen rollenden Busch durch die Straßen der Geisterstadt High Lonesome – und über eine mumifizierte Leiche, die seit mindestens 50 Jahren unentdeckt dort lag. Weil der Tote der örtlichen Polizei Rätsel aufgibt, nehmen sich FBI-Agentin Corrie Swanson und ihre Freundin, die Archäologin Nora Kelly, des Falls an. Bei der Untersuchung des Leichnams finden die beiden Frauen nicht nur heraus, dass der Mann eines entsetzlichen Todes starb – er trug auch ein unschätzbar wertvolles Goldkreuz aus dem 16. Jahrhundert bei sich. Nur warum hat sein Mörder das Kleinod nicht an sich genommen?

Meinung:
Laut Andrej soll Teil 2 besser als Teil 1 sein. Dieser hat mir schon sehr gut gefallen.
Schon der Klappentext klingt sehr spannend. Eine Mumie in einer Geisterstadt, ermordet, seit mindestens 50 Jahren unentdeckt, dazu das wertvolle Kreuz, das nicht entwendet wurde.
Es wird nicht zu viel versprochen. Das Gift der Mumie gefällt mir noch besser als Töte lügen nicht. Da gehe ich mit Andrej konform. 
Es ist wie ein Sog. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. 
Das Fachwissen wird interessant vermittelt, lässt den Fall dadurch glaubwürdig erscheinen.
Ich bin begeistert von dieser Reihe, hätte gegen eine Fortsetzung nichts einzuwenden. 
Es ist nicht zwingend erforderlich, Teil 1 zu lesen. Ich bin aber froh, dass ich zuerst Tote lügen nicht gelesen habe.

Meine Bewertung


Lieblingsbuch.



Wer hat rezensiert?
Hi, ich heiße Luisa, bin eine absolute Leseratte. Das Genre ist mir dabei schnuppe. Ich lese alles. Thriller. Historisch. Fantasy. Horror. ChickLit etc.

Gast-Rezension zu: Tote lügen nie

 Allgemeine Infos:






Originaltitel: Old Bones
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Douglas Preston, Lincoln Child
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Old Bones
Teil: 1
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 400
Preis: 14,99 € (TB)/ 12,99 € (E-Book)
ISBN: 978-3-426-52418-3







Klappentext:
Kannibalische Siedler und eine Wahrheit, die noch immer Tote fordert:

der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe der Bestseller-Autoren Preston / Child um die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson

1846 wird ein Siedler-Treck, bekannt als die Donner Party, in der Sierra Nevada vom Winter überrascht. Nur durch Kannibalismus kann ein Teil der Gruppe überleben. Doch das ist nicht die grausamste Wahrheit.

Die Archäologin Dr. Nora Kelly ist begeistert, als ihr Hinweise auf das bis heute nicht entdeckte Lager der sagenumwobenen Donner Party zugespielt werden. Doch die Ausgrabungen erweisen sich schnell als erheblich gefährlicher, als Nora vermuten konnte. Bald führen ihre Recherchen die Archäologin und ihr Team auf die Spur eines Verbrechens in der Gegenwart, das weitaus grausamer und bizarrer ist als der Kannibalismus der Siedler. Die Ermittlungen in dem Fall leitet die junge FBI-Agentin Corrie Swanson. Die beiden Frauen ahnen nicht, dass Corries erster großer Fall auch ihr letzter zu werden droht …

Dr. Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Lesern von Preston / Child schon aus den Pendergast-Thrillern und dem Stand Alone »Thunderhead« bekannt. Mit »Old Bones – Tote lügen nie« starten die Bestseller-Autoren eine neue Thriller-Reihe, die neben den Fans von Agent Pendergast auch Leser begeistern wird, die die Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft lieben.

Meinung:
Empfohlen wurde mir die Reihe von Andrej, der fast ausschließlich Thriller liest. Die Pendergast-Reihe kenne ich nicht, habe auch ansonsten noch nichts von diesem Duo gelesen.
Tote lügen nicht ist der Reihenauftakt der Old Bones-Reihe. Es geht um alte Verbrechen, die mit den Mitteln der heutigen Zeit aufgeklärt werden sollen. So wie die Serie Cold Case.
Das Thema Kannibalismus mag erschreckend auf manche Leser sein und ist sicher nichts für zarte Gemüter. 
Das Buch ist sehr detailliert geschrieben. Etwas weniger ausführlich hätte nicht geschadet, stört mich jetzt aber nicht weiter.
Dafür ist die Handlung sehr spannend mit einer gelungener Mixtur aus Thriller, Geschichte, Horror.
Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und gleich Teil 2 von Andrej ausgeliehen.
Möglicherweise wäre es nett gewesen, die Pendergast-Reihe zu kennen. Vielleicht sind Anspielungen enthalten, die mir entgangen sind. Ich finde aber nicht, dass es zwingend notwendig ist.

Meine Bewertung

Mag ich sehr.



Wer hat rezensiert?
Hi, ich heiße Luisa, bin eine absolute Leseratte. Das Genre ist mir dabei schnuppe. Ich lese alles. Thriller. Historisch. Fantasy. Horror. ChickLit etc.

Mittwoch, 17. März 2021

Gast-Rezension zu: Das Herz der Zeit

 


Allgemeine Infos




Originaltitel: Das Herz der Zeit
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Judith Kilnar
Verlag: Tomfloor Verlag
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Augenschön
Teil: 3
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 417
Preis: 0,99 € (E-Book)/ 14,90 €/Taschenbuch
ISBN: 9783964640079







Klappentext:

»Lass uns fahren?« »Lass uns fliegen.« Zusammen mit Atlas kehrt Lucy geschwächt und mit gebrochenem Herzen von der langen Reise durch die Zeit zurück - endlich im Besitz des Herzens der Zeit. Doch an Ruhe ist nicht zu denken. Der drohende Krieg mit den Nächtlichen Geschöpfen fordert eine präzise Vorbereitung und Stärke von jedem einzelnen Augenschönen. Glücklicherweise erhalten sie die versprochene Unterstützung der anderen Schleifenwesen und dann erscheint auch noch ein überraschender Gast ... Doch auch ein mordender Verräter treibt derweil in den Reihen der Augenschönen sein Unwesen und schließlich beginnt der gnadenlose Kampf gegen die Nächtlichen Geschöpfe, in dem zu viele den Tod finden ...

Meinung:

Ein toller dritter Band. Nachdem ich die ersten beiden Bände bereits gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch den Abschlussband lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte rund um Lucy und Atlas ist toll aufgebaut und hat mir sehr gut gefallen. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber gerade das war sehr spannend. Ich habe mit den Charakteren bis zum Ende mitgefiebert, gelacht und auch geweint. Am Ende hat das Gute gesiegt und das Böse musste weichen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Cover ist sehr schön. Ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen.


Bewertung: 

Donnerstag, 2. Juli 2020

Gast-Rezension zu: Schatten und Licht

Allgemeine Infos:




Originaltitel: Schatten und Licht
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Anne Stern
Verlag: rowohlt polaris
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Fräulein Gold
Teil: 1
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 384
Preis: 16,00 €
ISBN: 978-3-499-00427-8







Klappentext:
1922: Hulda Gold ist gewitzt und unerschrocken und im Viertel äußerst beliebt. Durch ihre Hausbesuche begegnet die Hebamme den unterschiedlichsten Menschen, wobei ihr das Schicksal der Frauen besonders am Herzen liegt. Der Große Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und die junge Republik ist zwar von Aufbruchsstimmung, aber auch von bitterer Armut geprägt. Hulda neigt durch ihre engagierte Art dazu, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neuem Leben begegnet, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinanderliegen.

Meinung:
Schon, als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Der Klappentext war mir dabei ziemlich egal. Ich bin eine Cover-Käuferin.
Anne Stern hat eine wundervolle Geschichte geschrieben. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet. Mit ihren Eigenarten wirken sie wie reale Menschen.
Hulda ist eine emanzipierte Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Sie ist nicht verheiratet, aber nicht, weil sie keinen Mann gefunden hat. Sie hat bewusst darauf verzichtet und sorgt lieber selbst für ihren Lebensunterhalt. Hulda ist pflichtbewusst und hilft den Schwangeren, wo sie nur kann. Sie merkt, dass ihre Möglichkeiten begrenzt sind, denn als ambulante Hebamme darf sie längst nicht alles, was in den Kliniken erlaubt ist. Sie ist neugierig und auch manchmal leichtsinnig. Ich finde sie zauberhaft.
Karl arbeitet bei der Polizei. Er ist mürrisch und ein Einzelgänger. Auf den ersten Blick wirkt er vielleicht nicht sympathisch, doch ein Blick hinter seine Fassade zeigt, dass er nur so abweisend zu anderen Menschen ist, weil er ein Päckchen zu tragen hat. Er schämt sich für seine Vergangenheit und möchte nicht, dass jemand die Wahrheit herausfindet.Bei Hulda taut er langsam auf und zeigt, dass er durchaus auch Humor hat.
Ich möchte auch ein paar Worte über Rita, die Ermordete loswerden. Sie arbeitet als Prostituierte und wohnt im Bülowbogen, dem Armenviertel von Berlin. Von ihr erfahren mir mehr durch ihre Tagebucheinträge. Früher war sie Pflegerin, zuerst in einer Nervenheilanstalt, später in einem Nervenlazarett bei Brandenburg. Sie war gewissenhaft und kümmerte sich gut um die Patienten. Von den Ärzten werden die Patienten dagegen grausam behandelt, als wäre deren Leben nichts wert. Sie müssen hungern und qualvolle und fragwürdige Behandlungsmethoden über sich ergehen lassen. Rita konnte damit nicht leben und ist daran zerbrochen.
Die Handlung ist eine spannende Mischung aus historischem Roman und Krimi, garniert mit einem Hauch von Liebesgeschichte. Diese Mischung ist der Autorin sehr gelungen. Als Leser merkt man, dass sich Anne Stern Gedanken über ihre Geschichte gemacht hat und ausgezeichnet recherchiert hat.
Wir erleben die frühen 20er des 20. Jahrhunderts lebendig, faszinierend und gleichzeitig erschreckend präsentiert. Der Krieg ist vorbei, doch das Leben vieler Menschen ist immer noch geprägt von Leid und Armut. Die Frauen werden von ihren Männern unterdrückt. Sie sollen nur für den Haushalt zuständig sein und nicht arbeiten. Nebenbei sollen sie auch zeigen, warum sie eine Gebärmutter und Eierstöcke haben.
Auch der langsame Aufstieg der NSDAP ist in die Handlung eingebaut. Noch ist deren Macht nicht groß, doch man spürt schon, dass sich etwas zusammenbraut. In den Kneipen gibt es bereits Hetzparolen gegen Juden. Dass die Frau eines Parteimitglieds das Hulda so nebenbei erzählt, hat mich erschaudern lassen. Diese Frau nimmt das einfach so hin. Sie weiß ja auch noch nicht, was noch alles geschehen wird.
Neben den erschreckenden Tatsachen gibt es auch schöne Nachrichten, vor allem, wenn ein Kind gesund auf die Welt kommt. Und dann ist da auch noch die kleine Liebesgeschichte, die sich zwischen Hulda und Karl entwickelt. Nicht aufdringlich, sondern ganz zart wie eine Knospe, die sich langsam ihren Platz an die Oberfläche bahnt.
Anne Stern hat einen bildhaften Schreibstil. Ihr gelingt es mit ihren Worten, die 20er auf dem Papier wieder aufstehen zu lassen. Ihre Texte sind flüssig und einfach zu lesen, aber es ist kein infantiler Schreibstil. Ihre Sätze sind rund und nicht abgehakt.
Das Buch hat mit sympathischen Charakteren, einem spannenden Plot und einem wunderbaren Schreibstil ein stimmiges Gesamtbild.
Ich freue mich sehr auf den 2. Teil, der Scheunenkinder lautet, und im Oktober 2020 erscheinen soll.


Wer hat rezensiert?
Hey, ich bin die Antonia, und ich lese für mein Leben gern. Bei den Genres bin ich relativ offen, wobei ich am liebsten historische Romane, die im 19. und 20. Jahrhundert spielen, lese. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und lese auch sehr gern Sachbücher.

Weitere Meinung?
Tinettes Meinung zum Buch findet ihr hier.

Dienstag, 23. Juni 2020

Einmal positiv * einmal negativ - Zwei unterschiedliche Meinungen zum selben Buch


Allgemeine Infos



Originaltitel:  The way to game the walk of shame
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Jenn P. Nguyen
Verlag:  cbt
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Jugendroman
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 383
Preis: 10,00 €/Taschenbuch, 9,99 €/E-Book
ISBN:  9783641200602







Klappentext:

Keine Kerbe in seinem Surfboard
Taylor Simmons ist geliefert. Erst wird sie von ihrer Traum-Uni nur auf die Warteliste gesetzt - und dann wacht sie nach einer durchzechten Party-Nacht ausgerechnet neben Bad Boy Evan McKinnley auf. Als Taylors vermeintlicher Ausrutscher zum Thema Nummer Eins an ihrer Schule wird, sieht sie nur einen Ausweg: Evan muss sich als ihr Freund ausgeben. Denn tausendmal lieber hat sie den wilden Surfer gebändigt, als nur eine weitere Kerbe in seinem Surfboard zu sein ...


Positive Meinung:

Alles, nur kein Surfer ist ein supertolles Buch, das wir nicht nur im Sommer lesen können. 
Schon das tolle Cover weckt das Urlaubsfeeling.
Taylor ist eine großartige Protagonistin. Sie ist eine kleine  Streberin und schreibt immer Bestnoten. Evan ist ein Typ zum Verlieben. Er macht gerne auf Macho. Hinter dieser Schale steckt ein ganz weicher Kern.
Beide sind also vielschichtig und sehr sympathisch.
Die Autorin hat einen wunderbar lockeren Schreibstil. Er ist frisch, jugendlich, am Puls der Zeit. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die Jugendgeschichte mit Romantik und Humor mögen.

Bewertung:





Negative Meinung:

Dieses Buch ist ein Flop für mich. Ich habe keine hochtrabende Literatur erwartet. Gelegentlich darf es auch eine seichte Geschichte zum Abschalten sein. Aber dieses Buch bietet nicht nur seichte, es bietet unterirdische Literatur.
Angefangen bei den beiden Protagonisten Taylor und Evan, die frisch einer Klischeekiste entsprungen sind. Sie ist die typische graue Maus: hochbegabt, Klassenbeste. Er ist der typische Bad Boy, der streng genommen gar kein Bad Boy ist, sondern sensibel. Mich haben beide gelangweilt. 
Der Titel ist irreführend, denn Surfen spielt keine große Rolle. Die Autorin hatte wohl keine Lust, sich näher mit Evans Hobby zu beschäftigen. Sonst hätte sie es doch mehr eingebaut.
Der Schreibstil ist banal und hätte auch ein Schulaufsatz in der 4. Klasse sein können. Ich habe am laufenden Band meine Augen verdreht, weil mich diese Floskeln und seichten Sätze unterfordert haben, als hätte jemand die Schlummertaste gedrückt.
Die Handlung plätschert nur so vor hin und bietet keine Höhepunkte. Stattdessen gibt es kindisches Geplänkel, aber nichts, was es nicht schon in anderen Büchern gegeben hat.
Dafür kommt das Ende sehr abrupt, als hätte die Autorin keine Lust mehr oder einen Abgabetermin einzuhalten.
Das Cover ist langweilig. Die Personen passen nicht zu den beschriebenen Äußerlichkeiten der Protagonisten.
Wer auf seichte Literatur ohne Anspruch steht, kann bedenkenlos zugreifen. Aber ein koffeinhaltiges Getränk nicht vergessen. Ihr könntet sonst vor Langeweile einschlafen.



Bewertung: 





Über die Gast-Rezensentinnen:

Positive Meinung: Huhu, ich heiße Emily, bin 16 Jahre jung und wohne in Köln. Meine Hobbys sind Lesen und Zeichnen. Meine Lieblingsgenres sind Jugendbücher ohne Fantasy und New Adult. 

Negative Meinung: Hallo, mein Name ist Grace. Ich bin Jahrgang 2000. Emily ist meine kleine Schwester. Mein Papagei Oskar begleitet mich schon ein Leben lang. Er hat meinen Großeltern gehört. Ich bin keine Vielleserin und lese etwa 50 Bücher pro Jahr. Ich mag Krimis, Thriller und Horror. Zwischendurch darf es auch mal etwas Seichtes zum Abschalten sein.

Freitag, 19. Juni 2020

Gast- Rezension zu: Verliebt in deine schönsten Seiten


Allgemeine Infos



Originaltitel:  Beach Read
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Emily Henry
Verlag:  Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Liebesroman
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 352
Preis: 9,99 €/Taschenbuch, 9,99 €/E-Book
ISBN:  9783426525180







Klappentext:

Die Romance-Autorin und der Literat:
charmante romantische Komödie über Bücher, das Leben und natürlich die Liebe

Wie schreibt man einen Liebesroman, wenn die eigene Beziehung gerade in die Brüche gegangen ist?
In einem idyllisch gelegenen Strandhaus hofft die New Yorker Romance-Autorin January, ihre Schreibblockade zu überwinden, denn der Abgabetermin für ihren neuesten Liebesroman rückt unerbittlich näher. Gleich am ersten Abend beobachtet January eine wilde Party bei ihrem Nachbarn – der sich ausgerechnet als der arrogante Gus herausstellt, mit dem sie vor Jahren einen Schreibkurs besucht hat. Als January erfährt, dass Gus ebenfalls in einer veritablen Schreibkrise steckt, seit er sich vorgenommen hat, den nächsten großen amerikanischen Roman zu verfassen, hat sie eine ebenso verzweifelte wie geniale Idee: Sie schreiben einfach das Buch des jeweils anderen weiter! Ein Experiment mit erstaunlichen Folgen …

Meinung:

Das Cover war der Hauptgrund, warum ich das Buch im Laden überhaupt in die Hand genommen habe. Auch der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Als ich den Klappentext durchgelesen habe, war es mir dann klar: Ich muss dieses Buch kaufen.
Emily Henry hat einen hinreißenden Liebesroman mit glaubhaften Charakteren kreiert. 
January und Gus sind herrlich zusammen. Sie necken und kabbeln sich und tun so, als würden sie sich nicht füreinander interessieren. Dabei knistert es von Anfang an zwischen ihnen. Ich liebe den Schlagabtausch der beiden. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig und positiv.
Der leichte, beschwingte Schreibstil passt zur Handlung. Dank Ich-Form ist January eine nahe stehende Protagonistin, die mich an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Sie ist mir wie Gus sympathisch. Dass sie beide Autoren sind, macht sie als Charaktere noch interessanter.
Die Handlung ist unterhaltsam. Sie bietet Humor und Tiefgang. Die ganze Zeit über habe ich ein gutes Gefühl beim Lesen. Wenn das Buch ein Kuchen wäre, wäre es Biskuit - einfach fluffig. Es sorgt für gute Laune und ein leichtes Schwebegefühl, als würde ich auf Wolken liegen. Oder wie Tinette sagen würde: Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch.


Bewertung: 





Über die Gast-Rezensentin:
Hi, ich bin Laura, bin 25 Jahre alt und wohne in Köln. Vor ungefähr 5 Jahren hat meine Liebe zu Büchern begonnen. Schuld daran war das Buch Die Tage in Paris von Jojo Moyes. Seitdem lese ich vor allem Liebesromane, gerne auch mal New Adult. Was ich gar nicht mag, sind Thriller. Wenn ich nicht lese, treffe ich mich mit Freunden oder reite aus. Für mich ist "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" nicht nur ein Spruch, es ist ein Lebensgefühl.

Gast-Rezension zu: Sternenblütenträume


Allgemeine Infos



Originaltitel:  Sternenblütenträume
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Ulrike Sosnitza
Verlag:  Heyne
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Liebesroman
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 400
Preis: 9,99 €/Taschenbuch, 8,99 €/E-Book
ISBN:  9783453423695







Klappentext:

Nur wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie zum Himmel wachsen

Die Hochzeitsfotografin Nina braucht eine neue Wohnung und einen neuen Mann. In dieser Reihenfolge. Seit sie wieder Single ist, lebt sie notgedrungen bei ihren Eltern, und das hält sie einfach nicht aus. Da trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix, der so gerne Bäume umarmt. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und er in sie. Alles ist perfekt. Sogar die riesige Narbe auf ihrem Bauch stört ihn nicht. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.

Meinung:


Der Klappentext lässt eine typische Liebesgeschichte vermuten. Doch dieses Buch bietet viel mehr. Es handelt nicht nur von Liebe, sondern auch von Freundschaft, vom Umgang mit Wut und Enttäuschung und dem Mut, nochmal neu anzufangen und sich selbst zu mögen.
Die Handlung verläuft ruhig, aber nicht langatmig. Sie ist realistisch und bietet Tiefgang. Von der ersten Seite an nimmt mich das Buch mit.
Das liegt auch am sehr bildhaften Schreibstil. Ulrike Sosnitza schreibt so lebendig, dass ich beim Lesen das Gefühl habe, selbst vor Ort zu sein. Dank wechselnder Ich-Perspektive kann ich mich gut in Nina und Felix hineinversetzen. Kein Stolperstein stört das Lesen. Der Text liest sich flüssig.
Alle Charaktere sind lebensecht. Es sind keine perfekten Übermenschen. Sie haben Ecken und Kanten und sind vielschichtig. Nina und Felix haben beide etwas durchgemacht. Das ist greifbar und nachvollziehbar dargestellt. Die Protagonisten bleiben nicht auf der Stelle stehen, sondern machen eine positive Weiterentwicklung in einem Tempo, das realistisch ist.
Ein wunderschöner Liebesroman, der sich durch den Tiefgang von anderen Liebesgeschichten abhebt. Wer Romane dieser Art mag, wird hier nicht enttäuscht werden.




Bewertung: 





Über die Gast-Rezensentin:
Hi, ich bin Laura, bin 25 Jahre alt und wohne in Köln. Vor ungefähr 5 Jahren hat meine Liebe zu Büchern begonnen. Schuld daran war das Buch Die Tage in Paris von Jojo Moyes. Seitdem lese ich vor allem Liebesromane, gerne auch mal New Adult. Was ich gar nicht mag, sind Thriller. Wenn ich nicht lese, treffe ich mich mit Freunden oder reite aus. Für mich ist "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" nicht nur ein Spruch, es ist ein Lebensgefühl.

Donnerstag, 18. Juni 2020

Gast-Rezension zu: Zwei in einem Herzen


Allgemeine Infos



Originaltitel:  The Two Lives of Lydia Bird
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Josie Silver
Verlag:  Heyne
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Liebesroman
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 480
Preis: 9,99 €/Taschenbuch, 9,99 €/E-Book
ISBN:  9783453423558







Klappentext:

Bist du mutig genug, um die Liebe erneut in dein Herz zu lassen?

Als Lydias große Liebe Freddie mit Ende Zwanzig bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Nur in ihren Träumen, in denen sie Freddie begegnet, kann sie glücklich sein. Doch Lydia findet Trost bei Jonah, Freddies bestem Freund, der neben ihm saß, als der Unfall passierte. Jonah ist der einzige Mensch, der Lydias Schmerz wirklich verstehen kann, der Einzige, für den Freddie genauso wichtig war wie für sie. Und als Jonah an einem Silvesterabend vor ihrer Tür steht, scheint aus ihrer Freundschaft etwas anderes geworden zu sein. Doch beide wissen, dass diese Liebe niemals sein darf …

Meinung:

Der Klappentext könnte falsche Erwartungen wecken, die die Leser enttäuscht zurücklassen. Ohne großartig spoilern zu wollen, muss ich direkt sagen, dass dieser Roman kein typisches Liebesroman ist. Er handelt vielmehr von Trauerbewältigung, wie Lydia damit umgeht, weil sie einen geliebten Menschen verloren hat. Der Liebes-Aspekt kommt definitiv zu kurz.

Lydia war mir sofort sehr sympathisch. Josie Silver hat mit ihr eine lebensechte und liebeswerte Person erschaffen. Ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken sind nachvollziehbar beschrieben. Ihre Entwicklung ist realistisch und sehr positiv.

Lydias Freunde und Familie sind ebenso authentisch und sympathisch dargestellt. Sie verhalten sich sehr einfühlsam Lydia gegenüber und verstehen, was sie gerade durchmacht.

Josie Silvers Schreibstil ist einfach, aber nicht abgedroschen oder banal. Sie hat immer die richtigen Worte gefunden, um Lydias Gefühlswelt auf den Punkt zu bringen. Melancholisch und bildhaft schafft sie es, dass ich die Szenen vor Augen hatte.
Die Ich-Form ist die ideale Wahl für diese Geschichte. Lydias Gedanken und Gefühle sind dadurch greifbar. Ich habe mit ihr gelitten und hätte sie am liebsten in den Arm genommen, um ihr etwas Trost zu spenden.

Die Handlung ist sehr emotional. Sie hat mich berührt. Auch nach dem Beenden lässt mich die Geschichte nicht los. Ich denke immer noch darüber nach.
Es gibt zwei "Orte", an denen das Buch spielt. Die Realität zeigt Lydias wahres Leben, ihre Trauer und Verzweiflung. In der Traumwelt kann sie das erleben, was sie möchte, wie sie ihre Realität gerne hätte. Dort lebt Freddie noch. Sie ist glücklich, vergisst ihre Sorgen und führt mit Freddie das Leben, das sie sich immer gewünscht hat.

Ein emotionales, melancholisches Buch über Trauer, aber auch den Mut, sich nicht selbst aufzugeben und weiterzuleben, für die Zeit mit dem geliebten Menschen dankbar zu sein, aber auch bereit, das Herz wieder zu öffnen. 


Bewertung: 




Über die Gast-Rezensentin:
Hi, ich bin Laura, bin 25 Jahre alt und wohne in Köln. Vor ungefähr 5 Jahren hat meine Liebe zu Büchern begonnen. Schuld daran war das Buch Die Tage in Paris von Jojo Moyes. Seitdem lese ich vor allem Liebesromane, gerne auch mal New Adult. Was ich gar nicht mag, sind Thriller. Wenn ich nicht lese, treffe ich mich mit Freunden oder reite aus. Für mich ist "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" nicht nur ein Spruch, es ist ein Lebensgefühl.

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