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Montag, 14. September 2026

Ein paar Sätze zu... Nanny Matilda geht in die Stadt

 




Die Kinder der Familie Braun sind frech – unglaublich frech! Nur Nanny Matilda hat es geschafft, sie zu zähmen und ihnen gutes Benehmen beizubringen. Doch das hat nicht lange angehalten: Nun sind die Kinder frecher denn je! Tora schmiert Klebstoff auf die Butterbrote, David setzt eine Kröte in die Milchkanne, und Tim bindet die Schnürsenkel der Kinderschwester am Stuhlbein fest. Ihr Aufenthalt in London mit Großtante Adelheid Stich verspricht, eine einzige Katastrophe zu werden. Da kann nur Nanny Matilda mit ihrem Stock helfen!



Auch die Fortsetzung ist mit ihren 117 Seiten, verteilt auf 8 Kapitel, wieder flott gelesen und liebevoll illustriert. Wir kehren zurück zur Familie Braun, die durch weiteren Nachwuchs und Adoptionen mittlerweile noch größer geworden ist. Gelernt haben die Kinder allerdings nichts – im Gegenteil: Sie wirken fast noch ungezogener als im ersten Teil. Nanny Matilda scheint einmal mehr die Einzige zu sein, die das Chaos unter Kontrolle hat.
An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Wenn Evangelina etwa plötzlich mit von Haferbrei verklebtem Mund hinter Fräulein Krabbe herrennt, fragte ich mich, wann sie den eigentlich gegessen hat; davon stand im Text nämlich nichts.
Ansonsten liest sich das Buch gewohnt flüssig. Ich bin gespannt, was mich im dritten und letzten Teil erwartet.

Montag, 7. September 2026

Ein paar Sätze zu... Nanny Mathilda

 

 





Keiner kann die frechen Braun-Kinder bändigen. Selbst im Krankenhaus treiben sie nur Unfug. Also muss Nanny Matilda zurück! Mit ihrem Stock klopft sie auf den Boden - und plötzlich ist alles verändert. Zur Erholung fährt Nanny Matilda mit den Kindern ans Meer. Und wirkt dem nahenden Unheil mit ihrer ganz besonderen Magie entgegen.



Nachdem ich letztes Jahr beide Filme gesehen hatte, wollte ich auch unbedingt die Bücher dazu lesen. Auf Deutsch konnte ich sie allerdings weder neu noch gebraucht bekommen. Dann wurde ich bei einer Aktion wieder an die Filme erinnert und habe einfach noch einmal geschaut, ob es die Bücher inzwischen gibt. Und tatsächlich: Ich habe alle drei Bände gebraucht bekommen.
Teil 1 hat 117 Seiten, auf denen teilweise Illustrationen abgebildet sind. Die Schrift ist nicht zu klein und lässt sich gut lesen.
Die Kinder der Familie Braun sind wirklich unmöglich. Frech finde ich da noch viel zu nett ausgedrückt. Die Eltern und sämtliche Kindermädchen sind restlos überfordert. Da kann nur Nanny Mathilda helfen. Mit ihrem Stock kann sie Magie einsetzen und den Kindern so einige Lektionen in Sachen gutes Benehmen erteilen.
An manchen Stellen erscheint mir die Geschichte etwas zu sprunghaft. Insgesamt liest sich das Buch aber flott weg. Eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.




Montag, 17. August 2026

Ein paar Sätze zu... Die Weiße Frau von Tecklenburg




Die Tecklenburgerinnen Brigitte und Dorothee Jahnke haben als gute Kennerinnen des Tecklenburger Landes schon seit langer Zeit Sagen und Geschichten aus der Region gesammelt und verfasst, von denen sie hier eine Auswahl vorstellen. In weit über 50 Sagen und Geschichten begegnen wir Hexen, Rittern, Spökenkiekern, Geistern, Werwölfen, Weißen Frauen und anderen unheimlichen Geschöpfen.







 
Das Buch habe ich Fabian aus Tecklenburg mitgebracht und anschließend selbst gelesen. Mit seinen 92 Seiten und der angenehm großen Schrift lässt es sich zügig lesen. Die einzelnen Sagen und Geschichten sind kurz, sodass zwischen den Texten immer etwas Platz bleibt. Ab und zu gibt es Schwarz-Weiß-Fotografien, die zeigen, wo eine Sage spielt oder was es beispielsweise mit den Fußabdrücken des Teufels auf sich hat.
Die Sprache ist sehr einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Wir fanden beide die Geschichten interessant. Ich habe einiges Neues über Tecklenburg erfahren und wurde dabei sogar neugierig auf weitere Literatur, etwa „Wasserversorgung im Tecklenburger Land einst und heute“ von H. Strothmann.
Eine interessante und kurzweilige Sammlung von Sagen und Geschichten rund um Tecklenburg und Umgebung.



Freitag, 31. Juli 2026

Kurz gebellt zu: Robin - Heldin wider Willen

  



   Allgemeine Infos:
Originaltitel: Robin Hood aged 10 3/4
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Ben Miller
Übersetzt von: Leena Flegler
Verlag: arsEdition
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Kinderbuch
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 286
Preis: 14,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-8458-6692-5





Klappentext:
Charlie ist neu an der Schule und hat keine Freunde. Sie ist eher schüchtern und verbringt ihre Zeit am liebsten mit Büchern – bis sie plötzlich in der Schulbibliothek in eine magische Welt hineingezogen wird. Dort soll sie eine entführte Königin retten und die Waldbewohner vor einem finsteren Sheriff beschützen, der ihrem strengen Lehrer verdächtig ähnelt. Zum Glück ist sie nicht allein: Ein mutiger Mitschüler, ein schlauer Rabe und unerwartete Verbündete stehen ihr zur Seite. Mit Pfeil und Bogen stellt sie sich der Ungerechtigkeit entgegen – und erkennt, dass wahre Stärke in uns allen steckt, wenn wir nur den Mut haben, über uns hinauszuwachsen.



Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Begonnen: 21.07.2026
Beendet: 26.07.2026
Gebraucht: 6 Tage

Kurz gebellt


Nach meiner zweifachen Odyssee-Lektüre war mir nach etwas Leichtem und Unterhaltsamem für zwischendurch. Beim Stöbern stieß ich auf dieses Kinderbuch – und bei einer Robin-Hood-Adaption bin ich natürlich direkt am Start.

Die knapp 290 Seiten verteilen sich auf 32 Kapitel. Diese angenehme Kürze sorgt für einen tollen Lesefluss. Die liebevollen Illustrationen von Elisa Paganelli lassen die Szenen zudem direkt vor dem inneren Auge lebendig werden. Die Schrift ist kinderbuchtypisch groß gedruckt – was nach den dicht gesetzten Versen der Odyssee eine wahre Wohltat für die Augen war.

Im Mittelpunkt steht die fast 11-jährige Charlie. Sie ist neu an der Schule, hat noch keinen Anschluss gefunden und wird zu allem Überfluss von den Zwillingen (ohne Namen) sowie Mitschülerin Aruna gemobbt. Die Beklemmung ist förmlich greifbar: Charlie macht sich in ihrer Gegenwart regelrecht klein, in der Hoffnung, einfach übersehen zu werden. Umso schöner ist ihre Entwicklung, nachdem sie durch das magische Portal schlüpft. Anfangs noch überfordert, erwacht nach und nach ihr Mut. Es tut richtig gut mitzuerleben, wie sie über sich hinauswächst, es mit stärkeren Gegnern aufnimmt und dabei erfrischend offen bleibt, ihre Meinung über andere zu revidieren.

Nathan, ebenfalls ein Mobbingopfer, ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Begeisterung für Pilze wirkt ansteckend. Da sehe ich förmlich das Funkeln in seinen Augen, wenn er in sein Lieblingsthema eintaucht. Ich hätte ihm stundenlang zuhören können, weil es ein herrlich unverbrauchtes Hobby für einen Buchcharakter ist. Zudem verleiht ihm seine leicht tollpatschige Art unheimlich viel Charme.

Auch Aruna zeigt Tiefe: Schnell wird klar, dass sie eher als Mitläuferin agiert, um nicht selbst ins Visier der schikanierenden Zwillinge zu geraten. Wie diese drei Kinder nach und nach Vorurteile abbauen, Vertrauen fassen und echte Freunde werden, finde ich wunderschön erzählt. Komplettiert wird die Gruppe durch Widsith: In der realen Welt ein gewöhnlicher Rabe, verwandelt er sich hinter dem Portal in einen klugen, sprechenden Begleiter mit feinem Gespür für Gefahren und einer wunderbar sarkastischen Ader.

Einen besonderen Pluspunkt verdient das Nachwort des Autors. Er betont dort ausdrücklich, dass Nathan ein Experte ist und man keinesfalls unbedacht Pilze im Wald sammeln darf. Das hat mich schmerzlich an mein eigenes kleines Pilzabenteuer erinnert: Inspiriert von erfolgreichen Sammlern zog ich voller Vorfreude selbst los. Zur Sicherheit zeigte ich meine Ausbeute meinem Vater, der sich damit auskennt. Das ernüchternde Ergebnis: Jedes einzelne Exemplar war giftig und landete direkt im Müll. Die Enttäuschung war riesig – aber die Lektion gelernt. Man sollte das Thema wirklich nicht unterschätzen!

Ein durchweg gelungenes Kinderbuch! Eine magische, kindgerechte Robin-Hood-Adaption, die zeigt, wie viel Stärke in jedem von uns steckt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, lässt aber genau das richtige Hintertürchen für ein neues Abenteuer offen. Ich wäre bei einer Fortsetzung jedenfalls sofort wieder an Charlies, Nathans und Arunas Seite.



Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Da könnte der Autor doch ein zweites Buch über die Freunde schreiben.
Fazit: Eine herzliche, magische Geschichte über Mut, Freundschaft und zweite Chancen.
Bewertung


Montag, 11. Mai 2026

Ein paar Sätze zu... Die Edda - Die germanischen Sagen





Die Texte der Edda sind die Vorlage fast aller überlieferten germanischen Göttersagen. Durch sie wissen wir erst von Odin und Thor, Loki und Baldur, Asgard und Hel, und von Ragnarök, der Götterdämmerung. Diese Ausgabe enthält neben dem Originaltext der Simrockschen Übersetzung auch Marginalspalten, in denen zahlreiche Begriffe, Metaphern und Namen erklärt und Hintergründe beleuchtet werden.






 
Mit der germanischen Götterwelt kenne ich mich praktisch gar nicht aus. Ich hatte einmal einen Film darüber begonnen, ihn aber erst einmal abgebrochen, weil ich gemerkt habe, dass ich mich in dieser Welt nicht zurechtfinde. Deshalb habe ich mir vorgenommen, zunächst die Göttersagen zu lesen.
Das Buch hat ein ungewöhnliches, fast quadratisches Format. Durchnummeriert sind zwar 160 Seiten, allerdings gibt es zusätzlich einige rein bebilderte Seiten, die nicht mitgezählt wurden. Insgesamt umfasst diese Ausgabe also mehr als 160 Seiten.
Inhaltlich ist das Buch in die Prosa-Edda und die Lieder-Edda aufgeteilt. Den Text fand ich nicht immer einfach und flüssig zu lesen, da mir viele Götternamen und Begriffe aus dieser Welt nicht geläufig waren. Die Schreibweise erinnerte mich teilweise an Bibeltexte aus dem Religionsunterricht in der Schule.
Besonders gut gefallen hat mir, dass an den Seitenrändern Erklärungen zu manchen Namen und Begriffen stehen. Das war für mich sehr praktisch und hilfreich.
Auch die bebilderten Seiten fand ich besonders interessant. Gezeigt werden unter anderem Cover alter Edda-Ausgaben, Gemälde rund um die germanische Götterwelt sowie Fotografien echter jahrhundertealter Hinterlassenschaften, etwa von Runensteinen. Gerade für die archäologischen Aspekte bin ich sehr offen, weshalb ich mich mit diesem Thema sicher noch weiter beschäftigen werde.
Die germanischen Sagen selbst fand ich spannend, weil ich dabei viel Neues erfahren habe. Interessant war vor allem, wie die Menschen damals versuchten, sich Naturereignisse wie Erdbeben zu erklären.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich denke, dass mir der Film jetzt deutlich leichter fallen wird.



Mittwoch, 29. April 2026

Ein paar Sätze zu... The wild robot escapes



Roz is no ordinary robot. After being washed up on the shore of a remote and wild island, she learned to adapt and make it her home, befriend its animal inhabitants and even adopt a small orphaned gosling, Brightbill. But a new life is now beginning for Roz - she has been taken away, far away from her island, back to civilisation. Where she must pretend that she is a robot like any other - there to follow orders and to carry out tasks on the farm where she now works. She knows she must never let anyone find out who she really is. And more than anything, she must find a way to escape, back to the island and her beloved Brightbill - a journey that will be fraught with danger and drama, and some very unexpected surprises ...


Ich habe den ersten Band auf Deutsch gelesen, aber weil die Fortsetzungen (bisher) nicht übersetzt wurden, habe ich zu Teil 2, The Wild Robot Escapes von Peter Brown, auf Englisch gegriffen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Das Buch umfasst etwa 280 Seiten, ist aber dank der großen Schrift und der vielen Illustrationen, die wieder vom Autor selbst stammen, flott durchgelesen. Obwohl ich sonst kaum englische Bücher lese, hatte ich hier keinerlei Probleme: Die Sprache ist einfach gehalten mit kurzen Sätzen, und das eine oder andere unbekannte Wort konnte ich aus dem Kontext erschließen.
Besonders gespannt war ich darauf, ob und wie Roz ihre Flucht meistern wird. Gleichzeitig fand ich die Situation auf der Farm sehr interessant: Mr. Shareef und seine Kinder sind sympathisch und brauchen wirklich Hilfe, nachdem die Mutter gestorben ist. Da war ich sehr gespannt, ob das für Roz eine Zwickmühle bedeutet, vor allem, weil sie sich mit den Kindern so gut versteht. Aber auch das Wiedersehen mit Brightbill war ein Moment, auf den ich hingefiebert habe. 
Insgesamt hat mir diese Fortsetzung sehr gut gefallen. 
Eine schöne, herzergreifende Geschichte über den wilden Roboter.

Montag, 20. April 2026

Ein paar Sätze zu... Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

 

 

 


»Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast ... «, behauptet der Verfasser eines anonymen Briefs und versetzt damit Julie, Ray, Helen und Barry in Angst und Schrecken. Eigentlich war es »nur« ein Unfall – doch an jenem Juliabend vor einem Jahr beschlossen die vier Freunde, das tödliche Ereignis für immer als ihr Geheimnis zu bewahren. Aber irgendjemand kennt die Wahrheit – und will Rache! Und damit beginnt ein albtraumhafter Wettlauf auf Leben und Tod ...


Dieses Buch habe ich eher zufällig entdeckt – als günstigen Gebrauchtkauf, um Versandkosten zu sparen. Der erste Eindruck war dann leider etwas holprig, da einige Seiten am Anfang fehlten. Zum Glück beginnt die Geschichte direkt mit Kapitel 1, sodass mir kein entscheidender Einstieg verloren ging.
Die Handlung entfaltet sich ruhig und lebt vor allem von Andeutungen: Was vor einem Jahr passiert ist, bleibt zunächst im Dunkeln. Die vier Jugendlichen wirken verändert, doch wir lernen sie nur in diesem „Danach“-Zustand kennen, was eine gewisse Distanz schafft. Erzählt wird ohnehin aus einer neutralen Perspektive, die uns nie ganz nah an die Figuren heranlässt.
Spannend fand ich, eigene Theorien zu entwickeln, wer hinter den Drohungen steckt. Auch wenn ich früh einen Verdacht hatte, blieb die Geschichte für mich interessant, weil ich wissen wollte, ob ich richtig liege. Anders als die Verfilmung, die ich nicht gesehen habe, setzt das Buch nicht auf Horror, sondern auf unterschwellige Bedrohung.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen, was gut zum Jugend-Thriller-Genre passt. Weniger gefallen hat mir allerdings, wie stark das Aussehen der Figuren bewertet wird. Manche Beschreibungen wirken abwertend und klischeehaft, und oft werden Eigenschaften einfach behauptet, statt sie durch Handlungen zu zeigen. Gerade das hat für mich das Leseerlebnis etwas getrübt.


Mittwoch, 8. April 2026

Kurz gebellt zu: Der wilde Roboter

 



   Allgemeine Infos:

OriginaltitelThe Wild Robot
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Peter Brown
Übersetzt von: Uwe-Michael Gutzschhahn
Verlag: Penguin Junior
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Der wilde Roboter
Teil: 1
Genre: Kinderbuch
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 282
Preis15,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-328-30403-6




Klappentext:
Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.




Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 07.04.2026
Beendet: 07.04.2026
Gebraucht: 1 Tag

Kurz gebellt


Den gleichnamigen Film habe ich beim Stöbern zufällig entdeckt und spontan mitbestellt, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen. Ich habe ihn dann ohne Erwartung begonnen, und er hat mich direkt emotional gepackt.
Dadurch wurde ich auch neugierig auf die Buchvorlage, die ich als Schnäppchen gebraucht ergattern konnte.

Es ist der 1. Teil der Reihe. Die Fortsetzungen sind (bisher) nicht auf Deutsch erschienen. Es ist ein Kinderbuch. Das merkt man direkt durch die sehr große Schrift und die vielen Illustrationen, die vom Autor selbst stammen.
Dass die Geschichte 80 Kapitel auf 283 Seiten hat, zeigt bereits, dass die einzelnen Kapitel nicht sehr lang sind – und genau so ist es auch. Teilweise sind sie sogar nur eine halbe Seite lang.
Die Sätze sind einfach und kurz gehalten. So liest sich das Buch sehr flott und flüssig.

Die Geschichte an sich ist wirklich schön, aber ich muss sagen, dass mir der Film doch besser gefallen hat, auch wenn er zum Teil stark von der Buchvorlage abweicht. Im Film ist Roz noch herzlicher. Sie tut mir leid, als sie versucht, den Tieren zu helfen, und es dadurch nur noch schlimmer macht, etwa als sie die Stämme vom Biberdamm entfernt.
Im Buch bleibt sie eher kühl, was natürlich wiederum dazu passt, dass sie ein Roboter ist und daher keine Gefühle hat.
Das Buch geht offener mit dem Thema Tod um. So lesen wir schwarz auf weiß, dass Roz die Gänseeltern und vier Küken in den Eiern getötet hat, als sie auf sie gefallen ist, und der Fuchs sagt, dass er etwas Besseres als das Küken zu fressen hat. Es ist klar, dass er die toten Gänseeltern verschlingen wird. Im Film wird nur angedeutet, dass Roz für den Tod verantwortlich ist. Es ist aber nichts von den toten Gänsen zu sehen.
Außerdem wird beschrieben, dass viele Tiere den Winter nicht überlebt haben und der Frühling ihre Leichen freigibt, die dann zu Erde werden würden. Ich bin mir nicht sicher, ob das für jüngere Kinder nicht zu erschreckend sein könnte.
Geschrieben ist das Buch im Präteritum aus der Sicht eines neutralen Erzählers, wobei dieser aber auch öfter mal die Leser direkt anspricht und ihnen z. B. das mit den erfrorenen Tieren erklärt. Das finde ich einen guten Ansatz.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die Idee mit einem Roboter, der eigentlich keine Gefühle hat und sich dann um ein kleines Gänseküken kümmert, gefällt mir sehr gut. Die Beziehung der beiden ist schön dargestellt, bleibt aber etwas distanziert, was – wie bereits gesagt – zu Roz passt und dadurch realistischer wirkt als im Film.
Mir gefiel dieses viel herzlichere Verhältnis der beiden im Film trotzdem besser. Da hatte ich am Ende auch Tränen in den Augen, ohne jetzt spoilern zu wollen, was genau passiert.
Gespannt wäre ich trotzdem auf die Fortsetzung. Ich überlege, ob ich sie auf Englisch lesen soll. Mich würde schon interessieren, ob Roz die Flucht gelingt und wie das Wiedersehen mit Leuchtschnabel und den anderen Tieren der Insel sein könnte.

Zitate, die im Kopf geblieben sind

///

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich wäre ja schon neugierig, wie es weitergeht...
Fazit: Eine schöne, ruhige Geschichte über eine ungewöhnliche Mutter-Kind-Beziehung, Freundschaften und Zusammenhalt – auch wenn mich die Buchversion emotional nicht ganz so erreicht hat wie der Film.
Bewertung


Mittwoch, 4. Februar 2026

Ein paar Sätze zu... Solange du mich siehst

 


Wer sich erinnert, ist niemals allein: zwei kurze, magische Geschichten der jungen irischen Bestsellerautorin über Erinnerung, Liebe und Betrug. Voller Hoffnung und Wunder, aber auch voller unheimlicher Rätsel. Cecelia Ahern hat sie zwischen ihren großen Romanen geschrieben, in ihrem Auszeit-Jahr nach der Geburt ihrer Tochter.

›Das Lächeln der Erinnerung‹: Ein Mann, der eine unglaubliche Maschine erfunden hat – mit der er die Erinnerungen der Menschen verändern kann. Doch was ist mit seinen eigenen Erinnerungen?

›Das Mädchen im Spiegel‹: Eine junge Frau, die vor dem schönsten Tag ihres Lebens steht – und hinter den verhängten Spiegeln im Haus ihrer Großmutter eine unheimliche Entdeckung macht …


Auf 123 Seiten gibt es zwei Kurzgeschichten: Im Lächeln der Erinnerung und Das Mädchen im Spiegel.
Gerade die zweite Geschichte enthält einen großen Anteil Mystery und ist auch düsterer als die erste, die eher melancholische Stimmung verbreitet.
Da es so wenige Seiten sind und die Schrift nicht gerade winzig ist, lässt sich das Buch flott durchlesen, wozu auch der einfache Schreibstil beiträgt.
Eine richtige Verbindung zum Protagonisten konnte ich bei der ersten Geschichte nicht aufbauen. Er wirkte sehr distanziert. Die Geschichte hat mir auch nicht so gut gefallen und ist mir nicht im Gedächtnis geblieben.
Die zweite Geschichte fand ich dagegen kreativ und interessant und habe mit der Protagonistin mitgefühlt.
Insgesamt finde ich das Buch nett für zwischendurch.



Montag, 8. Dezember 2025

Kurz gebellt zu: Hexen hexen

 

   Allgemeine Infos:
OriginaltitelThe Witches
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Roald Dahl
Übersetzt von: Amelie Glienke
Verlag: Rowohlt
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil:: ///
Genre: Kinder, Fantasy
Erscheinungsjahr: 1986
Seiten: 200
Preis7,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-499.20587-3








Klappentext:
Im Märchen haben Hexen immer alberne schwarze Hüte auf, tragen schwarze Umhänge und reiten auf dem Besen. Diese Geschichte ist jedoch kein Märchen. Sie handelt von echten Hexen ... echte Hexen tragen ganz normale Kleider und sehen auch wie ganz normale Frauen aus. Sie wohnen in normalen Häusern, und sie haben ganz normale Berufe. Deshalb ist es so schwer, sie zu erwischen.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2025
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Gebraucht: 2 Tage

Kurz gebellt

Ich kenne zwei Verfilmungen davon. Auf einem Schul-Adventsmarkt habe ich die Buchvorlage entdeckt und direkt mitgenommen.
Das Buch ist in 22 betitelte Kapitel aufgeteilt. Immer wieder gibt es Zeichnungen mittendrin, sodass das Buch an sich deutlich weniger als 200 Seiten hätte.
Die Schriftgröße finde ich in Ordnung. Sie ist weder zu groß noch zu klein.
Bei den Beschreibungen, was die Hexen mit den Kindern gemacht haben, habe ich manchmal gedacht, ob das so geeignet für Kinder ist. Da ist so manche Grausamkeit passiert.
Geschrieben ist die Handlung in der Ich-Form aus der Sicht eines Jungen geschrieben. Seinen Namen erfahren wir nicht. Trotz der Ich-Form konnte ich mich nicht so gut in diesen Jungen hineinversetzen. Er bleibt irgendwie unnahbar, und ich konnte nicht richtig mit ihm mitfiebern.
Der Schreibstil ist einfach, und das Buch lässt sich flüssig lesen. Richtig packen konnte mich die Geschichte aber nicht. Ich fand es ganz in Ordnung, und es ist nett für zwischendurch. Die erste Verfilmung gefällt mir aber doch besser.

Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: ...
Fazit: Für ein Kinderbuch recht brutale Beschreibungen.
Bewertung


Mittwoch, 22. Januar 2025

Ein paar Sätze zu... Mörderische Kunst

 

 





In den Schatten der idyllischen Nordseeinsel Sylt hüllen sich düstere Geheimnisse: Drei Frauen, verbunden im Leben und im Tod, werden ermordet aufgefunden. Kommissarin Svea Heinrich und Kommissar Elias Becker folgen Spuren, die sie in die tiefsten Abgründe der Sylter Kunstszene führen. Zwischen dunklen Machenschaften und geheimnisvollen Symbolen liegt das Schicksal der Opfer. Svea und Elias tauchen in ein Netz aus Lügen und Leidenschaften ein, das die Kunst in ihrem dunkelsten Licht zeigt.


Ich habe diesen 3. Teil direkt im Anschluss an den Vorgängerband gelesen.
Elias soll demnächst wieder seinen Dienst aufnehmen. Allerdings gibt es vorher noch eine Hürde zu überwinden.
Er und Svea haben Sylt noch nicht einmal verlassen, als bereits der nächste Mord gemeldet wird. Und es soll nicht der einzige Todesfall in diesem Teil sein.
Die beiden ermitteln in der Kunstszene von Sylt, um den Mörder zu finden.
Dieses Mal war ich sogar mal auf der richtigen Fährte und fand es lustig, dass die Polizei an diese Möglichkeit gar nicht gedacht hat.
Neben den Ermittlungen begleiten wir Svea und Elias erneut privat. Elias hat es nicht einfach mit seiner Mutter, die ich einfach nur egoistisch finde. Sie beschimpft ihn, wenn es einmal nicht nach ihrem Kopf geht und er nicht sofort springt, wenn sie mit dem Finger schnipst.
Svea dagegen versucht immer noch, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, wobei beides in diesem Band nicht immer klar von ihr getrennt wird.
Das Buch liest sich flüssig und zügig. Der Fall ist spannend, auch wenn mich die Auflösung dieses Mal nicht überrascht hat.
Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen.

Montag, 13. Januar 2025

Ein paar Sätze zu... Todesangst

 



Als eine junge Frau tot am Leuchtturm List-Ost aufgefunden wird, glauben die Kommissare Svea Heinrich und Elias Becker zunächst an eine Überdosis, da die Tote drogenabhängig war. Doch schon bald wird aus einem einfachen Fall ein undurchsichtiges Rätsel, denn der Körper der Frau weist mysteriöse Male auf, für die es keine Erklärung gibt. Mit jedem Schritt dringen die beiden Ermittler tiefer in ein Labyrinth aus persönlichen Abgründen vor. Sie riskieren alles, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und entdecken schließlich ein düsteres Geheimnis.


Die Handlung von Teil 2 beginnt kurz nach dem Ende des Reihenauftakts. Ein weiterer Todesfall bringt Svea und Elias erneut auf die Insel Sylt.
Es scheint zwar auf den ersten Blick so auszusehen, dass die Frau an einer Überdosis gestorben ist, aber das Ermittler-Duo hat auch seine Zweifel.
Wir begleiten die beiden bei ihren Befragungen, bekommen aber auch private Dinge von ihnen mit. 
Svea muss nach wie vor auf die Unterstützung ihrer Mutter hoffen, die ja nicht davon begeistert ist, so oft auf ihre Enkelin aufzupassen. Elias wird von seiner Mutter mal wieder um Geld gebeten.
Der Fall ist interessant und die Auflösung für mich am Ende überraschend, weil ich einen ganz anderen Verdacht hatte.
Das Buch liest sich dank des einfachen Schreibstils flüssig.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen.


Freitag, 8. November 2024

Kurz gebellt zu: Ich bin dann mal Prinzessin

  Allgemeine Infos:




OriginaltitelFrom the Notebooks of a middle school princess
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Meg Cabot
Übersetzt von: Ilse Rothfuss
Verlag: dtv junior
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Prinzessin Olivia/ ich bin dann mal Prinzessin
Teil: 1
Genre: Kinderbuch
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten: 172
Preis11,95 € (Hardcover
ISBN978-3-423-76198-7








Klappentext:
Olivia Grace Clarisse Mignonette Harrison sieht sich selbst als ein komplett durchschnittliches 12-jähriges Schulmädchen. Das Einzige, was an ihr besonders ist, sind ihr langer Name und die Tatsache, dass sie eine Halbwaise ist, die bei Onkel und Tante aufwächst und ihren Vater noch nie getroffen hat. An einem komplett durchschnittlichen Tag, an dem alles schiefgeht für Olivia, passiert auf einmal etwas Unglaubliches: Eine Limousine fährt vor der Schule vor und Prinzessin Mia Thermopolis von Genovia lädt Olivia ein, nach New York zu kommen, um ihren Vater kennenzulernen und dort mit ihnen zu leben. Denn in Wahrheit ist Olivia die Halbschwester von Prinzessin Mia und königlicher Herkunft. Nun rückt sie in das Rampenlicht der Öffentlichkeit und hält ihre aufregenden Erlebnisse in einem Tagebuch für ihre Freundinnen fest. Olivia Grace Clarisse Mignonette Harrison sieht sich selbst als ein komplett durchschnittliches 12-jähriges Schulmädchen. Das Einzige, was an ihr besonders ist, sind ihr langer Name und die Tatsache, dass sie eine Halbwaise ist, die bei Onkel und Tante aufwächst und ihren Vater noch nie getroffen hat. An einem komplett durchschnittlichen Tag, an dem alles schiefgeht für Olivia, passiert auf einmal etwas Unglaubliches: Eine Limousine fährt vor der Schule vor und Prinzessin Mia Thermopolis von Genovia lädt Olivia ein, nach New York zu kommen, um ihren Vater kennenzulernen und dort mit ihnen zu leben. Denn in Wahrheit ist Olivia die Halbschwester von Prinzessin Mia und königlicher Herkunft. Nun rückt sie in das Rampenlicht der Öffentlichkeit und hält ihre aufregenden Erlebnisse in einem Tagebuch für ihre Freundinnen fest.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2024
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Gebraucht: 3 Tage

Kurz gebellt

Bei den vielen Schulungen im Moment habe ich einfach mal ein lockeres Kinderbuch gebraucht. Dieser Reihenauftakt ist ein Spin-Off zur Plötzlich Prinzessin-Reihe, von der ich 6 Bände gelesen habe.
Diese Reihe handelt von Mias Halbschwester Olivia, die bei der Schwester ihrer verstorbenen Mutter aufwächst und eines Tages erfährt, dass sie eine Prinzessin ist.
Das Buch ist in der Ich-Form aus Olivias Sicht geschrieben. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich leicht lesen. Ich finde ihn authentisch für eine zwölfjährige Protagonistin.
Olivia ist ein sympathisches Mädchen. Sie lebt unter einfachen Verhältnissen. Während ihre Cousine und ihr Cousin alles Mögliche bekommen und in den Urlaub reisen, bleibt ihr das verwehrt. Trotzdem beschwert sie sich nicht.
Ihre Mitschülerin Annabelle dagegen ist unmöglich. Sie schikaniert Olivia und droht nicht nur mit Gewalt, sondern wird tatsächlich auch handgreiflich.
Olivia kannte ihren Vater bislang nur über Briefe. Nun lernt sie ihn auch im realen Leben kennen und erfährt, was er wirklich ist.
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Ich fand es auch schön, alte Bekannte wie Mia und ihre Großmutter wieder zu treffen. 
Die Illustrationen von der Autorin selbst gefallen mir auch gut. Sie passen gut zur Geschichte.
Dass aus Genovia Genovien wurde, finde ich nicht so tragisch.
Seltsam fand ich nur, dass Olivias und Mias Vater als König betitelt wird. In der Plötzlich Prinzessin-Reihe war Genovia/Genovien ein Fürstentum und er eben der Fürst davon. Auch im Stammbaum, der vorne und hinten im Buch abgebildet ist, heißt es Fürst. Von daher war ich doch verwirrt, dass es plötzlich ein Königreich sein soll. Wurde sich da am Film orientiert?
Ansonsten finde ich es aber eine lockere Geschichte für zwischendurch.




~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///


~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Königreich Genovien?
Fazit: Ein nettes, lockeres Buch für zwischendurch.
Bewertung



Mittwoch, 9. Oktober 2024

Kurz gebellt zu: Sturmnacht

   Allgemeine Infos:


OriginaltitelSturmnacht
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Rainer Wekwerth
Übersetzt von: ///
Verlag: /// (Selfpublishing)
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Tatort Sylt
Teil: 1
Genre: Krimi
Erscheinungsjahr: 2023
Seiten: 208
Preis9,90 € (Taschenbuch)
ISBN9798854166386








Klappentext:
Svea Heinrich von der Mordkommission Flensburg wird ein neuer Kollege zugeteilt. Elias Becker ist ein Savant, ein Inselbegabter. Er ist hochintelligent, hat eine nahezu perfekte Beobachtungsgabe, kommt aber im Alltag nur schwer zurecht.
Bereits an seinem ersten Arbeitstag wird auf Sylt ein ertrunkener Mann in der Wanderdüne gefunden. Doch das Meer ist über fünfhundert Meter entfernt. In der Hand des Toten eine Botschaft, die deutlich macht, dass es weitere Opfer geben wird.

Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt.


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2024
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Gebraucht: 2 Tage

Kurz gebellt

Eigentlich lese ich lieber Thriller, aber ab und zu greife ich auch mal zu einem Krimi.
Svea Heinrich arbeitet bei der Mordkommission Flensburg. Sie ist alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Da sie wegen ihrer Arbeit viel unterwegs ist, kümmert sich Sveas Mutter oft um ihre Enkelin, lässt Svea aber ständig spüren, was sie davon hält. 
Elias Becker, der neue Kollege, hat die Inselbegabung. Er ist perfekt im Beobachten und Kombinieren und zieht die richtigen Schlüsse, hat aber seine Schwierigkeiten im Alltag.
Zunächst ist Svea nicht begeistert, dass ihr ein neuer Kollege zugeteilt wurde, aber sie weiß Elias schon bald zu schätzen.
Die beiden Protagonisten sind interessante Charaktere mit Ecken und Kanten. Besonders Elias mochte ich direkt.
Der Fall scheint erstmal seltsam zu sein. Der Mann ist ertrunken, aber er liegt hunderte Meter vom Meer entfernt. Angespült worden kann er also nicht sein. Warum macht sich der Täter die Mühe, den Mann zu ertränken und dann so weit noch fortzuschleppen? 
Das Buch liest sich flott, auch wegen den 41 kurzen Kapiteln. Die Handlung ist spannend, und ich wollte wissen, wer der Mörder und was sein Motiv ist.
Die Auflösung ist schlüssig und lässt keine Fragen offen. Dafür machen aber die letzten Sätze über Elias neugierig auf die Fortsetzung.
Ich möchte die Reihe weiterlesen.



~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
"Manchmal sind wir wie Asteroiden im All.. Wir ziehen unsere Bahnen, bis wir mit einem anderen kollidieren und aus der Bahn geworfen werden." (S. 206)



~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Jetzt bin ich aber neugierig...
Fazit: Ein kurzweiliger Krimi mit interessanten Charakteren.
Bewertung




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