Montag, 5. März 2018

Gebell zu: In der Stunde deines Todes


Allgemeine Infos





OriginaltitelI´ve Got You Under My Skin
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Mary Higgins Clark
Verlag: Heyne
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Laurie Moran
Teil: 1
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 416
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) /8,99 € (Ebook)
ISBN: 978-3-453-41914-8




Klappentext:

Vor den Augen ihres kleinen Sohnes wird Lauries Ehemann ermordet. Seitdem lebt sie in ständiger Angst. Immerhin lockt beruflich ein großer neuer Auftrag: Laurie soll eine TV-Serie über ungelöste Verbrechen produzieren. Sie taucht tief in einen spektakulären Mordfall aus der Vergangenheit ein. Doch auch im Hier und Jetzt droht ihr und ihrem Sohn mörderische Gefahr.

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2016
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 25.02.2018
Beendet am: 03.03.2018
Gebraucht: 7 Tage

Lob und Tadel
Titel: Man könnte den Titel auf den Tod von Lauries Mann beziehen. Doch noch besser passt er zu dem Mordfall vor zwanzig Jahren. Was hat sich in der letzten Stunde vor dem Tod von Mrs Powell ereignet?
Cover: Das Cover zeigt blutige Dornen. Der Name der Autorin ist großgeschrieben und sticht mit intensivem Rot ins Auge. Dagegen ist der Titel eher klein. Die Dornen passen nicht so recht zur Geschichte, aber ich habe schon „schlechtere“ Cover für Thriller gesehen.
Einstieg: Das Buch beginnt mit dem Mord von Lauries Mann auf dem Spielplatz vor den Augen des kleinen Sohnes Timmy. Der Mörder droht dem Jungen, dass er erst dessen Mutter und anschließend Timmy töten will. Das sorgt sofort für Spannung. Wer ist der Täter und was ist sein Motiv?
Idee und Umsetzung: Die Idee mit der TV-Sendung über ungelöste Mordfälle finde ich interessant. Auch die Umsetzung ist gelungen. Man lernt die Verdächtigen kennen, und rätselt mit. Und dann steht da immer noch die Frage im Raum, wer Lauries Mann damals erschossen hat. Diese zwei Fälle werden geschickt miteinander verflochten.
Schreibstil und Stilmittel: Die Geschichte wird von einem neutralen Erzähler erzählt. Man erfährt so viel von sämtlichen Charakteren, auch ihre Gedanken. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen.
Gestaltung: Ganze 97 Kapitel hat dieses Buch, doch die einzelnen Kapitel sind recht kurz. Betitelt sind sie nicht.
Charaktere:
Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen.
Laurie hat vor ein paar Jahren ihren Mann Gergg verloren, der von einem unbekannten Täter erschossen worden war. Nun versucht sie, ihren Sohn allein zu versorgen. Sie hat Angst, ihre Arbeit zu verlieren. Deshalb muss ihre neueste Sendung über ungelöste Mordfälle erfolgreich sein.
Leo ist Lauries Vater, ein ehemaliger Polizist. Nach Greggs Tod kündigt Leo seine Stelle als Polizist, um sich ganz um seinen Enkel zu kümmern. Er ist ein liebevoller Vater und Opa, der für seine Familie alles tun würde.
Der Mann mit den blauen Augen: So wird der Mörder von Lauries Mann genannt, denn seine Augenfarbe ist alles, an den sich Timmy und eine Zeugin erinnern können. Er ist ein eiskalter Mörder und schleicht sich unter neuer Identität in Lauries Nähe.
Die Verdächtigen haben allesamt andere Beweggründe, weswegen sie als Täter(in) in Frage kommen würden.
Handlung: Die Handlung ist strukturiert. Nach und nach lernt man Laurie und die Verdächtigen für den Mordfall vor zwanzig Jahren kennen. Außerdem erfährt man, dass der Mörder von Gregg in der Nähe ist. Unter neuem Namen schleicht er um Laurie herum, die keine Ahnung hat, wer er ist. Für den Mörder sind es ein besonderer Kitzel und eine Genugtuung, seinen ausgesuchten Opfern in der Nähe zu sein. Er schmiedet einen Plan, auch Laurie und Timmy zu töten.
Außerdem versucht die Polizei, den ungelösten, zwanzig Jahre zurückliegenden Mord an Betsy Powell aufzuklären. Da man die Gedanken der Verdächtigen und anderen lesen kann, kann man seine eigenen Thesen aufstellen, wer es gewesen war.
Spannung und Lesespaß: Von Mary Higgins Clark hat mir bisher jedes Buch gefallen. Auch dieser Reihenauftakt hat mich überzeugt. Was den alten Mord betrifft, hatte ich schon bald einen Verdacht, der sich bestätigt hat. So etwas finde ich grundsätzlich positiv. (Obwohl ich es auch nicht schlimm finde, wenn mich die Autorin/der Autor hinters Licht geführt hat.)
Dagegen hat mich die Frage nach dem Motiv an Greggs Tod nicht losgelassen.
Insgesamt war es also ein Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Am liebsten würde ich jetzt gleich Teil 2 lesen.
Fazit: Ein spannender Thriller um zwei ungelöste Mordfälle.
Bewertung


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