Donnerstag, 1. August 2019

Tawny spielt: Pandemic





Allgemeine Infos

Spieltitel: Pandemic

Autor/in: Matt Leacock
Illustration/Design:  Chris Quilliams
EAN: 4015566025936
Verlag: Z-Man
Kategorie: Brettspiel
Spielart: Kooperativ
Spielmechanismus: APAS
Thema: Seuchen bekämpfen
Einstufung: Kenner
Alter: ab 12 Jahren
Spieler: 2- 4 
Dauer: 45 Minuten











Beschreibung:

Ebola, HIV oder Marburg-Virus, inzwischen wird unsere Welt von unendlich vielen diversifizierten Viren bedroht. Bei rasender Verbreitung dieser Erreger, kommt es schnell zu Epidemien und final zu einer weltbedrohenden PANDEMIE. Doch die Spieler haben die Chance, die Welt zu retten! 
Im kooperativen Spiel PANDEMIE sind die Spieler als hoch qualifizierte Angehörige eines Seuchenbekämpfungsteams tätig. Sie reisen um die ganze Welt und arbeiten zusammen, um die Infektionsgefahren einzudämmen und zugleich die Grundlagen für die Erforschung der Gegenmittel zu legen. Als Arzt, Forscherin oder Logistiker setzen die Spieler ihre jeweiligen Stärken ein, um die Seuchen zu besiegen, bevor diese die Welt in die Knie zwingen können.

Ziel des Spiels:

Rechtzeitig Heilmittel für die 4 Seuchen finden.


Unsere Spielgruppe:

1. 1 Partie zu zweit mit meiner Schwester Nessie (spielt ungern, wenn, dann Spiele, die schnell erklärt sind und nicht zu lange dauern)
2. 4 Partien zu zweit mit Luisa, einer wirklich guten Freundin (Medizinstudentin, spielt gerne mal, leider im Moment wegen ihres Studiums kaum Zeit, ansonsten alle möglichen Arten von Spielen, egal ob einfach oder komplex) 2 Spieleabende
3. 2 Partien zu zweit mit Fabian, meinem Mann (spielt überhaupt nicht gerne, höchstens mir zuliebe, wenn, dann höchstens Spiele, die max. 1 Stunde dauern) 1 Spieleabend
4. 6 Partien zu dritt mit Andrej, meinem besten Freund (spielt gerne, am liebsten Brettspiel-Adaptionen von Büchern) und Lukas, einem Kumpel von Andrej (spielt gerne, bevorzugt Kenner- und Expertenspiele, hasst Kartenspiele) 4 Spieleabende

So spielen wir dieses Spiel:

In den Partien mit Nessie, Luisa und Fabian kamen 4 und in den Partien mit Andrej und Lukas zuerst 5 und später 6 Epidemiekarten zum Einsatz.
Die Seuchenwürfel und die Forschungszentren werden bereitgelegt. 1 Forschungszentrum wird sofort auf Atlanta gelegt. Der Ausbruchsmarker wird auf das Feld 0 der Ausbruchsleiste gelegt. Der Infektionsmarker wird auf das Feld ganz links der Infektionsleiste gelegt. Die Rollenkarten werden gemischt und jeweils eine an jeden Spieler verteilt.
Die Spielerkarten werden gut gemischt. Jeder erhält je nach Spieleranzahl 2, 3 oder 4 Karten. Die restlichen werden in gleichgroße Stapel entsprechend der Anzahl der eingesetzten Epidemiekarten aufgeteilt. In jeden dieser Stapel wird nun eine Epidemiekarte gesteckt. Die Stapel werden aufeinander auf das entsprechende Feld auf dem Spielplan gelegt.
Die Infektionskarten werden gemischt und 9 davon gezogen. Auf die ersten drei Städte werden 3, auf die nächsten drei 2 und auf die letzten drei jeweils 1 Seuchenwürfel der entsprechenden Farbe gelegt.
Wer an der Reihe ist, hat 4 Aktionen pro Runde zur Verfügung, die man in beliebiger Kombination und Häufigkeit nutzen darf.
1: Bewegungen (Autofahrt/Schifffahrt, Direktflug, Charterflug, Sonderflug)
2: Forschungszentrum eröffnen
3: Krankheit behandeln und Seuchenwürfel entfernen
4: Wissen teilen und Spielerkarte weitergeben
5: Heilmittel entdecken
Diese Aktionen werden ausführlich in der Original-Regel beschrieben. Außerdem gibt es für jeden Spieler 1 Übersichtskarte.
Nach den Aktionen werden zwei Spielerkarten gezogen. Zu beachten ist das Handlimit von 7. Ereigniskarten dürfen jederzeit gespielt werden.
Wird eine Epidemiekarte gezogen, wird der Infektionsmarker 1 Feld vorwärts gezogen. Die unterste Infektionskarte wird gezogen. Auf diese Stadt werden 3 Seuchenwürfel der entsprechenden Farbe gelegt.
Für jede weitere Epidemiekarte wird der Vorgang wiederholt.
Egal ob Stadtkarten, Ereigniskarte oder Epidemiekarte gezogen wurde, werden so viele Infektionskarten gezogen, wie die Infektionsleiste vorgibt. Auf jede dieser Städte wird 1 Seuchenwürfel der entsprechenden Farbe gelegt.
Mehr als 3 Seuchenwürfel EINER Farbe dürfen nicht in einer Stadt liegen. Müsste theoretisch 1 Würfel dort hingelegt werden, kommt es zum Ausbruch. Der Ausbruchsmarker wird um ein Feld nach vorne geschoben, und in jede Stadt, die mit der Stadt, in der es den Ausbruch gab, durch eine Linie verbunden ist, wird 1 Seuchenwürfel in der Farbe der ausgebrochenen Seuche gelegt. Evtl. können dadurch Kettenreaktionen entstehen.
Wenn das Heilmittel für eine Seuche entdeckt worden ist und sich keine Würfel dieser Farbe mehr auf dem Spielplan befinden, ist die Seuche ausgerottet und muss bei Infektionen nicht mehr auf die Städte gelegt werden.
Die Spieler gewinnen, wenn sie die 4 Heilmittel entdeckt haben. Die Seuchen müssen nicht ausgerottet sein.

Verpackung und Spielmaterial:

Die Verpackung ist stabil und bietet ausreichend Platz für sämtliches Material. Allerdings sind nur Plastikbeutel beigefügt, in der die Sachen verstaut werden können. Das finde ich etwas unglücklich. Andernfalls würde aber alles durcheinander fliegen. Besonders meine Schwester hat das bemängelt.
Die Spielkarten sind schön griffig. Die Seuchenwürfel sind sehr klein, was ich aber nicht schlimm finde. Wir haben nur abends leicht die blauen und dunkelgrauen Würfel miteinander verwechselt.
Die Spielfiguren sind aus Plastik. Ich finde Holzfiguren ja schöner, aber die Plastikfiguren auch nicht weiter tragisch. Nur die Farbauswahl hat mich etwas gestört. Es gibt drei verschiedene Grüntöne, dazu noch eine braune Figur. Auch diese können gerne mal verwechselt werden.
Die beiden Marker aus Plastik lassen sich einfach über das Spielbrett schieben.
Der faltbare Spielplan hat eine ausreichende Größe.

Anleitung:

Die Anleitung ist ausführlich und verständlich geschrieben. Die Übersichtskarten erklären kurz, aber verständlich, welche Aktionen zur Verfügung stehen. Bebilderte Beispiele runden die Regel ab.

Spielspaß:

Mein allererstes Spiel von Matt Leacock war Die verbotene Insel, die mir damals richtig gut gefallen hat. Es folgte Forbidden Desert, das mich mit dem Wüstenthema begeistern und mir noch besser gefallen hat.
An Pandemie habe ich mich zuerst gar nicht erst herangetraut, aber irgendwann wollte ich es doch versuchen. Der Einstieg ist uns sehr einfach gefallen. Alle Mitspieler bis auf Lukas haben bereits Die verbotene Insel und/oder Forbidden Desert gespielt. Lukas kannte allerdings Pandemie bereits.
In unseren 2er-Partien haben wir immer mit 4 Epidemiekarten gespielt. Bis auf ein Spiel, bei dem wir Pech beim Kartenziehen hatten, haben wir alle Partien gewonnen. Keiner meiner Mitspieler hat sich aber getraut, die Schwierigkeit etwas zu erhöhen.
Spaß hatten bis auf Fabian alle. (Ich habe danach Pandemic: Der Untergang Roms gespielt, was ihm dagegen gut gefallen hat.) Besonders Luisa, die ja Medizin studiert, konnte sich für dieses Thema mit den Seuchen begeistert. Ihr hat es deshalb auch deutlich besser als Forbidden Desert gefallen.
Lukas wollte in unser Dreier-Runde sofort mit 5 Epidemiekarten starten, was wir dann auch gemacht haben. In späteren Partien haben wir dann 6 Epidemiekarten eingesetzt.
Ich muss sagen, dass mir die Partien mit Luisa sowie Andrej und Lukas am meisten Spaß gemacht haben. Wir haben viel miteinander kommuniziert und uns richtig beraten, wie mir am besten vorgehen.

Wiederspielreiz:

Hoch. Es gibt verschiedene Charaktere mit verschiedenen Sonderfähigkeiten. Auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich anpassen. Die zufällige Anordnung der Karten sorgt für Unberechenbarkeit. So stellen wir uns immer wieder gerne dieser abwechslungsreichen Herausforderung.

Fazit:

Ein tolles kooperatives Spiel, das gar nicht so schwierig zu spielen ist, wie ich anfangs vermutet habe.

Bewertung:



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