Freitag, 10. Januar 2020

Kurz gebellt zu: Shooting ins Glück


Allgemeine Infos:




OriginaltitelShooting ins Glück
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Jenna Rick
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Liebe
Erscheinungsjahr: 2016
Seiten: 202
Preis: 0,99 €
ISBN: 9783739634180







Klappentext:
Leas und Christophs Lebenspfade berühren sich.
Ein kleines Moment nur, doch er erschüttert Leas festgefahrenes Dasein als sympathische Dorffotografin. Sie, die wahrscheinlich unscheinbarste Person der Stadt, soll die Bilder für die Plakate des nächsten Kinofilms der BER Filmstudios schießen. Und auch Christoph, der den Sprung vom gefeierten Schauspieler zum Regisseur wagt, steht auf einmal mehr Herausforderungen gegenüber als nur der Inszenierung eines Kostümdramas. Ihr zartes Wesen trifft ihn eiskalt.
Werden sie es schaffen, mehr als nur ihre verborgenen Talente zu entdecken?


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gekauft
Zugangsjahr: 2016
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 29.12.2019
Beendet am: 01.01.2020
Gebraucht: 4 Tage
Kurz gebellt
Ich habe eine nette, leichte Geschichte für zwischendurch erwartet. Mit etwa 200 Seiten ist es ein recht kurzes Buch.
Lea, die Protagonistin, konnte keine Sympathiepunkte bei mir sammeln. Sie fühlt sich von ihrer Mutter unterdrückt, übernimmt aber nichts dagegen. Wie es ihre Mutter will, bleibt sie in der kleinen Stadt. Dabei träumt sie davon, die weite Welt zu sehen. Stolz ist sie aber, dass sie mit 24 Jahren von zuhause ausgezogen ist. Deshalb fühlt sie sich stark und selbständig, beweist aber öfter Mal das Gegenteil.
Auch Christoph, der Schauspieler, bleibt blass. Seine Aussagen zu Lea sind widersprüchlich, und damit finde ich ihn nicht glaubwürdig. Sie ist doch angeblich so toll und kann einfach alles, was sie macht, z. B. fotografieren oder schauspielern. Mal schwärmt er von ihr. „Lea war die erste Frau, die seine Welt auf den Kopf stellte und ihn alles vergessen ließ.“ (Pos. 1082). Dann nennt er sie ein „hoffnungsloser Hinterwäldler“. (Pos. 1152)
Lea soll Szenen zum Film fotografieren. Die Schauspielerin, die die Zofe spielt, wird als komplett talentfrei dargestellt. Lea muss ihr zeigen, wie man richtig spielt. Das fand ich ebenfalls merkwürdig. Gab es denn kein Casting? Warum wurde Leslie überhaupt besetzt?
Dann gibt es noch Groupies, die direkt der Klischeekisten entsprungen sind. „Die beiden „Damen waren künstlich, mit wallender Wasserstoffperoxidmähne.“ (Pos. 798) Sie stalken Christoph und sind ihm bis jetzt in jedes Hotel gefolgt. Die Angestellten aller von ihm besuchen Hotels sollen sie sogar immer in sein Zimmer gelassen haben. Das fand ich doch sehr unglaubwürdig. Lea muss einschreiten und ihm helfen.
Dieses Mal wurden die Frauen nicht ins Zimmer gelassen. Der Concierge versteht nicht, „wie die beiden Damen an ihm hatten vorbeischleichen können.“ (Pos. 899) Ich frage mich, wie sie denn überhaupt ins Zimmer reingekommen sind.
Lea bekommt jedenfalls die Schlüsselkarte von Christoph und betritt den Raum. Im Bett liegen die beiden Frauen und geben „Lea freie Sicht auf vier monströse Silkonbrüste. (Pos. 858) Lea fotografiert sie und droht mit der Polizei. Seitdem wurden die Frauen nie wieder gesehen.
Das Lächerlichste war jedoch, als eine Szene gedreht wird, in der Christoph stirbt. Lea verfällt in Panik. Ihre Gedanken und Aussagen waren naiv und haben mich pausenlos den Kopf schütteln lassen. -> „Er ist gestorben. Christoph kann sterben. Sie hatte es gesehen. Verdammt noch mal, kein Schauspieler kann so gut spielen! Ja! Sie nahm es persönlich. Wie konnte er ihr das nur antun?“ (Pos. 948)
„Du bist vor meinen Augen gestorben. Wie kannst du mir so etwas nur antun?“ (Pos. 980)
„Es war einfach zu viel für mich. Du bist zu gut und das kannst DU mir nicht übel nehmen.“ (Pos. 988)
Ständige Absätze erschweren ein flüssiges Lesen. Sie scheinen willkürlich gewählt, denn zusammenhängende Szenen sind so auseinandergerissen. Das hat mich sehr gestört.
Ich habe mich überhaupt nicht wohl mit dieser Geschichte gefühlt und wollte das Buch frühzeitig abbrechen. Ich habe es dann wegen der geringen Seitenzahl durchgelesen.
Es ist mein erster Flop 2020.
Zitate, die im Kopf geblieben sind:
///
Fazit: Ein unglaubwürdiger Liebesroman mit blassen, unsympathischen Protagonisten.
Bewertung:

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