Dienstag, 2. Februar 2021

Tawny spielt: Morgenland

 


 
Allgemeine Infos
Spieltitel: Morgenland
Autor/in: Richard Bresse
Illustration/Design: Doris Matthäus
Verlag: 999 Games
EAN: 4001504481223
Kategorie: Brettspiel
Spielart: gegeneinander
Spielmechanismus: Bluffen, Bieten
Thema: Orient
Einstufung: Familie
Alter: ab 10 Jahren
Spieler:  3 – 5
Dauer:  60 Minuten
Sprachneutral: Nein (Die Zauberkarten haben Text. Die Spieler können sich aber an den Bildern orientieren.)
 
Anmerkung:
Diese Rezension habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben und dachte, ich hätte sie online gestellt. Das habe ich damals aber scheinbar doch nicht und hole es hiermit nach. Ich habe sie nur etwas überarbeitet, weil ich das Spiel in letzter Zeit mit Fabian und seiner Oma gespielt habe.
 
Beschreibung:
Vreemdeling, luister naar dit waarlijk bijzondere verhaal!
In lang vervlogen tijden wird ´s avonds bij de kampvuren van Arabische karavanen de legende verteld van het Morgenland, waar een machtige Sultan heerste. Zijn prachtige paleis keek neer op de bedrijvige hoofsdstad, waar karavanen uit alle windrichtingen elkaar al eeuwen ontmoetten.
De macht van de Sultan was onaantastbaar door de vele magische artefacten, die hij bezat. Maar rijk was hij niet: de fabelachtige schat, door zijn voorouders vergaard, was gestolen en wird sindsdien door vurige draken in grotten onder de stad bewaakt. De hartenwens can de Sultan was, om de schatten van zijn familie terug te krijgen. Maar… niemand dorstte de draken uit te dagen, en hun vloek over zich af te roepen!
Ten einde raad loofde de Sultan als belonging voor het terugbezorgen van de schatten zijn magische artefacten uit…
De spelers zijn avonturiers die de uitdaging aandurven en zullen proberen om de draken te bestelen! Met hun schatten trekken ze door de Kashba naar net paleis van de sultan. Wie zal na dit avontuur de meeste artefacten bezitten?
 
Ziel des Spiels:
Am Ende die meisten Artefakte zu haben
 
Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
Dreier-Partien mit Fabian und seiner Oma (spielen wenig)
Dreier-Partien mit Luisa und Mara (offen für alle Spiele)
Vierer-Partien mit Luisa, Mara und Andrej (offen für alle Spiele)
Fünfer-Partien mit Luisa, Mara, Fabian und Lukas (Vielspieler)
 
Unsere Hausregeln(n):
keine
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist groß und stabil. Ohne Tütchen würde das Spielmaterial darin herumfliegen.
Der Spielplan ist sehr groß, aus fester Pappe, zusammenfaltbar und schön illustriert. Auch die Artefakt-Plättchen, Figuren-Chips, Startspieler-Figur und Palastwächter-Marker sind aus festem Karton. Die Kartenqualität ist gut. Die Sichtschirme sind stabil. Die Schätze sind aus Kunststoff.
 
Anleitung:
Die Anleitung ist wirklich eine Katastrophe und hat uns damals fast davon abgehalten, die erste Partie zu starten. Es gibt eine Spielanleitung und eine Fibel. Dabei müssen wir immer wieder zwischen diesen beiden wechseln und Seiten umblättern. Das ist ganz schön nervig. An sich sind die Regeln gut erklärt, doch die Gestaltung lässt zu wünschen übrig. Wir haben uns die Regeln selbst zusammengefasst, und zwar chronologisch, um uns nach längerer Zeit wieder leichter zurechtzufinden.
 
Spielspaß:
Das Spiel ist einfach: Wir setzen unsere Figuren ein, um verdeckt für die Aktionen der Orte zu bieten. Dabei können wir schön bluffen. Dieses Spielprinzip gefällt mir gut.
Morgenland spielt sich schön und ist neuen Spielern auch schnell erklärt. Es gibt ein Grundspiel, das einmal zum Hereinfinden gespielt werden soll. Wir haben direkt mit der Profi-Version gestartet. Sie heißt zwar so, ist aber wirklich nicht nur für sehr erfahrene Spieler. Hier haben uns gut damit zurechtgefunden. Neuen Spielern haben wir direkt die vollständigen Regeln erklärt. Es hatte niemand Schwierigkeiten damit.
Ich habe die niederländische Ausgabe von Morgenland. Bis auf die Zauberkarten ist das Spielmaterial sprachneutral. Wir haben uns an den Bildern orientiert und irgendwann gewusst, welche Karte welche Bedeutung hat.
Das Bluffen hat bei uns für einige Lacher gesorgt. Mit drei, vier Chips von niedrigem Wert hat so mancher Spieler die Gruppe auf die falsche Fährte geführt, um dann mit nur einem hohen Chip die eigentlich gewünschte Aktion ausführen zu können.
Ich bin froh, dass ich wegen der Anleitung nicht aufgegeben habe, denn ich hätte ein gutes Spiel verpasst.
Unseren Geschmack hat Morgenland getroffen. Wir spielen es gerne und bieten und bluffen um die Wette. Wegen der Anleitung ziehe ich einen Knochen aber ab.
 
Wiederspielreiz:
Hoch. Hat man sich erst mal durch die Anleitung gekämpft und die Regeln verstanden, entdeckt man ein schönes Spiel, das auch nach mehreren Partien seinen Reiz nicht verloren hat.
 
Fazit:
Ein tolles Bietspiel, bei dem jedoch die katastrophale Anleitung abschreckt.
 
Bewertung:



 

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