Montag, 17. Mai 2021

Tawny spielt: 11 nimmt





Allgemeine Infos
Spieltitel: 11 nimmt
Autor/in: Wolfgang Kramer
Illustration/Design: Oliver Freundenreich nach Motiven von Franz Vohwinkel
Verlag: Amigo
EAN: 4007396009606
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Pattern Building, Leere Hand
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 – 7
Dauer: 30 Minuten
 
Beschreibung:
11 nimmt basiert auf dem Kartenklassiker 6 nimmt und macht genauso viel Spaß. Alle Spielenden beginnen mit zehn Karten auf der Hand. Während des Spiels müssen alle eine Karte auf einem Stapel ablegen. Dabei darf die Differenz zwischen dem Zahlenwert der ausgespielten Karte und der obersten Karte des Stapels nicht größer als 10 sein, ansonsten heißt es 11 nimmt. Nun muss die letzte Person alle Karten eines Stapels auf die Hand nehmen. Dabei ist es doch das Ziel des Spiels zuerst alle Karten los zu werden. Na dann viel Glück!

Ziel des Spiels:
Als Erste/r alle Handkarten loswerden bzw. am Ende die wenigsten Minuspunkte zu haben (falls mehrere Runden gespielt werden)
 
Unsere Hausregeln(n):
keine
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist aus festem Karton und im typischen Amigo-Kartenspiel-Format. Die Qualität der Karten ist gut. Die Illustrationen zeigen, dass dieses Spiel zur 6 nimmt-Familie gehört. Es sind die typischen Hornochsen abgebildet. Außerdem gibt es noch 10 Bullenkarten mit einem lustigen Stier.
 
Anleitung:
Die Anleitung ist strukturiert und erklärt die Regeln gut. Wichtiges ist durch den Fettdruck hervorgehoben. Ein beispielhafter Spielzug verdeutlicht noch einmal, wie der Spielablauf funktioniert, falls es wirklich noch Unklarheiten gibt.
 
Spielspaß:
6 nimmt kommt häufig und gerne auf den Tisch. Bei einem Ableger bin ich oft skeptisch: Lohnt es sich überhaupt? Oder bleibe ich doch besser beim Original?
11 nimmt zeigt Parallelen und spielt sich ähnlich, ohne jedoch als Abklatsch zu wirken. Das vertraute Spielgefühl ist da. Es spielt sich ebenso einfach und dauert nicht lange.
Statt 4 Reihen, wie es bei 6 nimmt üblich ist, starten wir bei diesem Ableger zunächst mit einem Stapel. Wir spielen aber nicht gleichzeitig eine Karte aus, sondern nacheinander. Die ausgespielte Karte darf nur auf einen Stapel gelegt werden, bei dem die Differenz zur obersten Karte max. 10 beträgt. Wer das nicht kann oder möchte, muss einen beliebigen Stapel nehmen. Dafür werden zwei neue Karten aufgelegt, die neue Stapel bilden. Im Laufe der Partie kommen so also immer mehr Stapel hinzu. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir leicht den Überblick verlieren. 
Normalerweise dürfen alle nur eine Karte ablegen. Wer jedoch einen Stapel mit min. 3 Karten nimmt, bekommt eine Bullenkarte. Pro Bullenkarte darf ich mehrere Karten auf einen Stapel legen, sofern die Differenz beachtet wird. 11nimmt hat also auch taktische Komponenten.
Mir gefällt das Spiel richtig gut, weil es vertraut und doch anders ist. Die Spieldauer ist angenehm, sodass ich mit meinem Vater oft ein Best of 3 spiele. 
Da das Vielspielertreffen aus aktuellem Anlass immer noch nicht möglich ist, konnte ich das Spiel noch nicht mit Lukas, Daniel und Tarek spielen. In den Spielrunden, in denen ich es aber auf den Tisch gebracht habe, kam es sehr gut an.
Es ist ideal für den Einstieg in den Spieleabend oder als Absacker oder für diejenigen, die ein kurzes Spiel für zwischendurch suchen.
 
Wiederspielreiz:
Hoch. Das Spiel kommt oft auf den Tisch, und es wird nicht langweilig. Es ist jedes Mal lustig. 

Zu zweit spielbar?
Ja, es ist sehr gut zu zweit spielbar. Wie bereits geschrieben, spiele ich mit meinem Vater immer ein Best of 3. Gewinner ist derjenige, der min. 2 Partien für sich entscheiden kann.
 
Fazit:
Ein toller 6 nimmt-Ableger, der sich vor dem Original nicht verstecken muss.
 
Bewertung:

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