Mittwoch, 12. Mai 2021

Tibi liest: Ein Gesicht so schön und kalt

 Allgemeine Infos:




OriginaltitelLet me call you sweetheart
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Mary Higgins Clark
Verlag: Heyne
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 1996
Seiten: 317
Preis8,99 €
ISBN: 978-3-453-12468-4








Klappentext:
Als die Staatsanwältin Kerry McGrath einigen Patientinnen des renommierten Schönheitschirurgen Dr. Smith begegnet, macht sie eine grausige Entdeckung: Ihre Gesichtszüge ähneln in verblüffender Weise denen der vor Jahren ermordeten Suzanne. Kerry McGrath nimmt die Nachforschungen wieder auf und begibt sich damit selbst in größte Gefahr.

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2021
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 02.05.2021
Beendet am: 07.05.2021
Gebraucht: 6 Tage

Lob und Tadel

~*~ Meine Erwartung ~*~
Ich hatte mal wieder Lust auf einen Thriller, und bei diesem Genre denke ich immer sofort an Mary Higgins Clark. Ihre Bücher haben mir bisher alle sehr gut gefallen. Ich erwarte hier eine spannende Geschichte.

~*~Gestaltung~*~
Ich habe eine Ausgabe von 2001. Hier ist das Cover in Lilatönen gehalten, und wir sehen einen Stuhl aus Holz mit Schnörkeln aus Metall. 
Neben Prolog gibt es 99 kurze Kapitel. Die Schriftgröße ist in Ordnung.

~*~Charaktere~*~
Kerry, die Protagonistin, ist Staatsanwältin. Sie ist alleinerziehend und kümmert sich liebevoll um ihre Tochter Robin. Der Fall um die ermorderte Suzanne lässt ihr keine Ruhe. Sie beginnt selbst nachzuforschen, um den Fall wiederaufzurollen. Sie ist sympathisch.
Robin: Kerrys Tochter verhält sich typisch für ihr Alter von 9 Jahren. Sie möchte während der Woche am liebsten lange schlafen und muss sich immer aus dem Bett quälen, um in die Schule zu gehen. Zu ihrer Mutter hat sie ein tolles Verhältnis.
Daneben gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, sodass ich manchmal zuerst überlegen musste, wer diese Person nochmal war. Den Überblick habe ich aber nicht verloren.


~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in den USA. Eine Zeitangabe gibt es nicht. Aufgrund der Veröffentlichung gehe ich davon aus, dass das Buch in den 1990ern spielt.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Die Idee, einen alten Mordfall wiederaufzurollen, fand ich schon bei der Laurie Moran-Reihe sehr interessant. In diesem Buch sitzt der Ehemann der Getöteten seit 10 Jahren im Gefängnis, und er beteuert immer seine Unschuld. 
Als Kerry in der Praxis eines Schönheitschirurgen das Gesicht einer Toten wiedererkennt, wird sie neugierig und möchte herausfinden, was dahintersteckt.
Die Handlung ist spannend. Ich habe mir Gedanken gemacht, wer der Täter sein könnte. Aus dem Prolog war nur ersichtlich, dass es ein Mann gewesen sein musste.
Als Kerrys Tochter Robin auf dem Schulweg zu Tode geängstigt wird, ist sich Kerry nicht sicher, ob es mit ihrem letzten Prozess oder dem Sweetheart-Mord (Suzannes Tod) zu tun hat. 
Auch eine kleine Liebesgeschichte deutet sich an, die aber im Hintergrund bleibt und so nicht unangenehm wirkt. Der Fokus liegt eindeutig auf der Aufklärung des Mordfalls.
Die einzelnen Kapitel sind gewohnt sehr kurz. Wir springen nach jedem Kapitel zu einem anderen Ort. So bleibt die Handlung dynamisch und die Spannung hoch, denn meist endet das Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger. Da wollte ich unbedingt wissen, wie die Szene weitergeht, aber dann kam das nächste Kapitel und hat mich genauso neugierig gemacht.
An die Laurie Moran-Reihe kommt dieses Buch zwar nicht heran, was aber nicht bedeutet, dass es schlecht ist. Das Buch behandelt einen spannenden Fall. Für mich war nicht vorhersehbar, wer der Mörder sein könnte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. 


~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines personellen Erzählers geschrieben. Wir begleiten verschiedene Personen und wissen so immer, was diejenigen denken. Dadurch haben wir so manchen Vorsprung gegenüber Kerry.
Meine Version ist noch in der alten Rechtschreibung geschrieben, was aber nicht den Lesefluss stört. Die Geschichte liest sich flüssig. Es gibt keine endlos langen, verschachtelten Sätze, bei denen ich am Ende nicht mehr weiß, wie der Satz angefangen hat. Kurze und längere Sätze wechseln sich ab. An keiner Stelle bin ich ins Stocken geraten.


~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich hätte Lust auf einen weiteren Thriller von Mary Higgins Clark.
FazitEin spannender Thriller, bei dem ich gerne mitgerätselt habe, wer der Täter ist.
Bewertung




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