Montag, 29. Januar 2018

Gebell zu: Mondgeflüster in Fella


Allgemeine Infos
Originaltitel: Mondgeflüster in Fella
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Lara Kessing
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung bzw. alternativer Einstieg
Reihe: Fella
Teil: 2
Genre: Dystopie
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 347
Klappentext: Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Rezensionsexemplar
Zugangsjahr: 2018
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 24.01.2018
Beendet am: 28.01.2018
Gebraucht: 5 Tage

Lob und Tadel
Cover: Das Cover zeigt im Hintergrund eine Stadt bei Nacht. Ein Mädchen, das aussieht, als wäre es mit Kreide gezeichnet, blickt zum Vollmond. Diese Szene kommt im Buch vor, und daher passt das Cover zur Handlung.
Mir gefällt diese „Kreidezeichnung“. Das Cover ist schlicht und wirkt nicht überladen.
Einstieg: Die Handlung beginnt 1 Jahr vor dem großen Gewitter. Man lernt Andra, die Protagonistin, kennen, die einen Streit mit ihrem Vater hat. Gerade hat die Polizei sie zurückgebracht, weil sie beim Stehlen erwischt wurde. Mir gefällt es, dass man einen Einblick hat, wie das Leben vor dem Unwetter war. So kann man leichter die Folgen nachvollziehen.
Idee und Umsetzung: Die Idee hat mich ein wenig an Alterra erinnert. Auch dort gab es eine Art Unwetter. Danach hat sich die Welt geändert. So etwas finde ich immer interessant, und genau deshalb war ich gespannt, wie die Idee in diesem Buch umgesetzt wurde.
Die Umsetzung finde ich gelungen. Schon vor dem Unwetter gab es die Senk, doch erst danach gelangen sie an die Macht und versetzen die Stadt in Angst und Schrecken.
Schreibstil und Stilmittel: Das Buch lässt sich angenehm flüssig lesen. Als Erzählperspektive ist der personale Erzähler gewählt. Da ich in letzter Zeit fast ausschließlich Bücher mit Ich-Erzählern gelesen habe, ist das eine willkommene Abwechslung.
Gestaltung: Die 19 Kapitel beschreiben jeweils einen Tag, wobei die Tage nicht unbedingt direkt aufeinander folgen müssen, heißt also, manchmal sind werden ein paar Tage übersprungen.
Als Kapitelüberschriften wurde eine zeitliche Einteilung gewählt, also z. B. Kapitel 3: 1 Tag nach dem großen Unwetter. So weiß man immer, wann die Handlung spielt. Das fand ich gut.
Charaktere:
Andra: Sie ist die Protagonistin, die Mitglied bei den sogenannten Senk war. Doch sie ist ausgestiegen. Sie ist mutig und setzt sich für andere ein. Ihre Eltern liebt sie und hat Angst um sie. Andra ist eine sympathische Person, die überzeugt, weil sie eben nicht perfekt ist, sondern auch Fehler macht.
Lenn: Er war Andras bester Freund, doch er hat sich geändert, und ist laut Andra nicht wiederzuerkennen.
Taar: Er ist ein Senk. Als Lenn eine Waffe auf Andra richtet, ist es Taar, der ihm ins Gewissen redet. Trotzdem bleibt Andra vorsichtig und traut ihm zunächst nicht ganz.
Auch die anderen Nebencharaktere, die allesamt ungewöhnliche Namen haben, sind interessante Figuren.
Handlung: Die Handlung ist klar strukturiert. Andra ist bei den Senk ausgestiegen. Das kann ihr vor allem ihr ehemals bester Freund nicht verzeihen. So wird sie zwar von ihm zu den Senk eingeladen, doch nur um sich an ihr zu rächen. Sie sieht nur eine Möglichkeit: die Flucht. Ich habe Andra gerne auf ihrem Weg begleitet und mit ihr neue Charaktere kennengelernt. Dabei hat mich vor allem interessiert: Spielt jemand falsch? Ist jemand ein Verräter?
Spannung und Lesespaß: Teil 1 habe ich nicht gelesen, doch diesen Teil kann man trotzdem lesen, da es sich um einen alternativen Einstieg handelt. Dystopien lese ich gerne, und so war dieses Buch nach meinem Geschmack. Es war spannend und hatte keine Längen.
Ich bin gespannt auf den 3. Teil, doch erst möchte ich Teil 1 lesen.
Fazit: Eine spannende Dystopie, die Lust auf Teil 3 macht.
Bewertung

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