Montag, 15. Januar 2018

Gebell zu: Abendrot

Allgemeine Infos
Originaltitel: Abendrot
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Marina Schuster
Verlag: Bookrix
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Magnolia Haven
Teil: 3
Genre: Liebe
Erscheinungsjahr: 2013
Seiten: 142
Preis: 0,00 €
Handlung: Joanna hat Jake und ihren Sohn zurückgelassen.

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Kostenloser Download
Zugangsjahr: 2013
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Ebook
Zu lesen begonnen: 01.01.2018
Beendet am: 07.01.2018
Gebraucht: 8 Tage

Lob und Tadel

Titel: Der Titel passt zu den anderen Teilen der Reihe, die Morgendämmerung und Mittagsglut heißen. Zur eigentlichen Handlung passt er eher nicht.
Cover: Das Cover ist das gleiche wie Teil 1 und Teil 2. Ganz oben steht in schnörkeliger Schrift Magnolia Haven 3. Man sieht eine Allee, die zu einer zweistöckigen Villa führt, die vermutlich Magnolia Haven darstellt. Im unteren Bereich der Reihentitel, darunter der Name der Autorin. Mir gefällt das schlichte Bild mit der schnörkeligen Schrift. Ein schöner Kontrast.
Einstieg: Das Buch beginnt mit einem Brief, den Joanna an Jake geschrieben hat. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Idee und Umsetzung: Intrigen versprechen, Spannung in die Handlung zu bringen. Die Umsetzung fand ich nicht ganz gelungen. Es war mir zu einfach gelöst.
Schreibstil und Stilmittel: Der Schreibstil ist einfach, und dadurch lässt sich das Buch gut lesen.
Gestaltung: Das Buch ist in mehrere, kurze Kapitel und einen Epilog aufgeteilt.
Charaktere:
Joanna: Die Protagonistin hatte es schwer bei mir. Sie kam mir in diesem Teil besonders kindisch vor. Als sie ein altes Foto von Jake mit einer anderen Frau findet, will sie schon wieder das Weite suchen. Sie soll besonders reif sein. Davon habe ich nichts gemerkt.
Jake: Er ist verständlicherweise enttäuscht von Joanna. Doch kaum sieht er sie wieder, hat er alles vergessen.
Olivia: Sie ist die böse Intrigantin. Ansonsten bleibt sie recht blass. Man erfährt nichts über ihre Beweggründe.
Samuel: Jakes Vater hat dafür gesorgt, dass sich Joanna und Jake trennen. Urplötzlich ändert er seine Meinung und ist dafür, dass die beiden zusammengehören. Denn er gesteht, dass er Joanna mag. Sein Wandel ist für mich nicht nachvollziehbar.
SPOILERWARNUNG BEI DER HANDLUNG! Falls ihr das Buch nicht gelesen habt, überspringt das am besten und lest bei Spannung und Lesespaß weiter!
Handlung: Joanna hat Jake und ihren Sohn Benjamin alleingelassen, nachdem Samuel ihr gedroht hat. Nachdem sie erfährt, dass Jake und Olivia geheiratet haben, wird sie wütend und will ihren Sohn zurück. Dabei erkennen Jake und Joanna, wie sehr sie sich noch lieben. Sie wollen zusammen sein und heiraten. Ein zweites Kind ist auch unterwegs.
Joanna weiß nun, wer ihr leiblicher Vater ist – ein Millionär, der ihr mal eben 2,5 Millionen leiht. Er hat achtzehn Jahre nichts von ihr gehört. Das fand ich unrealistisch. Er sagt sofort zu und überweist ihr das Geld. Misstrauisch ist er nicht.
Jakes Vater mag sie plötzlich auch und hilft Joanna und Jake. Auch das erschien mir unglaubwürdig, zumal Samuel erst dafür gesorgt hat, dass sie sich trennen.
Eine weitere Situation hat mich sehr gestört: Joanna liest in der Familienchronik, dass Jake mit 18 Jahren (er ist inzwischen Mitte 30) eine andere Frau geliebt hat und sie heiraten wollte. Und was macht Joanna? Es passt ihr nicht, dass es vor ihr eine andere gab. Sie will abreisen und die Beziehung beenden. Das fand ich kindisch und auch unrealistisch.
Und dann die Auflösung: Natürlich hat Jake sie nie geliebt. Es hätte eine arrangierte Ehe werden sollen. Die junge Frau ist vorher verunglückt. Jake hat noch niemanden geliebt – außer Joanna. Das war zu viel für mich. Warum hätte er die Frau nicht ehrlich lieben können? Dann hätte ich auch verstanden, warum er die ganze Zeit keine andere Frau mehr lieben konnte. So war es zu kitschig für mich.
Das Ende kam zu schnell, und die Auflösung war mir zu einfach.
Spannung und Lesespaß: Ja, ich habe einiges an der Handlung und am Verhalten der Charaktere kritisiert. Allerdings hat sich das Buch trotzdem gut lesen lassen. Ich habe es auch nicht bereut. Da ich Liebesgeschichten nicht bevorzugt lese, möchte ich das auch nicht dem Buch zum Nachteil legen. Fans von romantischen Geschichten werden sicher Spaß an diesem Buch haben.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Jetzt muss ich einen Thriller lesen.
Fazit: Kitschiger Abschluss mit zuckersüßem Happy End.
Bewertung

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