Mittwoch, 27. Mai 2020

Kurz gebellt zu: Huckleberry Finn


Allgemeine Infos:






Originaltitel: The Adventures of Huckleberry Finn
Autor/in: Mark Twain
Verlag: ueberreuter
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenabschluss
Reihe: Tom & Huck
Teil: 2
Genre: Klassiker
Erscheinungsjahr: 1884
Seiten: 307
Preis: 8,95 €
ISBN: 978-3-7641-7048-6



Klappentext:
Huckleberry Finn und sein schwarzer Freund Jim sind auf der Flucht! Mit einem Floß schippern sie den Mississippi entlang und geraten in die tollsten Abenteuer. Doch als er wieder auf Tom Sawyer trifft, wird es so verrückt wie noch nie …
Der Klassiker in altersgerechter Bearbeitung für junge Leser!

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart Neu gekauft
Zugangsjahr: 2019
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Zu lesen begonnen: 18.05.2020
Beendet am: 25.05.2020
Gebraucht: 8 Tage
Kurz gebellt
Von diesem Abschluss habe ich immer abends ein paar Kapitel gelesen, daher die vergleichsweise lange Zeit, die ich zum Beenden gebraucht habe.
Dieses Mal erzähl Huckleberry Finn, auch kurz Huck genannt, die Geschichte. Das Buch ist im Präteritum in der Ich-Form geschrieben. Dabei redet Huck wirklich frei Schnauze. Der Slang, der in Missouri gesprochen wird, ist glaubwürdig ins Deutsche übersetzt worden, und macht die Geschichte dadurch sehr authentisch. Allerdings ist das Buch dadurch nicht ganz so flüssig zu lesen.
Dieser Klassiker zeigt realitätsnah, wie der Rassismus in der damaligen Zeit zum Alltag in Missouri gehört hat. Die hellhäutige Bevölkerung hält sich ganz selbstverständlich dunkelhäutige Menschen als Sklaven. Diese haben keine Rechte und werden als Eigentum angesehen. Es ist für sie normal. Dass sich das auch auf die Jugend abfärbt, merkt man gut an Hucks Sprechweise. So findet er Jim, den Sklaven von Miss Watson, zwar nett und sieht ihn auch als Freund an, verwendet aber die gleiche herablassende Bezeichnung für ihn. Da er noch so jung ist, ist er sich der Bedeutung vielleicht noch nicht bewusst. Auch für ihn ist es normal, Jim so zu nennen. 
Die Übersetzung in diesem Buch ist dabei nah am Original, denn sie wurde nicht politisch korrekt überarbeitet, sondern zeigt, was die Menschen wirklich gedacht und gesagt haben.
Huck und Jim sind beide auf der Flucht. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Floßfahrt über den Mississippi und erleben verschiedene Abenteuer. Huck kämpft mit seinem Gewissen. Er weiß nicht, ob er Jim zurück zu der Witwe bringen soll oder ihm zu einem Leben in Freiheit verhelfen soll, was damals noch als falsch galt. Wie er sich entscheidet, möchte ich nicht verraten.
Mir gefällt das Buch gut, weil es so realitätsnah verfasst ist und nichts beschönigt. Hinzu kommen spannende Abenteuer, die Huck und Jim erleben.

Zitate, die im Kopf geblieben sind:
///
Fazit: Ein Klassiker mit schonungsloser, authentischer Darstellung der Denkweise in der damaligen Zeit.
Bewertung

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