Samstag, 30. Juni 2018

Gebell zu: Schatten


Allgemeine Infos:






OriginaltitelSchatten
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Ursula Poznanski
Verlag: Oetinger
Einzelband/Teil einer Reihe: (vorläufiger?) Reihenabschluss
Reihe: Kaspary & Wenninger ermitteln
Teil: 4
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 414
Preis: 14,99 € (Taschenbuch)
ISBN:978-3-8052-5063-4





Klappentext:

Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit …

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach – zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen – und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben …


Meine Lesestatistik:
Zugangsart: Ausgeliehen
Zugangsjahr: 2018
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 23.06.2018
Beendet am: 30.06.2018
Gebraucht: 8 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Dieses Mal sieht man mehrere Raben auf dem Cover, die hoch oben am Himmel fliegen. Der Himmel ist düster, so als würde gleich ein Gewitter toben. Man erkennt Bretter in Nahaufnahme. Ich finde das Cover interessant, weil es wieder nicht so typisch für Thriller ist.
38 Kapitel hat das Buch dieses Mal. Die Länge der Kapitel ist in Ordnung, nicht zu lang, nicht zu kurz. Auch die Schriftgröße ist angenehm.


~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt wieder in der Gegend von Salzburg in der heutigen Zeit.

~*~Handlung~*~
Schon der Prolog startet rasant mit einem Verbrechen. Mein „Detektiv“-Sensor ist geweckt, und ich mache mir bereits Gedanken, wohin der Fall führen könnte.
Richtig Zeit zum Luftholen bleibt nicht, denn schon bald gibt es den nächsten Mord.  Meine Neugier ist richtig geweckt, als klar ist, dass diese Morde etwas mit Beatrice zu tun haben. Sie versucht verzweifelt, den Täter zu schnappen. Doch dann schnappt er sie. Sie erwacht in einem dunklen Raum. Mit einem Laptop hält sie Kontakt zu ihrem Entführer.
Im Wechsel erfährt man von den Ermittlungen der Polizei und Beatrices Befinden in Gefangenschaft. Diesen ständigen "Sprung" in der Handlung fand ich sehr interessant und spannend. 
Dieser Teil gefiel mir sogar persönlich am besten von der Reihe. Ich habe mitgerätselt und versucht, herauszufinden, wer der Täter ist. Besonders gefallen hat mir, dass ein altes Verbrechen, das Beatrice jahrelang keine Ruhe gelassen hat, endlich aufgelöst wird. Das würde aber zu viel verraten.
Die Handlung ist durchdacht und stimmig.
Das Ende beantwortet zwar so weit alle Fragen, lässt aber noch Einiges offen. Ein fünfter Teil wäre nicht auszuschließen.


~*~Charaktere~*~
Beatrice: Sie ist mir immer noch sympathisch. Dieses Mal erfährt man auch mehr aus ihrer Vergangenheit. Der Tod einer ihr nahestehenden Person  lässt ihr auch nach Jahren keine Ruhe. Doch sie muss erkennen, dass diese Person vielleicht nicht die war, für die Beatrice sie gehalten hat. Man erkennt, wie sich Beatrice im Gegensatz zu früher entwickelt hat. Sie ist nach wie vor nachdenklich, aber nicht mehr so schüchtern wie früher. Ihre Kinder liebt sie, und es tut ihr weh, dass sie wegen ihres Berufs so wenig Zeit mit ihnen verbringen kann.
Florin: Inzwischen führt er eine Beziehung zu Beatrice. Als sie verschwindet, setzt er alles daran, dass sie gefunden wird. Ihr Verschwinden macht ihn sichtbar fertig. Ich glaube ihm, dass er sich wahnsinnige Sorgen um sie macht. Er kann und will nicht glauben, dass Beatrice tot ist. Er ist überzeugt, dass sie noch lebt. Er ist mir sehr sympathisch.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum geschrieben. Dieses Mal begleitet man jedoch abwechselnd Beatrice und Florin. Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig. Das Buch lässt sich schnell lesen (wenn man denn Zeit dazu hat. ;-))

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Teil 5???
Fazit: Ein spannender Thriller, der geschickt Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
Bewertung


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