Mittwoch, 24. Oktober 2018

Meine Meinung zu: Die letzte Nacht der Titanic


Allgemeine Infos:




OriginaltitelA night to remember
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Walter Lord
Verlag: Arctic
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Sachbuch
Erscheinungsjahr: 1955
Seiten: 272
Preis: 9,99 €
ISBN:978-3-596-19269-4






Klappentext:

Die Vorlage für James Camerons monumentalen Film »Titanic«


In der Nacht vom 14. April 1912 rammte die angeblich unsinkbare Titanic einen Eisberg und ging unter. Über 1500 Menschen fanden den Tod. Mit dem Ozeanriesen endete eine ganze Ära. 
Minute für Minute, Einzelheit für Einzelheit gibt dieser ergreifende Tatsachenbericht die letzten dramatischen Stunden der Titanic wieder. Keine andere Veröffentlichung kommt den wahren Ereignissen der Tragödie näher als dieses Buch. Der Bestseller und Sachbuchklassiker aus dem Jahr 1955 ist der definitive Bericht über das berühmteste Schiffsunglück aller Zeiten.



Meine Lesestatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2018
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 17.10.2018
Beendet am: 23.10.2018
Gebraucht: 7 Tage

Meine Meinung
Dieses Sachbuch zu bewerten fällt mir gar nicht leicht. Es berichtet über eins der bekanntesten und schlimmsten Schiffsunglücke. Authentisch wird es durch die sehr detaillierte Beschreibung. Reisende, die den Untergang der Titanic überlebt haben, berichten darin, wie sie es selbst erlebt haben.
Der Autor, der diese Erzählungen zu einem Bericht zusammengetragen hat, bleibt dabei sachlich. Er schreibt weder seine eigene Meinung noch macht er irgendwelche Schuldzuweisungen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Man kann fast glauben, dass man selbst dabei war, oder es selbst von einem Augenzeugen berichtet bekommen hat. Ich habe einige neue Erkenntnisse über das Schiffsunglück erfahren.
Etwas schockiert hat mich die Tatsache, dass nach dem Untergang fast ausschließlich Erste-Klasse-Passagiere vor Gericht ausgesagt haben. Bei den Überlebenden des Zwischendecks wurden nur zwei Personen befragt, so als wäre ihr Schicksal nicht so schlimm.
In diesem Sachbuch kamen 63 Augenzeugen, unabhängig vom gesellschaftlichen Stand, zu Wort, was ich sehr positiv aufgenommen habe.
Das Buch ist in 11 Kapitel eingeteilt, die chronologisch die Geschehnisse erzählen. Außerdem sind einige Fotos abgebildet. So etwas mag ich bei wahren Geschichten ja immer.
Nach dem Nachwort des Autors folgt die Passagierliste. Die Überlebenden sind kursiv abgebildet. Auch wenn es bekannt ist, wie viele ihr Leben dabei verloren haben, war es trotzdem erschreckend, die ganzen Namen zu lesen, die in dieser Nacht gestorben sind, vor allem die vielen Kinder aus der 3. Klasse.
Fazit: Eine detaillierte Aufarbeitung und Beschreibung des Titanic-Unglückes.

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