Freitag, 24. Mai 2024

Tawny spielt: Framework

 




Allgemeine Infos
Spieltitel: Framework
von: Uwe Rosenberg
Illustration/Design: Lukas Siegmon
Verlag: Edition Spielwiese / Vertrieb: Pegasus
EAN: 4250231730535
Kategorie: Sonstiges
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Pattern Building
Thema: abstrakt
Sprachneutral: Ja
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 1 - 4
Dauer: 30 Minuten
 
Beschreibung:
In dem neuen Spiel von Uwe Rosenberg dreht sich alles um Rahmen in verschiedenen Farben.
Diese müssen geschickt angelegt werden sodass Aufgaben, die in der Mitte der Plättchen aufgedruckt sind, erledigt werden.
Wer zuerst alle eigenen Spielsteine einsetzen, also zuerst 22 Aufgaben erfüllen konnte, gewinnt das Spiel sofort.
Bei Framework ist nicht nur taktisches Vorausplanen gefragt, sondern auch um die Ecke denken, denn zur Erfüllung einer Aufgabe zählen nicht nur die direkten Nachbarrahmen, sondern alle Plättchen mit mindestens einem Rahmen der gleichen Farbe, die waagerecht und/oder senkrecht zueinander benachbart sind.
Entscheidend ist außerdem, wer sich zum richtigen Moment die richtigen Plättchen aus der Mitte nimmt.
Bei geschicktem Anlegen können so Kettenreaktionen ausgelöst werden, durch die gleich mehrere Aufgaben erledigt werden.
 
Ziel des Spiels:
Als Erster 20 Aufgaben zu erfüllen
 
Unsere Hausregeln(n):
Ausprobiert haben wir:
1. Bei 2 Spielern 5 statt 3 Plättchen auslegen. Nachdem der Startspieler sein 2. Plättchen genommen hat, wird wieder auf 5 Plättchen aufgefüllt. 
2. Wir haben mit der Monduhr gespielt. Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe ist, sucht sich eins der nächsten 3 Plättchen aus und stellt die Mondfigur auf das entsprechende Feld. Bei weniger als 4 Plättchen wird wieder aufgefüllt.
Wir bleiben aber doch lieber bei den Original-Regeln.
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist quadratisch und stabil. Platz ist mehr als genug für das Spielmaterial. Die Plättchen sind aus festem Karton. Diese können im Stoffbeutel aufbewahrt werden. Die Spielsteine in den Farben Gelb, Orange, Grün und Braun sind aus Holz. Die Qualität ist gut.
Bei den Plättchen gab es aber manchmal Schwierigkeiten, die roten Ziegelsteine mit den braunen Holzrahmen zu unterscheiden. Es hilft, auf die unterschiedliche Beschaffenheit zu achten.
 
Anleitung:
Die Anleitung ausführlich geschrieben, ohne jedoch unnötig lang zu sein. Die Regeln sind verständlich geschrieben. Es gibt einige bebilderte Beispiele, wie die Aufgaben erfüllt werden.
Es sind keine Fragen offen geblieben.
 
Spielspaß:
Nachdem mich Nova Luna positiv so überrascht hat und ich dieses Spiel als 10,- €-Schnäppchen entdeckt habe, habe ich direkt zugeschlagen.
Das Spielprinzip von Framework und Nova Luna ist sehr ähnlich, was sich vor allem in unserer Mittagspause als großer Vorteil entpuppt hat. Die geringen Abweichungen waren schnell erklärt, und so konnten wir Framework in der doch kurzen Pause komplett spielen. Wir hatten uns erst für die Anfänger-Variante mit weniger Spielsteinen entschieden. Weil aber doch noch Zeit war, haben wir es mit allen Spielsteinen gespielt.
Das Spiel ist sehr einfach. Selbst wenn man Nova Luna nicht kennen sollte, versteht man die Regeln schnell. Die beste Erfahrung mit "Neulingen" habe ich gemacht, wenn wir einfach drauf losgespielt haben.
Der Glücksfaktor durch das Ziehen der Karten ist nicht zu verachten. In unseren Runden gab es aber nur vereinzelt Stimmen, die das bemängelt haben. Die entsprechenden Personen bevorzugen aber auch lieber komplexe Strategiespiele ohne Glücksfaktor und sind eher weniger die Zielgruppe. 
Mich stört es nicht. Es bietet außerdem trotzdem ausreichend taktische Möglichkeiten für uns.
Framework spielt sich locker. Da immer der Reihe nach gespielt wird, hält sich die Wartezeit auch in voller Besetzung im Rahmen. Hier sucht nämlich nicht evtl. ein Spieler gleich mehrfach direkt hintereinander Plättchen aus. Das wurde schon mal als Pluspunkt gegenüber Nova Luna genannt.
Interessant finde ich, dass es u. a. auch Plättchen mit einer geteilten Farb-Aufgabe gibt. Diese Aufgaben können wir dann mit einer beliebigen Kombination aus den gezeigten Farben erfüllen, sofern beide Rahmenfarben an das entsprechende Aufgabenplättchen angrenzen. Es gibt aber auch Aufgaben, bei denen wir uns für eine der beiden Farben entscheiden müssen und eine Kombination nicht möglich ist. 
Uns hat das Spiel großen Spaß gemacht, auch wenn wir uns in den ersten Runden doch mehr Auswahl an Plättchen gewünscht hätten. Nach einigen Test-Partien zu zweit mit 5 Plättchen sind wir doch wieder zur Original-Regel zurückgekehrt.
Wenn ich sagen müsste, welches der beiden Spiele mir besser gefällt, könnte ich mich nicht entscheiden. Sie haben beide ihren Reiz. 

 
Wiederspielreiz:
Vorhanden. Da die Plättchen immer zufällig ausgelegt werden, sind die Kombinationsmöglichkeiten immer anders. So wird es nicht langweilig. Es ist einfacher als Nova Luna und vor allem in Vollbesetzung kürzer. Wir spielen es immer wieder gerne.
 
Zu zweit spielbar?
Ja
 
Fazit:
Ein tolles, abstraktes Legespiel á la Nova Luna, das jedoch genug Abwechslung bietet, um sich davon abzuheben.
 
Bewertung: 

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