Montag, 7. September 2026

Ein paar Sätze zu... Nanny Mathilda

 

 





Keiner kann die frechen Braun-Kinder bändigen. Selbst im Krankenhaus treiben sie nur Unfug. Also muss Nanny Matilda zurück! Mit ihrem Stock klopft sie auf den Boden - und plötzlich ist alles verändert. Zur Erholung fährt Nanny Matilda mit den Kindern ans Meer. Und wirkt dem nahenden Unheil mit ihrer ganz besonderen Magie entgegen.



Nachdem ich letztes Jahr beide Filme gesehen hatte, wollte ich auch unbedingt die Bücher dazu lesen. Auf Deutsch konnte ich sie allerdings weder neu noch gebraucht bekommen. Dann wurde ich bei einer Aktion wieder an die Filme erinnert und habe einfach noch einmal geschaut, ob es die Bücher inzwischen gibt. Und tatsächlich: Ich habe alle drei Bände gebraucht bekommen.
Teil 1 hat 117 Seiten, auf denen teilweise Illustrationen abgebildet sind. Die Schrift ist nicht zu klein und lässt sich gut lesen.
Die Kinder der Familie Braun sind wirklich unmöglich. Frech finde ich da noch viel zu nett ausgedrückt. Die Eltern und sämtliche Kindermädchen sind restlos überfordert. Da kann nur Nanny Mathilda helfen. Mit ihrem Stock kann sie Magie einsetzen und den Kindern so einige Lektionen in Sachen gutes Benehmen erteilen.
An manchen Stellen erscheint mir die Geschichte etwas zu sprunghaft. Insgesamt liest sich das Buch aber flott weg. Eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.




5 am Montag #2: Glück

 


 
Hallo,

zum Wochenstart gibt es heute wieder 5 Bücher zu einem bestimmten Motto. Diese Woche hat es Luisa vorgeschlagen, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte.

Für das heutige 5 am Montag hat sie Glück gewählt.


Und hier sind meine 5 am Montag:

1. Ziegen bringen Glück

Zum Einstieg habe ich es mir sehr einfach gemacht und einen Titel gewählt, in dem das Wort „Glück“ vorkommt. Meine Rezension dazu findet ihr hier.


Als die 11-jährige Kid mit ihren Eltern nach New York kommt, um auf den Hund eines Verwandten aufzupassen, bemerkt sie auf dem Dach des Hochhauses etwas, das aussieht wie eine kleine weiße Wolke. Man munkelt, dass dort oben eine Bergziege leben soll. Aber kann das wirklich sein? Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Will macht Kid sich auf die Suche und sammelt bei den faszinierenden wie schrulligen Hausbewohnern nach Hinweisen – denn demjenigen, der die Ziege sieht, winken sieben Jahre Glück!






2. Schatten und Licht

Das Buch hätte ich wohl nicht ohne eine Freundin gelesen. Zum Glück hat sie mich gebeten, es gemeinsam mit ihr zu lesen, damit sie eine Challenge-Aufgabe („lire avec des amis“) erfüllen konnte. Fräulein Gold ist zu einer meiner Lieblings-Reihen geworden. Inzwischen fiebere ich jedem weiteren Teil entgegen. Die Rezension dazu findet ihr hier.

1922: Hulda Gold ist gewitzt und unerschrocken und im Viertel äußerst beliebt. Durch ihre Hausbesuche begegnet die Hebamme den unterschiedlichsten Menschen, wobei ihr das Schicksal der Frauen besonders am Herzen liegt. Der Große Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und die junge Republik ist zwar von Aufbruchsstimmung, aber auch von bitterer Armut geprägt. Hulda neigt durch ihre engagierte Art dazu, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neuem Leben begegnet, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinanderliegen.


3. Siren

Kahlen – meine liebste „Hass-Protagonistin“, die das Glück gepachtet zu haben scheint. Es gibt ja nichts, was sie angeblich nicht kann – außer mir sympathisch zu sein. Sie steht sehr in der Gunst der See. Und sie hat das „Glück“, den tollsten Freund aller Zeiten (Akinli alias die „Pfütze“) zu bekommen. Ich mag sie wirklich überhaupt nicht, aber sie hat es immerhin geschafft, dass ich sogar eine meiner Hennen nach ihr benannt habe. (Diese hält sich auch für die Größte. ;-D)
Meine Rezension findet ihr hier.



Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.




4. DinoPark

Man kann doch wirklich von großem Glück sprechen, wenn man diese Insel wieder lebend verlassen konnte und nicht als Dino-Snack geendet ist.
Zu meiner Rezension gelangt ihr hier.


Stellen Sie sich folgendes vor: Sie kaufen für hundert Dollar eine Tageskarte, setzen mit dem Boot auf eine kleine Insel über und verbringen einen ganzen Tag in der Urzeit. Subtropische Vegetation, Erlebnisbahnen, die Sie über die ganze Insel fahren, hin zu fünfzehn verschiedenen Arten von echten, lebenden Dinosauriern, riesigen und winzigen, gefährlichen und harmlosen. Ein Traum? In DinoPark wird er unheimliche Wirklichkeit. Oder jedenfalls beinahe…







5. Elisabeth - Kaiserin wider Willen


Es gab sicher Zeitgenossen, die überzeugt waren, dass Elisabeth großes Glück hatte, als sie den Kaiser von Österreich geheiratet hat. Sie selbst sah das ganz anders, wie man in dieser Biografie nachlesen kann. 
Meine Rezension findet ihr hier.


Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, war eine der gebildetsten und interessantesten Frauen ihrer Zeit. Häufig entfloh sie der verhaßten Wiener »Kerkerburg«, weil sie nicht bereit war, sich von den Menschen »immer anglotzen zu lassen«. Statt dessen war sie monatelang auf Reisen, lernte Sprachen und trieb – im Rittersaal auf der Hofburg – Sport.Schon vor dem Attentat, das 1898 ihr Leben beendete, war sie zur Legende geworden.








Mit diesen fünf Büchern wünsche ich euch einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüße
Tinette

Freitag, 4. September 2026

Ins Wochenende mit... Macht, Musik, Mord und mysteriösen Herbergen

 

Hallo,

die beiden Bücher von letzter Woche habe ich nicht beenden können. Beim Wälzer bin ich zumindest bei der Hälfte angekommen. Beim Nibelungenlied habe ich 2/3 geschafft.
Außerdem möchte ich gerne die erste Staffel der Detektivserie um Sherlock und seine vermeintliche Tochter weiterschauen.
Die blutige Herberge basiert zwar nicht direkt auf einem Buch, sondern ist von einem wahren Kriminalfall inspiriert. Davon gibt es jedoch ein altes Sachbuch, das es nicht mehr neu zu kaufen gibt: Die rote Herberge und andere grausige Geschichten.
Zu guter Letzt steht am Sonntag die Dernière vom Schimmelreiter an. 


Ich verabschiede mich ins Wochenende mit...

... diesen Büchern


1593. Die Hanse kämpft um ihr Überleben, misstrauisch beäugen die Kaufleute Lübecks den Aufstieg des rivalisierenden Amsterdam. Der junge Arjen, unehelich in eine Lübecker Kaufmannsfamilie geboren und voller Neugier auf die weite Welt, macht sich auf, um in der niederländischen Metropole das Glück zu finden. Dank seinem Geschäftssinn erarbeitet er sich schnell Reichtum und Respekt. Doch als er sich ausgerechnet in Marianna verliebt, die längst einem anderen versprochen ist, muss Arjen erkennen, dass Erfolg seinen Preis hat und man die Vergangenheit niemals ganz hinter sich lassen kann ... --- Seite 347 von 704

Das um 1200 entstandene »Nibelungenlied« ist das bekannteste deutsche Heldenepos: Jeder kennt Siegfrieds Tarnkappe und seine Haut aus Drachenblut, das Schwert Balmung, den Schatz der Nibelungen und die fürchterliche Rache der Kriemhild. Wie kaum ein anderes Werk diente das »Nibelungenlied« als Vorlage für Literatur, Kunst und Film: Spätestens seit dem Welterfolg von »Der Herr der Ringe« sind die sagenhaften Bilderwelten fester Bestandteil moderner Populärkultur.
--- Seite 178 von 263



... dieser Verfilmung



London, 1896. Sherlock Holmes (David Thewlis, "Fargo", "The Artful Dodger") steht vor einem ernsthaften Dilemma: Er wird von einem Verbrechersyndikat erpresst, das seine Freunde als Geiseln hält. Unterdessen steht mit Amelia Rojas (Blu Hunt, "Another Life", "The New Mutants"), eine resolute junge Frau aus Kalifornien vor seiner Tür, die nach dem mysteriösen Mord an ihrer Mutter herausfinden will, ob der legendäre Detektiv ihr Vater sein könnte. Da Sherlock gezwungen ist, inkognito zu ermitteln, ist er schon bald auf die Unterstützung von Amelia angewiesen. So werden beide in eine verdeckte Untersuchung verwickelt und müssen trotz völlig unterschiedlicher Einstellungen zusammenarbeiten, um eine globale Verschwörung aufzuklären, den Mord an Amelias Mutter zu lösen, und herausfinden, ob sie wirklich Sherlocks Tochter ist …

... diesem Spiel





Frankreich, 1831: In den abgelegenen Tälern der Ardèche betreibt eine skrupellose Familie eine unscheinbare Herberge – ein Ort, der Reisende anzieht, aber nicht alle Gäste wieder auschecken lässt. In DIE BLUTIGE HERBERGE übernimmst du die Rolle eines Mitglieds dieser Familie und versuchst mit allen Mitteln, den größtmöglichen Profit aus den Gästen zu schlagen – legal oder… auch nicht ganz so legal.



... dieser Bühnenadaption



Basierend auf der berühmten Geschichte von Theodor Storm bringt das Erfolgsteam von spotlight musicals im Sommer 2026 eine bildgewaltige und emotionale Inszenierung in einer neuen Dimension auf die Bühne. Ein Musical, in dem Tanz, Musik und modernste Bühnentechnik zu einem magischen und unvergesslichen Theatererlebnis verschmelzen.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Tinette

Tawny spielt: Oh my socks!

 


Allgemeine Infos
Spieltitel: Oh my socks!
von: Antoine Bauza und Théo Rivière
Illustration/Design: Camille Chaussy
Verlag: HELVETIQ
EAN: 7640139534101
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Set Collection, Take That
Thema: abstrakt
Sprachneutral: Ja
Einstufung: Familie
Alter: ab 6 Jahren
Spieler: 2-5
Dauer: 15 Minuten
 
Beschreibung:
Socken gehören zusammen - aber eine verschwindet immer!
Sammelt die besten Paare, bevor die Waschmaschine startet!
 
Ziel des Spiels:
am Ende die meisten Punkte zu haben
 
Unsere Hausregeln(n):
In Partien, die etwas weniger Überraschung wollen, spielen wir nach folgender Hausregel: Wer eine Karte mit dem Geschenk-Symbol auswählt, deckt die oberste Karte vom Nachziehstapel auf und wählt, wer sie erhalten soll. Man kann sie auch selbst nehmen.

Originalregeln: Man zieht die Karte verdeckt und wählt eine Person, die sie erhalten soll. Diese Karte darf erst bei der Wertung aufgedeckt und der Sammlung hinzugefügt werden.

Verpackung und Spielmaterial:
Das Spiel gehört zur Pocket Collection und ist daher in einem praktischen kleinen Format, das man ohne Probleme überallhin mitnehmen kann.
Die Schachtel selbst ist stabil.
Die Karten sind vergleichsweise schmal und länglich. Das wirkt vielleicht etwas ungewohnt, wenn man keine Spiele dieser Reihe kennt. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Sie sind schön griffig.
Die Illustrationen sind witzig gestaltet und zeigen bunte Socken, auf denen beispielsweise Alpakas, Kaffeebohnen, Bienen oder Dinos abgebildet sind. Durch die verschiedenen Motive lassen sich die Sockenpaare gut voneinander unterscheiden. Außerdem steht auf jeder Karte eine Zahl, an der man sich orientieren kann. Diese Zahl gibt an, wie oft das jeweilige Motiv vorhanden ist.

Anleitung:
Die Anleitung ist übersichtlich und gut strukturiert. Der Spielablauf, die Spezialkarten sowie die Wertung sind verständlich beschrieben. So hat das einmalige Durchlesen der Regeln gereicht, um direkt danach mit der ersten Partie zu beginnen. Es sind keine Fragen oder Unklarheiten offen geblieben.
 
Spielspaß:
Das Spiel ist sehr einfach und schnell erklärt. Wenn wir an der Reihe sind, decken wir zwei Karten auf und entscheiden uns für eine davon. Die andere Karte wird entsprechend des Pfeils darauf weitergegeben. Am Ende zählen die Punkte nur, wenn man eine gerade Anzahl an Socken des jeweiligen Motivs gesammelt hat.

Das sorgt dafür, dass man auch ein klein wenig taktisch vorgehen kann, auch wenn das durch die nur zwei offenen Karten, aus denen man auswählen kann, begrenzt ist.

Vor allem zu zweit ist das sehr interessant, denn hier kann es passieren, dass Karten aus dem Spiel kommen, weil der Pfeil eben nicht in Richtung des Mitspielers zeigt. Wir haben es einige Male zu zweit gespielt, und es hat uns großen Spaß gemacht. So ist es natürlich auch möglich, deutlich mehr Punkte als in einer größeren Gruppe zu sammeln. Auch die Chance, gerade die wertvollen Karten mit niedriger Summe in gerader Anzahl zu sammeln, ist größer.

Grundsätzlich hat uns das Spiel aber in jeder Besetzung gefallen, egal ob wir zu zweit oder zu fünft gespielt haben.

Es ist möglich, seine Mitspieler zu ärgern, wenn das Kartenglück mitspielt. Man kann ihnen einzelne Socken wegschnappen, ihnen eine Karte schenken oder absichtlich eine Karte nehmen, die der Mitspieler gebrauchen könnte. So etwas kommt in unseren Spielrunden immer gut an.

Eine Partie ist flott gespielt, sodass wir in unserer kurzen Mittagspause gerne zwei Partien gespielt haben. Es braucht keine große Vorbereitung – lediglich die Waschmaschine muss unter die untersten zehn Karten gemischt werden. Auch das Zählen der Punkte ist schnell erledigt.

Die Geschenk-Karte kann am Ende noch einmal alles durcheinanderwirbeln, denn plötzlich kann es sein, dass man dadurch eine ungerade Anzahl eines Motivs hat. Dann sind die Punkte weg. Es ist aber auch durchaus möglich, dass man eine passende Karte – vielleicht sogar die Super-Socke als Joker – aufdeckt und dadurch eine gerade Anzahl hat und die Punkte zählen darf.

Gerade das sorgt für Spannung am Ende. Wer es nicht ganz so unberechenbar mag, sollte vielleicht einmal unsere Hausregel testen. Diese vermeidet während der laufenden Partie die Überraschung, sodass man in den nächsten Runden darauf reagieren kann.

Uns hat dieses kleine Kartenspiel sehr gut gefallen, wobei es für die Vielspieler etwas zu seicht und glückslastig war. Sie haben aber zugegeben, dass es gerade als Absacker ideal ist. Eine Vielspielerin meinte jedoch, dass sie es zu viert oder fünft nicht ideal findet und es zu zweit oder dritt bevorzugt.

Den meisten in unseren Spielrunden gefiel, dass es so einfach ist, sich flott spielen lässt und nicht so berechenbar ist.

Wiederspielreiz:
Sehr hoch. Wir haben meist nicht länger als zehn Minuten pro Partie gebraucht. Da bietet es sich an, gleich mehrere Partien zu spielen. Nur wenn die Vielspieler mit am Tisch saßen und sämtliche Möglichkeiten abwogen – „Wenn ich die Karte nehme, passiert das … Wenn ich die andere nehme, dann …“ – dauerte eine Partie auch mal etwas länger. Ich bringe es immer wieder gerne auf den Tisch, sei es für gemütliche Spielrunden oder als Einstieg bzw. Absacker zum Vielspieler-Marathon.
 
Zu zweit spielbar?
Ja, und es funktioniert sehr gut.
 
Fazit:
Ein flottes, witziges Kartenspiel mit Ärgerfaktor.
 
Bewertung: 

Donnerstag, 3. September 2026

10 Bücher mit einem Gebäude im Titel

   Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~*  Zeige uns 10 Bücher, in deren Titel ein Gebäude genannt wird (z. B. Schloss, Hotel, Schule etc.) *~*



Hallo,

eigentlich hätte ich diese Woche wieder ausgesetzt. Weil ich aber schon weiß, dass ich nächste Woche nicht kann, mache ich heute doch mit. Mal schauen, ob ich zehn passende Bücher finde.

1. Belle - der Fluch von Balmoral Castle



Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle McBean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur in einem verfallenen Schloss wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten das Schloss umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will.





2. Mord im Pfarrhaus


Vor wenigen Stunden hat Pfarrer Clement noch gesagt, der Menschheit würde ein großer Dienst erweisen, wenn jemand Kirchenvorsteuer Colonel Protheroe ins Jenseits befördere – nun ist Protheroe tatsächlich tot und Pfarrer Clement in einer unangenehmen Situation. Zum Glück führt das seitlich Tor der Pfarrei direkt in den Garten von Miss Marple, die die Ermittlungen aufnimmt.








3. Das Opernhaus - Goldhell die Melodie


Eine weltberühmte Stadt. 
Ein neues Opernhaus. 
Eine Liebe, die nicht sein darf. 
Und der Klang unsterblicher Musik.
Dresden 1841: Das feierlich eröffnete königliche Hoftheater wirkt in seiner Pracht wie ein Palast für die Musik. Doch hinter den Kulissen geht es nicht weniger dramatisch zu als auf der Bühne: Die Primaballerina hütet ein tragisches Geheimnis, die Requisiteurin will ihrer Vergangenheit entfliehen, und die Kostümschneiderin hat den Glauben an wahre Leidenschaft verloren. Dennoch ist das Opernhaus für sie alle ein magischer Ort.
Auch die junge Elise Spielmann ist bei ihrem ersten Besuch verzaubert. Sie entstammt einer Musikerdynastie und träumt davon, eine gefeierte Violinistin zu werden. Als sie dem talentierten Malergehilfen Christian Hildebrand begegnet, entspinnt sich eine zarte Bindung zwischen ihnen - in größter Heimlichkeit und gegen alle Konventionen.
Währenddessen ziehen sich im ganzen Land revolutionäre Kräfte zusammen. Doch vor dem sich verdunkelnden Himmel strahlen die Liebe und die Musik umso heller.


4. Briefe aus dem Gefängnis


Rosa Luxemburgs Briefe (1916–18) an Sophie Liebknecht sind wunderbar poetische Zeitdokumente. Heiter und sorgenvoll sinniert sie über das Leben, Literatur und gemeinsame Erlebnisse. Malerische Beschreibungen über Landschaften und Vogelgezwitscher treffen auf düstere Gedanken. Doch ihr kämpferischer Optimismus versiegte nie: 'Ich habe das Gefühl, dass dieser ganze moralische Schlamm, durch den wir waten, dieses große Irrenhaus, in dem wir leben, auf einmal, so von heute auf morgen wie durch einen Zauberstab ins Gegenteil umschlagen, in ungeheuer Großes und Heldenhaftes umschlagen kann.'




5. Kloster Northanger



Der posthum veröffentlichte Roman gehört zu den frühen Werken der englischen Klassikerin Jane Austen: Die siebzehnjährige Catherine Morland beeindruckt den jungen Geistlichen Henry Tilney mit ihrer frischen, naiven Art. Bevor Henry und Catherine ein Paar werden können, müssen sie allerhand kleine und große Hürden überwinden.









6. Im Auge des Leuchtturms


Nada Schwarz ist jung und erfolgreich. Sie hat keine Zeit, nett zu sein, keine Zeit für Freunde – und keine Zeit, sich zu erinnern. Als sie eine mysteriöse Postkarte mit einem Leuchtturmmotiv erhält, macht sie sich auf den Weg zu der winzigen Insel, die auf der Karte zu sehen ist. Und stellt fest, dass sie schon einmal hier gewesen sein muss. Was ist damals geschehen? Als sie der rätselhafte Hilferuf eines Kindes erreicht, beginnen Traum und Realität zu verschwimmen.






7. Im Museum bei Nacht


Für eine Nacht im Museum – und hinter jeder Ecke atemberaubende Schätze! In diesem Kindersachbuch ab 8 Jahren finden sich die größten Museumsstücke aller Zeiten wieder: „Lucy“, das Urmenschen-Skelett, der aztekische Sonnenstein, Rembrandts „Nachtwache“ oder der Düsen-Rucksack der NASA! Anhand der spannenden Exponate aus Museen der ganzen Welt lassen sich in diesem Sachbuch atemberaubenden Geschichten aus der Naturkunde, Geschichte, bildenden Kunst, Technik oder Raumfahrt entdecken. Ideal für junge neugierige Forscherinnen und Forscher. Hier kommt alles zusammen – unter einem Museumsdach! 




8. Der grüne Palast


Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.



9. Casino Royal



Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens „Le Chiffre“ auszuschalten. Er soll ihn am Baccarat-Tisch ruinieren und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den „Ruhestand“ zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist – Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen, und die Anziehungskraft, die eine schöne Agentin auf Bond ausübt, führt ihn zuerst ins Unglück und dann zu einem unerwarteten Retter …



10. Der verschwundene Buchladen


Zu lange waren Opaline, Martha und Henry nur Nebenfiguren in ihrem eigenen Leben.

Doch als diese drei ahnungslosen Fremden einen mysteriösen, verschwundenen Buchladen entdecken, wird alles anders. Dieser magische Ort zieht sie in ihren Bann und lässt sie erkennen, dass ihre eigenen Geschichten genauso außergewöhnlich sind wie die auf den Seiten ihrer geliebten Bücher. Während sie Geheimnisse lüften, tauchen sie in eine Welt voller Wunder ein, in der nichts so ist, wie es scheint.



Falls "Pfarrhaus" und "Opernhaus" nicht zählen sollten ("Mit Haus hast du es dir wieder viel zu einfach gemacht"), hätte ich da noch zwei Alternativen:

1. Das kleine Inselhotel
2. Die Jungen von Burg Schreckenstein

 


Das war meine heutige Liste...
Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 2. September 2026

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den August 2026

 



Hallo,

lesetechnisch war der August bei mir leider eine echte Flaute: Von sechs angefangenen Büchern habe ich die Hälfte abgebrochen. Zwei weitere sind noch mitten im Leseprozess und wandern mit in den neuen Monat.
Auch zum Spielen bin ich kaum gekommen – gerade einmal drei Runden Würfelkönig an zwei Tagen waren drin. Dafür war kulturtechnisch umso mehr los: Ich hatte tolle Erlebnisse bei verschiedenen Musicals und einem mitreißenden Konzert.

Der August in drei Worten: Mythologie – Abbruch – Tecklenburg.

~*~ Tibis Leseecke ~*~


1. Mein SuB und ich


Der SuB zum Monatsbeginn 

📚 46 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 46 Bücher


Zugänge

    





Abgänge
aussortiert:
keine

gelesen:
1. Die Weiße Frau von Tecklenburg von Brigitte und Dorothee Jahnke, 92 Seiten
2. Die Auferstehung von Andreas Eschbach, 442 Seiten
3. Mythologie von Aurora Mythos, 544 Seiten


begonnen:
1. Die Krone der Meere von Johanna Dorn, gelesen bis Seite 256
2. Das Nibelungenlied, gelesen bis Seite 110

abgebrochen:
1. Der Tod liegt in der Luft von Andrew Lane, nach 120 von 416 Seiten
2. Der verschwundene Buchladen von Evie Woods, nach 37 von 418 Seiten
3. Kleine große Schritte von Jodi Picoult, nach 198 von 590 Seiten


Der SuB zum Monatsende

📚 43 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 43 Bücher
📉 Veränderung: - 3 Bücher

2. Gebell

Neu hinzugekommen sind folgende Rezensionen: 

3. Reihen

🆕Begonnen 
1. Young Sherlock Holmes

📖Fortgeführt 
keine Reihe

Beendet
keine Reihe

Abgebrochen
1. Young Sherlock Holmes

4. Statistiken

📄Gelesene Seiten (inkl. gel. Seiten abgebrochener Bücher): 1.433
📚 Gelesene Bücher: 3
📖Ø Seiten pro Buch: 417
📅 Seiten pro Tag: 46


5. Buchverfilmungen (erstmals geschaut)

Ich zeige immer zuerst die Romanvorlage und daneben dann das Cover der Verfilmung.  

 

 



6. 

  Das Book-Battle muss im August mangels Bücher-Auswahl ausfallen.


~*~ Tawnys Spielecke ~*





🎲Spiel des Monats

konkurrenzlos: Würfelkönig



Begründung:
Ganz pragmatisch: Es war schlicht das einzige Spiel, das im August auf den Tisch kam!


~*~ Schiggy unterwegs ~*~

Im August habe ich Folgendes besucht:




02.08. Bad Vilbel


06. + 07.08. Tecklenburg

08.08. Tecklenburg

30.08. Fulda




📸 Highlight 





Es ist gar nicht so leicht, die Musicals mit dem Konzert zu vergleichen. Mein Highlight ist letztlich die Brass Band Hessen, die mit ihrer Musik für grandioses Kopfkino bei mir gesorgt hat.

---

Normalerweise habe ich meinen Sommerurlaub ja immer im September, aber dieses Jahr bin ich extrem spät dran: Mein erster Urlaubstag ist erst am 19. Oktober (also eher ein "Sommerurlaub im Herbst"!). Ob ich im September mehr zum Lesen komme, muss sich also erst noch zeigen.
Morgen machen wir in der Mittagspause erst mal einen Spielemittag – da muss ich mir heute Abend noch überlegen, welchen Titel ich mitnehme. Ansonsten stehen in diesem Monat noch die Dernière von Der Schimmelreiter sowie Besuche bei Romeo & Julia und Die Eiskönigin auf dem Programm.

Liebe Grüße
Tinette

Dienstag, 1. September 2026

Aktuell lese ich... Die Krone der Meere und Das Nibelungenlied

 Hallo,





... zwei Bücher.

Mein aktuelles Lesefutter






📖 1593. Die Hanse kämpft um ihr Überleben, misstrauisch beäugen die Kaufleute Lübecks den Aufstieg des rivalisierenden Amsterdam. Der junge Arjen, unehelich in eine Lübecker Kaufmannsfamilie geboren und voller Neugier auf die weite Welt, macht sich auf, um in der niederländischen Metropole das Glück zu finden. Dank seinem Geschäftssinn erarbeitet er sich schnell Reichtum und Respekt. Doch als er sich ausgerechnet in Marianna verliebt, die längst einem anderen versprochen ist, muss Arjen erkennen, dass Erfolg seinen Preis hat und man die Vergangenheit niemals ganz hinter sich lassen kann ...




📖 Das um 1200 entstandene »Nibelungenlied« ist das bekannteste deutsche Heldenepos: Jeder kennt Siegfrieds Tarnkappe und seine Haut aus Drachenblut, das Schwert Balmung, den Schatz der Nibelungen und die fürchterliche Rache der Kriemhild. Wie kaum ein anderes Werk diente das »Nibelungenlied« als Vorlage für Literatur, Kunst und Film: Spätestens seit dem Welterfolg von »Der Herr der Ringe« sind die sagenhaften Bilderwelten fester Bestandteil moderner Populärkultur.

Lesezeichen




🔖Aktuell bin ich auf Seite 256 von 704. <"Irgendein Aufruhr. Jemand ist mit einem Messer auf den Hund losgegangen."> (Kapitel Hamburg, Juli 1597)



🔖 Aktuell bin ich auf Seite 110 von 262. <Als Kriemhilt so verwitwet war, blieb Markgraf Eckewart mit seinen Männern bei ihr im Lande und diente ihr unermüdlich.> (Kapitel 19 Wie der Nibelungenschatz nach Worms gebracht wurde)

Warum dieses Buch?




❓Aus der Vorwoche...



❓ Das Buch habe ich einfach spontan aus dem Regal gezogen. Das Nibelungenlied haben wir damals in der Schule gelesen. Letztes Jahr habe ich dann eine Doku darüber gesehen und gedacht, dass mir Vieles nicht mehr vertraut vorkam. Deshalb hatte ich mir beschlossen, es irgendwann nochmal zu lesen.

Was gibt es sonst noch zu sagen?




💬Ich muss hier sagen, dass mich besonders das Schicksal von Agnes und Thilo berührt. Sie lebt schon lange auf der Straße und muss sich durchkämpfen. Er stammt aus reichem Haus und musste nach der Ermordung seiner Eltern fliehen und hat seitdem ebenfalls kein Zuhause mehr. Arjens Geschichte interessiert mich nicht so. Ich bin aber gespannt, ob die drei Handlungsfäden am Ende zusammenführen.



💬 Die Prosaform lässt sich wirklich sehr gut lesen. 

Was ist sonst noch passiert?


Die Serie habe ich durch Zufall entdeckt. Sherlock und eine vermeintliche Tochter? Das hört sich interessant an. Bisher habe ich die ersten beiden Folgen geschaut. Sie haben mir gut gefallen. Ich möchte wissen, wie es weitergeht.










Nachdem ich Die Auferstehung gelesen habe, habe ich mir vorgenommen, mir die Original-Reihe anzuhören. Den ersten Fall habe ich als mp3 gekauft. Allerdings habe ich noch keine Gelegenheit gefunden, reinzuhören. Mal schauen, ob ich es heute nach der Arbeit schaffe...


Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

Aktuell lese ich... Neaver leave the path und Canvas

 H allo, ... zwei Bücher. Mein aktuelles Lesefutter 📖 Natürlich gibt es den Hexer vom Berg nicht, da ist sich der 17-jährige Jesper sicher....