Die Kinder der Familie Braun sind frech – unglaublich frech! Nur Nanny Matilda hat es geschafft, sie zu zähmen und ihnen gutes Benehmen beizubringen. Doch das hat nicht lange angehalten: Nun sind die Kinder frecher denn je! Tora schmiert Klebstoff auf die Butterbrote, David setzt eine Kröte in die Milchkanne, und Tim bindet die Schnürsenkel der Kinderschwester am Stuhlbein fest. Ihr Aufenthalt in London mit Großtante Adelheid Stich verspricht, eine einzige Katastrophe zu werden. Da kann nur Nanny Matilda mit ihrem Stock helfen!
Auch die Fortsetzung ist mit ihren 117 Seiten, verteilt auf 8 Kapitel, wieder flott gelesen und liebevoll illustriert. Wir kehren zurück zur Familie Braun, die durch weiteren Nachwuchs und Adoptionen mittlerweile noch größer geworden ist. Gelernt haben die Kinder allerdings nichts – im Gegenteil: Sie wirken fast noch ungezogener als im ersten Teil. Nanny Matilda scheint einmal mehr die Einzige zu sein, die das Chaos unter Kontrolle hat.
An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Wenn Evangelina etwa plötzlich mit von Haferbrei verklebtem Mund hinter Fräulein Krabbe herrennt, fragte ich mich, wann sie den eigentlich gegessen hat; davon stand im Text nämlich nichts.
Ansonsten liest sich das Buch gewohnt flüssig. Ich bin gespannt, was mich im dritten und letzten Teil erwartet.



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