Dienstag, 8. September 2020

Tawny spielt: Die Werwölfe von Düsterwald



Allgemeine Infos
Spieltitel: Die Werwölfe von Düsterwald
Autor/in: Philippe des Pallières, Hervé Marly
Illustration: Philippe des Pallières, Hervé Marly, Alexios Tjoyas
Verlag: Asmodee
Art: Kartenspiel
Spielmechanismus: Bluffen, Rollenspiel, Deduktion
Spielart: zwei Gruppen gegeneinander
Thema: Werwölfe, mittelalterliche Dorfgemeinschaft
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 8 - 18
Dauer: ca. 30 Minuten
EAN: 3558380065838


Beschreibung:
Auf einer zerklüfteten Hochebene des Hunsrücks liegt das kleine Dorf Düsterwald. Seit einiger Zeit wird das Dorf jede Nacht von Werwölfen heimgesucht. Jede Nacht geschieht ein Verbrechen und ein Dorfbewohner fällt den Werwölfen zum Opfer. Die Dorfbewohner versuchen herauszufinden, wer unter ihnen zu den Werwölfen gehört, bevor sie alle verschwinden. Die Werwölfe von Düsterwald ist eines der bekanntesten Kommunikations- und Interaktionspiele für 8 bis 18 Spieler und damit genau der richtige Spielspaß für größere Runden oder Partys.

Ziel des Spiels:
Dorfbewohner: alle Werwölfe elimieren
Werwölfe: alle Dorfbewohner elimieren


Unsere Hausregeln:
keine

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
10er-Partien + 1 Spielleiter
12er-Partien + 1 Spielleiter
15er-Partien + 1 Spielleiter

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil. Die Kartenqualität ist gut. Die Illustrationen sind Geschmackssache. Mir gefallen sie nicht so gut. Besonders für Neulinge war es manchmal schwierig, zu erkennen, welchen Charakter derjenige nun ist, denn auf den Karten stellt der Rollenname nicht. Das hat insbesondere bei den Rollen mit Spezialfähigkeiten für Fragezeichen gesorgt. 

Anleitung:
Die Anleitung ist anschaulich und verständlich verfasst. Wer schon Erfahrung mit Werwolf- oder Mafia-Spielen hat, wird sowieso keine Schwierigkeiten haben, denn das Prinzip ist immer gleich.

Spielspaß:
Die größte Hürde ist bei uns immer, genügend Mitspieler zu finden, denn ich meinem Umfeld gibt es kaum begeisterte Spieler. Außerdem ist nicht jeder Fan dieses Spiels. 
Das Spiel ist einfach, und die Spieldauer mit einer halben Stunde nicht zu lange. Allerdings kann diese sich verlängern, wenn Anfänger dabei sind. Hier ist es sehr von Vorteil, wenn der Spielleiter erfahren ist und die Spieler zum Diskutieren und Abstimmen motiviert. Er muss dafür sorgen, dass der Spielfluss nicht gestört wird und keine langweiligen Pausen entstehen. Dann muss er eingreifen.
Das Interessante ist, dass nur die Werwölfe wissen, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Die Dorfbewohner, mit Ausnahme der Seherin, sind ahnungslos und können nur durch Beobachtungsgabe die richtigen Schlüsse ziehen.
Das Spiel lebt gerade von den Diskussionen. Die Dorfbewohner müssen herausfinden, wer die Werwölfe sind, was nicht zu einfach ist, weil sich die Werwölfe ebenfalls als nette Dörfler ausgeben. Hier können wirklich hitzige Diskussionen und Wortgefechte entstehen. Es wird beschuldigt, sich verteidigt. Es gilt gut zu überlegen, wer ein falsches Spiel spielt.
Jede Nacht und jeden Tag stirbt min. 1 Person, wobei es auch Ausnahmen gibt, etwa, wenn die Hexe ihren Heiltrank in der Nacht einsetzt.
Uns macht das Spiel großen Spaß. Die Mitspieler müssen sich aber darauf einlassen. Ansonsten leidet der Spielspaß.
Als ausgeschiedener Spieler wird es nicht langweilig, denn es ist auch interessant, die anderen zu beobachten, um so auch vielleicht Auffälligkeiten zu registrieren, die bei weiteren Partien mit diesen Mitspielern hilfreich sein könnte.

Wiederspielreiz:
Hoch. Das Spiel macht auch nach mehreren Partien Spaß, besonders, wenn man in die Rolle eines Werwolfs schlüpft und die Dorfbewohner an der Nase herumführen kann.

Fazit:
Ein Klassiker, der in der richtigen Besetzung, wölfisch viel Spaß macht.

Bewertung: 

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