Freitag, 14. Juli 2023

Tibi liest: Was bisher verloren war

    Allgemeine Infos:




OriginaltitelWas bisher verloren war
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Kerstin Gier
Verlag: Fischer
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Vergissmeinnicht
Teil: 2
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2023
Seiten: 528
Preis: 22,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-949465-09-3








Klappentext:
Mit Feen abzuhängen, durch Portale in eine Parallelwelt zu spazieren und Superkräfte zu besitzen, daran hat Quinn sich mittlerweile gewöhnt. Blöd nur, dass ihn jedes Geheimnis, das er aufdeckt, vor neue Rätsel stellt. Ohne Matilda und ihre ganz spezielle Art, den Dingen auf den Grund zu gehen, wäre er völlig aufgeschmissen. Dass er sie doch eigentlich vor den Gefahren des Saums beschützen wollte, hindert Matilda nicht daran, sich kopfüber ins Abenteuer zu stürzen. Denn die beiden müssen dringend ein paar Fragen klären: Steckt eine Geheimgesellschaft hinter dem Tod von Quinns Vater? Wie bändigt man eine Sphinx - und erst die intrigante neue Mitschülerin? Und kann man überhaupt verliebt sein, wenn man ständig in Lebensgefahr gerät?

Meine Schnüffelstatistik:

Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2023
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Gebraucht: 2 Tage

 

Lob und Tadel 

~*~Erwartung~*~

Teil 1 hat mich 2021 begeistert. Ich hoffe, dass es mit Teil 2 so weitergeht.

~*~Gestaltung~*~

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es gibt einige kleine Details zu entdecken.
Die einzelnen Kapitel sind nicht durchnummeriert. Dafür steht immer zu Beginn entweder Matilda oder Quinn.
Die Schriftgröße finde ich angenehm.
WhatsApp-Nachrichten der beiden sind so abgebildet, wie man es gewohnt ist, also auch mit den 2 Häkchen. Bei Sprachnachrichten steht dann dort auch tatsächlich nur Sprachnachricht. Aus dem Kontext können wir aber erschließen, was gesagt wurde.
Am Ende gibt es ein Personenverzeichnis, das einen guten Überblick über wichtige Charaktere gibt.

~*~Charaktere~*~

Matilda: Die Protagonistin ist traurig, weil sie und Quinn getrennt sind. Sie versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, indem sie einfach immer durch den Keller geht. Sie hat ein schlechtes Gewissen ihrer besten Freundin gegenüber, weil sie ihr nicht die Wahrheit sagen kann und den Saum und die Nex verschweigen muss. Sie hat gerne mal einen trockenen Spruch auf Lager. Ich finde sie auch im 2. Teil sehr sympathisch.
Quinn: Auch Quinn hat durch die Trennung zu knabbern. Dagegen hat er sich inzwischen daran gewöhnt, dass er ein Nachfahre ist. Er möchte unbedingt die Wahrheit über seinen Vater erfahren. Sein Beschützerinstinkt gegenüber Matilda ist sehr groß, teilweise etwas übertrieben. Aber im Grunde meint er es ja nur gut.
Bax: Der Dämon war ja schon direkt in Teil 1 mein Lieblingscharakter geworden und ich hatte auf mehr Szene mit ihm in der Fortsetzung gehofft. Nun, mein Wunsch wurde erfüllt. Er begleitet Matilda mit sarkastischen Sprüchen und sorgt für den Humor. Gleichzeitig ist er mit seinem Wissen über den Saum aber sehr nützlich für sie. Ich mag ihn einfach.
Jeanne: Die historische Figur Johanna von Orleans wird hier etwas zweckentfremdet. Bei ihr wusste ich nie so richtig, was sie genau vorhat und ob man ihr trauen kann. Als Buchcharakter ist sie sehr interessant.

~*~Handlungsort und -zeit~*~

Die Handlung spielt in Deutschland (ohne nähere Angaben), teilweise auch in London. Eine Zeitangabe gibt es nicht. Ich gehe aber davon aus, dass das Buch in der heutigen Zeit spielt.

 

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~

Obwohl es etwa anderthalb Jahre her ist, seit ich Teil 1 gelesen habe, hatte ich keine Schwierigkeiten, wieder die Handlung reinzufinden. Es war mir sofort wieder vertraut.
Ich habe Matilda und Quinn gerne bei ihrem Abenteuer begleitet. Ich wollte auch wissen, was es mit dem Tod von Quinns leiblichen Vater auf sich hat, und ob es Matilda gelingt, den Saum zu betreten, obwohl sie kein magisches Wesen oder eine Nachfahrin ist. So gibt es dieses Mal richtige Anspielungen auf die Silber-Trilogie, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Autorin hat einige interessante Ideen eingebracht, aber auch einige neue Fragen entstehen lassen, die am Ende noch offen waren.
Mir hat diese Fortsetzung wieder gut gefallen, auch wenn sie mich nicht ganz so wie der Reihenauftakt begeistert hat. Ich bin aber sehr auf den letzten Band gespannt und hoffe, dass dann alle (wichtigen) Fragen beantwortet sind.
Ich bin sehr gespannt, was mich in dieser Trilogie noch erwartet.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~

Das Buch ist im Präteritum in der Ich-Form abwechselnd aus Matildas und Quinns Sicht.
Die Autorin schreibt gewohnt fluffig-leicht mit dem typischen Gier-Humor. 
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~

keine

 

~*~Abschlussgedanken~*~

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Hoffentlich dauert es nicht nochmal so lange, bis Teil 3 erscheint.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit tollen Anspielungen auf die Silber-Trilogie.

Bewertung


Mittwoch, 12. Juli 2023

Mein Erlebnis-Bericht von... Artus Excalibur in Plauen

 



Veranstaltung: Artus Excalibur
Art der Veranstaltung: Musical
Ort: Parktheater Plauen
Datum: 01. Juli 2023
Beginn: 20:30 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr




Eigentlich war es gar nicht geplant, nach Plauen zu fahren. Es war eine eher spontane Entscheidung. Das Musical Artus Excalibur habe ich schon zweimal gesehen: einmal in St. Gallen und einmal in Tecklenburg. Eine Freundin von mir wollte es aber unbedingt einmal sehen, fand aber niemand, der sie begleitet. Also habe ich zugesagt. Außerdem haben uns noch Fabian und meine Schwester, die zudem Fan der Artus-Sage ist, begleitet, weil wir einen Tag später nach Ludwigshafen wollten, um uns dort 3 Musketiere anzuschauen.
Am Freitagnachmittag sind wir also losgefahren. Von Köln aus sind es rund 500 km, und die reine Fahrtzeit war etwa 5 1/2 Stunden.
Am Samstag sind wir dann gegen 19:30 Uhr vom Hotel aus losgefahren. Das Parken hat nichts gekostet. Es war gut geregelt.
Die restliche Strecke sind wir zu Fuß gegangen. Vor der eigentlichen Show gab es eine Art mittelalterlichen Markt mit Ständen, Musik, Gauklern und Bogenschießen.

Die Zuschauertribüne steigt steil an. Das gefällt mir gut. So hat man auch von weiter hinten eine gute Übersicht.




Wir saßen in Reihe 4. Das war mir persönlich schon etwas zu nah an der Bühne. Ich hätte gerne etwas weiter hinten gesessen.


Besetzung


Artus, späterer König -   Friedrich Rau 
Guinevere, Artus’ Geliebte -   Elisabeth Birgmeier 
Merlin, Zauberer -  Chris Murray 
Morgana, Artus’ Halbschwester - Melanie Gebhard 
Lanzelot, Artus’ bester Freund - Arvid Fagerfjäll 
Ector, Artus’ Ziehvater -  Andrey Valiguras 
Lot von Orkney, Morganas Mann -   Marcus Sandmann                       
Sir Gareth, Lots Sohn - André Gass 
Uther Pendragon, Vater von Artus und Morgana - Luca Di Giorgio                             
Igraine, Artus’ Mutter - Kristina Kelly Zaidner
Mutter Oberin -  Manja Ilgen  
Ein Priester  - Dietmar Wölker

Ritter der Tafelrunde:
Lucan - Alcaios Papanagis
Tristan - Davide Gentilini
Bedwyr - Marco Palamone
Kay - Luca Di Geiogio
Lamorac - Lucien Zumofen

Kinder - Friedrich Hoffmann/Emil Riehle/Manuel Scheffler/Luke Seidel

außerdem:
Opernchor und Extrachor des Theaters Plauen-Zwickau
Ballett des Theaters Plauen-Zwickau
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Friedrich Rau - Artus
Er hat die Rolle des Artus überzeugend dargestellt. Ich habe ihm den Wandel vom jungen, etwas unbeholfenen Mann über den rachsüchtigen Sohn zum König, der sich für die Gerechtigkeit einsetzt, abgenommen.
Die Stimme fand ich angenehm und passend zu den Liedern. Sie harmonisierte sehr gut mit der von Elisabeth Birgmeier.

Elisabeth Birgmeier - Guinevere
Sie hat sowohl die verliebte Frau, die ihrer Hochzeit entgegengefiebert, als auch die verletzte, traurige Person glaubwürdig gespielt, und sich im Verlauf des Stückes zu einer starken Persönlichkeit entwickelt.
Ihre hohe Stimme war immer klar. Ihre Solos haben mir gut gefallen.

Chris Murray - Merlin
Ich muss direkt sagen: Stimmlich fand ich ihn am besten von allen. Seine Stimme war sehr kraftvoll und zitterte auch bei langgezogenen Tönen nicht. 
Auch schauspielerisch hat er mir sehr gut gefallen. Er spielte den Zauberer mit einem gewissen Augenzwinkern.

Melanie Gebhard - Morgana
Ich hatte sie letztes Jahr zweimal bei Robin Hood als Äbtissin gesehen. Die Rolle war nicht so groß. 
Die Rolle der Morgana scheint wie gemacht für sie zu sein. In ihren Gesangparts zeigte sie ihre tolle Stimme. Ihre Blicke, wenn sie auf Rache sann, waren sehr unheimlich. Sie zeigte aber auch eine verletzliche Seite.

Arvid Fagerfjäll - Lanzelot
Er hat vielleicht nicht jeden Ton getroffen. Seine Stimme fand ich aber trotzdem angenehm. Schauspielerisch konnte er mich komplett überzeugen. Mal war er der mutige Kämpfer, mal der unglücklich Verliebte und mal der Lustige. Ich fand es immer authentisch.




Das Bühnenbild hat mir gut gefallen. Es wirkte nicht überladen, aber auch nicht kahl. An den Seiten waren jede Menge Holzkreuze, die ich symbolisch für die vielen Toten deute. Eine Seite war meistens blau, die andere rot angestrahlt. Da vermute ich, dass das Blau für Artus und das Rot für Morgana steht, da beide Kleidung in der jeweiligen Farbe trugen.
In der Mitte stand eine Art Felsenvorsprung. Aus diesem "löste" sich plötzlich ein runder Tisch, der nach oben fuhr und so Artus` Tafelrunde repräsentierte.
Im hinteren Bereich waren teils abgebrochene Bögen zu finden: die Ruine von Camelot.

In der Pause wurden die beiden Throne für Artus und Guinevere aufgebaut. Außerdem wurde eine Treppe freigelegt.
Im ersten Akt war dort oben z. B. Merlins Vision, dargestellt von Tänzern, zu sehen.
Mir hat das Bühnenbild gut gefallen, weil es mit wenigen Aspekten ein aussagekräftiges, stimmiges Bild lieferte.


Die Kostüme haben mir gut gefallen.
Merlin war nicht wie etwa im Disney-Film Die Hexe und der Zauberer mit Mantelkleid und langem, spitzem Hut verkleidet, sondern in erdigen Tönen, worin ich einen Bezug zur Natur deute.
Die Perücke und der Bart ließen ihn wie einen alten, weisen Zauberer wirken, während ich die eisig blauen Kontaktlinsen etwas unheimlich fand.
Das Blau von Artus zeigte seine neue Rolle als König, ohne dass es zu pompös wirkte. Meiner Schwester gefiel sein Kostüm nicht. Sie erklärte sich es aber, weil sie die Farbe Rot von der Merlin-Serie in Zusammenhang mit Camelot und Artus gewöhnt war.
Morganas Kleid strahlte in Blutrot und unterstrich ihre teuflische Seite, war für mich aber auch eine Anspielung auf das Lied "Die Rose". Die langen, weiten, wehenden Armen haben mir gut gefallen.
Guinevere trägt zunächst ein Kleid, das mich ein klein wenig an das eines Burgfräuleins erinnert an. Mit den zarten Blautönen steht es in Kontrast zu Morganas Kleid. Gegen Ende tauscht sie dieses gegen Hemd und Hosen, wodurch sie nicht mehr wie die zarte Person wie zu Beginn wirkt.

Das erste Lied des Stückes ist "Das Feld der Ehre", und es ist das, was mir schon nach dem ersten Besuch 2015 am besten in Erinnerung geblieben ist. Es hat etwas Mystisches, aber auch Trauriges, und gibt gleichzeitig Hoffnung. Es gefällt mir sehr gut, vor allem, wenn es von einem so großen Chor vorgetragen wird.
Der stimmungsvolle Einstieg wirkte direkt bei mir. Ich war sofort gefangen und gespannt, wie die weitere Umsetzung aussehen würde. Und da wurde ich nicht enttäuscht.
Es gab einige Überraschendes, etwa, als Morgana etwas zu Boden wirft, das mit großem Knall und Rauch verpufft. 
Den Einfall, dass Merlin Excalibur lenkt und Artus diesem hilflos folgen muss, fand ich gut.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz. So sorgt z. B. Sir Gareths Frage "Was?" für Lacher, weil er nicht mitbekommen hat, dass Artus das Schwert aus dem Stein gezogen hat und deshalb alle vor Ehrfurcht erstarren. Auch die Idee, dass Lanzelot mit Steine Hufgetrappel imitiert und damit eine Anspielung auf Die Ritter der Kokosnuss macht, fand ich lustig.
Die Fechtszenen waren gut choreografiert. Sie wirkten nicht plump oder aufgesetzt. 
Dramatisch war es bei den Sterbeszenen. Diese fand ich aber nicht kitschig, sondern mit dem richtigen Maß an Sentimentalität.
Insgesamt hat mir das Stück sehr gut gefallen. Es war mir zu keiner Zeit langweilig. Ich habe immer mitgefiebert. Mir gefiel es, dass die Balletttänzer so gut in das Stück integriert wurden und mit ihren Tänzen den Gesang unterstützten. Ein tolles audiovisuelles Erlebnis.
Auch der Chor sorgte für die richtige Stimmung. Ich mag es einfach, wenn viele Menschen auf der Bühne stehen und singen.
Ich habe ja drei verschiedene Inszenierungen angeschaut. Ich würde sie mit Tecklenburg gleichsetzen. Beide Inszenierungen haben mir gleich gut gefallen. St. Gallen fand ich zwar auch gut, aber die Inszenierung in Plauen wirkte in der Umsetzung doch frischer und auch origineller auf mich.
Das Publikum war ähnlich begeistert wie ich. Am Ende standen alle und applaudierten lange und kräftig, wodurch der Artus-Darsteller seine Ansprache zunächst abbrechen musste und eine weitere Runde Verbeugen von allen stattfand, ehe alle zum Meet & Greet eingeladen wurden.
Schön fand ich, dass auch der Dirigent und das Orchester zum Schlussapplaus auf die Bühne kamen.
Das Stück über Schneewittchen das nächstes Jahr gezeigt wird, interessiert mich nicht. Aber falls wieder ein interessantes Stück für mich dabei ist, werde ich nochmals hierhin kommen.

Wir sind auch zum Meet & Greet nach der Show gegangen. Meine Taktik war nicht schlau. Ich dachte, ich stelle mich zuerst dort an, wo die meisten anstehen. Bei manchen Darstellern war kaum jemand. Zu ihnen wäre ich besser zuerst hingegangen, denn während ich so lange angestanden habe, sind sie irgendwann weggegangen. So habe ich insgesamt nur 3 Autogramme (Melanie Gebhard, Chris Murray, Friedrich Rau) sammeln können. Schade. Beim nächsten Mal weiß ich es besser.



Und hier noch Pressefotos - alle © Christian Leischner





















Dienstag, 11. Juli 2023

Aktuell lese ich... Ein Tag ohne Zufall und Böses Licht

 Hallo,





... einen Einzelband und die Fortsetzung der Wien-Krimi-Reihe.

Mein aktuelles Lesefutter




Im Augenblick ist alles möglich

Destiny wird von ihren Eltern von einem Internat ins nächste verfrachtet, seit sie sieben ist. Sie lässt niemanden an sich heran, denn Freundschaften schließen hat keinen Zweck, wenn man ohnehin bald wieder gehen muss. Doch dann ist da plötzlich dieser perfekte Tag, an dem sich die Zufälle überschlagen – oder sollte es Schicksal sein? Jedenfalls steht da auf einmal zufällig diese blassrosa Luxuslimousine mit hochgeklapptem Lederverdeck und laufendem Motor, und zufällig finden sich drei Mitschüler, die aus den unterschiedlichsten Gründen nichts gegen eine Spritztour haben … So beginnt ein spontaner Roadtrip voller sonderbarer Begegnungen, an dessen Ende Destiny ihren Schutzschild fallen lassen kann. Und plötzlich weiß sie, dass die Wahrheit ganz anders aussieht, als sie immer dachte.





Die Inszenierung von Shakespeares Richard III am Wiener Burgtheater trieft förmlich von Theaterblut, daher fällt kaum jemandem aus dem Publikum die echte Leiche auf der Bühne auf: Ulrich Schreiber, altgedienter Garderobier, wird tot auf einem Thron sitzend von der Unterbühne ins Rampenlicht gefahren. Die Tat löst Entsetzen und Ratlosigkeit gleichermaßen aus: Schreiber war allseits beliebt, ein unauffälliger Mann ohne Feinde. Anders als das nächste Opfer, das weitaus bekannter ist … 
Doch gleich darauf heißt es Aufbruch nach Salzburg, wo das Ensemble bei den Festspielen gastiert. Unnötig zu sagen, dass auch die junge Wiener Kommissarin Fina Plank die Reise nach Salzburg antreten muss. Verstörende Drohungen, hysterische KünstlerInnen und ein unliebsamer Kollege machen ihr zu schaffen - vor allem aber der Gedanke, dass der Fall mit der Festnahme des Mörders nicht gelöst sein wird ...

Lesefortschritt




Aktuell bin ich auf Seite 302 von 314.
<Es ist noch eine Weile bis Hedgebrook, da macht Seth eine Bemerkung über den Verkehr.> (Kapitel 38)





Ich fange erst heute damit an. - Seite 5 von 397.
<Es war einer der Abende, an denen Jasper Freysam am liebsten auf Knien gerutscht wäre aus Dankbarkeit für seinen Beruf> (Prolog)

Warum dieses Buch?




Es ist ein SuB-Oldie. Eigentlich hatte ich schon gar kein Interesse mehr und wollte es aussortieren. Aber dann dachte ich, dass ich dem Buch einfach eine Chance geben könnte. Falls es mir nicht gefällt, könnte ich ja immer noch abbrechen. Es hat außerdem nicht so viele Seite, und dazu noch eine recht große Schrift.





Es ist von Ursula Poznanski. Das dürfte alles erklären. :-D




Was gibt es sonst noch zu sagen?






Ich bin positiv überrascht. Das Buch gefällt mir ganz gut.





Scheinbar ist dieser 2. Teil auch gleichzeitig der letzte Teil. Also beende ich damit sogar eine weitere Reihe. :-D


Und sonst?




Ich habe gestern mal die Spiele auf die Arbeit mitgenommen, die ich ja eigentlich für meine Nichte und meinen Neffen gebastelt hatte. Wir haben sie in der Mittagspause gespielt. Das Feedback war positiv. Also war die ganze Mühe wenigstens nicht umsonst. :-D


Donnerstag, 6. Juli 2023

10 Buchtitel mit O

  Die Aktion



findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~*  Zeige uns 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben O beginnt (vorzugsweise ohne Der, Die oder Das)   *~*


Hallo,

bei O habe ich von Anfang an mit Schwierigkeiten gerechnet. Deshalb habe ich einfach auch nach den Originaltiteln geschaut, um so meine Liste zu füllen.


1. Oliver Twist (SuB)







Als Findelkind im Armenhaus einer englischen Kleinstadt aufgewachsen, flüchtet sich der junge Oliver Twist aus den Fängen seines brutalen Lehrherrn nach London. Doch im Moloch der Großstadt gerät er bald an den skrupellosen Hehler Fagin, der ein seltsames Interesse daran zu haben scheint, Oliver in die Welt des Verbrechens hineinzuziehen... Wegen seiner präzisen Milieuschilderungen und seines entwaffnenden Sinns für skurrile Komik zählt Oliver Twist bis heute zu den bedeutendsten und beliebtesten Romanen der englischsprachigen Literatur.





2. Once upon a dream





 What if the sleeping beauty never woke up? Once Upon a Dream marks the second book in a new YA line that reimagines classic Disney stories in surprising new ways. It should be simple--a dragon defeated, a slumbering princess in a castle, a prince poised to wake her. But when the prince falls asleep as his lips touch the fair maiden's, it is clear that this fairy tale is far from over.With a desperate fairy's last curse controlling her mind, Princess Aurora must escape from a differentcastle of thorns and navigate a dangerously magical landscape--created from her very own dreams. Aurora isn't alone--a charming prince is eager to join her quest, and old friends offer their help. But as Maleficent's agents follow her every move, Aurora struggles to discover who her true allies are and, moreover, who she truly is. Time is running out. Will the sleeping beauty be able to wake herself up?





3. Oh, wie schön ist Panama (als Kind gelesen)





»Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!« Dass der kleine Bär und der kleine Tiger dicke Freunde sind, weiß jedes Kind. Zusammen sind die beiden wunderbar stark, stark wie ein Bär und stark wie ein Tiger. In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich. Eines Tages findet der kleine Bär eine Kiste, die von oben bis unten nach Bananen riecht. Auf der Kiste steht »Panama«. Also machen sich der kleine Bär und sein Freund, der kleine Tiger, auf den Weg dorthin, in das Land ihrer Träume.






4. Offline





Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...


5. Odyssee




Die Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab (1792-1850) waren über viele Jahrzehnte ein Klassiker. Auch heute noch begegnen uns im Theater und im Opernhaus, in Museen auf antiken Vasen und neuzeitlichen Gemälden, in Comics und im Film immer wieder Figuren und Motive der trojanischen Mythen. Deshalb lohnt es sich nach wie vor, den wichtigsten und wirkungsreichsten Sagenkreis der Antike, die Geschichten von und um Troia und ihre Helden, zu kennen. Diese Ausgabe der Odyssee, ein wichtiger Bestandteil der Sagen des klassischen Altertums, ist im engen Anschluss an die Schwab'sche Vorlage entstanden, aber durch behutsame sprachliche Anpassungen von Dorothea von der Höh modernisiert und durch gelegentliche Erläuterungen bereichert worden.



6. Onkel Toms Hütte





Ein literarischer Klassiker der Anti-Sklaverei-Bewegung - ein Plädoyer für Menschlichkeit und Gleichheit
Onkel Tom und seine Familie haben es besser getroffen als viele andere Sklaven, sie haben einen guten Herren. Doch als diese aus finanzieller Not Tom eines Tages verkaufen muss, beginnt für ihn ein langer Leidensweg. Schließlich macht sich Robert, der Sohn seines ehemaligen Herrn, auf die Suche nach dem guten Tom ...






7. Oscar-Reihe (Teil 1 und 2 gelesen)



 






Eine Reise in die Vergangenheit? Oskar traut seinen Augen nicht, als er den seltsamen Brief seines Großvaters erhält. Aber tatsächlich landet er kurz darauf im Nürnberg des Jahres 1484. Doch was als kleiner Besuch im Mittelalter geplant war, erweist sich als großes Abenteuer. Denn schon bald findet sich Oskar in düstere Machenschaften um verschwundene Kinder und Hexerei verstrickt. Gemeinsam mit einem Jungen namens Albrecht macht er sich daran, den Drahtziehern das Handwerk zu legen…


8. Old Bones 

Anmerkung: Teil 1 der Reihe heißt im englischen Originaltitel Old Bones. In der deutschen Übersetzung ist es der Reihentitel.


Kannibalische Siedler und eine Wahrheit, die noch immer Tote fordert:der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe der Bestseller-Autoren Preston / Child um die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson1846 wird ein Siedler-Treck, bekannt als die Donner Party, in der Sierra Nevada vom Winter überrascht. Nur durch Kannibalismus kann ein Teil der Gruppe überleben. Doch das ist nicht die grausamste Wahrheit.Die Archäologin Dr. Nora Kelly ist begeistert, als ihr Hinweise auf das bis heute nicht entdeckte Lager der sagenumwobenen Donner Party zugespielt werden. Doch die Ausgrabungen erweisen sich schnell als erheblich gefährlicher, als Nora vermuten konnte. Bald führen ihre Recherchen die Archäologin und ihr Team auf die Spur eines Verbrechens in der Gegenwart, das weitaus grausamer und bizarrer ist als der Kannibalismus der Siedler. Die Ermittlungen in dem Fall leitet die junge FBI-Agentin Corrie Swanson. Die beiden Frauen ahnen nicht, dass Corries erster großer Fall auch ihr letzter zu werden droht …
Dr. Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Lesern von Preston / Child schon aus den Pendergast-Thrillern und dem Stand Alone »Thunderhead« bekannt. Mit »Old Bones – Tote lügen nie« starten die Bestseller-Autoren eine neue Thriller-Reihe, die neben den Fans von Agent Pendergast auch Leser begeistern wird, die die Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft lieben.



9. One evil summer

Anmerkung: Ich habe das Buch damals auf Deutsch gelesen. Hier lautet der Titel Der Ferienjob - Ein rabenschwarzer Sommer.





Ist Chrissy eine Hexe? Chrissy ist wirklich perfekt. Die Conklins hätten für die Sommerferien keine bessere Hilfe für den Haushalt finden können. Chrissy hat fantastische Zeugnisse, und die Kinder mögen sie gerne. Nur Amanda findet Chrissy ziemlich unheimlich. Aber niemand will glauben, was sie nachts heimlich beobachtet hat ...

10. Old yeller (haben wir damals im Englischunterricht gelesen)




When a novel like Huckleberry Finn, or The Yearling, comes along it defies customary adjectives because of the intensity of the respouse it evokes in the reader. Such a book, we submit, is Old Yeller; to read this eloquently simple story of a boy and his dog in the Texas hill country is an unforgettable and deeply moving experience.







Zur Info:
Der Titel der deutschen Ausgabe lautet Sein Freund Jello. Scheinbar gibt es diese aber nicht mehr zu kaufen. (Nur noch gebraucht - und überteuert.)



Und weil ich bei der Aufgabe mit Leben damals nur 8 Titel gefunden habe, jetzt aber mehr als 10 Bücher gefunden habe, nenne ich heute mal eins mehr: 

11. Othello (SuB)

Ich möchte mir demnächst das Theaterstück anschauen. Zur Vorbereitung möchte ich das Buch lesen.


»Othello« war schon bei seiner Uraufführung 1604 ein großer Erfolg und gehört bis heute zu den beliebtesten Stücken Shakespeares. Wie kein anderes ruft es beim Zuschauer spontane Reaktionen hervor. Jagos Auftritte sind in der Vergangenheit oft mit Zischen lauten Protesten und gar mit direkten, an Othello gerichteten Warnrufen begleitet worden. Immerhin ist das Publikum heute bereit, die schauspielerische Leistung des Jago-Darstellers am Schluss mit Beifall zu honorieren. Dieser gewandelten Einstellung der Zuschauer entsprechen auch veränderte Inszenierungen und literaturkritische Bewertungen. Wir sehen in »Othello« Bezüge, die Shakespeares Zeitgenossen aufgrund eines völlig anderen Weltbildes entgingen. »Othello« ist eine Familientragödie, in der es aber nicht nur um private Dinge wie Vertrauen oder Misstrauen geht, sondern auch um das Spannungsfeld von Individualität und gesellschaftlichen Erwartungen und Normen und nicht zuletzt um die prägende Kraft von Rollenbildern.


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Das war meine heutige Liste. Es war nicht einfach, aber ich hatte es mir doch deutlich schwieriger vorgestellt... :-)

Liebe Grüße
Tinette


Schon gelesen?

Ins Wochenende mit... einer Nanny und einer Amme

Hallo, da ich morgen die ganztägige Schulung und am Freitag in Düsseldorf bin, verabschiede ich mich bereits heute ins Wochenende. Eine Verf...