Donnerstag, 9. Juli 2026

10 Bücher aus dem 1. Halbjahr, die ich am höchsten bewertet habe

 Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~*  Zeige uns deine 10 buchigen Highlights aus dem 1. Halbjahr  *~*



Hallo,
10 Flops in den ersten sechs Monaten zu nennen, wäre mir einfacher gefallen. Für mich waren in diesem Jahr bisher leider keine Highlights dabei. Im November 2025 habe ich das letzte Mal meine höchstmögliche Bewertung "Tibis Lieblingsknochen" vergeben, was 5+ und damit einem Lieblingsbuch entspricht. Ich habe schon überlegt, ob ich diese Woche passen soll, mich dann aber dazu entschieden, die Aufgabe ein klein wenig umzuformulieren. Vorstellen werde ich die zehn Bücher, die ich im ersten Halbjahr am höchsten bewertet habe. Mal schauen, ob ich die Aufgabe mit 5 und 4 Sternen abdecken kann, oder sogar 3 Sterne-Bücher nennen muss.
Ich werde chronologisch vorgehen...

1. This could be love - gelesen im Januar


Im Januar hatte ich kein Highlight dabei, aber dieses Buch war die positive Überraschung des Monats und bekam von mir die Bewertung "Tibis Leckerli", was 4–5 Sternen entspricht.
Mein Kurz-Fazit dazu lautete: Trotz einiger negativer Aspekte konnte mich das Buch mit seiner langsam verlaufenden Liebesgeschichte und den eher angenehmen Charakteren dann doch überzeugen.
Die vollständige Rezension findet ihr hier.

Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. In der Tennisschule ihrer Patentante Kay auf Hawaii will sie sich voll und ganz auf ihr Comeback konzentrieren. Als sie sich bereits beim ersten Lauftraining am Strand übernimmt, wacht sie ausgerechnet auf der Couch eines attraktiven Surferboys auf. Der ist aber spätestens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Greenfield handelt, mit dem ihre Patentante auf Kriegsfuß steht, weil er in direkter Nachbarschaft zu ihrer Strandvilla ein Surfer-Hostel renoviert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fallen will, zieht es Louisa immer häufiger zu Vince. Bis sie herausfindet, dass er ein paar wesentliche Kapitel seines Lebens unterschlagen hat ...



2. Fremde Wildnis - gelesen im Januar

Ich war schon sehr auf die Schule in Südamerika und die dort lebenden Woodwalker gespannt. Leider machte es nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Insgesamt hat mir der vierte Teil aber gut gefallen und bekam von mir "Tibis Leckerli".
Kurz-Fazit: Leider spielt Costa Rica als Handlungsort keine so große Rolle, aber ansonsten ist auch der 4. Teil wieder gelungen.
Die vollständige Rezension findet ihr hier.


Ein Traum wird wahr! Carag, Holly, Brandon und Co reisen zu einem Schüleraustausch nach Costa Rica. Doch hier warten nicht nur liebenswerte Brüllaffen, geheimnisvolle Schnappschildkröten und turbulente Regenwaldausflüge auf die Schüler der Clearwater High. Von Jaguarwandler King erfahren sie, dass der gefährliche Andrew Milling auch in Mittelamerika sein Unwesen treibt. Was plant Carags Widersacher nur und warum ist er ihm immer einen Schritt voraus? Für den Pumajungen steht fest: Er muss handeln, ehe die Gefahr unaufhaltsam wird.





3. Blutrote Tinte - gelesen im Januar/Februar 

Teil 1 hat mich enttäuscht. Ich hatte ja sehr hohe Erwartungen, weil der Klappentext so interessant klang. Dennoch war ich neugierig, wie es weitergeht. Die Fortsetzung hat mir dagegen deutlich besser gefallen und bekam "Tibis Leckerli". Der Reihenabschluss hat mich dagegen wieder enttäuscht.
Kurz-Fazit: Teil 2 liefert Antworten über Annies Herkunft, lässt sich trotz vereinzelter Stolperstein-Wörter flott lesen und macht neugierig auf den letzten Band. 
Die komplette Rezension gibt es hier.


Die Liga Lexis ist in Aufruhr: Lady Hamilton, die Protagonistin eines weltberühmten Bestsellers, wurde ermordet! Sofort werden mehrere Agent*innen und Lehrende von Bookford Manor abgesandt, um den Fall aufzuklären. Doch nicht alle kehren lebend zurück. 
Während Annies Gefühle aufgrund von Caspians merkwürdigem Verhalten noch vollkommen durcheinander sind, bleibt ihr keine Zeit. Denn sie ist die Einzige, die über die Interlineas – die Welt zwischen den Zeilen – in das zerstörte Buch gelangen kann. Doch in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich nicht ausmalen können, auf wen sie dort trifft! Die Spur dieser Person führt sie in eine ganz neue Welt hinter den Welten …

4. Der Fluch der Wüste - gelesen im Februar


Es ist der 5. Teil der Old Bones-Reihe, der mir wieder gut gefallen hat, und mit "Tibis Leckerli" bewertet wurde.
Mein Kurz-Fazit: Ein Thriller, der die archäologischen Fakten in eine packende, aber auch erschütternde, Geschichte einbindet.
Die vollständige Rezension findet ihr hier.


In New Mexikos Badlands, einer bizarr geformten Wüstenregion, wird das Skelett einer Frau gefunden. Offenbar ist sie nackt in die Wüste gelaufen und qualvoll verdurstet. Ihre Hände halten noch immer zwei seltene Artefakte fest: blitzende Steine, die von den alten Chaco-Völkern zur Götterbeschwörung verwendet wurden. Hat die Frau Selbstmord begangen – oder war sie eine Opfergabe?






5. Das Signal - gelesen im Februar

Nachdem mich die letzten Bücher von Ursula Poznanski enttäuscht haben, konnte mich Das Signal wieder überzeugen und bekam von mir "Tibis Leckerli" verliehen.
Mein Kurz-Fazit: Ein mit aktuellen Themen versehener spannender Thriller, der ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.
Die gesamte Rezension findet ihr hier.


Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt. Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …


6. Die Bestie von Dresden - gelesen im Februar/März 

Nachdem mich der zweite Teil der Reihe so begeistert hat, war ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Auch diese hat mir wieder sehr gut gefallen, allerdings nicht ganz so gut wie der Vorgänger, und bekam deshalb "nur" "Tibis Leckerli".
Mein Kurz-Fazit: Ein atmosphärischer historischer Kriminalroman mit interessanten Figuren und einer überraschenden Auflösung, der zwar nicht ganz an den starken Vorgänger heranreicht, mich aber dennoch gut unterhalten hat.
Die komplette Rezension findet ihr hier.


Der sonnige Mai 1883 wird für die Dresdner zum Schreckensmonat: Aus dem Zoologischen Garten soll ein Tiger ausgebrochen sein und die Stadt unsicher machen. Zeitgleich treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der es offenbar auf die Söhne und Töchter reicher Bürger abgesehen hat. Ein äußerst heikler Fall für Kriminalrat Gustav Heller und seinen Assistenten Schrumm. Als ihr Verdacht auf einen Ex-Zuchthäusler fällt, werden sie sofort von dessen ehrgeizigem Anwalt unter Druck gesetzt. Zu Hellers großem Ärger mischt sich auch der vom Zoo wegen des Tigers um Hilfe gebetene Wildtierexperte namens Karl May immer mehr in die Polizeiarbeit ein. Während das Raubtier noch frei herumläuft, geschieht ein weiterer Mord an einer jungen Frau …


7. Die weiße Nacht - gelesen im März

Ich lese ja sehr gerne die historischen Romane von Anne Stern. Auch dieser Reihenauftakt hat mir wieder sehr gut gefallen und ist knapp an der höchstmöglichen Bewertung vorbeigeschrammt. 
Kurz-Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Reihenauftakt, der mit interessanten Figuren, einem erschreckenden Hintergrund und einer schlüssigen Auflösung überzeugt.
Die vollständige Rezension gibt es hier.


Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näher rückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.




8. Das Labyrinth der Knochen - gelesen im März/April 

Der Klappentext zu diesem Reihenauftakt hat mich neugierig gemacht. Außerdem lese ich gerne die Bücher von Rick Riordan. Die Fortsetzungen wurden übrigens von jeweils anderen Autoren geschrieben. 
Mein Kurz-Fazit: Ein spannender Reihenauftakt, bei dem man gemeinsam mit den ungleichen, aber sympathischen Geschwistern die ersten Rätsel entschlüsseln kann.
Die ganze Rezension gibt es hier.

Die Cahills sind die mächtigste Familie der Welt. Sie birgt ein Geheimnis, das das Schicksal der Menschheit für immer verändern kann… Als die Patriarchin Grace Cahill stirbt, hinterlässt sie ein folgenschweres Erbe: Sieben Teams aus den vier verschiedenen Häusern der Familie sollen sich auf eine gefährliche Mission begeben, auf der das lang vergessene Familiengeheimnis gelöst werden muss. Wem wird es zuerst gelingen, die 39 Zeichen zu entschlüsseln? Auch die Geschwister Dan und Amy entschließen sich, Grace Erbe anzunehmen und sich auf die abenteuerliche Suche nach den 39 Zeichen zu begeben. Der erste Hinweis führt sie auf den Spuren Benjamin Franklins von Boston nach Paris. Doch haben sie ohne Geld und nur mit der Hilfe ihres Kindermädchens Nellie überhaupt eine Chance, das Rennen zu gewinnen? Die anderen Teams trauen den Geschwistern offenbar einiges zu, denn sie versuchen alles, um Dan und Amy möglichst schnell aus dem Weg zu räumen…

9. Anna Karenina - gelesen im April/Mai

Für die Challenge der zehn Klassiker habe ich mir u. a. dieses Buch ausgesucht und gelesen. Mir hatte ja schon Krieg und Frieden von Tolstoi sehr gut gefallen. Auch Anna Karenina reiht sich da ein.
Mein Kurz-Fazit: Durch die verschiedenen Handlungsstränge und die vielen Personen entsteht ein komplexer, aber zugleich lebendig und realistisch wirkender Roman über das gesellschaftliche Leben im 19. Jahrhundert.
Die vollständige Rezension findet ihr hier.


Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern …






10. Ilias - gelesen im Juni

Von der Ilias habe ich sowohl die Poesie- als auch die Prosaform gelesen. Bei der Poesieform hatte ich etwas Startschwierigkeiten, habe mich aber daran gewöhnt. Die Geschichte finde ich sehr spannend. Beide Versionen habe ich mit "Tibis Leckerli" bewertet. Zur Poesieform habe ich hier und zur Prosaform hier ein paar Sätze geschrieben.

Homers Epos Ilias erzählt in 24 Kapiteln (Gesängen) die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas und beruht auf Mythen und Erzählungen um den Trojanischen Krieg. Die »Ilias« ist das älteste nahezu vollständig erhaltene Zeugnis der europäischen Literatur. Sie entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und schildert in 24 Gesängen die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas. Die unübertroffene Erzählkunst Homers bescherte dieser Dichtung eine überwältigende Wirkung und macht die »Ilias« zu einem bis heute lebendigen Meisterwerk. »Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus«, lautet der berühmte erste Vers, hier eingebunden in feinem Cabra-Leder mit Goldprägung.




Die »Ilias« erzählt vom über zwanzig Jahre währenden Trojanischen Krieg. Der Kampf der Archäer gegen Troja, die Abenteuer des Achill und der Zorn der olympischen Götter gehören zu den Höhepunkten der Weltliteratur. Wie die »Odyssee« kann auch die gewaltige und schillernde »Ilias« in dieser modernen Prosafassung als das gelesen werden, was sie wirklich ist: ein fesselnder Roman.










Das waren meine zehn Favoriten des ersten Halbjahres – auch wenn der Begriff "Highlight" dieses Mal vielleicht etwas hoch gegriffen wäre. Ich hoffe sehr, dass in der zweiten Jahreshälfte auch wieder ein echtes Highlight oder sogar ein neues Lieblingsbuch dabei sein wird.

Liebe Grüße
Tinette

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