Originaltitel: Badlands
Originalsprache: Englisch
Geschrieben von: Douglas Preston, Lincoln Child
Übersetzt von: Michael Benthack
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Old Bones
Teil:: 5
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2026
Seiten: 395
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-65978-6
Klappentext:
In New Mexikos Badlands, einer bizarr geformten Wüstenregion, wird das Skelett einer Frau gefunden. Offenbar ist sie nackt in die Wüste gelaufen und qualvoll verdurstet. Ihre Hände halten noch immer zwei seltene Artefakte fest: blitzende Steine, die von den alten Chaco-Völkern zur Götterbeschwörung verwendet wurden. Hat die Frau Selbstmord begangen – oder war sie eine Opfergabe?
Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Begonnen: 03.02.2026
Beendet: 06.02.2026
Gebraucht: 4 Tage
Kurz gebellt
Die Reihe Old Bones begeistert mich mit der Verflechtung von archäologischen Fakten und einer spannenden, fiktionalen Handlung, sodass ich natürlich auch den 5. Teil lesen wollte. Auch in diesem finde ich die Mischung gelungen.
Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Mythen der Ureinwohner von New Mexico. Vom Volk der Gallina habe ich zuvor noch nie gehört. Auch die Region Badlands war mir unbekannt.
Gerade dieser Aspekt hat die Geschichte für mich interessant gemacht. Ich fand es faszinierend, mehr über diese längst verschwundene Kultur zu erfahren und in ihre Geschichte einzutauchen.
Das Buch hat mich dazu bewegt, schon vor dem Beenden zu recherchieren, um mehr über dieses Volk zu erfahren. Leider habe ich im Internet kaum Infos über die Gallina gefunden.
Die vagen Informationen, die bekannt sind, lassen den Autoren viel Raum für Spekulationen und eigene Interpretationen. Ihre Auslegung hat mir gut gefallen. Sie wirkt stimmig.
Mit Nora, Corrie und Skip begegnet man vertrauten Charakteren aus den vorherigen Bänden, was für eine angenehme Kontinuität sorgt.
Nora und Corrie sind starke, sympathische Protagonistinnen, die ich gerne begleitet habe. Sie gehen beide mit Sachverständnis und Logik an den Fall. Ich habe gemerkt, dass ihnen die Aufklärung wichtig ist. Sie können beide hartnäckig sein und auch mal unangenehme Fragen stellen.
Noras Bruder Skip handelt manchmal kopflos, was ihn in gefährliche Situationen bringt. Obwohl er alt genug ist, möchte man ihn da zurückhalten.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Durch die detaillierten Beschreibungen sind die Schauplätze und Ereignisse wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, was die Frau bewogen hat, in die Wüste zu laufen – ohne Wasser, dem sicheren Tod entgegen. Stand sie unter Drogen?
Die Spannung wird konsequent aufgebaut. Ich war mir nie sicher, welche Wendung die Handlung als Nächstes nehmen würde.
Das Buch enthält auch grausame Szenen, bei denen ich schlucken musste. Die beschriebenen Rituale sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Gerade das trägt aber auch zur düsteren Atmosphäre bei.
Insgesamt ist Der Fluch der Wüste wie die Vorgängerbände ein spannender und informativer Roman, der gekonnt Geschichte und Thriller-Elemente verbindet.
Zitate, die im Kopf geblieben sind
keine


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