Montag, 6. Juli 2026

Tibi liest: Der Wald

 



   Allgemeine Infos:

Originaltitel: Der Wald
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Gina Mayer
Übersetzt von: /
Verlag: cbj
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Wilderland
Teil: 1
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 238
Preis: 15,00 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-570-18260-4



Klappentext:
Der vierzehnjährige Calum ist ohne Eltern aufgewachsen - und er spürt, dass er nicht nur deswegen anders ist als alle Jugendlichen, die er so kennt. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er in seiner neuen Wohngruppe Jasleen, Skye und Miro begegnet. Was ist los mit diesen dreien – warum lehnen sie ihn ab, was verbergen sie vor ihm? Und warum fühlt er sich trotzdem von ihnen angezogen, besonders von der faszinierenden Skye und ihrem wilden Raben? Als die Jugendlichen zufällig feststellen, dass sie rund um die Uhr beobachtet werden, entdeckt Calum ihr Geheimnis: Sie alle sind das Ergebnis eines skrupellosen wissenschaftlichen Experimentes, sie sind Hybride aus Mensch und Tier – und sie werden ganz offensichtlich gejagt! So beginnt eine dramatische Flucht und für sie alle die Reise zu ihrem wahren Selbst ...



Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: abgebrochen nach 92 Seiten
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 26.06.2026
Beendet: 03.07.2026
Gebraucht: -

Kurz gebellt


Nachdem ich sowohl die Poesie- als auch die Prosaform der Ilias beendet habe, wollte ich etwas Leichtes für zwischendurch lesen. 
Beim Stöbern bin ich auf die Reihe Wilderland gestoßen. Der Klappentext, auch wenn er meiner Meinung nach zu viel verrät, klang ganz interessant, und die wenigen Seiten weckten die Hoffnung, dass es ein Buch sein könnte, das genau zu meiner momentanen Lesestimmung passt.
Leider hat mich die Geschichte nicht packen können. Die gewählte Erzählform (neutraler Erzähler) sorgte direkt für eine gewisse Distanz zum Protagonisten. Ich dachte, dass sich das vielleicht legen würde, und erinnerte mich immer wieder daran, dass das Buch nicht einmal 250 Seiten umfasst und zudem keine besonders kleine Schrift hat.
Ich merkte aber, wie froh ich war, wenn ich ein Kapitel beendet hatte. Die Motivation zum Weiterlesen war einfach nicht da. Ich hatte das Gefühl, es wären zehnmal so viele Seiten.
Eine Woche habe ich es versucht und es nur bis Kapitel 12 geschafft. Weder mit Calum, dem Protagonisten, noch mit dem Schreibstil, der auf mich zu gewollt jugendlich wirkte, wurde ich warm. Es hat mich nicht interessiert, was weiter geschieht. Auch von der im Klappentext angesprochenen Flucht vor den Verfolgern habe ich mir keine Spannung mehr versprochen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, nicht mehr weiterzulesen.


Zitate, die im Kopf geblieben sind

-

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch abgebrochen habe: Das war die richtige Entscheidung.
Fazit: Die 90 Seiten haben sich wie 900 angefühlt; ich wollte nicht weiterlesen.
Bewertung


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