Mittwoch, 4. Februar 2026

Kurz gebellt zu: Blutrote Tinte




   Allgemeine Infos:
OriginaltitelBlutrote Tinte
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Mo Enders
Übersetzt von: ///
Verlag: Fischer Sauerländer
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenfortsetzung
Reihe: Liga Lexis
Teil:: 2
Genre: Romantasy
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 447
Preis: 19,90 € (Hardcover)
ISBN: 978-3-7373-7261-9




Klappentext:
Die Liga Lexis ist in Aufruhr: Lady Hamilton, die Protagonistin eines weltberühmten Bestsellers, wurde ermordet! Sofort werden mehrere Agent*innen und Lehrende von Bookford Manor abgesandt, um den Fall aufzuklären. Doch nicht alle kehren lebend zurück. 

Während Annies Gefühle aufgrund von Caspians merkwürdigem Verhalten noch vollkommen durcheinander sind, bleibt ihr keine Zeit. Denn sie ist die Einzige, die über die Interlineas – die Welt zwischen den Zeilen – in das zerstörte Buch gelangen kann. Doch in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich nicht ausmalen können, auf wen sie dort trifft! Die Spur dieser Person führt sie in eine ganz neue Welt hinter den Welten …


Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 30.01.2026
Beendet: 02.02.2026
Gebraucht: 4 Tage

Kurz gebellt

Teil 1 hat mich vor allem wegen der unglaubwürdigen Liebesgeschichte enttäuscht. Trotzdem wollte ich die Reihe weiterlesen, denn die Idee an sich finde ich großartig.
Mit Annie, der Protagonistin, bin ich auch in der Fortsetzung nicht richtig warm geworden. Sie ist mir als Charakter einfach zu perfekt, weil sie scheinbar alles kann. Interessant fand ich es aber, mehr über ihre Herkunft zu erfahren.
Eine genaue Definition von Migras weiß ich immer noch nicht. Halb Mensch, halb Buchfigur klingt für mich danach, dass ein Elternteil ein Mensch und der andere ein Charakter aus einem Buch ist. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Da hätte ich mir eine verständliche Erklärung gewünscht.
Die Liebesgeschichte von Annie und Caspian finde ich nach wie vor kitschig und nicht unbedingt glaubwürdig. In diesem Teil hat sie mich aber nicht so wie noch im Reihenauftakt gestört.
Ohne diesen Handlungsstrang hätte mir das Buch aber noch besser gefallen.
Der Schreibstil ist einfach und größtenteils flüssig zu lesen. Ich bin aber, wie in Teil 1, wieder jedes Mal über das Wort Idea gestolpert. Auch wenn mir klar ist, was damit in dieser Reihe gemeint ist, hat es mich jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen, weil es mein Kopf immer automatisch mit Idee übersetzt hat, was ja nicht so passt. Auf Seite 312 steht „Negati-videa“ (Zeilenumbruch), was mich richtig stocken gelassen hat.
Das Gendern mit Stern hat mich nicht rausgebracht. Die Sätze mit *innen lassen sich flüssig lesen. Hängengeblieben bin ich aber über manche neutralen Begriffe. Buchhandelnde statt Buchhändler*innen (S. 171) und „berühmter Schreibender“ statt „berühmter Autor*innen“ (S. 323) klingen holprig.
Aufgefallen ist mir, dass nicht konsequent gegendert wird. Manchmal ist z. B. auch die Rede von Freunden und Agenten, obwohl nicht nur männliche Vertreter gemeint sind. 
Dafür wird dann aber bei einer einzelnen Person gerne mal die neutrale Form verwendet. Das wirkt dann stellenweise schon erzwungen.
Auf Seite 311 steht „vierte Enkel*innen-generation“ (Zeilenumbruch), was sich nicht unbedingt ohne zu stocken lesen lässt. Da das Gendern sowieso nicht durchgehend verwendet wird, hätte hier vielleicht besser Enkelgeneration oder einfach nur „vierte Generation“ gepasst.
Der Epilog hat mich neugierig auf das Finale gemacht. Bisher gab es keine Schnittstelle zwischen den Prologen und Epilogen der ersten beiden Teile mit der Haupthandlung. Ich bin gespannt, ob im Reihenabschluss darauf eingegangen wird.
Die Fortsetzung hat mir von der Handlung her besser als Teil 1 gefallen.



Zitate, die im Kopf geblieben sind

keine

Abschlussgedanken
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Teil 3 wird demnächst begonnen...
Fazit: Teil 2 liefert Antworten über Annies Herkunft, lässt sich trotz vereinzelter Stolperstein-Wörter flott lesen und macht neugierig auf den letzten Band. 
Bewertung


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