Allgemeine Infos:
Originaltitel: This could be love
Originalsprache: Deutsch
Geschrieben von: Lilly Lucas
Übersetzt von: ///
Verlag: Knaur
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe: Hawaii Love
Teil: 1
Genre: New Adult
Erscheinungsjahr: 2024
Seiten: 348
Preis: 15,00 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-53089-4
Klappentext:
Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. In der Tennisschule ihrer Patentante Kay auf Hawaii will sie sich voll und ganz auf ihr Comeback konzentrieren. Als sie sich bereits beim ersten Lauftraining am Strand übernimmt, wacht sie ausgerechnet auf der Couch eines attraktiven Surferboys auf. Der ist aber spätestens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Greenfield handelt, mit dem ihre Patentante auf Kriegsfuß steht, weil er in direkter Nachbarschaft zu ihrer Strandvilla ein Surfer-Hostel renoviert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fallen will, zieht es Louisa immer häufiger zu Vince. Bis sie herausfindet, dass er ein paar wesentliche Kapitel seines Lebens unterschlagen hat ...
Meine
Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Tausch~*~Erwartung~*~
Das Buch wurde mir empfohlen, aber es ist einfach nicht
mein Genre. Deshalb habe ich auch keine Erwartungen daran.Lob
und Tadel
~*~Gestaltung~*~
Das Cover ist in einem Altrosaton gehalten. Goldsprenkel
und das Schattenbild einer Pflanze sind abgebildet. Das Cover wirkt nicht
überladen.Aufgeteilt ist das Buch in 50 Kapitel mit einer angenehmen Länge. Auch die Schriftgröße ist gut gewählt. Ich finde sie weder zu groß noch zu klein.
~*~Charaktere~*~
Louisa: Die Protagonistin ist 22 Jahre alt. Sie spiel
professionell Tennis und möchte die Erste der Weltrangliste werden. Sie ist
sehr ehrgeizig und trainiert viel und hart, um ihr Ziel zu erreichen. Nach
ihrer Verletzung setzt sie alles daran, um wieder auf Profi-Niveau spielen zu
können.Ihre ständigen Erwähnungen, wie gut Vince aussieht und wie einzigartig blau seine Augen doch sind, haben mich genervt. Davon abgesehen muss ich sagen, dass sie keine unsympathische Protagonistin wie ich sie schon in anderen New Adult-Romane erlebt habe.
Vince: Der Protagonist ist zum Glück keiner dieser typischen NA-Bad Boys, der jede Sekunde eine andere Liebschaft hat, bis er auf die Protagonistin trifft und plötzlich nur noch Augen für sie hat. Das ist schon mal ein Pluspunkt.
Er ist auch nicht übergriffig und zwingt sie auch nicht zu etwas, das sie gar nicht will. Er reagiert zwar einmal eifersüchtig, aber das verläuft überraschend ruhig. Er setzt auch nicht seine Fäuste ein, weil ein anderer Kerl sie ansieht.
Laurie: Sie ist die Schwester von Vince. Sie ist eine offene, lebensfrohe Person. Was mir aber negativ aufgefallen ist, dass sie Louisa dazu drängt, mit ihr eine Party zu besuchen, obwohl diese nicht will und das mehrfach auch sagt. Irgendwie passt das nicht zu diesem Charakter, denn ansonsten ist Laurie sympathisch.
Gabe: Er ist der Physiotherapeut, der Louisa während ihrer Zeit auf Hawaii betreut. Er hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Er ist ein netter, sympathischer Charakter, den ich direkt mochte.
~*~Handlungsort
und -zeit~*~
Die Handlung spielt hauptsächlich auf Hawaii in der
heutigen Zeit.~*~Idee
und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Der Einstieg mit den Zeitungsberichten, durch die wir im
Schnelldurchlauf Louisas Tenniskarriere von ihrem Auftritt bei Wimbledon mit 16
Jahren bis zu ihrer Verletzung mit 21 Jahren erfahren, gefällt mir gut.Als Louisa dann auf Vince trifft, fängt sie mit dem Schwärmen an. Das hätte ich nicht gebraucht und habe schon überlegt, das Buch vorzeitig abzubrechen.
Dann ist da noch die Party, die ich bereits bei den Charakteren angesprochen habe. Louisa möchte nicht, aber Laurie akzeptiert kein Nein und drängt sie dazu, sie zu Chips Party am nächsten Tag zu begleiten, nur um 1 Stunde vor Beginn wegen Kopfschmerzen abzusagen. Louisa geht deshalb mit Vince hin. Das wirkt zu konstruiert, nur dass die beiden etwas gemeinsam unternehmen. Laurie hätte ich als Charakter nicht als eine Person eingeschätzt, die so lange quengelt, bis jemand nachgibt. Das hat mich wirklich gestört und die Augen rollen lassen.
Auf Seite 199 folgt dann „die feine Haarlinie, die in seinen Badeshorts verschwand.“ Diesen Satz kann ich so oder so ähnlich einfach nicht mehr lesen.
Das klingt nach einem Buch-Flop, doch das war es überraschenderweise nicht.
Positiv finde ich, dass die Liebesgeschichte an sich langsam verläuft. Es ist nicht nach 5 Minuten die Rede von großer Liebe, sondern es wird nur als körperliche Anziehungskraft vermittelt. Das ist schon mal authentischer als bei anderen Büchern des Genres.
Die Liebesszenen werden nicht mit derben Ausdrücken beschrieben, sondern bleiben vergleichsweise verhalten, was sie nicht so peinlich wirken lassen.
Ich war gespannt, ob Louisa am Ende ihren Tennisschläger an den Nagel hängt oder erkennt, dass sie für eine Liebe nicht auf ihrem Traum, die weltbeste Tennisspielerin zu werden, verzichten muss.
Abgesehen von den genannten Punkten, die mich gestört haben, hat mich die Geschichte positiv überrascht und mich gut unterhalten.
~*~Schreibstil
und Stilmittel~*~
Das Buch ist in der Ich-Form aus Louisas Sicht im
Präteritum geschrieben. Der einfach Schreibstil lässt sich flüssig lesen, auch
wenn ich auf den ausgelutschten Haarlinien-Satz gut verzichten könnte.Die Dialoge wirken authentisch.
~*~Zitate,
die im Kopf geblieben sind~*~
///~*~Abschlussgedanken~*~
Mein
erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Eine positive Überraschung…Bewertung:


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