Homers Epos Ilias erzählt in 24 Kapiteln (Gesängen) die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas und beruht auf Mythen und Erzählungen um den Trojanischen Krieg. Die »Ilias« ist das älteste nahezu vollständig erhaltene Zeugnis der europäischen Literatur. Sie entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und schildert in 24 Gesängen die zehnjährige Eroberungsgeschichte Trojas. Die unübertroffene Erzählkunst Homers bescherte dieser Dichtung eine überwältigende Wirkung und macht die »Ilias« zu einem bis heute lebendigen Meisterwerk. »Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus«, lautet der berühmte erste Vers, hier eingebunden in feinem Cabra-Leder mit Goldprägung.
Die Ilias war 10. Buch meiner Challenge "10 von 30 Büchern". Wie es zu dieser Challenge kam, erfahrt ihr hier.
Die Versform war anfangs sehr ungewohnt, und ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Wörter werden teilweise in der Mitte getrennt, wobei der zweite Teil in einer anderen Zeile steht. Das hat meinen Lesefluss zunächst immer wieder unterbrochen.
Nach etwa 100 Seiten wurde es jedoch leichter, und ich kam deutlich schneller durch die Geschichte.
Inhaltlich fand ich die Ilias sehr spannend. Besonders interessant ist die Vorstellung, dass die griechischen Götter aktiv in den Krieg eingreifen und so für einige überraschende Wendungen sorgen.
Allerdings ist das Buch nichts, das man „nebenbei“ lesen kann – man muss sich wirklich konzentrieren.
Insgesamt hat mir die Ilias gut gefallen.



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