Schiggy war wieder unterwegs und hat diesmal eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert unternommen – in die Epoche, in der der berühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart lebte und wirkte.
Nachdem ich 2023 in Tecklenburg das Musical „Mozart!“ besucht und 2024 in Wiesbaden seine Oper „Die Zauberflöte“ gesehen hatte, stand nun in Hanau mein erster Theaterklassiker auf dem Programm. Bisher hatte ich im Amphitheater Hanau ausschließlich Märchenadaptionen erlebt. Mit „Amadeus“ tauchte ich diesmal in die Welt Mozarts, seiner Musik und seiner besonderen Beziehung zu Antonio Salieri ein.
1. Eckdaten
Art: Theaterstück
Ort: Amphitheater Hanau
Datum: 25.07.2026
Beginn: 20:30 Uhr
Reihe / Platz: Reihe 1, Platz 34
Dauer (inkl. Pause): ca. 2 Stunden 25 Minuten
Vorlage: Leben von Wolfgang Amadeus Mozart
Hinweise: –
2. Mein Eindruck von der Show
Da ich erst am Vortag im Amphitheater das Musical „Schneewittchen“ gesehen habe, konnte ich das Bühnenbild direkt vergleichen. Der Apfelbaum war verschwunden. Wirkten die Wände am Freitag noch wie Felsen, sahen sie jetzt erdiger aus. Die Torbögen waren – wie bei „Tischlein, deck dich“ – Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Gebäuden. Dadurch erschien die Bühne schlichter und ernster, was gut zu der Geschichte um Macht, Neid und Rivalität passte.
Das Stück beginnt: Ein Mann wird im Rollstuhl auf die Bühne gefahren und mit dem Rücken zum Publikum platziert. Plötzlich beginnt er mit krächzender, schwacher Stimme auf Italienisch zu sprechen. Sein vermeintlicher Diener übersetzt für das Publikum. Der Mann, der sich als Salieri herausstellt, fleht den vor über 30 Jahren verstorbenen Mozart um Verzeihung an und behauptet, dessen Mörder zu sein. Er dreht sich um, und ich frage mich, ob er das ernst meint. Ist er vielleicht verwirrt? Er sieht sehr alt, gebrechlich und nicht gerade gesund aus.
Seine weiß gekleideten Venticelli – die „Lüftchen“ – halten es jedenfalls für ein Gerücht. Sie fragen gezielt ein paar Zuschauer, ob diese Salieris Behauptung für eine Lüge halten, und betonen: „ICH glaube das nicht!“
Gebeugt sitzt Salieri im Rollstuhl und fixiert das Publikum mit verkniffenen Augen. Er möchte uns an seinen Erinnerungen teilhaben lassen – wir sollen seine Beichtväter sein. Sein gelblicher Mantel fällt mir sofort auf. Ich frage mich, ob er ein Hinweis auf den Neid ist, der Salieri im Laufe der Handlung immer stärker bestimmt. Als er sich aus dem Rollstuhl erhebt, seinen Mantel sowie die weißhaarige, strähnige Perücke abnimmt und aufrecht steht, scheint er von einer Sekunde auf die nächste um Jahre jünger geworden zu sein. Nun tauchen wir gemeinsam mit ihm ganz ins 18. Jahrhundert ein und erfahren, wie sich Salieri und Mozart einst kennengelernt haben.
Schon bei der ersten Begegnung mit Mozart zeigt die Inszenierung, dass dieser sich nicht besonders um gesellschaftliche Konventionen schert. Während Salieri im Sessel in sich ruht, hört man plötzlich nur ein „Miau“ und ein „Quiek“. Ich bin neugierig, was das zu bedeuten hat. Kurz darauf erscheinen Mozart und Constanze und albern herum. Quiekend rennt sie die Treppe hinab und versteckt sich kichernd hinter dem Klavier, während er auf allen vieren nach ihr sucht und beide schließlich ausgelassen über den Boden rollen. Für die strengen gesellschaftlichen Vorstellungen des 18. Jahrhunderts ist dieses Verhalten alles andere als standesgemäß – und genau dadurch wird deutlich, wie unangepasst diese Mozart-Figur angelegt ist. Salieri schüttelt den Kopf. Mozart lacht nur und macht nicht den Eindruck, als wäre es ihm peinlich, von einem Fremden in dieser Situation beobachtet worden zu sein.
Überhaupt legt er oft ein kindisches Verhalten an den Tag: Er springt herum, nennt Graf Orsini-Rosenberg eine „Kröte“ oder piekt jemandem in die Nase. Dabei lacht er laut, legt den Kopf in den Nacken und hält sich scheinbar für den größten Komiker.
Salieri hingegen ist ein pflichtbewusster, gläubiger und von Ehrgeiz geprägter Mann, der immer wieder direkt zu Gott spricht und ihm später sogar Vorwürfe macht. Sein Portrait, das in seinem Haus hängt, spiegelt seinen Charakter sehr gut wider: Die strenge und würdige Darstellung entspricht dem Bild, das man auch von ihm als Mensch bekommt. Seine Stellung als Hofkompositeur von Kaiser Joseph ist ihm wichtig, und er möchte sie um keinen Preis verlieren. Er will den Kaiser mit eingängigen Melodien beeindrucken, wird aber immer wieder von Mozart bloßgestellt.
Dabei nutzt dieser nicht einmal viele Worte. Mozarts provokantes Verhalten zeigt sich in kleinen Gesten: Immer wieder überschreitet er bewusst Grenzen und scheint Freude daran zu haben, andere vor den Kopf zu stoßen. Selbst mit seinem Taktstock macht er anstößige Anspielungen – etwa, indem er ihn in Bezug auf Salieri und dessen Frau nach unten hängen lässt, während er steil nach oben zeigt, wenn er von sich selbst spricht, begleitet von einem spöttischen Grinsen. So bleibt der Eindruck zurück, dass Mozart jede Gelegenheit nutzt, um zu provozieren.
Ein weiteres Beispiel für Mozarts überhebliches Auftreten zeigt sich in der Szene, in der Salieri ihm eine eigene Komposition vorlegt. Mozart behauptet, dass er die Partitur nach einmaligem Ansehen bereits beherrsche, gibt Salieri mit einem überheblichen Grinsen das Notenblatt zurück und beginnt zu spielen. Dabei gähnt er ungeniert. Die Geste ist ausgesprochen respektlos, steckt für Salieri darin doch vermutlich viel Arbeit und Können. Doch Mozart erkennt sofort die Schwächen der Komposition und macht daraus spontan eine eigene, deutlich komplexere Version.
Gerade dieser Moment zeigt die widersprüchliche Darstellung Mozarts: Einerseits ist er arrogant und verletzend, andererseits wird sein außergewöhnliches musikalisches Talent unübersehbar. Das erkennt auch Salieri an, der es als ungerecht empfindet und Gott sein Leid klagt. Die Wut beginnt an ihm zu nagen, bis der ansonsten eher beherrschte Mann schließlich laut und mit donnernder Stimme verkündet, dass er und Mozart fortan Feinde sind. Bei den vielen Demütigungen, die er vom jüngeren Komponisten ertragen musste, kann ich seinen Groll durchaus nachvollziehen.
Ich denke mir: Es stimmt, wenn er selbst von sich sagt, dass er ein Genie ist. Seine Musik ist großartig und zeitlos – ich höre sie unheimlich gerne. Aber gleichzeitig finde ich sein Verhalten unmöglich. Das Kindische stört mich dabei gar nicht. Vielleicht ist es genau das, woraus er seine Kreativität zieht: dass er eben nicht steif und ernst ist, sondern sich das Kindliche bewahrt hat. Er müsste sich aber nicht so über andere stellen und sie entwürdigen.
Salieri beginnt zu intrigieren und erreicht, dass der Tanz aus Mozarts Oper gestrichen wird, da Ballett bei Hofe nicht erlaubt ist. Mozart reagiert empört und schlägt mit der Faust auf das Klavier. Während er sich gegen die Änderung wehrt, werden die entsprechenden Seiten aus dem Notenheft entfernt. Er soll die Oper einfach anpassen – schließlich sei er doch talentiert genug, eine neue Lösung zu finden. Doch Mozart weigert sich. Für ihn geht es nicht darum, irgendeine Melodie zu schreiben, sondern genau diese eine, perfekte Vision zu bewahren.
Statt die Vorgabe einfach hinzunehmen, findet er jedoch einen ganz eigenen Weg: Bei der Probe lässt er die Tänzer mitten in der Szene erstarren. Als der Kaiser verwundert fragt, was diese ungewöhnliche Darstellung bedeuten soll, erklärt Mozart, dass an dieser Stelle eigentlich der verbotene Tanz stattfinden würde. Da dieser nicht erlaubt sei, könnten sich die Tänzer eben nicht bewegen. Die schlaue Lösung überzeugt den Kaiser, der dieses starre Bild befremdlich findet – und Mozart bekommt erneut seinen Willen. Während Mozart triumphiert, entgleiten Salieris Gesichtszüge vollends.
Kaiser Joseph II. macht in der weiß-roten Galauniform eines österreichischen Feldmarschalls einen erhabenen Eindruck. Während er nach außen hin entscheidungskräftig auftritt, enthüllt die Inszenierung feine Zwischentöne: Mozarts komplexe Musik versteht der Kaiser gar nicht – seine Äußerung, es seien „zu viele Noten“, scheint entlarvend. Oft muss ihm sein Diener erst zu den passenden Formulierungen verhelfen, die er dann mit seinem wienerischen Einschlag wiederholt.
Nach der Hochzeit möchte Constanze ihren Mann unterstützen und dafür sorgen, dass er Aufträge bekommt. Läuft sie zuerst noch geschockt vor Salieris Annäherungsversuchen fort, sucht sie später selbst seine Nähe, setzt sich breitbeinig auf das Klavier und hebt den Rock hoch. Ihr Blick wirkt entschlossen, aber sie macht keine Anstalten, ihre Abneigung zu verbergen: „Bringen wir es hinter uns.“
Constanzes Ehe mit Mozart scheint dennoch glücklich zu sein. Die beiden teilen denselben Humor und lachen ständig zusammen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sie eifersüchtig ist, wenn ihr Mann andere Frauen unterrichtet. Sie vertraut ihm und weiß, dass sie das Geld aus den Musikstunden dringend nötig haben. Als sich die Geldprobleme häufen, sieht sie keinen anderen Ausweg, als mit ihren beiden Kindern erst einmal fortzugehen – doch sie verspricht, wiederzukommen.
Durch die Ausstattung und Kostüme fühle ich mich auf Anhieb ins 18. Jahrhundert versetzt. Mit typischen Schnallenschuhen, Justaucorps, Gilets, Kniebundhosen und Chemisenkleidern tritt das Ensemble historisch überaus stimmig auf. Meine Begleitung fand vor allem Strack sehr authentisch: Die Perücke saß perfekt, und in Kombination mit dem rosafarbenen Kostüm sah der Darsteller nicht verkleidet aus, sondern so, als stamme er tatsächlich direkt aus der Wiener Klassik.
Ganz anders verhielt es sich bei Mozart: Bei ihm wirkte das weiße Haarteil wie eine erzwungene Maskerade. Passend zu seiner Missachtung der Etikette lugten die eigenen braunen Haare darunter hervor. Diese vorgespielte Anpassung fiel erst von ihm ab, als er die Perücke im späteren Verlauf ablegte und endlich ganz er selbst sein durfte.
Constanze trägt zwar ein schickes, pastellgelbes Kleid, ihr offenes Haar passt aber nicht ganz zu den strengen Gewohnheiten der Wiener Klassik. Das habe ich einerseits als Zeichen ihrer unkonventionellen, bewusst nicht angepassten Art gedeutet, andererseits als Brücke zur heutigen Zeit. Sie ist eine Frau, die auch heute so leben könnte, ohne von allen angestarrt zu werden.
Mozarts Musik wird immer wieder wunderbar eingebunden – sei es bei einer Opernaufführung, bei Proben, wenn Salieri die Notenblätter liest und die Musik in seinem Kopf hört, oder wenn Mozart selbst komponiert. Bei den Aufführungen spüre ich, wie sehr Mozart in seiner Kunst aufgeht. Er fühlt die Musik durch und durch; seine Gesichtszüge verändern sich und gehen mit der Melodie mit. Er scheint völlig in einer anderen Welt zu sein und merkt nicht einmal, dass sich manche Besucher (darunter auch der Kaiser) nach mehreren Stunden Aufführung langweilen. Er zeigt sich dabei von seiner ganz natürlichen Seite. Ich hatte das Gefühl: Das ist der wahre Mozart. Hier ist er absolut in seinem Element.
Die Opernaufführungen fand ich generell wirklich sehr gut inszeniert. Drei der Torbögen werden umgedreht und zeigen nun das prächtige Innere des Opernhauses. Oben befindet sich die Kaiserloge mit ihren vornehmen, rot bezogenen Stühlen, während die Bühne in warmes Licht gehüllt ist. Dass Mozart beim Dirigieren zum Publikum schaut und damit den Besuchern der Loge den Rücken zudreht, passt hervorragend: Den Dirigenten sieht man nun einmal meistens von hinten, weil er dem Orchester zugewandt ist.
Bei der Opernsängerin Katharina Cavalieri fiel mir auf, dass ihre Lippenbewegungen nicht immer ganz synchron zum Gesang waren. Das sah etwas irritierend aus, fiel aber nicht weiter ins Gewicht – es war nur eine kurze Szene, die den Abend in keiner Weise getrübt hat.
Da ich vor zwei Jahren „Die Zauberflöte“ gesehen habe, war ich sehr gespannt, ob sie auch in diesem Theaterstück repräsentiert wird. Das wurde sie tatsächlich – allerdings in einem ganz anderen Ambiente als dem der höfischen Oper. Mozart möchte mit seiner Musik schließlich nicht nur die vornehme Gesellschaft beeindrucken, sondern alle Menschen erreichen. Deshalb hat er sich entschieden, das Stück in einer einfachen Lokalität aufzuführen: Hier sucht man vergeblich nach gepolsterten Sesseln, stattdessen sitzen die Zuschauer auf schlichten Holzbänken. Die karge Beleuchtung verströmt eine eisige Kälte. Die wandelbaren Torbögen zeigen nun Wände, die ihre besten Tage längst hinter sich haben und den Rauch vieler Jahre eingesogen zu haben scheinen. Sie sind teilweise mit Zetteln beklebt – definitiv kein Ort, an dem der Adel üblicherweise verkehrt. Genau in diesem historischen Ambiente des Freihaustheaters auf der Wieden feierte Mozarts Meisterwerk am 30. September 1791 seine echte Uraufführung.
Es scheint fast so, als könnte Mozart nichts erschüttern, doch Salieris Intrigengift entfaltet allmählich seine Wirkung. Mozarts Geldprobleme häufen sich, und die Aufträge bleiben aus. Nachdem Constanze vorübergehend auf Abstand gegangen ist, zieht er sich immer weiter zurück und verliert sich zunehmend in Krankheit, Alkohol und Wahnvorstellungen. Als eine geheimnisvolle, schwarz gekleidete Gestalt auftaucht und bei ihm ein Requiem – eine Totenmesse – in Auftrag gibt, beschleunigt das seinen Untergang. Der geschwächte Mozart steigert sich in den Glauben hinein, er schreibe die Musik für sein eigenes Begräbnis.
Schließlich scheint sich bei Salieri das schlechte Gewissen zu melden. Er sucht die Aussprache mit Mozart und erklärt ihm, dass sie sich über die Jahre gegenseitig vergiftet haben. Doch Mozart ist schon so von seinem Wahn zerfressen, dass er ihn nur noch auslacht – allerdings nicht mit seinem fröhlichen, kindischen Lachen, sondern mit einem bittersüßen Lachen, bei dem man spürt, dass er nicht mehr er selbst ist. Als Constanze schließlich zu ihm zurückkehrt, bleiben den beiden nur noch die letzten gemeinsamen Stunden, bevor das Genie viel zu jung stirbt.
Am Ende schließt sich der Kreis: Salieri kehrt in den Sessel zurück, setzt seine Perücke auf und legt den Mantel um. Aus dem jüngeren Mann, der uns seine Erinnerungen erzählt hat, wird wieder der gebrechliche alte Salieri vom Anfang. Doch mein Blick auf ihn hat sich verändert. Während er zu Beginn wie ein verwirrter Greis wirkt, wird nun deutlich, dass hinter seinem Geständnis ein kalkulierter Plan steckt: Indem er behauptet, Mozarts Mörder zu sein, möchte er selbst Teil von dessen Unsterblichkeit werden. Er will nicht vergessen werden – selbst wenn sein Name der Nachwelt nur als der Mann in Erinnerung bleibt, der das Genie auf dem Gewissen hat.
Doch ob sich sein Wunsch erfüllen wird, ist fraglich. Wie zu Beginn wenden sich die Venticelli ans Publikum und wollen wissen, ob wir es glauben. Sie tun es jedenfalls nicht.
Mein erster Theaterklassiker im Amphitheater Hanau hat mich auf ganzer Linie begeistert. Die Inszenierung von „Amadeus“ schafft für mich den Spagat zwischen historischem Flair und emotionaler Tiefe. Besonders beeindruckt hat mich, wie greifbar die Zerrissenheit der Figuren dargestellt wurde: Auf der einen Seite das kindliche, oft anstrengende Genie Mozart, das in seiner Musik vollkommen aufgeht; auf der anderen Seite der vom Neid zerfressene Salieri, dessen Verzweiflung und Hunger nach Ruhm stets spürbar waren. Das wandelbare Bühnenbild, das stimmige Kostümkonzept und die geschickte Einbindung von Mozarts unsterblicher Musik machten den Abend für mich zu einer rundum gelungenen Zeitreise ins 18. Jahrhundert.
3. Schiggys persönliche Highlights
Lieblingsszene: Die Szene in der Oper, in der Mozart vollkommen in seiner Musik aufgeht – weil ich da das Gefühl hatte, den echten Mozart hinter all seinen Provokationen zu entdecken.Überraschung des Tages: Als sich Salieri aus dem Rollstuhl erhob und plötzlich viel jünger wirkte.
Emotionalster Moment: Mozarts Tod in Constanzes Armen.
4. Die Besetzung
Schiggy saß im Publikum. Aber wer stand auf der Bühne?
Constanze Weber (Mozarts Frau): Hanna Vogler
Joseph II. (Kaiser von Österreich): Patrick Dollmann
Graf Johann Kilian von Strack (kaiserlicher Kammerherr): Detlev Nyga
Graf Franz Orsini-Rosenberg (Direktor der Nationaloper): Raphael Grosch
Baron Gottfried von Swieten (Präfekt der Nationalbibliothek): Jan Henning Kraus
Zwei Venticelli („Lüftchen“, Zuträger von Infos u. Gerüchten): Maria Arnold, Fabian Baecker
Katharina Cavalieri: Sonja Plahusch
Bürger von Wien, Diener, Bauern u. a.: Felix Volnhals, Frank Klimek



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