Da 2026 für mich bisher ein extrem starker Musical-Jahrgang ist, gehe ich mit entsprechend hohen Erwartungen rein. Ich erwarte einen unterhaltsamen Abend – allerdings kein Stück, das es in meinem persönlichen Ranking weit nach vorne schafft. Oder um es passend zum Stück zu sagen: Gib’s auf, Fred!
1. Eckdaten zur Vorstellung
Art der Veranstaltung: Musical
Ort: Pfalztheater Kaiserslautern
Sprache: Deutsch
Besuch: 04.10.2026
Beginn: 15:00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden (inkl. Pause)
Reihe / Platz: Parkett Reihe 1, Platz 14
Vorlage: „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare
2. Mein Eindruck von der Show
Dass meine Glücksschuhe, die ich fast zu jeder Veranstaltung trage, ihren Namen absolut verdienen, beweist sich schon auf dem Hinweg. Nur fünf Minuten später, und wir müssten umkehren und einen riesigen Umweg in Kauf nehmen. Der Grund: Zwischen 13:30 und 14:30 Uhr ist die Ortsdurchfahrt von Olsbrücken komplett gesperrt. Wir rollen aber um Punkt 13:25 Uhr an und dürfen gerade noch durchrutschen.
Nachdem wir die Besetzungsliste abfotografiert haben, kaufen wir uns erst einmal für jeweils 2,50 € ein Programmheft. Perfekt, um die Wartezeit bis zum Start zu überbrücken – und für mich ein tolles Sammlerstück voller Erinnerungen.
Beim Durchblättern stolpere ich über ein Detail: Das Musical enthält Jazz-Rhythmen. Ich muss gestehen: Ich bin absolut kein Jazz-Fan. Erlebe ich gleich etwa eine böse Überraschung?
Dafür entdecke ich eine überraschende Parallele zu einem meiner Lieblingsfilme: „10 Dinge, die ich an dir hasse“. Dass es darin Anspielungen auf Shakespeare gibt – wie die Nachnamen Stratford und Verona –, ist mir zwar früher schon aufgefallen. Aber dass der Film direkt auf „Der Widerspenstigen Zähmung“ basiert, ist mir völlig neu. Wieder etwas gelernt!
Im Hintergrund steht „Ford‘s Theatre“, sodass ich davon ausgehe, dass dies der Name des Theaters ist.
„Kiss me, Kate“ arbeitet mit dem Prinzip „Stück im Stück“. Wir sehen also, wie sich die Darsteller für ihre eigene Aufführung aufwärmen. Sie laufen außerdem nach vorne zum Orchestergraben und winken. Der Dirigent winkt ihnen zurück. Ein gutes Betriebsklima ist Gold wert!
Sie singen vom „Premierenfieber“ und der ganz besonderen Aufregung, die so ein Abend mit sich bringt. Sowohl die Melodie als auch der Text („Premierenfieber ist ein Gefühl, bei dem dir heiß ist, und doch so kühl.“) sind sehr eingängig. Und vor allem: Ich kann es so gut nachempfinden! Zwar stand ich nie selbst auf einer Theaterbühne, aber dieses kalte Schaudern kenne ich noch allzu gut von meinen eigenen Vorträgen in der Schule. Ja, man könnte den Text auch auf Lampenfieber umschreiben.
Ich bin jedenfalls direkt drin und neugierig, wie es weitergeht. Meine Schwester hatte vorher echte Bedenken. Nach der Vorstellung erfahre ich von ihr, dass sie bei diesem Lied schon wusste, dass sie es genial finden würde.
Das zeigt auch ein Detail, das meiner Schwester auffällt, mir jedoch entgeht: Ein Mann macht beim Training die Übung einer Frau nach. Sie lacht ihm erst motivierend zu und streckt den Daumen nach oben. Doch in dem Moment, in dem sie sich wegdreht, verzieht sie verächtlich das Gesicht und schüttelt den Kopf. Offenbar findet sie seine Performance doch eher mittelmäßig.
Ein angenehmer Zeitgenosse ist Fred allerdings keineswegs. Er fährt schnell aus der Haut, verteilt Beleidigungen gegen seine Ex-Frau, bei denen man nur den Kopf schütteln kann, und wird sogar handgreiflich. Auch seinen Assistenten Paul behandelt er von oben herab. Was interessieren ihn die Gefühle anderer? Hauptsache, das Rampenlicht gehört ihm ganz allein. Dazu passt auch das riesige Plakat, mit dem für das Musical geworben wird. Dort steht zwar über dem Titel der Name Lilli Vanessi, aber ansonsten wird mehrfach Fredric C. Graham genannt, ob bei Buch, Regie oder Hauptrolle.
Um Petruchio zu spielen, muss er sich vermutlich gar nicht groß verstellen – sein reales Leben und seine Rolle ähneln sich erschreckend. Auch die protzige Kette mit dem riesigen „P“ passt perfekt zu so einem Egomanen (wobei ich mir gleichzeitig denke: Das „P“ könnte ja auch glatt fürs Pfalztheater stehen. Ein wirklich lustiger Zufall!).
Als Petruchio fragt er sich schließlich: „Wo ist die liebestolle Zeit?“ und schwärmt singend von seiner wilden Junggesellenzeit und seinen zahlreichen Verflossenen. Mitten im Lied steigt er von der Bühne herab, spaziert durch die erste Reihe und schmachtet verschiedene Frauen im Publikum an.
Ich erinnere ihn wohl an Marcella, denn genau bei diesem Namen zeigt er auf mich, baut sich vor meinem Platz auf und singt mich direkt an. Laut Petruchio bin ich also „gertenschlank“. Danke, endlich bekomme ich auch mal ein Kompliment! Bei „Mrs. Doubtfire“ im März wurde ich schließlich noch fälschlicherweise beschuldigt, einen Apfel nach Stuart geworfen zu haben.
Petruchio bleibt bei seiner Performance konstant in der Rolle, während ich mich vor Lachen kaum einkriegen kann. Abgekauft habe ich ihm sein Gesäusel aber sowieso keine Sekunde – dafür hat er vorher einfach schon zu viele andere Damen im Saal angesungen. Netter Versuch, aber: Gib’s auf, Fred!
Lilli ist resolut, lässt sich (fast) nichts gefallen und gibt messerscharfe Kontra. Ihre Wortwahl ist dabei nicht immer die feine englische Art. Für sie ist Fred schlichtweg ein „Drecksack“. Dabei schwebt sie kurz vor der Vorstellung noch im siebten Himmel. Sie glaubt fest daran, dass die Blumen, die ihr Paul in Freds Namen überreicht hat, für sie bestimmt sind. Mit einem breiten Grinsen steckt sie sich die dazugehörige Karte ins Dekolleté. Die bittere Wahrheit erfährt sie erst, als sie sich den Zettel genauer anschaut – dumm nur, dass die eigentliche Aufführung da schon längst läuft. Plötzlich hallt ein wütendes „Drecksack!“ hinter den Kulissen hervor, ehe Lilli als Katharina auf die Bühne stürmt und eine Szene hinlegt, die so definitiv nicht im Skript steht! Sie zerreißt die Karte und pfeffert die Schnipsel verächtlich zu Boden. Jeder Beschwichtigungsversuch macht es nur noch schlimmer.
Ihre Wut ist zwar verständlich, ein Fünkchen mehr Professionalität hätte man in diesem Moment aber durchaus erwarten können. Zum Glück ist Katharina als Rolle ohnehin als kratzbürstige Furie angelegt. Als Zuschauer von „Der Widerspenstigen Zähmung“ könnte man glauben, das gehöre exakt so zur Regieanweisung dieser Adaption. Als Lilli schließlich mit einem Besen hinter Bianca herjagt, bin ich mir jedenfalls nicht mehr sicher, wie viel davon noch Inszenierung und was schon bitterer Ernst ist.
Gemeinsamkeiten zwischen Lois und ihrer Rolle gibt es aber definitiv: Beide werden von einer Schar an Verehrern umgarnt. In ihrem Solo wird klar, dass Lois auf eine beachtliche Liste verflossener Liebhaber zurückblickt – wovon ihr Freund Bill Calhoun natürlich keinen blassen Schimmer hat. Sobald Bill von der Bildfläche verschwindet, mutiert Lois zur selbstbewussten, verruchten Verführerin und spielt gekonnt mit ihren Reizen. Das dunkle, bläuliche Licht auf der Bühne setzt diesen Charakterwechsel perfekt in Szene.
Taucht Bill jedoch wieder auf, wechselt die Beleuchtung blitzartig zu einem warmen, unschuldigen Gelb. Lois zieht eiskalt die Unschuldsnummer ab, lächelt ihn freundlich, wenn auch leicht zerknirscht an und flötet: „Aber treu bin ich nur dein, Schatz – auf meine Weise!“ Der Arme scheint die Wahrheit nicht zu erkennen (wollen).
Als die beiden durch einen Zufall selbst (erneut) Teil der Aufführung werden, merkt man ihnen aber schnell an, wie viel Spaß ihnen das Theater macht. Ursprünglich wollten sie das Gebäude eigentlich nur heimlich verlassen, stolpern dabei jedoch versehentlich mitten auf die Bühne. Nach einem kurzen Moment der Verunsicherung fangen sie sich überraschend schnell und legen eine astreine Show-Einlage aufs Parkett.
Ihre spontan improvisierte Nummer „Schlag nach bei Shakespeare“ ist ein absoluter Ohrwurm, der in jedem großen Musical ein Showstopper wäre! Würde diese Nummer in einem Musical vorkommen, wäre sie mit Sicherheit für mich das „beste Duett“.
Die beiden saugen den Applaus sichtlich auf und lassen sich gleich für zwei Zugaben auf die Bühne klatschen – beim letzten Mal sogar elegant mit Spazierstock. Also, wenn das keine angehenden Broadway-Stars sind… Das wäre für die zwei auf jeden Fall eine wesentlich lukrativere (und sicherere) Karriere!
Als Lilli später radikal vom Skript abweicht, ist Harry als Baptista vollkommen überfordert: Er vergisst vor lauter Verwirrung prompt seinen Text und überhört sogar das verzweifelte Zuspielen der Souffleuse. Auch danach beweist er wenig Improvisationstalent. Als Lilli im zweiten Akt einfach nicht auf der Bühne erscheint, fragt er mit ausladender Gestik nach ihrem Verbleib, was ziemlich unbeholfen wirkt. Hilfesuchend dreht er sich zu Fred um – in der Hoffnung, dass der weiß, wo Lilli steckt.
Da die Vorstellung des Musicals fast ins Wasser fällt, nachdem Lilli erkennt, für wen die Blumen in Wahrheit bestimmt waren, denkt sich Fred einen Plan aus. Er „gesteht“, dass er den Schuldschein unterschrieben hat und das Geld nur zurückzahlen kann, wenn das Musical erfolgreich sein wird. Das wäre aber nur der Fall, wenn Lilli weiterhin mitspielt. Also drohen die beiden Ganoven ihr mit einer Waffe. Lilli weigert sich zuerst, doch nach einem Schuss, durch den eine Taube getroffen vom Himmel fällt, sieht sie keine andere Wahl als gute Miene zum Spiel zu machen und weiterhin die Katharina zu geben, wenn auch mit sichtlichem Widerwillen.
Doch die Lage eskaliert im Laufe des Stücks völlig. Das Ex-Ehepaar geht im Scheinwerferlicht aufeinander los: Fred legt Lilli sogar kurzerhand übers Knie und versohlt ihr den Hintern! Das restliche Ensemble versucht verzweifelt, die Situation zu überspielen. Die Darsteller eilen nach vorne zum Orchestergraben, geben dem Dirigenten wilde Zeichen und legen eine beschwingte Tanznummer aufs Parkett, während man im Hintergrund vor allem Lilli wütend keifen hört. Weil sich die Gemüter einfach nicht beruhigen, fordert das Ensemble den Dirigenten auf, die Nummer immer und immer wieder zu wiederholen – und das alles mit einem professionellen Lächeln auf den Lippen.
Lilli ist fassungslos und hält ihm die Waffe der Ganoven unter die Nase, doch Harrison sieht das ganz locker: „Das ist auch sein gutes Recht als Amerikaner.“ Ja, als ob ein General von einem Revolver schockiert wäre.
Lilli muss also zähneknirschend weiterspielen, auch wenn der zweite Akt spontan abgewandelt werden muss. Die Szene, in der sie vom Esel fällt, wird kurzerhand gestrichen. Das teilt Fred dem Publikum höchstpersönlich mit – die wahren (und schmerzhaften) Gründe verschweigt er natürlich großzügig. Es geht stattdessen direkt mit der Szene weiter, in der Katharina und Petruchio sein Haus erreichen.
Fred legt ihr scheinbar fürsorglich ein weiches Kissen auf die Bank. Doch im allerletzten Moment zieht er es mit einem fiesen Grinsen wieder weg und hockt sich selbst darauf. Lilli landet mit einem unschönen Plumps auf der harten Holzbank und verzieht vor Schmerzen das Gesicht. Ein erneuter Streit sorgt schließlich dafür, dass der gedeckte Tisch „abgeräumt“ wird: Das Geschirr zerspringt scheppernd, das Essen landet auf dem Boden. Ich hoffe, Fred hat eine gute Haftpflichtversicherung!
In einem unbeobachteten Moment schnappt sich Lilli zwei Wurstketten und schmuggelt sie in ihr Dekolleté – doch Fred hat sie längst ertappt und fischt das Diebesgut wieder heraus. Bis sie gezähmt ist, heißt es für sie ab jetzt: Fasten! Als Zuschauer bin ich mir längst unsicher, was hier eigentlich noch „gespielt“ ist und was nicht. Die Grenzen zwischen Realität und Musical sind vollkommen verschwommen.
Einen kleinen – beziehungsweise für meine Schwester recht großen – Wermutstropfen gab es allerdings bei dem Song „Es ist viel zu heiß“: Das Mikrofon des Hauptsängers fiel während der gesamten Nummer komplett aus. Dadurch war er selbst bei uns in Reihe 1 kaum zu verstehen. Sobald er sich weiter nach hinten bewegte oder das Orchester etwas aufdrehte, ging sein Gesang völlig unter. Meine Schwester mochte den Song eigentlich unheimlich gerne und hätte gerne gehört, was er singt. So war das Zuhören für sie allerdings extrem anstrengend.
Lilli hat dagegen den Luxus, ein eigenes Telefon in ihrer Garderobe zu besitzen. Dieses steht auf ihrem Schminktisch. Die Wände sind mit einer Shakespeare-Tapete versehen. Drei Poster von früheren Inszenierungen lassen mich spekulieren, dass Lilli ihrer Zeit als erfolgreiche Darstellerin etwas nachtrauert.
Ein großer Aufdruck eines Satzes auf der Tapete bringt mich immer wieder ins Grübeln. Ich vermute, dass es ein Shakespeare-Zitat ist. Das möchte ich zuhause unbedingt herausfinden. Obwohl ich das Zitat nur noch bruchstückhaft weiß, finde ich dank Suchmaschine die Lösung: „He that knows better how to tame a shrew, now let him speak…“ ist tatsächlich ein Zitat aus „Der Widerspenstigen Zähmung“ und zwar ein Monolog von Petruchio kurz nach seiner Heirat mit Katharina. Ich mag solche Anspielungen sehr.
Die fahrbaren Kleiderständer trennen gleichzeitig Lillis und Freds Garderobe.
Wechselt das Geschehen auf die Musical-Ebene, erstrahlen die Fassaden plötzlich in einem knalligen Kirschrosa und schreien förmlich nach künstlicher Kulisse. Als Hintergrund dient eine aufgezeichnete Stadtsilhouette. Mir gefällt dieses bewusst Offensichtliche unheimlich gut – man muss schließlich bedenken, dass die Handlung in den späten 1940er-Jahren spielt, als man im Theater noch ganz offen zu seinen künstlichen Kulissen stand.
Das oberste Fenster der farbenfrohen Fassade lässt sich übrigens öffnen. Wer davor steht, muss aufpassen: Es kann jederzeit passieren, dass eine wütende Lilli alias Katharina einen Blumentopf herausfeuert!
Besonders gut hat mir der mediterrane Brunnen mit dem Löwenkopf in Steinoptik gefallen, denn einen sehr ähnlichen habe ich im Miniformat an meiner weihnachtlichen griechischen Krippe angebracht.
Der Tisch und die Bank aus Holz vermitteln eine rustikale, beschauliche Atmosphäre, die im starken Kontrast zur aufgeladenen Stimmung stehen.
Im Musical wird Mut zur Farbe bewiesen: Gelb, Lila, Grün, Blau, Orange und Türkis leuchten um die Wette. Die Männer tragen Strumpfhosen, bei denen ich sofort an „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ denken muss, dazu meistens Codpieces. Vereinzelt werden auch Pluderhosen getragen. Außerdem haben sie ein Wams an, während die Frauen in ebenso farbenfrohen Kleidern mit Mieder und ballonartigem Rockteil gekleidet sind.
Katharinas Hochzeitskleid ist weiß und hat einige „echte“ rote Rosen auf dem Rockteil. Das finde ich ein lustiges Detail, weil Lilli als Katharina ja vor Wut Rosen aus dem Fenster wirft.
Als der Esel auftritt und mittanzt, muss ich lachen. Auch dieses Kostüm gefällt mir gut.
Die Harfe ist einmal schön herauszuhören. Da ich dieses Instrument besonders gerne mag, ärgert es mich, dass mir die Stelle wegen der Sitznachbarn entgangen ist.
Der Pförtner versucht sehr lange, das Licht an der Stage Door zu reparieren und erscheint auch später zum Schlussapplaus mit einer Glühlampe.
Schiggys Schlusswort
Schiggy zieht ihr ganz persönliches Schildkröten-Fazit:
Bis zum nächsten Abenteuer
Eure Schiggy
3. Persönliche Highlights
Highlight des Tages: Das geniale „Stück im Stück“-Prinzip – die Grenzen zwischen Realität und Shakespeare verschwimmen komplett!
Bestes Solo: „Aber treu bin ich nur dir“ – Lois zieht eiskalt die perfekte Unschuldsnummer ab.
Bestes Duett: „Schlag nach bei Shakespeare“
Ohrwurm des Tages: Einige, da kann ich mich nicht festlegen
Beste Ensemblenummer: „Premierenfieber“ (weil bei „Es ist viel zu heiß“ ja leider der Ton nicht mitspielte)
Lustigster Moment: Das Ende der langen Tour
4. Besetzung der besuchten Vorstellung
Schiggy saß im Publikum – aber wer stand eigentlich auf der Bühne?
Lilli Vanessi/Katharina: Astrid Vosberg
Fred Graham/Petruchio: Darius Merstein-MacLeod
Lois Lane/Bianca: Valerie Gels
Bill Calhoun/Lucentio: Johannes Fritsche
Hattie, Garderobiere/Wirtin: Bethany Yeaman
Paul, Garderobier/Putzmacher: Stefan Merten
Erster Ganove: Daniel Böhm
Zweiter Ganove: Günther Fingerle
Harry Trevor/Baptista: Henning Kohne
Harrison Howell: Marcus Hering
Arbeiter/Hortensio u.a.: Ivan Lytvynenko
Taxifahrer/Gremio u.a.: Julian Stöcklein
Arbeiter/Gregor u.a.: Win McCain
Ankleiderin: Sinja Maschke
Elena: Elena Laborenz
Ralph, Inspizient: Andreas Neigel
Pops, Pförtner: Andreas Bronkalla
Chor, Tanzensemble und Statisterie des Pfalztheaters
Zu guter Letzt möchte ich noch kurz auf das große Finale eingehen. Falls ihr das Musical selbst noch sehen und euch am Schluss überraschen lassen wollt, ist hier für euch die Endstation des Berichts erreicht. Für alle anderen: Vorhang auf für den letzten Akt!
Diese Vorstellung scheint gelaufen zu sein. Die einzige Hoffnung scheint die Ersatzdarstellerin zu sein, nach der Fred verzweifelt ruft. Nur leider fehlt von der besagten Dame jede Spur. Überraschung. Lilli betritt die Bühne und wirkt erstaunlich gefasst. Ohne Streit zu suchen spielt sie die finale Szene. Gibt es doch noch ein Happy End sowohl für Katharina und Petruchio als auch für ihre Darsteller? Es sieht ganz danach aus. Sie küssen sich am Ende, ohne dass jemand ein Auge verliert. Doch kaum fällt der Vorhang, fahren sie auseinander und das Gezanke geht wieder los. Lilli und Fred können wohl nicht miteinander – allerdings auch nicht ohne einander.




