Donnerstag, 11. Oktober 2018

Immer mehr Seiten...

Hallo,


es ist wieder Donnerstag. Das bedeutet




Die Aktion findet wie immer bei Weltenwanderer statt.

Heutige Aufgabe:

~*~10 Bücher nach Seitenzahlen (1xx, 2xx, 3xx … 10xx)~*~

Oh je, ob mir Bücher mit mehr als 500 Seiten einfallen, die ich auch gelesen habe? ;-) Probieren wir es einfach. Im Notfall greife ich eben auf meinem SuB zurück. Weil ich erst seit 2016 die Seitenzahlen in meiner Statistik erwähne, werde ich auch erst Bücher ab diesem Zeitraum nennen. Ich versuche, 10 verschiedene Genres vorzustellen, außerdem Bücher, die ich hier noch nicht erwähnt habe.
Ich weise darauf hin, dass meine Liste keinerlei Hochliteratur enthält. Wer das nicht verkraftet, sollte deshalb nicht weiterlesen. :-)
Ansonsten:
Los geht´s…

1. 100 – 199 Seiten: American Hero mit 170 Seiten


Drama, gelesen im März 2018 (Rezension online)
Trotz der wenigen Seiten ist es kein Buch, das man mal eben so liest. Mich hat es nachdenklich zurückgelassen.

Schon als Kind hat Jake davon geträumt, zur Armee zu gehen. Wie viele Jugendliche in den USA wird er bereits in der Schule auf eine Soldatenlaufbahn vorbereitet. Bei seinem ersten Kriegseinsatz wird er schwer verwundet und kehrt als gefeierter Held zurück in die Heimat.

Doch auch wenn die äußerlichen Wunden schnell verheilen – die schrecklichen Bilder lassen Jake einfach nicht mehr los. Aber davon will hier niemand etwas hören. Was ist nur aus seinem Traum geworden?

2. 200 – 299 Seiten: Der Himmel über Appleton House mit 232 Seiten


Jugendbuch, gelesen im Dezember 2017
Eine schöne Geschichte über zwei Waisenkinder.

Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.

3. 300 – 399 Seiten: Starters mit 350 Seiten


Dystopie, gelesen im Mai 2016
Für Geschichten mit Körperwechsel bin ich immer zu haben. :-)

Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

4. 400 – 499 Seiten: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett mit 464 Seiten


Steampunk, gelesen im Juni 2016
Das Buch wollte ich damals sofort lesen. Trotzdem lag es über zwei Jahre auf meinem SuB. :-)

 Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat


Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …

5. 500 – 599 Seiten: Der Gesang des Wasserfalls mit 572 Seiten


Liebe, auf dem SuB seit Oktober 2018
Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich ja gerne Geschichten lese, die in fernen Ländern spielen. Und ab und zu darf es auch mal eine Liebesgeschichte als Ausgleich zu den Thrillern und Fantasybüchern sein. :-)

Eine indianische Legende besagt, dass die Welt nicht verloren ist, solange die goldenen Frösche am Rande der Wasserfälle im südamerikanischen Guyana singen. Ein Stück vom Paradies scheint hier gerettet zu sein. Doch die junge australische Hotelmanagerin Madison Wright, die nach einer anstrengenden Scheidung bei ihrem Bruder Urlaub macht, erkennt bald, dass die Idylle Risse hat. Als sie den Auftrag erhält, an der Planung eines Kasinos mitten im Urwald mitzuwirken, lehnt sie ab und beschließt, ein anderes, naturnahes Konzept zu erarbeiten. Doch noch bevor der Plan Gestalt annehmen kann, werden Madison und ihr attraktiver Begleiter Connor Bain bei einer Expedition entführt...

6. 600 – 699 Seiten: Mittsommermord mit 609 Seiten


Thriller/Krimi, gelesen im November 2016
Für dieses Buch habe ich damals alle anderen stehen und liegen lassen. Ich habe mich dann aber stellenweise durchkämpfen müssen, allein, weil es so viele Seiten hat. ;-)

Es sollte ein harmloses Rollenspiel werden, am 21. Juni 1996, ein kleines Verkleidungsritual in der mythenumrankten Mittsommernacht. Doch Wanderer schaudern, als sie Wochen später in einem Naturschutzgebiet auf die drei Jugendlichen stoßen, deren leblose Körper noch mit Miedern, Hemdkrausen und Perücken herausgeputzt sind. Bald ist es grausige Gewißheit: Sie wurden Opfer eines Verbrechens. 

Fast zur gleichen Zeit wird Kommissar Wallanders geschätzter Kollege Svedberg mit zerschossenem Gesicht in seiner Wohnung aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Kurt Wallander stürzt sich verzweifelt in die Ermittlungen. Dabei stellt er zu seinem Entsetzen fest, wie wenig er über seinen Kollegen weiß, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hat ...

7. 700 – 799 Seiten: Die Tochter des Seefahrers mit genau 700 Seiten


Historischer Roman, gelesen im September 2018
Das Buch ist eine leichte, typische historische Geschichte mit Liebesanteil. Aber es hat sich auch erstaunlich schnell lesen lassen, und das trotz der vielen Seiten. Und nebenbei erfährt man ein paar Fakten über Portugal und Madeira.

Portugal 1745: Auf einer kleinen, von Armut geplagten Insel wächst die junge Diamantina auf. Trost findet sie in den Geschichten ihres Vaters Arie, eines Seefahrers, der ihr oft von fernen, faszinierenden Ländern erzählt. Als Arie sein Glück in Südamerika sucht, träumt auch seine Tochter davon, die karge Insel zu verlassen. In ihrer Not nimmt sie den Antrag des Weinbauern Bonifacio an und geht mit ihm nach Madeira. Doch die Ehe wird zum Gefängnis. Den einzigen Ausweg sieht die junge Frau in der Flucht in die Neue Welt. Schon bald aber muss Diamantina sich fragen, wo ihr Herz sie wirklich hinzieht, denn zwischen ihr und Bonifacios Bruder Espirito entsteht eine zarte Liebe ...

8. 800 – 899 Seiten: Roter Mars mit 816 Seiten


Science-Fiction, auf meinem SuB seit August 2018
Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen. Bisher schreckt mich der Umfang aber noch ab. Dabei interessiert mich die Geschichte sehr.

Die erste Kolonie auf dem Mars


Es ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah: die Besiedlung unseres Nachbarplaneten Mars. Die Verwandlung einer lebensfeindlichen Wüstenwelt in einen blauen Planeten wie die Erde. Von der ersten bemannten Landung auf dem Mars über die frühen Kolonien und ihre Auseinandersetzungen, welche Form von Gesellschaft sie erbauen sollen, bis zum riskanten Versuch, das Klima einer ganzen Welt zu verändern...

9. 900 – 999 Seiten: Der Drachenbeinthron mit 976 Seiten


High Fantasy, gelesen im Januar 2016 
Die Auswahl fiel leicht. Es ist das einzige 900er Buch, das ich gelesen habe. (Meine Ausgabe von Seelen hat „nur“ 895 Seiten. Ich dachte erst, es wären 912.)

Der betagte König Johan liegt im Sterben und um die Thronfolge entbrennt ein hinterhältiger Kampf zwischen seinen Söhnen Elias und Josua. Der Küchenjunge Simon, der wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt wird, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über Osten Ard.

10. > 1.000 Seiten: Harry Potter und der Orden des Phönix mit 1048 Seiten



Urban Fantasy, gelesen im Oktober 2017 
Auch hier hätte ich keine Alternative nennen können. Es ist das bisher einzige Buch mit mehr als 1.000 Seiten, das ich gelesen habe. 

Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je – warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind? Noch ahnt er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Voldemort ausrichten kann ... Doch dann schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Harry muss seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.

Ich habe es geschafft und tatsächlich 10 verschiedene Genres vorgestellt. :-D
Kennt ihr – außer der Nummer 10 – noch ein anderes Buch?
Lasst es mich gerne wissen.
Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Meine Meinung zu: Unter dem Asphalt


Allgemeine Infos:




OriginaltitelUnter dem Asphalt
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Leoni Hellmayr
Verlag: Theiss
Einzelband/Teil einer Reihe: Einzelband
Reihe: ///
Teil: ///
Genre: Sachbuch
Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 180
Preis: 14,95€
ISBN:978-3-8062-2716-1





Klappentext:
Modern, laut, komplex und immer in Bewegung - Metropolen sind alles, nur nicht langweilig. Auf der Suche nach Chancen, Komfort, Moderne und Abenteuer ziehen Menschen seit jeher in die Millionenstädte. Unter der Erdoberfläche ist es ebenso vielseitig wie darüber: Uralte Steinbrüche und Tempelanlagen zeugen von der Vergangenheit, während modernste Einkaufsstädte und Drainagesysteme in die Zukunft weisen. Doch wie sehen diese Orte aus? Welche Geschichten erzählen sie uns? Leoni Hellmayr führt auf eine Reise in die faszinierenden Unterwelten von Paris, New York, Tokio und vielen anderen Metropolen. Mit überraschenden Fakten vermittelt sie dabei neue Eindrücke von den Großstädten, ihrer Geschichte und Archäologie. Und der Band macht deutlich: Das, was wir oberirdisch sehen, ist nur ein Bruchteil dessen, was wirklich existiert!

Meine Lesestatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2018
Status: Gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 03.10.2018
Beendet am: 09.10.2018
Gebraucht: 7 Tage

Meine Meinung
Das Buch ist in 7 Kapitel eingeteilt, die 7 unterschiedliche Arten von „Unterwelten“ vorstellen. Die Fakten waren stellenweise sehr interessant. Leider fand ich es recht trocken geschrieben. Auch der Schreibstil war nicht immer so flüssig, sodass ich mich manchmal zum Weiterlesen zwingen musste.
Nett fand ich die Fotos, die einen kleinen Ausschnitt der Unterwelten gezeigt haben.
Besonders interessant fand ich die letzten beiden Kapitel. Das hat mich dazu bewogen, mich noch näher mit diesen unterirdischen „Städten“ zu befassen, und ich habe nach weiterführender Literatur gesucht. Die Inka-Gräber in Lima sind mir auch nach Beenden des Buchs noch im Kopf herumgeschwirrt.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Diese 10 Tage für die Archäologen waren ein Witz…
Fazit: Interessante und spannende Fakten, verpackt im trockenen Schreibstil.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Gemeinsam lesen am 9. Oktober 2018



Die Aktion findet bei https://www.schlunzenbuecher.de statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Wiedersehen in Barfleur
*Taschenbuch, insgesamt 362 Seiten, Einzelband, Verlag: ullstein*
Klappentext:
Seit ihrer Jugend sehnt sich Charlotte in den traumhaften Ferienort Barfleur zurück ― mit gemischten Gefühlen: Vor Jahren ist dort während eines Familienurlaubs ihr geliebter Vater verschwunden. Den Verlust hat Charlotte nie verarbeitet. Endlich zurück in dem kleinen französischen Fischerdorf erfährt sie von einer Frau, der sie sich sehr verbunden fühlt: Mathilde hieß die Französin, mit der Charlottes Großvater während der Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung führte. Stück für Stück ergründet Charlotte Mathildes tragisches Schicksal ― und kommt dabei den Rätseln ihres eigenen Lebens immer näher ...

-> Aktuell bin ich auf Seite 26.



*Taschenbuch, insgesamt 252 Seiten, Einzelband, Verlag: Knaur*
Klappentext:
»Das ist das Auto meiner Frau!« – Mit diesem Satz wird Susa Bobke bei ihren Einsätzen häufig begrüßt. Natürlich nur von Männern, denn die lernt sie als weiblicher Pannenhelfer von einer Seite kennen, die anderen Frauen verborgen bleibt. Auch sonst erlebt Susa Bobke bei ihrer täglichen Arbeit auf der Standspur kuriose, haarsträubende und manchmal auch berührende Szenen: von verzweifelten Menschen, die auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch liegenbleiben, über streitende Paare, die angesichts eines leeren Tanks ihre Trennung beschließen, bis hin zu den kreativsten Ausreden von Männern mit Autopannen. Susa Bobke trifft Menschen in Extremsituationen – und lädt ein zu einem unterhaltsamen Blick unter die Motorhaube.

-> Aktuell bin ich auf Seite 111.


Unter dem Asphalt von Leoni Hellmayr
*Taschenbuch, insgesamt 180 Seiten, Einzelband, Verlag: Theiss*
Klappentext:
Modern, laut, komplex und immer in Bewegung - Metropolen sind alles, nur nicht langweilig. Auf der Suche nach Chancen, Komfort, Moderne und Abenteuer ziehen Menschen seit jeher in die Millionenstädte. Unter der Erdoberfläche ist es ebenso vielseitig wie darüber: Uralte Steinbrüche und Tempelanlagen zeugen von der Vergangenheit, während modernste Einkaufsstädte und Drainagesysteme in die Zukunft weisen. Doch wie sehen diese Orte aus? Welche Geschichten erzählen sie uns? Leoni Hellmayr führt auf eine Reise in die faszinierenden Unterwelten von Paris, New York, Tokio und vielen anderen Metropolen. Mit überraschenden Fakten vermittelt sie dabei neue Eindrücke von den Großstädten, ihrer Geschichte und Archäologie. Und der Band macht deutlich: Das, was wir oberirdisch sehen, ist nur ein Bruchteil dessen, was wirklich existiert!

-> Aktuell bin ich auf Seite 164.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Wiedersehen in Barfleur
„Sophie“, sagte ich, „du hast sicher nicht meinen Vater gesehen, sondern einfach einen Mann, der mit seinen Enkelkindern Papierfiguren gebastelt hat. …“

Männer sind anders. Autos auch. von Susa Bobke
Links und rechts der eigentlich langweiligen B12 erstrecken sich gelbe Löwenzahnteppiche auf saftig grünen Wiesen.

Unter dem Asphalt von Leoni Hellmayr
Sie könnten nicht gegensätzlicher sein, die Untergrundstädte von Montreal und Peking.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wiedersehen in Barfleur
Nachdem ich den letzten Thriller abgebrochen habe, hatte ich wieder Lust auf eine eher lockere Geschichte, aber ich bin natürlich auch sehr gespannt auf Mathildes Geheimnis und hoffe mehr darüber zu erfahren. Außerdem erwarte ich auch bei diesem Buch ein paar Fakten als Hintergrundinfos über die Besatzungszeit.

Männer sind anders. Autos auch. von Susa Bobke
Das Buch habe ich für einen Euro auf dem Flohmarkt erstanden. Da dachte ich, ich kann nicht viel falsch machen. Es ist ganz amüsant zu lesen, wie die Menschen auf eine Frau als Pannenhelferin reagieren. Eine lockere Biografie für Zwischendurch. Nach diesem Buch will ich es wieder mit einem Thriller versuchen.

Unter dem Asphalt von Leoni Hellmayr
Ich habe jeden Tag ein Kapitel gelesen. Die Fakten sind sehr interessant, aber es ist auch trocken geschrieben. Ich kam mir fast vor, als würde ich das Geschichtsbuch in der Schule lesen. Ein wenig Auflockerung hätte meiner Meinung nach nicht geschadet. Trotzdem habe ich so auch Neues gelernt. Traurig fand ich die Sache in Lima: Es sollte eine neue Wasserversorgung gelegt werden. Dabei sind sie auf eine unterirdische, uralte Inkastadt gestoßen. Die Archäologen hatten nur ZEHN (!) Tage Zeit, so viel wie möglich zu retten. Der Rest ist verloren. Das finde ich sehr schade um die Kultur…

4. Wie ist der Plan bei euch? Fahrt ihr zur Messe oder nicht?Wenn ja, auf was freust du dich besonders, wenn nein würdest du denn gerne einmal zur Buchmesse fahren? 

Die Frage kann ich kurz und knapp beantworten: Nein, fahre ich nicht.

Liebe Grüße
Tinette

Montag, 8. Oktober 2018

Cover Monday #5

Die Aktion findet auf https://moyasbuchgewimmel.de/ statt.

Hallo,

heute stelle ich euch wieder ein Buch von meiner Wunschliste vor.



Ich kenne das Buch eigentlich unter einem anderen Cover, das ich auch niedlich finde. Aber das hier mit dem Vollmond gefällt mir besser. Außerdem heißt der Titel ja auch Die Spur des Mondbären. Der Junge und der Bär sind nur als Schattenbild zu sehen. Das mag ich ja immer. Sie stehen vor einem Abgrund und schauen in die Ferne, als würden sie dort entdecken, was die Zukunft bringt.

Klappentext:
Die Berge im Norden von Laos sind die Heimat des 12-jährigen Tam. Doch nach dem gewaltsamen Tod des Vaters ist es an Tam, für alle zu sorgen. Er bekommt Arbeit in der Stadt – aber was für eine! In einer illegalen Bärenfarm muss er sich um die schwarzen Mondbären kümmern, die dort auf engstem Raum in Käfigen gehalten werden. Ihr Leben ist qualvoll, denn ihr Gallensaft wird als Medikament verkauft. Als ein Mondbärenjunges in elendem Zustand auf die Farm kommt, weiß er sofort: Er kennt dieses Tier! Er hat es einst in den Bergen beobachtet. Von nun hat er nur noch ein Ziel: Er will mit dem Bären zurück nach Hause – in ein Leben in Freiheit.

Das Cover, das ich bisher nur gekannt habe:


Kennt ihr das Buch? Welches Cover gefällt euch besser?
Liebe Grüße
Tinette

Gebell zu: Die Ankunft


Allgemeine Infos:




OriginaltitelThe Journey beginns/ The story girl earns her name
Originalsprache: Englisch
Autor/in: Dennis Adair, Janet Rosenstock, Gail Hamilton
Verlag: Benziger Edition (im Arena Verlag)
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe:Sara in Avonlea
Teil: 1
Genre:Jugendbuch, Klassiker
Erscheinungsjahr: 1992
Seiten: 271
Preis: ///
ISBN:///





Klappentext:
Kanada Ende des 19. Jahrhunderts: Sara Stanley wird zu ihren Verwandten aufs Land geschickt. In Avonlea ist alles anders, doch die aufgeweckte Sara schafft es schnell, sich einzuleben. Schon bald gilt sie als neue Anführerin der Avonlea-Kinder

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Gebraucht gekauft
Zugangsjahr: 2017
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 03.10.2018
Beendet am: 07.10.2018
Gebraucht: 5 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover erinnert mich an die Anne-Reihe, weil es auch gezeichnet ist. Es zeigt vermutlich Sara, die vor einem Baum sitzt.
Das Buch beinhaltet zwei Geschichten, die jedoch unter dem Titel Die Ankunft zusammengefasst sind. Man merkt es eigentlich nur, weil die Kapitel wieder bei 1. beginnen. Die Schrift ist recht groß, aber nicht zu übertrieben, und lässt sich gut lesen.

~*~Charaktere~*~
Sara: Die Protagonistin ist 11, 12. Ihre Mutter ist früh gestorben, und so lebt Sara mit ihrem Vater und ihrer Nanny Louisa zusammen. Sie ist aufgeweckt und neugierig und lässt sich nichts gefallen. Sie ist ebenso sympathisch wie Anne.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Avonlea, Kanada, im 19. Jahrhundert, wo auch die Anne-Reihe spielt.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Die Film-Serie kenne ich nicht. Ich habe zunächst auch gedacht, dass die Buchvorlage von L. M. Montgomery stammt.
Ich mag die Anne und Emily-Bücher und habe mich auf ein Wiedersehen mit Avonleas Bewohnern und auf eine neue Protagonistin gefreut.
Das Buch beginnt in Montreal, wo Sara mit ihrem Vater und ihrem Kindermädchen Louisa lebt. Als ihr Vater in ein schlechtes Licht gerückt wird, kommt Sara zu ihrer Tante nach Avonlea.
Zunächst fällt es ihr schwer, sich in ihrem neuen Zuhause einzuleben. Auch mit den Kindern versteht sie sich nicht unbedingt.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Man erlebt mit, wie sich Sara langsam eingewöhnt und Freunde findet. Das Buch hat mir nicht ganz so gut wie Anne auf Green Gables gefallen, aber ich habe es auf keinen Fall bereut, es gelesen zu haben.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Das Buch ist im Präteritum aus der Sicht eines neutralen Erzählers geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Da das Buch bereits 1992 veröffentlich wurde, ist es natürlich noch in der alten Rechtschreibung geschrieben. Das hat den Lesefluss aber nicht gestört.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Ich würde auch mal gerne dorthin reisen…
Fazit: Eine weitere sympathische Protagonistin aus Avonlea in einer schönen Jugendgeschichte.
Bewertung


Sonntag, 7. Oktober 2018

Gebell zu: Die Samenhändlerin

Allgemeine Infos:



OriginaltitelDie Samenhändlerin
Originalsprache: Deutsch
Autor/in: Petra Durst-Benning
Verlag: ullstein
Einzelband/Teil einer Reihe: Reihenauftakt
Reihe:Samenhändler
Teil: 1
Genre:Historischer Roman
Erscheinungsjahr: 2006
Seiten: 499
Preis: 9,99 €
ISBN:978-3-548-26424-0







Klappentext:

Württemberg im Jahre 1850: Auf der Suche nach dem Mann, der sie geschwängert hat, kommt die junge Hannah Brettschneider in ein Dorf am Fuß der Schwäbischen Alb: Gönningen ist die Heimat der Samenhändler, die seit fast zwei Jahrhunderten vom Geschäft mit Tulpenzwiebeln, mit Blumen- und Gemüsesamen leben. Doch Hannahs Begeisterung für den ungewöhnlichen Ort währt nicht lange: Helmut, dessen Kind sie erwartet, ist mit Seraphine, dem schönsten Mädchen im Dorf, verlobt...

Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2018
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Taschenbuch
Zu lesen begonnen: 30.09.2018
Beendet am: 07.10.2018
Gebraucht: 8 Tage

Lob und Tadel

~*~Gestaltung~*~
Das Cover wirkt wie eine Portraitzeichnung. Die Idee finde ich sehr schön für einen historischen Roman.
Insgesamt gibt es 59 Kapitel, die keinen Titel haben. Die Länge der einzelnen Kapitel fand ich in Ordnung. Was mir aber persönlich besser gefällt, wenn jedes Kapitel auf einer neuen Seite beginnt. Das ist hier nicht der Fall. Das ist aber nur eine Winzigkeit, die ich anmerken möchte.
Die Schriftgröße fand ich vollkommen in Ordnung. Ich mag es nicht, wenn die Schrift zu klein ist.

~*~Charaktere~*~
Hannah: Die Protagonistin soll eine starke Persönlichkeit sein. Dem kann ich aber nicht ganz zustimmen. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, setzt sie alles daran, den Vater zu finden, damit er sie heiratet. Das ist ihr einziges Ziel. Es ist ihr auch egal, dass Helmut kurz vor der Hochzeit mit einer anderen Frau steht. Nein, er muss Hannah heiraten, damit sie versorgt ist. Sie weiß, dass er Samenhändler ist und länger auf Reisen geht. Dann bekommt sie immer einen Heulkrampf und hält es nicht mehr aus, bis er wieder da ist. Außerdem ist sie extrem eifersüchtig.
Helmut: Er ist Samenhändler in Gönningen und reist mit seinem Bruder Valentin auch in andere Länder, um Blumen- und Gemüsesamen zu verkaufen.
Valentin: Helmuts Bruder hat mir leid getan. Er ist unglücklich verliebt, denn seine Angebetete hat nur Augen für seinen Bruder. Er ist wirklich sehr nett, und ich habe so gehofft, dass seine Gefühle bald erwidert werden.
Seraphine: Sie sollte Helmut eigentlich heiraten, bevor Hannah aufgetaucht ist. Sie soll die Antagonistin sein, aber ich hatte auch Mitleid mit ihr. Ich kann verstehen, dass es wie ein Faustschlag ins Gesicht für sie war, als sie kurz vor der Hochzeit sitzengelassen wurde.

~*~Handlungsort und -zeit~*~
Die Handlung spielt in Gönningen, Württemberg Mitte des neuzehnten Jahrhunderts, genauer um 1850.

~*~Idee und Umsetzung, Einstieg, Handlung~*~
Die Idee klang vielversprechend, und genauso war auch der Einstieg. Ich habe mich gefreut, mehr über den Samenhandel im 19. Jahrhundert zu lesen. Von der Handlung habe ich aber etwas anderes erwartet. Es sind noch keine 100 Seiten vergangen, da hat Hannah Helmut bereits aufgespürt und ihn dazu gebracht, sie zu heiraten. Da dachte ich wirklich: Was soll denn jetzt noch auf den restlichen Seiten folgen?
Ich hatte vorher gedacht, dass Hannah sich vielleicht allein durchkämpft und selbst Samenhändlerin wird, statt nur die Frau eines Samenhändlers. Das hätte ich sehr interessant gefunden, weil es für die damalige Zeit eher ungewöhnlich wäre. So ist aber alles seinen üblichen Weg gegangen: Hannah wird Ehefrau und Mutter, die es liebt, die Familie zu versorgen. Jedes Mal, wenn Helmut und Valentin auf Reisen gehen, bricht sie fast zusammen. Ansonsten liefert sie sich Zickenkriege mit Seraphine.
Die Handlung fand ich nach etwa hundert Seiten teilweise langatmig. Ich hätte einfach gerne viel mehr über den Samenhandel und nicht über zickende Frauen gelesen.

~*~Schreibstil und Stilmittel~*~
Der Schreibstil fand ich angenehm flüssig zu lesen. Die Dialoge waren meiner Meinung nach überwiegend authentisch.

~*~Zitate, die im Kopf geblieben sind~*~
///

~*~Abschlussgedanken~*~
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe: Vielleicht gefällt mir der historische Rügen-Roman besser…
Fazit: Ein historischer Roman, der mich leider nicht komplett überzeugt hat.
Bewertung


Freitag, 5. Oktober 2018

5 am Freitag #28: FRANKREICH



Hallo,

nachdem der Leseclub die Aktion Ende Juli aufgegeben hat, führen Luisa und ich sie nun schon zum 8. Mal durch. Wenn das kein Grund zum Feiern. ist. ;-)

Das sind die Regeln:

Jeden Freitag wird ein Motto vorgegeben, z. B. Frankreich. Zu diesem Motto werden dann 5 Bücher vorgestellt.
Zu diesem Beispiel könnte der Bezug der folgende sein:
* Die Autorin lebt in Frankreich.
* Der Autor ist in Frankreich geboren.
* Das Cover zeigt einen Ausschnitt von Paris, Marseille...
* Die Handlung spielt in Frankreich.

usw.

Wie man das Motto interpretiert, ist jedem selbst überlassen.

Und weil wir so oft Frankreich als Beispiel genommen haben, wird es unser heutiges Motto.




Meine 5 am Freitag




1. Rosenwein und Apfeltarte


Job und Kinder hat Alexandra, 37, fest im Griff – ebenso wie ihre Gefühle, die sie seit dem Tod ihres Mannes einfach nicht mehr zulässt. Daran kann selbst das traumhaft gelegene Ferienhaus im Languedoc im Süden Frankreichs nichts ändern.

Erst als ein Missverständnis den Journalisten Nick samt Zelt und Nachwuchs in Alexandras Garten führt, bröckelt ihre strenge Fassade. Bei ungeplanten Grillpartys und Motorradtouren durch endlose Weinberge und duftende Lavendelfelder entdeckt Alexandra eine ganz neue Leichtigkeit. Doch dann sind eines Morgens die Kinder verschwunden, und Alexandra gibt ihren Gefühlen für Nick die Schuld daran …


2. Tödlicher Lavendel


Eigentlich hatte sich Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter auf einen entspannten Job in der Sonne gefreut. Doch kaum im Örtchen Lavandou angekommen, liegt schon sein erster Fall auf dem Tisch. Ein Mädchenmörder geht in der Provence um. Zwei weitere Mädchen sterben, und alle Spuren laufen scheinbar ins Leere. Ritter kämpft nicht nur gegen einen perfiden Mörder, sondern auch mit dem Laisserfaire der südfranzösischen Behörden. Als plötzlich die Tochter seiner Kollegin Isabell Morell entführt wird, wird es heiß in Lavandou, sehr heiß sogar. Und Ritter merkt, dass sogar sein eigenes Urteilsvermögen getrübt ist.


3. Französisch kochen mit Aurélie


"Französisch kochen" heißt der Blog, auf dem Aurélie Bastian seit 2009 ihre Rezepte mit dem deutschen Publikum teilt. Inzwischen hat sie eine große Fangemeinde, die von ihren Rezepten und ihren beiden Backbüchern "Macarons für Anfänger" und "Tartes & Tartelettes" begeistert ist. Hier kommt nun ihr erstes Kochbuch! Die traditionelle französische Küche ist ein Geheimtipp für Genießer - und auch für Kochanfänger bestens geeignet. Denn sie verlangt nicht viel und das Resultat ist grandios: Gute Zutaten, mediterrane Kräuter, vielleicht ein wenig Wein, und dann lässt man den Herd die Arbeit machen. Wenn die aromatischen, superben Gerichte dann auf den Tisch kommen, heißt es nur noch: Bon appétit!


4. Madame sein ist ein ellendes Handwerck


1671 heiratet Liselotte von der Pfalz Herzog Philipp von Orléans, den homosexuellen Bruder von König Ludwig XIV. Ihre Eindrücke am französischen Hof hielt sie in zahlreichen Briefen fest. Diese kritische, urwüchsige und oft auch derbe Korrespondenz ist die Grundlage dieses ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Buches.


5. Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel


Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten?

Luisas 5 am Freitag



1. Das geheime Leben des Monsieur Pick


In einem kleinen, abgelegenen Dorf in der Bretagne gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Denn hier werden Bücher gesammelt, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Lektorin ein Manuskript, das sogar in der Hauptstadt Paris für Aufregung sorgt und das Leben vieler Menschen verändert. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Doch seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Hat Monsieur Pick etwa ein geheimes Zweitleben geführt? Ein charmanter Roman – leicht, beschwingt und voller Witz.


2. Die Lichter von Paris


Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume


sind auf der Strecke geblieben.


3. Das Salz der Erde


Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ...



4. Ein kleines Stück Paris


Svenja Lorentz, Grundschullehrerin, hoffnungslos idealistisch und gerade wegen eines Burn-outs krankgeschrieben, hat eine Wohnung in Paris geerbt. Zwar handelt es sich dabei nur um eine 8 gm große Kammer unter dem Dach eines heruntergekommenen Hauses mit Etagenklo – aber für Svenja werden das Haus und seine allesamt am Rand der Gesellschaft gestrandeten Bewohner zum Rettungsanker. Hier kann sie tatsächlich etwas bewegen. Hier kann sie zu sich selbst finden. Und hier wird auch sie endlich gefunden: von der Liebe.

5. Die Honigtöchter


Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...


Wenn euch ein gutes Motto einfällt, könnt ihr es gerne in den Kommentaren erwähnen.

Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

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