Schiggy war wieder unterwegs und
versuchte, das Geheimnis um den mysteriösen Grafen von Monte Christo zu lösen.
Nachdem die Buchvorlage zu meinen Highlights des Jahres 2025 gehörte, war ich gespannt, ob mich auch die Musical-Adaption von „Der Graf von Monte Christo“ im Parktheater Plauen überzeugen würde.
Nachdem die Buchvorlage zu meinen Highlights des Jahres 2025 gehörte, war ich gespannt, ob mich auch die Musical-Adaption von „Der Graf von Monte Christo“ im Parktheater Plauen überzeugen würde.
1. Eckdaten zur Vorstellung
Titel: Der Graf von Monte Christo
Bereits anderthalb Stunden vor Beginn öffnen sich die Pforten des Parktheaters. Neben der Versorgung des leiblichen Wohls wird durch ein Vorprogramm auf den Abend eingestimmt.
Aufgrund der hohen Temperaturen sind wir in diesem Jahr allerdings erst später angekommen und direkt zu unseren Plätzen gegangen. Deshalb habe ich erst bei meinem zweiten Besuch am Sonntag entdeckt, dass es einen Fotobereich gibt. Dort steht ein Boot vor einer Kulisse, in das man sich für Erinnerungsfotos setzen kann. Diese Gelegenheit haben wir natürlich genutzt.
Schon vor Beginn der Vorstellung zog das Bühnenbild meine Aufmerksamkeit auf sich. In der Mitte der Bühne befindet sich der Bug eines Schiffes, dahinter erhebt sich ein Berg. Rechts und links sind Häuserfassaden zu sehen, deren geöffnete Bereiche Einblicke in die Innenräume ermöglichen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ich neugierig, wie sich das Bühnenbild im Verlauf des Abends noch verändern würde.
Gemeinsam mit Freunden und Familie feiern sie ausgelassen ihre bevorstehende Hochzeit („Hebt das Glas“), doch die Freude hält nicht lange an: Edmond wird verhaftet und in das berüchtigte Château d’If gebracht.
Auch äußerlich vollzieht er eine beeindruckende Wandlung. Als Graf von Monte Christo erscheint er in eleganter schwarzer Kleidung, mit gepflegtem Haar und selbstbewusstem Auftreten. Sein Gang wirkt aufrecht und entschlossen, sein Blick beinahe überheblich. Niemand scheint den einstigen Seemann in ihm wiederzuerkennen.
Im Vergleich zur Romanvorlage wirkt Edmond im Musical jedoch deutlich menschlicher. Während ihn im Buch seine Rachegelüste zeitweise regelrecht beherrschen, bleiben hier seine Zweifel und seine verletzliche Seite stärker sichtbar.
Ihr sonst offen getragenes Haar trägt sie nun hochgesteckt, was sie deutlich ernster und verschlossener wirken lässt. Ihr Blick wirkt kalt, ihre Gestik zurückhaltend. Worte braucht es kaum, um zu erkennen, dass ihre Ehe mit Mondego alles andere als glücklich verläuft.
Auf den ersten Blick wirkt Mondego nicht unbedingt wie ein Verräter. Er versteht es hervorragend, seine wahren Gefühle zu verbergen und nach außen die Fassade eines anständigen Mannes aufrechtzuerhalten. Sobald er sich jedoch unbeobachtet fühlt, zeigt sich sein wahres Gesicht. Ein gehässiges Grinsen genügt, um deutlich zu machen, welche Absichten sich hinter seiner Maske verbergen.
Sein Geld verspielt er, seine unerfüllte Liebe zu Mercédès versucht er durch Affären zu kompensieren. Seine Einstellung bringt er selbst treffend auf den Punkt: „Wenn du nicht die kriegst, die du liebst, dann lieb‘ halt die, die du kriegst.“ Auch Alkohol scheint für ihn ein Mittel zu sein, um mit seinen Problemen umzugehen. Nach seiner Rückkehr greift er regelmäßig als Erstes zur Flasche.
Mondego wird als kaltblütiger und hinterlistiger Mensch dargestellt. Seine Lügen sind dabei nur ein Teil seines Charakters. Besonders deutlich wird dies, als er nach einem Fechtduell zunächst den Rückzug antritt, nur um kurz darauf hinterrücks anzugreifen.
Noch stärker übernimmt diese Rolle jedoch Luisa Vampa. Während Vampa in der Romanvorlage als Luigi Vampa ein männlicher Anführer einer Schmugglerbande ist, wurde die Figur für das Musical zur Piratenkapitänin Luisa Vampa. Die Änderung funktioniert überraschend gut. Luisa ist schlagfertig, selbstbewusst und lässt sich von niemandem den Wind aus den Segeln nehmen („Piraten – Wahrheit oder Wagnis“).
Das Zusammenspiel zwischen Edmond und Mercédès ist harmonisch. Auch ihre Gesangsstimmen passen sehr gut zusammen. Das klang in meinen Ohren sehr angenehm.
Im Duett „Niemals allein“ zeigt sich das besonders. Edmond ist bereits im Gefängnis. Mercédès steht darüber. Beide hoffen, wieder zueinander zu finden. Sie kniet, hält sich am Geländer fest. Edmond steht auf, greift nach oben und berührt ihre Hand. Da spürt man ihre Verbundenheit, auch wenn sie eigentlich räumlich weit entfernt sind (sie in Marseille, er in einem Verlies auf einer Insel). Später singt Edmond dieses Lied allein, und schließlich schließt sich mit einer Duett-Reprise am Ende des Stücks der Kreis.
Ein ähnlicher Effekt gelingt auch im zweiten Akt mit „Zu viel ist nie genug“. Voller Gier feiern die drei ihren vermeintlichen Triumph, ohne zu bemerken, dass sie längst auf Edmonds Falle zusteuern. Dabei wird jeweils der gerade singende Darsteller angestrahlt, was die einzelnen Strophen wirkungsvoll hervorhebt. Von meinem Platz in der fünften Reihe fiel dieser Effekt sofort auf. In der ersten Reihe musste ich dagegen teilweise genauer hinschauen, um den jeweiligen Sänger zu erkennen.
Dadurch wird eindrucksvoll sichtbar, wie sehr sich die Machtverhältnisse inzwischen verschoben haben.
Gelungen fand ich auch die Szene, in der Edmond die Flucht gelingt. Die sechs Balletttänzer schwenken blaue Tücher, die
an Wellen erinnern. Durch seine Bewegungen und das angedeutete Luftanhalten
vermittelt Edmond den Eindruck, sich an die Wasseroberfläche zu kämpfen. An
Bord des Piratenschiffes spuckt er sogar einen Schwall Wasser aus.
Direkt anschließend folgt das Lied der Piraten, eine schwungvolle Ensemblenummer, die im Ohr bleibt. (Refrain: „Segeln, segeln, wohin der Wind uns trägt und dein Stündchen schlägt. In der Liebe und im Krieg kämpft mit allen Mitteln um den Sieg.“) Besonders passend finde ich, dass die Melodie immer wieder kleine Richtungswechsel vollzieht und dadurch beinahe den Eindruck vermittelt, selbst vom Wind getragen zu werden.
Am stärksten berührt hat mich
jedoch „Jeden Tag ein kleiner Tod“. Sowohl für Mercédès als auch für Edmond
scheint jede Hoffnung verloren. Mercédès hat gerade erfahren, dass Edmond
angeblich gestorben ist, und zerbricht innerlich daran. Jegliche Lebensfreude
ist aus ihrem Gesicht verschwunden. Gleichzeitig sitzt Edmond einsam in seinem
Verlies. Sein ungepflegtes Äußeres und die vor Angst weit aufgerissenen Augen
machen deutlich, welche Spuren die jahrelange Isolation in Dunkelheit
hinterlassen hat.
Während beide davon singen, dass sie jeden Tag ein Stück mehr sterben, gibt sich Mondego gegenüber Mercédès verständnisvoll und mitfühlend. Erst als er die Bühne verlässt, zeigt er sein wahres Gesicht. Ein kurzer Blick ins Publikum und ein gehässiges, siegessicheres Grinsen genügen, um deutlich zu machen, dass sein Plan aufgegangen ist.
Direkt anschließend folgt das Lied der Piraten, eine schwungvolle Ensemblenummer, die im Ohr bleibt. (Refrain: „Segeln, segeln, wohin der Wind uns trägt und dein Stündchen schlägt. In der Liebe und im Krieg kämpft mit allen Mitteln um den Sieg.“) Besonders passend finde ich, dass die Melodie immer wieder kleine Richtungswechsel vollzieht und dadurch beinahe den Eindruck vermittelt, selbst vom Wind getragen zu werden.
Während beide davon singen, dass sie jeden Tag ein Stück mehr sterben, gibt sich Mondego gegenüber Mercédès verständnisvoll und mitfühlend. Erst als er die Bühne verlässt, zeigt er sein wahres Gesicht. Ein kurzer Blick ins Publikum und ein gehässiges, siegessicheres Grinsen genügen, um deutlich zu machen, dass sein Plan aufgegangen ist.
Technisch verliefen die
Vorstellungen weitgehend problemlos. Vereinzelt kam es jedoch zu Tonausfällen,
oder die Mikrofone wurden etwas zu spät eingeschaltet. Da wir beide Male
relativ weit vorne saßen, konnte ich die Darsteller dennoch problemlos
verstehen. Wie sich diese Aussetzer in den hinteren Reihen ausgewirkt haben,
kann ich allerdings nicht beurteilen.
Für einen ungeplanten Schmunzler
sorgte in der ersten Vorstellung Abbé Farias Bart. Vermutlich hatte die Hitze
dem Hautkleber zugesetzt, sodass sich der Bart immer wieder löste. Der
Darsteller versuchte zunächst mehrfach, ihn unauffällig zu befestigen, gab dies
jedoch irgendwann auf. Beeindruckend fand ich dabei, wie professionell die
Situation überspielt wurde. Weder er selbst noch sein Bühnenpartner ließen sich
davon aus der Ruhe bringen und spielten ihre Szenen routiniert weiter.
Der Schiffbug in der Bühnenmitte bildet dabei das zentrale Element. In zwei Szenen werden zusätzlich Segel aufgezogen, wodurch tatsächlich der Eindruck eines Segelschiffes in voller Fahrt entsteht.
Besonders gelungen fand ich die Verwandlungsfähigkeit des Bühnenbildes. Durch aufklappbare Elemente wird aus dem Schiffsrumpf das Verlies des Château d’If. Einzelne Steinblöcke können entfernt werden, später lösen sich sogar Felsstücke, die schließlich zu Abbé Farias Tod führen. Während dieser in der Romanvorlage an den Folgen mehrerer Schlaganfälle stirbt, hat man sich im Musical für eine deutlich visuellere Lösung entschieden.
Später verwandelt sich dieselbe Konstruktion in die Schatzkammer der Insel Monte Christo. Die riesigen Münzberge vermitteln eindrucksvoll, welchen Reichtum Edmond dort erwartet.
Für den zweiten Akt werden zusätzlich Säulen und ein Dach aufgebaut, die mich an einen antiken, griechischen Tempel erinnerten. Auf ihnen prangen die Initialen „MC“. Spätestens an diesem Punkt dürfte selbst der letzte Zweifler von Edmonds Macht und Vermögen überzeugt sein.
Seine volle Wirkung entfaltet das Bühnen- und Lichtdesign vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Erst dann kommen die beleuchteten Fenster und die angestrahlte Schatzhöhle richtig zur Geltung. Häufig wird die Bühne in warme Gelb- und Goldtöne getaucht. Für mich wirkte dies wie eine Anspielung auf den gewaltigen Reichtum des Grafen. Gleichzeitig bildet diese warme Farbgebung einen interessanten Kontrast zu den düsteren Themen der Handlung und Edmonds Racheplänen.
Einen besonders eindrucksvollen Effekt gibt es bei der ersten öffentlichen Erscheinung des Grafen von Monte Christo. Mehrere Feuerfontänen schießen in die Höhe und unterstreichen seinen spektakulären Auftritt. Deutlicher hätte man kaum zeigen können, dass hier jemand großen Eindruck hinterlassen möchte.
Während viele Figuren eher gedeckte und unauffällige Farben tragen, sticht Mercédès mit ihren kräftigen roten Kleidern sofort hervor.
Besonders deutlich wird die Entwicklung Edmonds durch seine Kostüme sichtbar. Zu Beginn tritt er als einfacher Seemann mit schlichter Kleidung und Pferdeschwanz auf. Während seiner Gefangenschaft im Château d’If trägt er eine Sträflingsuniform, sein Haar hängt offen und ungepflegt ins Gesicht. Als Graf von Monte Christo erscheint er schließlich in eleganter schwarzer Kleidung mit silberglitzernden Schuhen und Weste. Dazu kommen kurz geschnittene, gepflegte Haare. Die Verwandlung ist so überzeugend, dass er tatsächlich wie ein völlig anderer Mensch wirkt.
Da die sechs Figuren ständig präsent sind, ohne dass die übrigen Charaktere sie wahrzunehmen scheinen, habe ich sie weniger als reale Personen interpretiert. Für mich wirkten sie wie Geister des Verrats, der Rache, der Vergangenheit oder der Zukunft, die die Handlung begleiten und beeinflussen.
Diesen Eindruck verstärken mehrere Szenen. Als die Tänzer Edmond die Gefängniskleidung vom Leib reißen und sein Haarband lösen, erinnerten mich ihre weißen Perücken beinahe an Richter, die ein Urteil vollstrecken. Später drückt eine Tänzerin dem Baron Danglars die Pistole in die Hand, mit der er sich kurz darauf erschießt. Gérard de Villefort wird sogar direkt von den Tänzern getötet, als sie ihm symbolisch das Genick brechen.
Am Ende des Musicals, als Edmond und Mercédès wieder zueinanderfinden, verlassen die sechs Tänzer langsam die Bühne. Für mich wirkte dies wie ein Zeichen dafür, dass die Schatten der Vergangenheit endlich überwunden sind. Die Geister des Verrats und der Rache haben ihre Macht verloren und können nun verschwinden.
Im Roman ist Albert der Sohn von Fernand Mondego. Im Musical wird dagegen angedeutet, dass Edmond Dantès sein Vater sein könnte. Ausgesprochen wird dies zwar nie, doch Mercédès versucht Edmond mit den Worten „Er ist ... alles, was mir noch geblieben ist“ davon abzuhalten, das Duell gegen Albert auszutragen.
Auch das Schicksal Mondegos wurde verändert. Während er im Roman Selbstmord begeht, stirbt er im Musical durch Edmonds Hand, nachdem er diesen hinterrücks angegriffen hat.
Die größte Änderung betrifft jedoch das Ende der Geschichte: Während Edmond und Mercédès im Buch nicht mehr zueinanderfinden, weil die Ereignisse der Vergangenheit zu schwer wiegen, gönnt das Musical den beiden ein Happy End.
Da ich die Romanvorlage sehr mag, war ich zunächst etwas skeptisch gegenüber solchen Änderungen. Während der Vorstellung haben sie mich jedoch kaum gestört. Viele davon funktionieren innerhalb der Musicalhandlung nachvollziehbar und sorgen teilweise sogar für stärkere emotionale Momente.
Leider saßen in beiden Vorstellungen störende Zuschauer hinter mir, die meinten, das Geschehen auf der Bühne kommentieren zu müssen.
Da ein Umtausch nicht möglich war, überlegten wir zunächst, die Karten für den 28. Juni wieder zu verkaufen. Letztlich entschieden wir uns jedoch dagegen, und ich bestellte zusätzlich noch Tickets für den 21. Juni. Im Nachhinein sind wir über meinen Fehler sogar ziemlich froh, denn inzwischen haben wir beide große Lust, uns das Musical ein drittes Mal anzusehen.
Genau das zeigt wohl am besten, wie gut uns die Inszenierung gefallen hat. Wie schon die Romanvorlage konnte mich auch das Musical begeistern. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf. Selbst bei meinem zweiten Besuch ertappte ich mich nicht dabei, auf die Uhr zu schauen. Im Gegenteil: Die knapp drei Stunden vergingen erstaunlich schnell.
Auch die Änderungen gegenüber der Buchvorlage haben meinen Gesamteindruck nicht geschmälert. Die meisten Anpassungen funktionieren innerhalb des Musicals sehr gut und tragen dazu bei, die Geschichte für die Bühne zu verdichten. Und ganz ehrlich: Nach all dem Leid, das Edmond und Mercédès durchstehen müssen, habe ich den beiden ihr spätes Glück von Herzen gegönnt.
3. Schiggys persönliche Highlights
Lieblingsszene: Die beiden großartigen, humorvollen „gesanglosen“ Szenen rund um Luisas Taschentuch-Falle und die anschließende Schein-Fechtszene.
Schiggy saß im Publikum. Aber wer stand auf der Bühne?
Edmond Dantès / Graf von Monte Christo – Jannik Harneit
Mercédès – Christina Maria Gass
Fernand Mondego / Graf von Morcerf – André Gass
Gérard de Villefort – Nikolaus Nitzsche
Baron Danglars – Gabriel Wernick
Abbé Faria – Marian Hadraba
Albert von Morcerf – Tobias Gerisch
Valentine – Natalia Willot
Luisa Vampa – Karen Helbing
Morrel – Andrey Valiguras
Jacopo – Fabian Broermann
Sopran-Solo – Qiuyaxu Jin / Natalia Willot
Louis Dantès – Taehyeon Kim / Michael Simmen
Kommissar – Michael Kieslich / Jaeho Lee
Mme. Villefort – Beata Panfil / Manja Ilgen
Isabella – Silke Jahn-Popov / Joanna Jaworowska
Sophie – Viktorija Narvidaité / Jacqueline Treydel
Gabriella – Beata Panfil
Ein Witzbold – Alcäus Papanagis
Jacqueline Treydel, Young Chan Cho, Manja Ilgen / Viktorija Narvidaité, Taehyeon Kim, Beata Panfil / Iwona Semla, Michael Simmen
Piraten 1–5:
Silke Jahn-Popov, Michael Kieslich, Alcäus Papanagis, Norman Sengewald, Michael Simmen / Dong-Bum Kim, Taehyeon Kim, Jaeho Lee, Michael Simmen, Jacqueline Treydel
Mann 1 - Norman Sengewald / Young Chan Cho
Mann 2 - Manja Ilgen / Viktorija Narvidaité / Dietmar Wölker
Mann 3 - Dong-Bum Kim
Frau 1 - Silke Jahn-Popov
Frau 2 - Viktorija Narvidaité
Frau 3 - Jacqueline Treydel
Frau 4 - Beata Panfil
Es spielten die Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau unter der musikalischen Leitung von Michael Nündel.












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