Mittwoch, 1. Juli 2026

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den Juni 2026

 

Hallo,

mein Rückblick für den Juni wird recht kurz werden, also im Vergleich zu sonst. Ich habe nur drei Bücher beendet und drei Spiele gespielt. Von drei Büchern habe ich mir Verfilmungen angeschaut. Die Zahl Drei hatte diesen Monat aber noch eine Bedeutung: Drei Vorstellungen des Musicals Der Graf von Monte Christo habe ich gesehen.

Der Juni in drei Worten: Ilias – Graf – Drei

~*~ Tibis Leseecke ~*~

1. Mein SuB und ich


Der SuB zum Monatsbeginn 

📚 47 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 47 Bücher


Zugänge

 


Abgänge
aussortiert:
keine

gelesen:
1. Caspar und die Träne des Phönix von Abi Elphinstone, 330 Seiten
2. Die Ilias von Homer (Poesieform), 445 Seiten
3. Die Ilias von Homer (Prosaform), 520 Seiten

begonnen:
1. Der Wald von Gina Mayer

abgebrochen:
///


Der SuB zum Monatsende

📚 46 Printbücher
📱 0 E-Books
➡️ Insgesamt: 46 Bücher
📉 Veränderung: – 1 Buch

2. Gebell

Neu hinzugekommen sind folgende Rezensionen: 

3. Reihen

🆕Begonnen 
1. Die vier verborgenen Reiche
2. Wilderland

📖Fortgeführt 
keine Reihe

Beendet
keine Reihe

Abgebrochen
keine Reihe

4. Statistiken

📄Gelesene Seiten (inkl. gel. Seiten abgebrochener Bücher): 1.295
📚 Gelesene Bücher: 3
📖Ø Seiten pro Buch: 431
📅 Seiten pro Tag: 43


5. Buchverfilmungen (erstmals geschaut)

Ich zeige immer zuerst die Romanvorlage und daneben dann das Cover der Verfilmung.  

 


 


 


~*~ Tawnys Spielecke ~*

 
Malefiz, Zohn Ahl





🎲Spiel des Monats





Begründung:
Ich mag ja Spiele à la Golf und Skyjo. Blanco bietet dabei einen interessanten Kniff: Bei Spalten geht es um die gleiche Farbe, bei Zeilen um die gleiche Zahl.



~*~ Schiggy unterwegs ~*~

Im Juni habe ich Folgendes besucht:

7. Juni - Schlosstheater Fulda


11. Juni - Domplatzarena Fulda (inkl. Musical Der allmächtige Handkäs)


19., 21. und 28. Juni - Parktheater Plauen


📸 Highlight 


Wer meine Erlebnisberichte gelesen hat, wird über diese Entscheidung nicht überrascht sein. Alle drei Vorstellungen von Der Graf von Monte Christo haben mich überzeugt. Nachdem die Buchvorlage 2025 zu meinen Jahres-Highlights gehörte, könnte auch die Musical-Adaption am Jahresende weit vorne landen.

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Auch wenn es lesetechnisch ein ruhiger Monat war, habe ich im Juni einige schöne Momente erlebt. Ich bin gespannt, welche Bücher, Spiele und Ausflüge der Juli für mich bereithält.

Liebe Grüße
Tinette

Schiggy unterwegs... Der Graf von Monte Christo (3. Besuch)

 

 

Schiggy war wieder unterwegs. Durch einen Fehler meinerseits beim Ticketkauf kam es dazu, dass aus zwei geplanten Besuchen schließlich drei wurden. Die beiden Vorstellungen in der Vorwoche hatten mich sehr begeistert. Doch könnte mich die Inszenierung auch beim dritten Besuch noch überzeugen – zumal Temperaturen von bis zu 40 °C gemeldet wurden und bereits im Vorfeld klar war, dass es ein sehr heißer Theaternachmittag werden würde?

 

1. Eckdaten zur Vorstellung

Titel: Der Graf von Monte Christo
Art: Musical
Ort: Parktheater Plauen
Sprache: Deutsch
Datum: 28. Juni 2026
Beginn: 16:00 Uhr
Reihe / Platz: Reihe 1, Platz 37
Dauer (inkl. Pause): ca. 2 Stunden 45 Minuten
Vorlage: gleichnamiges Buch
Hinweise: Der Beginn wurde von 20:00 Uhr auf 16:00 Uhr vorverlegt.

 

2. Mein Eindruck von der Show


Da ich in meinem Bericht zu den ersten beiden Vorstellungen bereits ausführlich auf Kostüme, Bühnenbild und Inszenierung eingegangen bin, werde ich diese Punkte dieses Mal (fast) außer Acht lassen.

Obwohl das Hotel nur etwa zwei Kilometer vom Parktheater entfernt liegt und wir sonst immer zu Fuß gegangen sind, haben wir uns am Sonntag dazu entschieden, mit dem Auto zu fahren. Es war einfach viel zu heiß; wir wären völlig verschwitzt dort angekommen.

Dieses Mal waren wir sehr früh vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht viele Besucher auf dem Gelände, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen konnten und dabei einiges entdeckten, was uns in der Vorwoche entgangen war. So gab es neben dem Boot noch eine weitere Fotomöglichkeit: eine Wand mit Guckloch, durch die man selbst zum Grafen werden konnte. Außerdem standen Kostüme zur Verfügung, mit denen man sich ins 19. Jahrhundert versetzen lassen konnte. Ergänzt wurde das Ganze durch weitere Dekorationen wie ein Steuerrad und einen Anhänger mit verschiedenen Requisiten.

Als äußerst praktisch erwies sich an diesem Tag die Sprühnebelanlage. Wir waren nicht die Einzigen, die mehrmals hindurchliefen.

Bei den Kostümen fiel uns sofort auf, dass die Darsteller ihre Garderobe den hohen Temperaturen angepasst hatten. Teilweise verzichteten sie auf Jacken oder Mäntel. Die Tänzer des Balletts trugen ihre weißen Perücken nicht, und Edmond verzichtete auf die Koteletten. An der Handlung änderte das natürlich nichts. Wer die Inszenierung vorher nicht kannte, wird auch nichts vermisst haben.

Als ich die Tickets im vergangenen Jahr gekauft hatte, sollte die Vorstellung ursprünglich um 20:00 Uhr beginnen. Einige Zeit später erhielt ich jedoch eine E-Mail mit der Information, dass der Beginn auf 16:00 Uhr vorverlegt wurde. Dadurch war die Vorstellung bereits vor 19:00 Uhr beendet. Da es zu diesem Zeitpunkt noch hell war, konnte das Lichtdesign seine volle Wirkung leider nicht entfalten.

An diesem Tag gab es außerdem einige Tonprobleme. Bereits beim ersten Duett zwischen Mercédès und Edmond („Ein Leben lang“) war das Mikrofon der Darstellerin etwas zu leise eingestellt, sodass ihre Stimme stellenweise unterging.

Später versagte das Mikrofon von Abbé Faria sogar komplett. In der ersten Reihe konnten wir ihn zwar trotzdem verstehen, doch kurze Zeit später brachte ihm eine Mitarbeiterin ein Handmikrofon. Mit den Worten „Oh, jetzt habe ich ein Mikrofon“ kommentierte er die Situation augenzwinkernd, was mit Zwischenapplaus bedacht wurde.

Nach seiner Frage hielt er Edmond das Mikrofon hin und meinte anschließend: „Ach so, brauchst du nicht.“ Auch das sorgte für einige Lacher. Im Gegensatz zur Vorstellung am Freitag zuvor blieb sein Bart diesmal die ganze Szene über an Ort und Stelle.

Dafür musste sich Edmond in der Verlies-Szene mehrfach die Haare aus dem Mund streichen.

Gesanglich und schauspielerisch fällt mein Urteil identisch zu den beiden vorherigen Besuchen aus: Alle Darsteller haben mich erneut überzeugt. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass jemand lustlos wirkte. Im Gegenteil, alle strahlten große Spielfreude aus, obwohl die Auftritte bei diesen Temperaturen und in den Kostümen sicherlich alles andere als angenehm waren.

Was ich im vorherigen Erlebnisbericht noch gar nicht erwähnt habe: Besonders stark inszeniert finde ich das Liebesduett „Ein Leben lang“. Während Mercédès und Edmond singen, werden sie von den Tänzern – die ich als Geister interpretiere – mit Tauen umwickelt. Diese wirken zunächst wie die sprichwörtlichen „Ketten der Liebe“, die das Paar untrennbar miteinander verbinden. Gleichzeitig sind sie jedoch eine düstere Vorahnung. Sie symbolisieren sowohl Edmonds bevorstehende Kerkerhaft als auch Mercédès' unglückliche Ehe.

Am Sonntag fiel mir außerdem noch ein weiteres Detail auf. Als Edmond und Jacopo zum ersten Mal die Schatzkammer auf Monte Christo betreten, singt Edmond die Reprise von „Könige“, während Jacopo sich eine Schatztruhe genauer anschaut. Dabei reibt er an einer Öllampe, was mich sofort an Aladdin erinnerte. Ich fand das eine witzige Anspielung. Zunächst dachte ich, es handele sich vielleicht um einen Dernièrenscherz, doch meiner Begleitung war dieses Detail bereits in der Vorwoche aufgefallen.

Auch dieses Mal verging die Zeit wie im Flug. Ich war überrascht, wie schnell die Vorstellung schon wieder vorbei war. Das zeigt wohl am deutlichsten, dass mich die Inszenierung auch beim dritten Besuch wieder vollkommen begeistern konnte.

Ich habe erneut mitgefiebert und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich diesen dritten Besuch nicht gebraucht hätte. Im Gegenteil: Es ist ein Stück, das ich mir problemlos noch weitere Male ansehen könnte, ohne dass es etwas von seinem Reiz verlieren würde.

Von dieser letzten Vorstellung in Plauen – Ende August wird das Musical noch dreimal in Zwickau gespielt – habe ich mir außerdem ein kleines Souvenir mitgenommen: den Verschluss der Sektflasche, die Edmond während der Verlobungsfeier öffnet. Diesen entdeckte ich auf dem Weg nach oben und steckte ihn ein. Andernfalls wäre er vermutlich ohnehin im Müll gelandet. Zuhause beschriftete ich ihn mit einem wasserfesten Stift („Der Graf von Monte Christo – Plauen, 28.06.2026“) und stellte ihn zu meinen Sammelbechern. So habe ich ein kleines Andenken an die schöne Zeit im Parktheater.


 

3. Schiggys persönliche Highlights

Lieblingsszene: Der Karneval, bei dem Luisa mit Albert flirtet, und die darauffolgende Fechtszene

Bestes Solo: Unentschieden zwischen „All die Zeit“ und „Der Mann, der ich einst war“

Bestes Duett: „Niemals allein“

Ohrwurm des Tages: „Hölle auf Erden“ – habe ich immer noch im Ohr

Beste Ensemblenummer: „Piraten – Wahrheit oder Wagnis“

Lustigster Moment: Die Schein-Fechtszene zwischen Edmond, Luisa und Jacopo

Emotionalster Moment: „Jeden Tag ein kleiner Tod“

Dienstag, 30. Juni 2026

Aktuell lese ich... Der Wald

 Hallo,





... einen Reihenauftakt.

Mein aktuelles Lesefutter



Der vierzehnjährige Calum ist ohne Eltern aufgewachsen - und er spürt, dass er nicht nur deswegen anders ist als alle Jugendlichen, die er so kennt. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er in seiner neuen Wohngruppe Jasleen, Skye und Miro begegnet. Was ist los mit diesen dreien – warum lehnen sie ihn ab, was verbergen sie vor ihm? Und warum fühlt er sich trotzdem von ihnen angezogen, besonders von der faszinierenden Skye und ihrem wilden Raben? Als die Jugendlichen zufällig feststellen, dass sie rund um die Uhr beobachtet werden, entdeckt Calum ihr Geheimnis: Sie alle sind das Ergebnis eines skrupellosen wissenschaftlichen Experimentes, sie sind Hybride aus Mensch und Tier – und sie werden ganz offensichtlich gejagt! So beginnt eine dramatische Flucht und für sie alle die Reise zu ihrem wahren Selbst ...

Lesefortschritt


Aktuell bin ich auf Seite 36 von 238. <Calum blieb ein paar Sekunden lang verdattert stehen.> (Kapitel 5)

Warum dieses Buch?


Nach der Ilias habe ich einfach etwas Leichtes, Kurzes gebraucht. Da dachte ich, ein Kinderbuch mit nicht einmal 250 Seiten wäre ideal.

Was gibt es sonst noch zu sagen?



Der Anfang hat mich leider nicht gepackt. Das Buch habe ich am Freitag begonnen und die ersten 4 Kapitel gelesen. Seitdem hat mir die Motivation gefehlt. Vielleicht lag es auch an der Hitze. Ich werde es heute Abend nochmal versuchen. Jetzt ist es hier ja nicht mehr so heiß. Mal schauen. Das Buch hat ja nicht so viele Seiten. Da könnte ich es durchziehen, und vielleicht packt es mich ja noch.


Was ist sonst noch passiert?



Hier bin ich aktuell bei Lektion 16.













Am Sonntag war ich zum 3. Mal das Musical Der Graf von Monte Christo schauen. Das Buch war letztes Jahr einer meiner Jahres-Highlights. Geplant war ein 3. Besuch eigentlich nicht. Wir wollten es uns am 19. und 21. Juni anschauen, damit wir auch nur einmal nach Plauen fahren müssen. Tja, und ich habe in der Hektik den 19. und 28. Juni gebucht. Umtausch gibt es ja nicht. Wir haben uns dann entschieden, es einfach dreimal anzuschauen. Deshalb habe ich noch Tickets für den 21. nachgekauft. Wie vom Buch war ich auch von der Bühnenadaption begeistert und richtig froh, es noch einmal gesehen zu haben, auch wenn das wegen der Hitze am Sonntag fast unerträglich war, dort zu sitzen.



Liebe Grüße
Tinette

Donnerstag, 25. Juni 2026

10 Klischees in Büchern... garniert mit einer Extra-Portion Sarkasmus

    Die Aktion


findet auf dem Blog Weltenwanderer statt.


Heutige Aufgabe:


*~* Nenne uns 10 Klischees die du entweder magst oder gar nicht leiden kannst – am besten mit einem Buch als Beispiel.... *~*



Hallo,
es gibt Klischees in Büchern, die scheinbar nie aussterben. Sie bekommen nur neue Namen und andere Haarfarben. Viele davon stammen aus dem New Adult-Genre, weshalb ich es inzwischen nicht mehr lese.
Die Liste heute trägt einen alten Hut und wird mit kaltem Kaffee serviert.

1. „Ich verstehe nicht, warum alle auf mich stehen.“

Die Protagonistin ist natürlich „nicht schön“, zumindest behauptet sie das ständig, während alle anderen ihr permanent das Gegenteil bestätigen. Ach, die Gute ist ja so bescheiden. Sie erkennt einfach nicht, wie toll sie aussieht. 
Den Sabber ihrer Mitmenschen ihretwegen hält sie sicher für Regentropfen.


Beispiel: Daire aus Soulseeker von Alyson Noël

Diese Protagonistinnen sollen gleichzeitig auch superschlau sein. Sie wissen es nur selbst nicht und verhalten sich gerne so, als wären sie das komplette Gegenteil. Wahrscheinlich ist das aber nur Tarnung. Wer kennt nicht den Spruch: „Lieber heimlich schlau als unheimlich doof.“



Beispiel: Elena aus Chosen by Death von Rebecca Humbert


Und natürlich sind sie auch gerne „anders“, und zwar ganz anders als alle anderen Mädchen im gesamten Universum. Sie sind eben etwas ganz Besonderes...



Beispiel: Audrey aus Stalking Jack the Ripper von Kerri Maniscalco

2. Der total unbekannte Superstar

Die Protagonistin kennt den Superstar natürlich nicht, stolpert ihm aber gern zufällig auf der Straße direkt in die Arme.
Alternativ wird sie unvorbereitet in ein Interview geworfen. Ist er Sportler, hat sie selbstverständlich keine Ahnung von dieser Sportart.
Warum kommen sie zusammen? Weil sie ihn „als Menschen, nicht als Star“ sieht, was ihn sofort überzeugt, dass sie kein Fan sein kann und die Liebe seines Lebens sein muss. Also schauspielerische Fähigkeiten traut er ihr schon mal nicht zu.



Beispiel: Leighton und Kaleb aus Catching Hope von Natalie Elin
Eine Rezension habe ich dazu nicht geschrieben. 
Klappentext:
Sie ist eine aufstrebende Journalismusstudentin, die hart für ihren großen Traum arbeitet. Er steht nach einem schweren Unfall im Schatten seines älteren Bruders und will zurück auf den Basketballplatz – eine Sports Romance um zwei ganz unterschiedliche Menschen…  
Für Leighton geht es nach einer schwierigen Kindheit endlich bergauf: Sie studiert in Chicago Journalismus und hat noch dazu einen begehrten Aushilfsjob bei der Chicago Tribune ergattert. Welch Ironie des Schicksals, dass sie ausgerechnet in der Sportredaktion landet und das Nachwuchstalent der Windy City Bulls interviewen soll. Ob das gut geht? Schließlich hat Leighton keine Ahnung von Sport und schon gar nicht von Basketball.


3. „Ich kann das sicher nicht, habe es ja noch nie gemacht… Oh, das war ja einfach.“

„Ich kann das nicht“, sagt die Hauptfigur, die es dann im ersten Versuch besser kann als alle anderen zusammen. Talent ist eben einfach immer ein Zufallsprodukt.



Beispiel: Annie

4. Schweigen ist der neue Endgegner

Probleme entstehen nicht (nur) durch Bösewichte, sondern durch das uralte Erzfeind-Element jeder Beziehung: mangelnde Kommunikation. Ein ehrliches Gespräch würde 90 % aller Plots beenden, aber das wäre ja langweilig.


Beispiel: Brydie aus Sitz, Platz, Plätzchen von Annie England Noblin

5. Werkseinstellung: Perfektion 

Alle sind auf Modelniveau optimiert: perfekte Haut, perfekte Körper, perfekte Haare, perfekte Gene. Vermutlich auch perfektes W-LAN (das ist leider nicht eindeutig belegbar, weil es nicht explizit erwähnt wird.) 
Eine Brille trägt da niemand. Das ist wohl nur etwas für Streber, was von 90% der klischee-wissenschaftlichen Studien bestätigt wird.
Hat die Protagonistin eine, wird sie erst als hübsch in Betracht gezogen, nachdem sie sie absetzt.
Geld wie Heu mit Anfang 20? Check.
Luxusvillen auf allen Kontinenten? Check.
Privatjet? Check.
Yacht? Doppelcheck (eine für werktags, eine fürs Wochenende)
Bei dem Vermögen muss man natürlich nicht arbeiten.



Beispiel: so ziemlich alle aus der Rosemary Beach-Reihe von Abbi Glines, stellvertretend durch Della und Woods
Klappentext: 
Della ist endlich frei. Als sie ins Auto steigt und einfach losfährt, lässt sie nicht nur ihr Elternhaus, sondern auch ihre Vergangenheit hinter sich. Sie will unbeschwert leben und die Welt entdecken. Bei einem Zwischenstopp im sonnigen Rosemary Beach lernt sie an einer Tankstelle den unverschämt charmanten Woods kennen. Doch was für Della als heißer One-Night-Stand beginnt, wird ihr Leben für immer verändern

6. Burger rein, Sixpack raus

Das passt auch zum vorherigen Punkt 5: ungesunder Lebensstil, aber Fitness-Influencer-Körper. Die Ernährung besteht aus Fast Food, Kaffee und Chaos. Das Training besteht höchstens aus gelegentlichem Sprinten vor emotionalen Problemen. 
Ergebnis: Sixpack deluxe.



7. „Hallo. Wir kennen uns noch nicht. “ – „Stimmt. Wie heißt du? Ich bin…“  – „Ich heiße… Du bist die Liebe meines Lebens.“

Die beiden Hübschen müssen nicht lange miteinander reden. Spätestens beim fünften Satz ist beiden sowieso klar: unsterbliche Liebe, für die nur Punkt 4 ein paar Steine in den Weg legen könnte.


Beispiel: Kahlen und Akinli 
Meine Rezension

8. Vom Playboy zum Beziehungsmenschen… in 0,2 Sekunden

Der Protagonist, von der Autorin höchstpersönlich als Bad Boy deklariert, hatte vor der Protagonistin eine beeindruckende Karriere an belanglosen Affären und emotionaler Unverbindlichkeit – bis sie auftaucht. Innerhalb von Sekunden verwandelt er sich in einen treuen Beziehungsmenschen. Jeder Quick-Change-Künstler wäre neidisch über diese Geschwindigkeit.


Beispiel: Rush aus Rush of Love von Abbi Glines 
Klappentext:
Sie ist seine Stiefschwester. Sie ist jung und unschuldig. Für Rush Finlay ist sie aber vor allem eines: verboten verführerisch. Nach dem Tod der Mutter verlässt Blaire ihr Zuhause, um bei ihrem Vater und dessen neuer Familie in einem luxuriösen Strandhaus zu leben. Vor allem ihr attraktiver Stiefbruder Rush lässt sie jedoch immer wieder spüren, dass sie nicht willkommen ist. Er ist so abweisend wie anziehend, so verletzend wie faszinierend, er ist verwirrend und unwiderstehlich und er kennt ein Geheimnis, das Blaires Herz mit einem Schlag für immer brechen könnte.

9. „Natürlich bist DU die Prophezeiung.“

Es geht nicht ohne Prophezeiung, und diese betrifft natürlich exakt die Hauptfigur. Sie ist die Auserwählte. Auf den ersten Blick traut man es dieser Person vielleicht nicht unbedingt zu. Die anderen Figuren haben wohl noch nie etwas von Punkt 3 gehört.



Beispiel: Percy Jackson von Rick Riordan (die Reihe gefällt mir übrigens gut :-D)
Klappentext:
Auf den ersten Blick ist der zwölfjährige Percy Jackson ein ganz normaler Jugendlicher: Nicht gerade ein Überflieger und in Sachen Selbstbewusstsein ist noch Luft nach oben. Wären da nicht diese merkwürdigen Vorkommnisse, die ihm ständig Ärger einbringen: So wie die Mathelehrerin, die sich in eine Furie verwandelt oder der überaus aggressive Minotaurus, der ihm auf den Fersen ist. Doch dann erfährt Percy endlich, warum ihn die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie ins Visier genommen haben: Er ist ein Halbgott und sein Vater ist der mächtige Meeresgott Poseidon!   <...>

10. Der Gärtner war’s (schon wieder nicht)

Der Mörder ist immer der Gärtner – zumindest theoretisch. Praktisch scheint dieses Klischee allerdings unter Artenschutz zu stehen. So wird er zwar auch mal ins Karussell der Verdächtigen gesetzt, aber am Ende war es dann doch nie der Täter.
Ich habe noch keinen einzigen Krimi/Thriller gelesen oder gesehen, in dem der Gärtner auch wirklich der Mörder ist. Stattdessen bleibt er zuverlässig das unschuldige Opfer.
Und ja – ich meine das ernst: Einmal würde ich diesen großen, revolutionären „Es war der Gärtner!“-Enthüllungsmoment erleben. Einfach, damit dieses Klischee nicht nur theoretisch existiert wie Einhörner oder meine nächste Gehaltserhöhung.





Wer hat diese Liste eigentlich erstellt? Der Gärtner war es jedenfalls nicht.
So, das war genug Sarkasmus für heute. :-D
Liebe Grüße
Tinette

Mittwoch, 24. Juni 2026

Nur die Verfilmung geschaut, nicht das Buch gelesen

 



Hallo,
gestern haben wir uns nach der Arbeit zum Eisessen getroffen und dabei über Bücher und ihre Verfilmungen gesprochen. Da wurden einige Titel genannt, von denen ich gar nicht wusste, dass es dazu überhaupt eine Buchvorlage gibt. Außerdem habe ich von vielen zwar den Film gesehen, nicht aber das Buch gelesen. Ich dachte, ich erstelle zu dem Thema einfach mal einen Beitrag.

1. Jumanji

Das war mir ehrlich gesagt ganz neu. Ich habe nicht gewusst, dass es dazu eine Buchvorlage gibt. Geschaut habe ich den Film von 1995 und die beiden Neuverfilmungen. Es soll wohl eine vergriffene Ausgabe vom Carlsen Verlag geben. Dazu habe ich aber nichts gefunden. Ich habe nur die englischsprachigen Bücher entdeckt.



2. The Green Mile

Den Film haben wir damals in der Schule zum Thema Todesstrafe geschaut. Ich wusste, dass es dazu ein Buch gibt, habe es aber nie gelesen.



3. Die Farbe Lila

Den Film habe ich geschaut und irgendwann entdeckt, dass er auf einem Buch basiert. Es steht auf meiner Wunschliste, ist bisher aber noch nicht eingezogen.

 


4. Hidden Figures


Ich wusste, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht, aber nicht, dass es außerdem eine Buchvorlage gibt.



5. Shrek

Auch das war mir ganz neu. Ich dachte, der Film parodiert Märchen, wusste aber nicht, dass er auf einem Buch basiert.



6. Girls Club - Vorsicht bissig


Den Film habe ich irgendwann mal geschaut. Ich wusste aber auch hier nicht, dass es eine Buchvorlage gibt.

 



7. Mrs Doubtfire

Ich habe das Musical gesehen und dachte bis gestern, dass es auf dem gleichnamigen Film basiert, den ich auch geschaut habe. Dass dieser aber eine Buchvorlage hat, wusste ich nicht.

 



Ich denke, das reicht dann auch erst einmal. Ich habe mich bestimmt schon genug blamiert. :-D

Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

Tibi, Tawny und Schiggy blicken zurück... auf den Juni 2026

  Hallo, mein Rückblick für den Juni wird recht kurz werden, also im Vergleich zu sonst. Ich habe nur drei Bücher beendet und drei Spiele ge...