Allgemeine Infos:
Klappentext:
Janas neueste Welt ist eine Art Stellenvermittlung. Man kann sich hier für Jobs in anderen Welten bewerben: Arbeiten, die niemand machen will, die aber wichtig sind, damit alles möglichst echt wirkt. Als Entlohnung winken neue Pässe für die schönsten Welten von Mastermind. Denn seitdem die Erde für ein Leben zu heiß geworden ist, verbringen die Menschen ihre Tage überwiegend im Virtuellen. Nur eine kleine privilegierte Elite, zu der auch die Gründerfamilie von Mastermind gehört, genießt das milde Klima in den wenigen noch lebenswerten Regionen der Erde. Aber dann macht sich Widerstand bemerkbar …
Meine Schnüffelstatistik:
Zugangsart: Neu gekauft
Zugangsjahr: 2026
Status: gelesen
Lesesprache: Deutsch
Format: Hardcover
Begonnen: 13.08.2026
Beendet: 26.08.2026
Gebraucht: 14 Tage
Kurz gebellt
Teil 1 habe ich 2020 gelesen. Damals hat es mir gut gefallen. Die Rezension dazu findet ihr hier.
Ich kann mich nicht mehr genau an die Handlung erinnern, aber auf der Verlagsseite steht, dass man den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben muss. Deshalb habe ich auf ein Re-Read verzichtet.
Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Obwohl sich die Charaktere und die Umgebung nicht vertraut angefühlt hatten, war ich sofort in der Geschichte drin.
Ich fand es spannend, gemeinsam mit Jana die verschiedenen virtuellen Welten zu erkundigen. Durch die Beschreibungen sind sie vor meinem inneren Auge entstanden.
Mit Jana hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten und habe mich gefragt, ob das auch schon so in Teil 1 gewesen war. Sie wirkt auf mich sehr von sich überzeugt und hält sich offenbar für eine ausgesprochen intelligente Welten-Designerin. Gleichzeitig trifft sie Entscheidungen, die für mich nicht immer zu diesem Selbstbild passen, und tappt in meinen Augen teilweise ziemlich offensichtliche Fallen
Gegen Hälfte des Buches war es mir auch langsam genug, ständig in den virtuellen Welten abzutauchen. Ich wollte wissen, was es mit den wenigen noch lebenswerten Regionen der Erde und dem angekündigten Widerstand auf sich hat. Die Ansätze mit der gelben und der grünen Zone boten viel Potential. Leider wird nicht näher darauf eingegangen, und wir gehen auch nicht zu diesen brisanten Orten. Dabei hätte ich es sehr interessant gefunden, mit den betroffenen Personen an der "Front" zu stehen statt Jana, die in ihrer sicheren Kapsel liegt, in eine weitere Welt zu begleiten. Da das Buch aber ausschließlich in der Ich-Form aus Janas Sicht geschrieben ist, habe ich keine andere Wahl.
Der zugängliche Schreibstil liest sich einfach und flott. Allerdings bin ich bereits auf Seite 7 ins Stolpern geraten. Dort steht folgender Satz: "Elsie hat einen Exit-Point direkt neben dem Tor angelegt, aus man später die toten Gladiatoren tragen wird." Das fehlende "dem" zwischen "aus" und "man" hat mich aus dem Lesefluss gerissen. Ansonsten ist mir jedoch kein weiterer Fehler aufgefallen.
Die Geschichte an sich war spannend. Nur hätte sie noch spannender werden können, wenn man die Chance gehabt hätte, selbst einmal zur grünen Zone zu gehen, und wenn es nur ein oder zwei Kapitel aus der Sicht eines Betroffenen gewesen wären. Durch die Andeutungen in einem Gespräch bleibt es mir zu vage und nicht greifbar.
Zitate, die im Kopf geblieben sind
keine


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