1. Eckdaten zur Vorstellung
Titel der Veranstaltung: Best of Spotlight Gala
Art der Veranstaltung: Konzert
Ort: Domplatzarena Fulda
Ort: Domplatzarena Fulda
Sprache: Deutsch
Besuch: 11.06.2026
Beginn: 20:30 Uhr (bzw. 20:45 Uhr)
Dauer: ca. 3 Stunden (inkl. Pause)
Reihe / Platz: Block C, Reihe 1 Platz 45
Vorlage: u. a. die Romane Die Päpstin, Die Schatzinsel
Beginn: 20:30 Uhr (bzw. 20:45 Uhr)
Dauer: ca. 3 Stunden (inkl. Pause)
Reihe / Platz: Block C, Reihe 1 Platz 45
Vorlage: u. a. die Romane Die Päpstin, Die Schatzinsel
Wichtige Hinweise: Preview
Solistinnen (alphabetisch nach Nachnamen)
Pamina Lenn
Verena Mackenberg
Femke Soetenga
Tobias Bieri
Philipp Büttner
Ethan Freeman
André Haedicke
Dennis Henschel
Jogi Kaiser
Sascha Kurth
Volker Metzger
Chris Murray
Emma Sophie Adelmann
Anja Backus
Sophie Bauer
Samuel Jonathan Bertz
Christopher Dederichs
Maja Dickmann
Irene Eggerstorfer
Stefano Francabandiera
Tina Haas
Antonello Papagno
Raphaela Pekovsek
Jo Rackham
Robin Scheel
Jenny Schlensker
Niklas Schurz
Nico Schweers
Steven Seale
Lars Wandress
Alida Will
Schiggy war wieder unterwegs… Dieses Mal ging es nach Fulda zu einem Konzert mit Musicals von Spotlight.
Die Karten für die Gala am Freitag waren ja blitzschnell ausverkauft, aber wir konnten Plätze für die Preview ergattern, deren Verkauf später startete.
Von den Spotlight Musicals habe ich bisher Die Päpstin, Robin Hood und Der Schimmelreiter vor Ort gesehen, außerdem die Aufzeichnungen von Friedrich und Kolpings Traum.
Die Musik kommt im Schlosstheater ja immer vom Band. Deshalb war ich schon sehr gespannt, wie die Lieder live mit großem Orchester klingen.
Laut Karte war der Einlass um 18:00 Uhr. Als wir auf dem Gelände waren, wollte ich mir erst mal einen Überblick verschaffen. Andere Besucher gingen zu den Essens- und Getränkeständen. Plötzlich kam jemand von der Security und schimpfte, dass der Veranstalter das Gelände noch nicht freigegeben hätte. Der Einlass war vorerst wieder geschlossen worden. Die ersten Besucher standen direkt am Eingang, während die anderen vor der Ticketkontrolle warten mussten.
Dann fing es auch noch zu regnen an. Wir konnten uns dann wenigstens unterstellen.
Gegen 18:15 Uhr wurde der Einlass wieder geöffnet. Ich traute der ganzen Sache noch nicht so wirklich und bewegte mich eher vorsichtig, weil ich dachte, gleich gäbe es wieder einen Rüffel.
Die Bühne war sehr hoch. Das Hochschauen war dann auch etwas anstrengend in der ersten Reihe. Ich war aber trotzdem froh, nicht weiter hinten zu sitzen. Von beiden Seiten neben uns wurde ständig gefilmt oder fotografiert. Das hätte mich weiter hinten sicher noch mehr abgelenkt. Wer weiß, wie viele Leute außerdem noch gefilmt haben.
Die Preview fing schließlich eine Viertelstunde später an und begann mit der Ouvertüre zu Bonifatius.
Die Musicals wurden weder chronologisch noch blockweise präsentiert, sondern bunt gemischt. Kolpings Traum war nicht vertreten gewesen.
Der Geschäftsführer von Spotlight Peter Scholz erzählte zu jedem Song bzw. Block etwas Kurzes, etwa, wann und wo die Stücke erstmalig aufgeführt wurden. Sein Partner Dennis Martin, der Komponist der Songs, saß übrigens am Keyboard und begleitete das Orchester. Besonders auffällig war für mich die musikalische Leitung durch eine Dirigentin, da ich bei Konzerten bisher ausschließlich Dirigenten erlebt hatte.
Auch den Chor darf ich natürlich nicht unerwähnt lassen. Er stand nur hinter dem Orchester und war dadurch etwas verdeckt. Das fand ich etwas schade.
Die Songliste fand ich abwechslungsreich. Es gab langsame Lieder, wie Wann trägt der Wind mich fort?, Hinter hohen Klostermauern oder Sanssouci ebenso wie schwungvolle Nummern, die die Leute zum Klatschen animierten, wie etwa Salz der Erde, Bristol City oder Komm, wir lassen Fünfe g’rade sein. Eine gelungene Mischung aus acht der neun Musicals, darunter auch nicht so bekannte Stücke.
Die komplette Songliste habe ich nach meinen persönlichen Highlights angefügt, falls euch das interessiert.
Im Hintergrund wurde zu Beginn jedes Liedes Titel und Interpreten sowie das Stück, aus dem die Nummer stammt, eingeblendet. Die Namen der Interpreten waren dabei nicht immer zu erkennen, weil der Chor davorstand. Sie wurden aber auch kurz vorher genannt.
Der Ton war gut. Das Orchester übertönte den Gesang nicht. Der Chor war zu hören, aber er blieb eher im Hintergrund.
Bei Mein Weg war im Refrain das Wort „Weg“ kaum zu hören, weil der Sänger das Mikrofon immer etwas vom Mund weghielt. Das war aber der einzige Punkt, bei dem ich das bemerkt habe. Ansonsten war alles immer gut zu verstehen, egal bei welchem Lied.
Beim Musical Friedrich von 2012 waren zwei Darsteller der Erstaufführung vertreten. Ansonsten waren viele Darsteller von Der Schimmelreiter dabei. Bei diesem Block wurde am Schluss auch der Schimmel auf die Bühne gebracht. Es gab scheinbar viele, die das Stück noch nicht gesehen haben, denn ich hörte um mich herum erstaunte Laute.
Die Stimmen gefielen mir durchweg sehr gut. Die Soli waren allerdings nicht gleichmäßig verteilt. Manche Darsteller hatten einfach mehr Gelegenheiten, sich als Solisten zu präsentieren, und waren dadurch präsenter als andere.
Verena Mackenberg sang zum Beispiel Wann trägt der Wind mich fort?, Das bin ich und Einsames Gewand, während Femke Soetenga mit Starke Frauen nur ein Solo hatte. Beide haben starke Stimmen. Erstere bekam einfach mehr Gelegenheiten, ihre Stimme zu präsentieren. So war es auch bei anderen Sängern.
Ich könnte mich gar nicht entscheiden, welcher der Songs mein persönlicher Favorit ist. Ich fand alle schön.
Da Robin Hood eins meiner Lieblings-Musicals ist, habe ich mich natürlich gefreut, dass es mit drei Songs vertreten war. Auch wenn ich es insgesamt 20x gesehen habe, werde ich der Lieder nicht müde. Interessant fand ich übrigens auch die Interpretation von Freiheit für Nottingham. Das Lied wurde von den drei Robin-Darstellern des vergangenen Jahres als Terzett gesungen.
Mir gefiel außerdem, dass auch Musicals, die ich (bisher noch) nicht gesehen habe, dabei waren. Die Lieder aus Bonifatius haben jedenfalls Lust auf das Stück gemacht. Der Geschäftsführer erwähnte dabei einen Fünfjahresrhythmus. Demzufolge müsste Bonifatius 2029 wieder auf dem Domplatz gespielt werden. Sollte Bonifatius tatsächlich auf den Domplatz zurückkehren, wäre ich auf jeden Fall dabei.
Meine Schwester mochte die Songs aus Friedrich. Sie meinte, das könnte ein Musical für sie sein.
Im zweiten Akt wurden weniger Lieder gesungen, weil dort das eigens für den Hessentag geschriebene 40-minütige Musical Der allmächtige Handkäs gezeigt wurde. Dazu möchte ich aber einen eigenen Beitrag schreiben.
Bei den Kostümen habe ich mir die gleiche Frage wie bei This is the greatest Show gestellt. Das Konzept verstehe ich nicht ganz. Teilweise treten die Sänger in Abendkleidung, teilweise in den Original-Kostümen auf. In die Wertung fließt das natürlich nicht ein, weil es ja keinen Unterschied macht, was sie tragen.
Mit Es fühlt sich nach Heimat an wurde ein passendes Lied für den Abschluss gewählt, vor allem in Bezug auf den Hessentag, der einen Tag später begann.
Den Abend fand ich insgesamt sehr gelungen. Es war ein schöner Abend, wenn auch ein sehr kalter. An eine Decke hätte ich vielleicht denken sollen. Falls es noch einmal eine Gala dieser Art geben sollte, bin ich gerne wieder dabei.
Bestes Solo: Schwierige Entscheidung. Eigentlich fand ich alle Soli sehr gut. Deshalb nenne ich an dieser Stelle gleich vier: Wann trägt der Wind mich fort?, weil es eine schöne, ruhige Ballade ist, die ich vorher noch nicht gehört hatte. Starke Frauen, weil es eine kraftvolle Powernummer ist. Hinter hohen Klostermauern, weil ich das Lied einfach mag und es an diesem Abend richtig stark gesungen wurde. Und schließlich Woran kann ich noch glauben?, weil es für mich das stärkste Solo aus Robin Hood ist.
Ouvertüre
Wann trägt der Wind mich fort?
Starke Frauen
Gib mir Kraft
Salz der Erde
Wunder oder Wahrheit
Hinter hohen Klostermauern
Das bin ich
Einsames Gewand
Sanssouci
Sterbekittel
Ebenbild
Nicht vertreten
Bristol City
Heihoo
Mein Weg
Das Herz dieser Stadt
Es fühlt sich nach Heimat an
Komm, wir lassen Fünfe g’rade sein
Woran kann ich noch glauben?
Freiheit für Nottingham
Sternenmeer
Deichgraf seines Weibes wegen
Weiter als zuvor





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