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Montag, 25. November 2019

Reingeschnuppert #2: Fremd


Hallo,

Reingeschnuppert geht in die 2. Runde. Heute geht es um die Leseprobe von "fremd".


Allgemeine Infos:

Autorenduo: Ursula Poznanski und Arno Strobel
Titel: Fremd
Erschienen: November 2015 
Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
ISBN 978 3 8052 5084 9
Seiten Leseprobe: 43

Klappentext:

Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?


Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...

Warum habe ich in die Leseprobe reingeschnuppert?

Ich wollte schon immer eine Zusammenarbeit zwischen Ursula Poznanski und Arno Strobel lesen. Doch mir wurde immer wieder von diesem Buch abgeraten. Jetzt dachte ich mir, dass es einfach mal mit der Leseprobe versuche.

Meine Meinung:

Geschrieben ist das Buch im Präsens in der Ich-Form. Wer erzählt, ist noch nicht sicher. Die Person scheint aber verängstigt zu sein, weil unerklärliche Geräusche zu hören sind.
Sehr gut, es fängt direkt spannend an. Ich mache mir meine Gedanken.
Aha, ich erfahre, dass es eine Frau ist. Sie heißt Joanna. Der Mann scheint sie zu kennen, sie ihn aber nicht. Er behauptet sogar, ihr Verlobter zu sein. Kapitel 1 endet spannend und hinterlässt viele Fragen. Die Geschichte hat mich jetzt richtig gepackt.
In Kapitel 2 kommt jemand anderes zu Wort. Ist es der Mann aus Kapitel 1, vor dem Joanna solche Angst hat? Ja, er ist es. Und er scheint nichts Böses im Sinn zu haben. Oder redet er sich das schön und ist doch ein Stalker? Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Will ich weiterlesen?

Ja, das Buch wird ganz oben auf meine Wunschliste wandern und eins der nächsten Bücher, das ich mir kaufen werde.

Montag, 18. November 2019

Reingeschnuppert #1: Dream Maker - Sehnsucht



Hallo,
unter dieser Kategorie möchte ich zukünftig meine Meinung zu Leseproben loswerden. 
Wie haben mir die ersten Seiten gefallen?
Will ich weiterlesen?
Inzwischen habe ich in ein paar Leseproben reingeschnuppert. Ich will aber nicht alle auf einmal "raushauen" und dachte mir, dass einfach jeden Montag ein Reingeschnuppert veröffentlicht wird.
Ich beginne mit der Leseprobe zu Sehnsucht, dem Reihenauftakt der Dream Maker-Reihe von Audrey Carlan.




Allgemeine Infos:

Autorin: Audrey Carlan
Verlag: Ullstein
Erschienen: Juli 2018
Original-Titel: International Guy – Paris/
New York/Copenhagen
Original erschienen bei: Montlake Romance, Seattle
Übersetzung: Christiane Sipeer (Paris, Kopenhagen),
Friederike Ails (New York)
ISBN: 978-3-548-29047-8
Seiten der Leseprobe: 36

Klappentext:

Parker Ellis, auch Dream Maker genannt, führt die legendäre Agentur 'International Guy'. Was er anbietet: alles, was sexy, tough und unwiderstehlich macht. Wer seine Kundinnen sind: Frauen aus der ganzen Welt, die Coaching in Sachen Liebe, Leben und Karriere suchen. Was ihn auszeichnet: Sein unglaublicher Sex-Appeal und seine beiden Partner Bogart ‚Bo‘ Montgomery, der Love Maker, und Royce Sterling, der Money Maker. Seine Aufträge führen den Dream Maker von Paris über New York bis nach Kopenhagen. Die Devise lautet höchste Professionalität, doch schon die zweite Kundin in New York City lässt Parker schwächeln. Die junge Schauspielerin Skyler ist im Begriff, sein Herz zu erobern ...

Warum habe ich in die Leseprobe reingeschnuppert?

Eine Arbeitskollegin hat mir davon erzählt. Sie hat es keine 50 Seiten ausgehalten. Ich dachte mir dann, ich versuche es mal mit der Leseprobe, um zu schauen, ob ich ihre Meinung teile.

Meine Meinung dazu:

Das Buch ist im Präsens aus der Sicht von Parker Ellis geschrieben. An sich ist es interessant, mal ein Buch aus Sicht des männlichen Parts zu lesen, und der Schreibstil ist auch einfach. Allerdings kann Dream Maker in dieser Hinsicht nicht bei mir punkten. Der Protagonist macht sich mit seiner arroganten Art direkt bei mir unbeliebt. Er hält sich für ein Geschenk Gottes, der allein aus dem Zweck, Frauen glücklich zu machen, auf der Welt ist. Er ist davon überzeugt, dass er ein Frauenversteher ist. So nennt er sich auch selbst.
Den Sinn der Agentur habe ich nicht ganz verstanden. Warum wird eine Frau plötzlich die ideale Geschäftsführerin, weil sie plötzlich Gucci usw. trägt? Für mich wird man dann nicht automatisch eine Führungskraft, erst recht nicht, wenn man so unsicher und schüchtern ist.
Die drei Männer sabbern beim Anblick der heißen Französin, die ihre Reize ja leider versteckt und sich nicht bewusst ist, wie heiß und toll sie eigentlich aussieht. In Parkers Hose regt sich direkt was und kann auch nicht zur Ruhe kommen. Wie es bei den anderen aussieht, weiß ich nicht. Vermutlich nicht viel anders.
Es wird wohl nicht mehr viele Seite dauern, bis sich Sophie und Parker nackt herumwälzen.
Mir kommt es so vor, als wäre Dream Maker das männliche Pendant zu Calender Girl. Um das möglichst zu vertuschen, geht es hier nicht um die 12 Monate, sondern um 12 Städte. Parker verliebt sich auch nicht – wie Mia in Calender Girl – direkt in Frau Nr. 1 (Januar), sondern wartet auf den Februar. Entschuldigt, mein Fehler, ich meinte, verliebt sich in seine 2. Kundin.

Will ich weiterlesen?

Mir reichen die 36 Seiten. Ich muss nicht weiterlesen, denn ich ahne, was mich die nächsten Seiten erwarten würde: vulgäre Sprache und Stellungen, bei denen selbst Schlangenmenschen sich verrenken würden.
Ich kann meine Arbeitskollegin gut verstehen, dass sie es abgebrochen hat.

Meine Bitte an Freunde und Familie: Bitte schenkt mir unter keinen Umständen dieses Buch!!! 


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