Montag, 5. August 2019

Tawny spielt: Kronen für den König



Allgemeine Infos
Spieltitel: Kronen für den König
Autor/in: Brian Yu
Illustration/Design: Michael Menzel
Verlag: Mattel Games
Kategorie: Brettspiel
Spielart: gegeneinander
Spielmechanismus: Worker Placement
Thema: Streit um Kronen
Einstufung: Familie
Alter: ab 10 Jahren
Spieler: 3 - 4
Dauer: 45 Minuten

Beschreibung:
In dem spannenden Strategie- und Geschicklichkeitsspiel „Kronen für den König“ treten zwei bis vier Spieler gegeneinander an, um die Gunst des Königs zu gewinnen, indem sie 10 Kronen – je eine für jeden seiner Söhne – zusammenbekommen.

Gewinner ist, wer dem König zuerst die 10 Kronen präsentieren kann.


Ziel des Spiels:
Als Erste/r 10 Kronen sammeln

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
1 Partie zu dritt mit Andrej und Lukas

So spielen wir dieses Spiel:
Der Spielplan wird in die Mitte gelegt. Jeder erhält die 2 Holzfiguren und die Sichtblende einer Farbe, außerdem zwei Juwelen. Die Karten werden gut gemischt und 4 davon an jeden Spieler verteilt. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel.
Wer an der Reihe ist, setzt eine Holzfigur auf ein Feld und zahlt den entsprechenden Wert mit den Karten. Anschließend darf er den Dienst des Handwerkers in Anspruch nehmen.
Wer zuerst 10 Kronen gesammelt hat, hat das Spiel gewonnen.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil. Das Spielmaterial findet genügend Platz. Die Qualität des Materials ist in Ordnung.

Anleitung:
Die Anleitung ist nicht so gut zu lesen. Der Hintergrund ist orange-gelb, die Schrift rot. Das finde ich unglücklich gewählt. Besonders übersichtlich ist die Regel nicht, aber die Erklärungen sind in Ordnung.

Spielspaß:
Das Spiel ist einfach. Jede Runde setzen wir unsere zwei Holzfiguren und sammeln dadurch Juwelen und Kronen. Das Spiel ist ganz nett, aber so richtig packen konnte es keinen von uns. Dass man den Mitspielern die Juwelen stehlen kann, ist eine nette Regel. Aber die Begeisterung hält sich wirklich in Grenzen.

Wiederspielreiz:
Nicht vorhanden. Keiner von uns drei hat Lust auf eine weitere Partie. Da gibt es doch viele andere Spiele, die uns mehr begeistern können.

Fazit:
Ein Brettspiel, das uns leider nicht überzeugen konnte.

Bewertung:


Tawny spielt: Top 5 Rummy



Allgemeine Infos
Spieltitel: Top 5 Rummy
Autor/in: Rüdiger Dorn
Illustration/Design: Schwarzschild
Verlag: Ravensburger
EAN: 4005556266210
Kategorie: offiziell Brettspiel, ich würde aber eher Kartenspiel sagen
Spielart: gegeneinander
Spielmechanismus: Set Collection, Bieten
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 4
Dauer: 20 – 40 Minuten

Beschreibung:
Das Spiel mit dem Dreh! Wer sammelt die richtigen Karten und schafft es,als Erster fünf Aufträge zu erledigen? Da heißt es: Keine Zeit verlieren! Denn wer zu spät kommt, muss nehmen, was übrig bleibt. Einfache Spielregeln, schneller Einstieg, spannendes. Spielerlebnis: Spielen Sie mit!

Ziel des Spiels:
Als Erste/r 5 Aufgaben zu erfüllen.

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
1: 4 Partien zu zweit mit meiner besten Freundin Luisa
2: 1 Partie zu dritt mit meiner Nachbarin und einem Freund von ihr
3: 1 Partie zu dritt mit Andrej und Lukas

So spielen wir dieses Spiel:
Der Spielplan wird in die Mitte gelegt. Jeder erhält die 5 Spielsteine einer Farbe. Die Zahlenkarten werden gut gemischt und jeweils eine davon auf jedes Feld der Auslage gelegt. 5 Karten erhält jeder Spieler auf die Hand. Die anderen Karten sind der Nachziehstapel. 7 Aufgabentafel werden neben die Preisscheibe gelegt.
Wer an der Reihe ist, hat die Wahl zwischen drei Möglichkeiten:
a: 1 Karte verkaufen. Die Karte wird auf ein Feld gelegt, auf dem höchstens 1 Karte liegt. Der Spieler erhält den momentanen Preis.
b: 1 oder 2 Karten kaufen. Der Spieler zahlt den geforderten Preis (auch für zwei Karten wird nur der einfache Preis bezahlt) und nimmt die Karte(n). Die Preisscheibe wird um 1 Feld weitergedreht.
C: 1 Aufgabe erfüllen. Der Spieler spielt die entsprechenden Karten aus und legt einen Spielstein auf das nächste freie Feld der Aufgabe. Er erhält oder zahlt die abgebildeten Münzen oder Karten.
Wer zuerst 5 verschiedene Aufgaben erfüllt hat, hat das Spiel gewonnen.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil und bietet ausreichend Platz für den Spielplan, die 100 Karten, die 9 Aufgabentafeln und die 48 Chips. Durch die aufgeklebten Punkte am Boden des Spielplans verrutscht dieser nicht. Die Kartenqualität ist gut, und die Farben lassen sich gut unterscheiden. Die Chips sind aus festem Karton, die Chips aus stabilem Plastik. Die Preisscheibe lässt sich gut drehen.

Anleitung:
Die Anleitung ist kurz geschrieben, erklärt aber alles anschaulich. Die Symbole der Aufgaben sind eindeutig, werden aber nochmal in der Anleitung und auf den Übersichtskarten erklärt. Die Beispiele sind bebildert.

Spielspaß:
Das Spiel ist einfach und schnell erklärt. Bis auf Lukas hat es allen gut gefallen. Er fand es zu leicht und nannte es Kniffel mit Karten. Er ist aber auch ein Vielspieler, der für Familienspiele nicht so viel übrig hat. Wir Familienspieler haben es gerne gespielt.

Wiederspielreiz:
Hoch. Ich möchte auch mal die anderen Aufgaben ausprobieren. Gegen weitere Aufgabentafeln hätte ich nichts gehabt.

Fazit:
Ein schönes Sammelspiel für Familien.

Bewertung:


Tawny spielt: Zug um Zug



Allgemeine Infos
Spieltitel: Zug um Zug
Autor/in: Alan R. Moon
Illustration/Design: Julien Delval
Verlag: Days of Wonder
EAN: 824968717615
Kategorie: Brettspiel
Spielart: gegeneinander
Spielmechanismus: Drafting, Set Collection
Thema: Züge
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 - 5
Dauer: 30 - 60 Minuten

Beschreibung:
Dieses Spiel ist eine abenteuerliche Zugfahrt quer durchs ganze Land. Die Spieler sammeln Karten verschiedener Waggonarten und versuchen, verschiedene Städte miteinander zu verbinden, indem sie die Bahnstrecken auf der Landkarte Nordamerikas geschickt nutzen. Je länger die Routen sind, desto mehr Punkte bringen sie ein. Wer die längste durchgehende Strecke baut und die eigenen Zielkarten erfüllt, indem er eine Verbindung zwischen den angegebenen Städten herstellt, bekommt zusätzliche Punkte.

Ziel des Spiels:
Die meisten Punkte durch das Bauen von Bahnstrecken erreichen.

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich das Spiel in folgenden Besetzungen gespielt:
1: 2 Partien mit meiner Schwester
2: 1 Partie mit meinem Mann
3: 2 Partien zu dritt mit Andrej und Lukas

So spielen wir dieses Spiel:
Jeder erhält 45 Waggons der gewünschten Farbe. Die Zählsteine werden auf das Startfeld gelegt.
Die Wagenkarten werden gut gemischt. 5 davon werden offen neben den Spielplan gelegt. Die Zielkarten werden ebenfalls gut gemischt. Jeder Spieler erhält drei Karten und muss mindestens zwei davon behalten.
Wer an der Reihe ist, führt eine der folgenden Aktionen durch:
a) Zwei Wagenkarten nehmen: Die Karten können aus den ausliegenden und/oder vom verdeckten Stapel gezogen werden. Liegt eine offen ausliegende Lokomotive ausgewählt, darf keine weitere Karte genommen werden.
b) Eine Strecke bauen: Dazu werden farblich passende Wagenkarten ausgespielt. Lokomotiven sind Joker, die jede Farbe annehmen können. Für graue Strecken können Karten einer beliebigen Farbe ausgespielt werden. Auf jedes Streckenteil wird ein Waggon der eigenen Spielerfarbe gestellt. Der Zählstein wird entsprechend der Streckenwertung gezogen.
c) Zwei neue Zielkarten ziehen und mindestens eine davon behalten.
Die letzte Runde beginnt, sobald ein Spieler nur noch max. zwei Waggons übrig hat. Jeder ist noch einmal an der Reihe.
Für erfüllte Zielkarten gibt es die auf der Karte aufgedruckten Punkte. Wurde eine Zielkarte nicht erfüllt, erhält der Spieler die Punkte abgezogen. Wer die längste durchgehende Strecke hat, erhält 10 Bonuspunkte.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil und nicht zu groß. Sie bietet ausreichend Platz für das Spielmaterial. Das Spielmaterial kann getrennt voneinander untergebracht werden. Die Waggons sind aus Plastik, und die Farbe sind gut zu unterscheiden. Die Zählsteine sind aus Holz. Die Karten sind eher klein, aber schön griffig.

Anleitung:
Die Anleitung ist kurz gehalten, erklärt aber alles anschaulich. Es ist nur die Frage offen geblieben, ob ich mehrere Zielkarten mit einer Gesamtstrecke erfüllen kann. Da haben wir einfach eine Regelung für uns getroffen.

Spielspaß:
Das Spiel ist einfach und schnell erklärt. Für alle, die es gespielt haben, war es etwas Neues. Die Idee und das Thema kamen durchgehend gut an. Auch das Spiel hat allen Spaß gemacht. Meine Schwester hätte nur gerne mehr Waggons gehabt, um die Dauer zu verlängern. Ihr war das Spiel zu schnell vorbei. Deshalb möchte ich das Spiel mit ihr in größerer Runde spielen.
Mir selbst hat es auch gut gefallen, sowohl zu zweit als ach zu dritt.

Wiederspielreiz:
Hoch. Die einfachen Regeln und die angenehme Spieldauer sorgen dafür, dass wir gerne wieder zu diesem Spiel greifen.

Fazit:
Ein schönes Spiel für die ganze Familie mit interessantem Thema.

Bewertung:


Freitag, 2. August 2019

5 Wochen - 5 Top 10-Listen # 3: Kinderspiele


Hallo,

weiter geht´s mit meinen Top 10-Spiele-Listen. Heute würde ich euch gerne Spiele zeigen, die ich gerne mit meiner Nichte spiele. Es geht um Kinderspiele.

Platz 10: Obstgarten


Knackige Kirschen, saftige Äpfel, süße Birnen und herrliche Pflaumen hängen reif an den Bäumen. Das weiß auch der freche Rabe. Doch bevor dieser zuschlägt, heißt es schnell abernten. Ein kooperatives Spiel für 2 - 8 Kinder.

Platz 9: S.O.S. Affenalarm


Mikado war gestern. Heute spielt man in der dritten, fantastischen Dimension. Und das macht sogar die Affen im Dschungel spielverrückt, frei nach dem Spieltitel: S.O.S. Affenalarm. Spielplatz ist eine dreidimensionale große Palme. Die sogenannte Affenpalme. Aber die Affen müssen erst einmal auf die Palme gebracht werden. Und das geht so: Zuerst werden alle farbigen Stäbchen in die Löcher der durchsichtigen Affenpalme gesteckt und die Äffchen darauf platziert. Klingt einfach? Abwarten. Denn jetzt geht der Spaß erst richtig los. Reihum müssen die Spieler würfeln und die Stäbchen der gewürfelten Farbe herausziehen, ohne dass seine Affen dabei herunterfallen. Alle Äffchen, die man in seiner Würfelrunde abstürzen lässt, muss man aufsammeln. Sieger ist, wer am Ende die wenigsten Äffchen abstürzen ließ. Ein affenstarker Spaß für ruhige Händchen ab fünf Jahren. Für 2-4 Spieler.

Platz 8: Disney Labyrinth


In dem verrückten Labyrinth ist ständig was los.
Diesmal haben sich die beliebtesten Disney Figuren wie z. B. Mickey, Donald, Peter Pan und Tarzan darin versteckt.
Um sie heimlich zu finden werden wieder Gänge verschoben, Mauern verwandelt und Wege versperrt.
Wer sich geschickt den Weg durch das Labyrinth bahnt und seine Mitspieler im Auge behält, gewinnt.

Platz 7: Hase und Igel


Die 2-6 Spieler nähern sich durch überlegtes vorwärts und rückwärts bewegen langsam, aber sicher dem Ziel. Nur wer mit seinem Karotten- und Salatvorrat am geschicktesten umgeht, wird in diesem spannenden Rennen die Ziellinie als Erster überqueren.
Mit reichlich Karotten und noch mehr Siegeswillen geht's an den Start. Doch der Möhrenvorrat reicht nicht aus, um damit direkt ins Ziel zu kommen. Also müssen die 2-6 Spieler sich immer wieder mal geschickt zurückfallen lassen, um neue Kraft zu tanken. Und auch der Salat muss unterwegs noch vertilgt werden ...Die Spieler brauchen viel Übersicht und noch mehr kluge Planung, um in diesem spannenden Rennen die Ziellinie als Erster zu überqueren.

Platz 6: Purzelspinne


Die Spinnenkinder wollen aus Spaß auf Mama Spinnes Bauch klettern. Aber vorsichtig, sonst rutscht Mama Spinne durch das Netz - und alle purzeln herunter!
Ein Stapelspiel für 2 - 5 geschickte Spieler.

Platz 5: Kippelkönig


König Leo döst ab und zu ein, obwohl er eigentlich auf seinen wertvollen Silberschatz aufpassen sollte! Das ist die Gelegenheit, auf die die Spieler gewartet haben: Sie schlüpfen in die Rolle von mutigen Dieben und versuchen, die Silberklumpen mit einem Stäbchen unter dem Spielplan hervorzuholen und darauf abzulegen. Eine ganz schön wackelige Angelegenheit, für die Geschick und eine ruhige Hand nötig sind. Und natürlich darf man sich auch nicht von König Leo dabei erwischen lassen.

Platz 4: Die Maulwurf-Company


Buddelt, was die Schaufel hält, denn nur einer kommt durch.Auf die Plätze, buddelt los. Wer hat den Super-Maulwurf, der sich zur Goldenen Schaufel durchgräbt? Einer aus dem A- oder Dynamit-Team? Oder einer aus der Power- oder K.O.-Gang? Alle Spieler versuchen, möglichst viele eigene Maulwürfe durch die vier Buddel-Schichten zu bringen. Dafür zieht jeder Spieler seine Maulwürfe gekonnt zu den Buddel-Löchern. Doch Achtung: Nur wer rechtzeitig ein Buddel-Loch erreicht, bleibt im Rennen, die anderen fliegen raus. Gewonnen hat derjenige, der als Erster mit seinem Maulwurf durch das Ziel-Buddel-Loch zieht - denn nur einer kommt durch. Inhalt/Ausstattung: 4 Buddel-Schichten, 1 Ziel-Schicht, 40 Maulwurf-Spielfiguren, 24 Zugscheiben

Platz 3: Das Geisterschloss


Platz 2: Kakerlakak


Das Reaktionsspiel für Groß und Klein sorgt für reichlich Spannung: Wer fängt die Kakerlake, die in der Küche ihr Unwesen treibt? Fangen Sie die Kakerlake in einer Falle, indem Sie die Besteckteile zur richtigen Zeit drehen. Doch Vorsicht, die Kakerlake ist unberechenbar und schlägt prompt eine andere Richtung ein, die niemand erahnen kann. Wer die Kakerlake fünfmal fängt, gewinnt das Spiel. Alle Spieler brauchen Würfelglück und Nerven wie Drahtseile, um dieses Spiel zu gewinnen.

Platz 1:  Coco Crazy


Suchen, Tauschen, Raten ... zum Verrücktwerden. Sechs goldene Kokosnüsse haben es in sich. In jeder steckt eine kleine Affenbande. Aber welche Bande hat sich in welcher Nuss versteckt??? Um das herauszufinden, wird mit allen Tricks gewürfelt, getauscht und geraten.

Das war meine heutige Liste.
Bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße
Tinette

Tawny spielt: Sequence



Allgemeine Infos
Spieltitel: Sequence
Autor/in: wird nicht erwähnt
Illustration/Design: wird nicht erwähnt
Verlag: Goliath
Kategorie: Brettspiel mit Karten
Spielart: gegeneinander, Team
Spielmechanismus: Pattern building
Thema: abstrakt
Einstufung: Familie
Alter: ab 7 Jahren
Spieler: 2 - 12
Dauer: 20 Minuten

Beschreibung:
Versuche als erster Spieler (oder als erstes Team) zwei Sequenzen zu bilden, d.h. zwei Reihen mit je 5 Spielsteinen abzulegen. Eine Sequenz besteht aus einer vollständigen Reihe von 5 Spielsteinen in derselben Farbe. Die Sequenz kann horizontal, vertikal oder diagonal auf dem Spielbrett verlaufen.Jeder Spieler erhält eine Anzahl Spielkarten auf die Hand sowie Spielsteine einer Farbe. Jede Spielkarte im Stapel ist auf dem Spielbrett zweimal abgebildet. So wird beim Ausspielen einer Karte der Spielstein auf einem der beiden entsprechenden Felder auf dem Spielbrett abgelegt, sofern dort nicht bereits ein Spielstein liegt. Nach und nach füllt sich das Spielbrett mit den Kartenabbildungen mit den Spielsteinen. Mit dem richtigen Kartenglück und der passenden Strategie für gekonntes Ausspielen werden eigene Sequenzen gebildet oder auch andere vereitelt.

Ziel des Spiels:
Als Erste/r zwei Sequenzen (5er-Reihe waagerecht, senkrecht oder diagonal) bilden

Unsere Spielgruppe:
Bis jetzt habe ich 3 Partien mit meinem Vater gespielt. Er spielt am liebsten klassische Spiele, wie Schach, Mühle, Dame, Skat.

So spielen wir dieses Spiel:
2 Spieler: Die Karten werden gut gemischt und 7 Karten an jeden Spieler verteilt. Die restlichen Karten werden als Nachziehstapel bereitgeklärt.
Wer an der Reihe ist, legt eine Handkarte ab und legt den Chip seiner Farbe auf eins der entsprechenden freien Felder. Buben mit zwei Augen sind Joker. Spielt eine solche Karte ausgespielt, darf sich der Spieler ein beliebiges Feld aussuchen und einen Chip dort ablegen.
Wird ein Bube mit einem Auge abgelegt, darf der Spieler einen beliebigen Chip des Gegners entfernen, allerdings nicht aus einer fertigen Sequenz.
Eine Karte, für die man keine Verwendung hat, darf abgeworfen und durch eine neue ausgetauscht werden.
Nach dem Ausspielen wird eine neue Karte gezogen. Wer das vergessen hat, hat Pech gehabt und muss zukünftig mit einer Karte weniger spielen.
Das Spiel endet, sobald es einem Spieler gelungen ist, zwei Sequenzen zu bilden. Dieser Spieler hat gewonnen.

Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil und bietet ausreichend Platz für die Karten, den Spielplan und die Chips in drei Farben. Die Karten erinnern an ein normales Kartenspiel, erfüllen aber ihren Zweck. Die Chips aus Plastik sind farblich gut zu unterscheiden.

Anleitung:
Die Anleitung ist kurz gehalten, erklärt das Spiel aber anschaulich, sodass keine offenen Fragen zurückbleiben.

Spielspaß:
Das Spiel ist sehr einfach, und es gehört auch etwas Glück dazu, die richtigen Karten zu sehen. Aber es gilt auch, sich eine Taktik zu überlegen. Bilde ich Reihen oder blockiere ich den Gegner? Meinem Vater und mir hat es gut gefallen. Es ist schnell erklärt und dauert nicht zu lange.

Wiederspielreiz:
Vorhanden. Für ein verlorenes Spiel, gerade wenn es knapp endet, will man gerne eine Revanche.

Fazit:
Ein schönes, kurzes Spiel im klassischen Stil.

Bewertung:


Tawny spielt: Asterix & Obelix - Mission Zaubertrank




Allgemeine Infos
Spieltitel: Asterix & Obelix – Mission Zaubertrank
Autor/in: Lukas Zach & Michael Palm
Illustration/Design: Fiore Design
EAN: 4250231706578
Verlag: Pegasus
Kategorie: Kartenspiel
Spielart: kooperativ
Spielmechanismus: APAS
Thema: Asterix & Obelix
Einstufung: Familie
Alter: ab 10 Jahren
Spieler: 2 - 4
Dauer: 20 – 40 Minuten

Beschreibung:
Gallien droht mal wieder Unheil. Nur Asterix und Obelix, Miraculix und der kleine Idefix können es jetzt noch retten – aber nur wenn sie zusammen arbeiten. In Asterix & Obelix – Das kooperative Kartenspiel schlüpfen zwei bis vier Spieler ab acht Jahren in die Rolle der beliebten Comic-Protagonisten, um gemeinsam Abenteuer zu bestehen. Die Spieler müssen sich miteinander absprechen und sich ihre Zaubertränke geschickt einteilen, um mit Einsatz ihrer Fähigkeiten – Klugheit, Stärke und Geschick – doch noch ein Happy End für das gallische Dorf herbeizuführen.

Ziel des Spiels:
Zutaten für die Zaubertränke sammeln

Unsere Spielgruppe:
Insgesamt habe ich 5 Partien zu viert mit Ronja (spielt selten, eher Monopoly), Andrej (spielt gerne, auch komplexe Spiele), Jana (spielt gar nicht, ist aber großer Asterix & Obelix-Fan) gespielt. (3 Spieleabende)

So spielen wir dieses Spiel:
Jeder sucht sich einen Charakter aus und erhält die entsprechende Spielfigur, die Hilfskarten und eine Übersichtskarte. Die Ortskarten werden in aufsteigender Reihenfolge im Kreis ausgelegt.
Entsprechend der gewünschten Schwierigkeitsstufe wird eine bestimmte Anzahl an Aufgabenkarten in der Mitte gestapelt.
Der Römer wird auf das rote Römer-Feld gestellt, die Charaktere auf den Ort, der auf der jeweiligen Charakterkarte angegeben ist.
Asterix, Miraculix und Idefix erhalten je einen Zaubertrank, Obelix die drei Wildschweinbraten. Jeder Charakter erhält die Anzahl an auf der Charakterkarte angegebenen Zutaten.
Es werden 2 Unheilmarker aus dem Beutel gezogen. Alle überlegen, wohin diese gelegt werden sollen.
Wer an der Reihe ist, darf zwei Aktionen ausführen:
+ Ort nutzen (keinen Ort doppelt in einer Runde): Auf der jeweiligen Ortskarte steht, wie welcher Ort genutzt werden kann. Liegen zwei Unheilmarker am gleichen Ort, darf dieser nicht genutzt werden.
+ Zaubertrank trinken und würfeln
+ zwei Sachen an Charakter am gleichen Ort weitergeben (Hilfskarte(n) und/oder Zutat(en))
+ 2 Hilfskarten spielen
+ pro Zug 1 Teilaufgabe erfüllen
Nach den Aktionen wird der Römer 1 Feld weitergezogen. Es wird 1 Unheilmarker gezogen und auf ein freies Unheilfeld gelegt. Ist das nicht möglich, muss der Römer um 2 Felder vorgezogen werden.
Das Spiel endet, wenn…
… alle Aufgaben erfüllt wurden, bevor der Römer ins Lager zurückkehrt. (Sieg)
… der Römer das Lager erreicht, bevor alle Aufgaben erfüllt wurden. (Niederlage)


Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist nicht zu groß und bietet ausreichend Platz für die 72 Karten, 55 Plättchen, 5 Spielfiguren, den Würfel und den Stoffbeutel.
Die Karten sind schön und passend zum Thema illustriert. Die Spielfiguren zum Zusammenstecken finde ich nett; sie stehen aber nicht ganz gerade. Die Plättchen aus Karton sind in Ordnung.

Anleitung:
Die Anleitung ist verständlich geschrieben und klärt sämtliche Fragen.

Spielspaß:
Das Spiel erinnert an die kooperativen Spiele von Matt Leacock, ist aber leichter zu spielen. Das Motto wurde schön umgesetzt. Wir sammeln Zutaten für den Zaubertrank, bevor der Römer zurück ins Lager kehrt und Verstärkung holt. Mir gefällt auch die Tatsache, dass Obelix auch in diesem Spiel keinen Zaubertrank trinken darf. Dafür isst er Wildschwein, wie wir es aus den Comics und Filmen gewöhnt sind.
Jeder Charakter hat eine eigene Sonderfähigkeit, die es geschickt einzusetzen gilt.
Jana, bekennender Asterix & Obelix-Fan, war begeistert von dem Spiel und wollte sofort eine weitere Partie spielen. Bei Ronja hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Sie mag keine kooperativen Spiele und hat nach den 5 Partien ihre Meinung auch nicht geändert.
Andrej fand Mission Zaubertrank vom Thema her interessant, allerdings war es ihm zu leicht. Ich mag Asterix & Obelix sehr und habe mich sehr auf dieses Spiel gefreut. Das Prinzip gefällt mir, und auch das Spiel fand ich ganz in Ordnung. Vollkommen begeistern konnte es mich aber leider nicht. Aber es gibt trotzdem einen Asterix & Obelix-Bonus.

Wiederspielreiz:
Es geht. Ich würde das Spiel vielleicht eher mit meinem Neffen und meiner Nichte spielen

Fazit:
Ein schönes kooperatives Spiel für Familien und Asterix & Obelix-Fans.

Bewertung:

5 am Freitag # 68: SÜDDEUTSCHLAND


Hallo,

nachdem wir letzte Woche im Norden Deutschlands unterwegs waren, geht es heute nach


SÜDDEUTSCHLAND


Das Motto hat sich Hanna ausgesucht, die aber leider aus gesundheitlichen Gründen heute nicht teilnehmen kann. Gute Besserung an dieser Stelle.



1. Die gestohlene Zeit


Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?


So, was hat das jetzt bitte mit Süddeutschland zu tun??? Erst mal glaube ich, dass die Handlung auch in Süddeutschland spielt. Ganz sicher bin ich mir aber nicht. Aber dafür...

--->Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt heute im Süden Münchens. (...) Auszug aus dem Autorenportrait.
Ich bin ja kein Geografie-Genie, aber ich würde BEIDE Städte jetzt einfach mal zu Süddeutschland zuordnen. ;-D
Meine Schwester hat übrigens auch mal in Bamberg gewohnt... nur so mal am Rande bemerkt. :-)


2. Die Blütentochter


Vom Schicksal getrennt, durch Blüten auf ewig verbunden ... 


Heilbronn, 1333. Die Drillingsmädchen des Hauses Laemmlin spalten seit jeher die Gemüter. Während manche in ihnen ein Zeichen der Heiligen Dreifaltigkeit erkennen, zeigen andere offen ihren Argwohn. Es ist das Glück der drei, dass sie dem Stadtadel angehören. Doch als ein Bußprediger die Stadt betritt, ist selbst ihr Stand nutzlos. Denn der prophezeit: Die Drillinge bringen Unheil! Kurz darauf wird Heilbronn von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Gejagt und voneinander getrennt, bleibt jede Schwester im Glauben, die anderen seien tot. Dann aber entdeckt eine von ihnen Fragmente der heimlichen gemeinsamen Blütenkunst … 

Wie bereits aus dem Klappentext ersichtlich, spielt die Handlung in Heilbronn. Für Andrej, der Heilbronn tatsächlich nicht kennt. Das liegt zwischen Heidelberg und Stuttgart. :-D



3. Die Launen des Teufels


Das gewaltige Bauvorhaben des Ulmer Münsters schürt Konflikte zwischen den immer mächtiger werdenden Zünften und dem städtischen Patriziat. Als der gewissenlose Glockengießer Conrad beschließt, die damit einhergehende Korruption zu seinem Vorteil zu nutzen, ist ihm seine schöne Tochter Anabel willkommenes Mittel zum Zweck. Begehrt vom Abt der Barfüßerabtei, in der sie als Helferin im Hospital arbeitet, wird sie von Conrad kurzerhand an diesen verpfändet. Um ihre Geschwister vor dem brutalen Vater zu schützen, fügt die junge Frau sich ihrem Schicksal, ihre Liebe jedoch gilt einzig Bertram, dem Lehrling des Glockengießers. Als Anabels Geschwister der in Ulm wütenden Pest zum Opfer fallen, beschließen die Liebenden, die Stadt heimlich zu verlassen. Doch dazu kommt es nicht: Conrad ermordet den Alderman, um dessen Posten zu ergattern und schiebt die feige Tat Bertram in die Schuhe. Während Bertram im Kerker ebenfalls an der Pest erkrankt, versucht Anabel verzweifelt, die Unschuld ihres Geliebten zu beweisen. Da wird die hochschwangere Adelige Katharina von Helfenstein in das Hospital eingeliefert. Sie bringt dort das Kind ihres Liebhabers, Ritter Wulf von Katzenstein, heimlich zur Welt. Selbst in höchster Gefahr, da ihr Gemahl bereits nach ihr suchen lässt, wird die Gräfin zur letzten Hoffnung von Anabel und Bertram.

Das Buch spielt in Ulm. Ja, das liegt im Süden Deutschlands, wenn mich mein geografisches Wissen nicht ganz im Stich gelassen hat. Und zu dieser Stadt habe ich selbst eine Verbindung: Meine Mama stammt aus Ulm, und ich habe dort auch eine Zeitlang gelebt. Letztes Jahr bin ich sogar aus beruflichen Gründen wieder ganz in die Nähe gezogen. Weil mein Freund, jetziger Mann, aber in NRW leben will und nicht mit in den Süden will, bin ich zurückgezogen. Ja, der Klügere gibt nach. :-D Nein, nein, Fabian, ich halte dich für sehr klug. :-*



4. Mein Findelhund


Als Petra Durst-Benning auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Begleiter war, entschied sie sich für einen Tierschutzhund. Sie fand Eric, einen vier Monate alten Jagdhundmischling. Geduld und viel Fingerspitzengefühl waren nötig, um dem kleinen Hund zu vermitteln: bei uns bist du sicher! Unterhaltsam und anrührend beschreibt die Hundeexpertin das erste Jahr mit Eric und schildert, wie aus dem kleinen, verschüchterten Welpen ein stolzer, lebensfroher erwachsener Hund wurde.

Die Autorin lebt in Stuttgart, Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. 



5. Seelenfeuer


Die neunzehnjährige Luzia Gassner wird im Jahr 1483 die neue Hebamme von Ravensburg. Sie verlässt sich bei ihrer Arbeit nicht auf Gebete, sondern auf die Kräuterheilkunde und ihren medizinischen Sachverstand. Damit rettet sie vielen Frauen und Neugeborenen das Leben. Damit fordert sie aber auch den Hass des mächtigen Kaplans heraus. Als ein Hagelunwetter und die Pest die Stadt verwüsten, holt der Kaplan den päpstlichen Inquisitor nach Ravensburg. Luzia wird der Hexerei angeklagt und in den Kerker geworfen. Einzig ihr Onkel und der Medicus Johannes von Wehr glauben an ihre Unschuld. Johannes bleiben nur wenige Tage, um Luzia, die Frau, die er liebt, vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen zu retten.

Die Handlung spielt in Ravensburg. Da war ich sogar schon einmal, genauer gesagt im Ravensburger Spieleland. Ich wollte meiner kleinen Nichte eine Freude machen.


Und das war meine heutige Liste. Leider musste ich heute ganz allein an der Aktion teilnehmen... Ich bin auch nicht zufrieden mit meiner Auswahl... Ich hätte Unmengen an Büchern vorstellen können und mich deshalb für Romane entschieden, die ich noch nie gezeigt habe. Obwohl... Ich glaube, Die gestohlene Zeit ist ein Wiederholungstäter. :-) Ich habe das Buch 2013 gelesen, und es hat mir damals richtig gut gefallen. Ob das heute auch so wäre? Vielleicht sollte ich mich doch für ein anderes Buch entscheiden... Nein, ich bleibe jetzt dabei. :-)

Liebe Grüße
Tinette

Schon gelesen?

Ein paar Sätze zu... Der Tod liegt in der Luft

  Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und ni...