Mittwoch, 21. Januar 2026

Tawny spielt: Gipfelkraxler

Allgemeine Infos
Spieltitel: Gipfelkraxler
von: Friedemann Friese
Illustration/Design: Christian Fiore
Verlag: AMIGO
EAN: 4007396057133
Kategorie: Brettspiel
Spielart: kompetitiv
Spielmechanismus: Set Collection, Take that
Thema: Abstrakt
Sprachneutral: Ja
Einstufung: Familie
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2 – 4
Dauer: 30 Minuten
 
Beschreibung:
Nummer eins der Gipfelstürmer wird derjenige sein, der es schafft als Erster zwei seiner Spielfiguren auf den Gipfel zu bringen. Täusche dich aber nicht, der Weg ist nicht leicht. Denn zum einen braucht es etwas Würfelglück und zum anderen ein cleveres Timing zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Schnell landet man wieder am Ausgangspunkt oder schiebt durch eine Kettenreaktion seine eigenen Figuren bis nach ganz oben. Schadenfreude ist vorprogrammiert!
 
Ziel des Spiels:
Als Erster zweimal den Gipfel erreichen
 
Unsere Hausregeln(n):
Es ist nur eine andere Art, das Erreichen des Gipfels zu kennzeichnen. Am eigentlichen Spielprinzip ändert sich nichts.
Zu Beginn erhält niemand einen Spielemarker. Wer es zum ersten Mal auf den Gipfel schafft, erhält seinen Spielermarker und legt ihn mit der Seite ohne Steinbock nach oben vor sich ab. Wem es zum zweiten Mal gelingt, dreht ihn um und gewinnt das Spiel.
 
Verpackung und Spielmaterial:
Die Schachtel ist stabil, scheint aber nur wegen des Spielplans so groß zu sein. Es ist noch viel Platz darunter, denn das Spielmaterial besteht ansonsten nur noch aus 20 Figuren, 4 Markern und 5 Würfeln.
Die Qualität des Spielmaterials ist gut. Die Spielfiguren sind aus Holz und als Steinböcke gestaltet. Auch die Würfel sind aus Holz.
Die Marker sind aus festem Karton. Der stabile Spielplan liegt glatt auf dem Tisch. Er ist zweckmäßig illustriert. Er ist übersichtlich gestaltet und wirkt nicht überladen.
Es ist auch gut ersichtlich, was man würfeln muss, um wie weiterzukommen.
 
Anleitung:
Die Anleitung ist verständlich geschrieben. Sämtliche werden erklärt, auch wenn die Schilder selbsterklärend sind.
Die bebilderten Beispiele sind ausführlich. Es bleiben keine Fragen offen.
 
Spielspaß:
Das Spiel ist schnell erklärt und ruckzuck erklärt. Das Spielprinzip ist wirklich sehr einfach. Die Würfelaufgaben orientieren sich an Spielen á la Kniffel. Auch hier haben wir bis zu 3 Versuche, eine Aufgabe zu erfüllen. Gipfelkraxler spielt sich auch in Vollbesetzung schneller als Kniffel. Auch die Wartezeit ist erträglich, zumal man gerne beobachtet, ob es irgendwelche Konsequenzen für sich selbst und/oder Mitspieler gibt. Es kann also für Schadenfreude sorgen.
Es geht nämlich nicht nur darum, möglichst schnell den Gipfel zu erreichen. Auf Einzelfeldern ist auch nur Platz für einen Steinbock.
Während eine eigene Spielfigur nach oben geschoben werden kann, wird eine fremde aus dem Weg geschubst.
Gerade im Spiel zu viert ist es dadurch hektischer, und es kommt häufiger zu Konfrontationen. Zu zweit ist natürlich mehr Platz, um sich aus Weg zu gehen, wenn man es möchte und die richtigen Kombinationen erwürfelt.
Das Spiel wollte ich schon lange haben, habe aber immer gezögert, weil meine frühere Vielspieler-Gruppe dem so ablehnend gegenüberstand, und ich dachte, dass ich keine Mitspieler finden würde. Dann war das Spiel plötzlich OOP, und ich habe mich geärgert.
Als ich dann gebraucht entdeckt habe, habe ich zugeschlagen. Seitdem kam es einige Male auf den Tisch, eben mit anderen Mitspielern.
Es funktioniert in jeder Gruppengröße, egal ob man zu zweit, dritt oder viert spielt.
Ich habe es auch mit Kindern gespielt, die einen großen Spaß hatten, andere Steinböcke in den Bach zu schubsen.
Aber auch in reinen Erwachsenenrunden kam es gut an, weil die bekannte Kniffel-Spielweise mit dem Ärgerfaktor kombiniert wird und nicht jeder nur vor sich hinwürfelt.
Natürlich ist der Glücksfaktor sehr hoch, aber es bietet durchaus auch Möglichkeiten für taktische Überlegungen.
So hatte ich meine Steinböcke teilweise so platzieren können, dass sich eine Mitspielerin überlegen müsste, ob sie mich tatsächlich aus dem Weg räumen sollte, weil es durch die Kettenreaktion zu einem größeren Nachteil einer ihrer eigenen Spielfiguren kommen würde, wodurch sie dann einen anderen Weg gewählt hat.
Mir gefällt das Spiel gut. Es spielt sich flott. Ich mag auch, dass es unberechenbar ist und ich auf mein Würfelglück hoffen muss.
 
Wiederspielreiz:
Vorhanden. Es ist vielleicht kein Spiel für den ganzen Spieleabend, aber ich bringe es gerne immer mal wieder auf den Tisch. Da eine Partie nicht so lange dauert, bietet sich zudem auch eine Revanche an.
 
Zu zweit spielbar?
Ja
 
Fazit:
Eine lustige Kniffelvariante, bei der man mit Würfelglück den Gipfel erreicht.
 
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